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	<title>Opalinuston-Formation - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Opalinuston-Formation&amp;diff=339890&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cewbot: Korrigiere defekten Abschnittslink: 2024-08-08 #Bericht der BGE über potentielle Endlagerregionen→Endlagersuche in Deutschland#Bericht der BGE über potentielle Endlagerregionen 2020</title>
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		<updated>2024-08-09T05:50:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Cewbot/log/20201008/configuration&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Cewbot/log/20201008/configuration (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Korrigiere defekten Abschnittslink&lt;/a&gt;: &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/247509392&quot; title=&quot;Spezial:Diff/247509392&quot;&gt;2024-08-08&lt;/a&gt; #Bericht der BGE über potentielle Endlagerregionen→&lt;a href=&quot;/index.php?title=Endlagersuche_in_Deutschland&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Endlagersuche in Deutschland (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Endlagersuche in Deutschland#Bericht der BGE über potentielle Endlagerregionen 2020&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Lithostratigraphie Süddeutscher Jura}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Opalinuston 120610.jpg|mini|Opalinuston]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Opalinuston-Formation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Lithostratigraphie|lithostratigraphische]] [[Formation (Geologie)|Formation]] des [[Süddeutscher Jura|Süddeutschen Jura]] und des [[Jura (Gebirge)|Schweizer Jura]]. Sie ist fast im gesamten Bereich des Süddeutschen Jura verbreitet. Sie wird von der [[Jurensismergel-Formation]] unterlagert und regional unterschiedlich von der [[Murchisonaeoolith-Formation]] (im Oberrheingebiet), von der [[Eichberg-Formation]] (im Wutach-Gebiet) und von der [[Eisensandstein-Formation]] auf der Schwäbischen Alb überlagert. Sie wird in das [[Aalenium|Unteraalenium]] datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In der [[Quenstedtsche Gliederung|Quenstedtschen Gliederung]] des Süddeutschen Jura von 1856/57 wird die Opalinuston-Formation mit dem Dogger alpha gleichgesetzt. Benannt ist die Formation nach dem [[Ammoniten]] &amp;#039;&amp;#039;Leioceras opalinum&amp;#039;&amp;#039; (Reinecke, 1818) (früher &amp;#039;&amp;#039;Ammonites opalinus&amp;#039;&amp;#039; genannt). Sie wird heutzutage als lithostratigraphische Formation definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition ==&lt;br /&gt;
Die Opalinuston-Formation besteht aus recht einheitlichen Tonen und [[Tonstein]]en mit einzelnen Toneisenstein[[Geode (Geowissenschaften)|geoden]]-Lagen. Die Mächtigkeit beträgt zwischen 100 und 120&amp;amp;nbsp;m. Die Opalinuston-Formation umfasst auf der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]] im Wesentlichen nur eine Ammoniten-Zone, die &amp;#039;&amp;#039;Opalinus&amp;#039;&amp;#039;-Zone. Das bedeutet, dass die Opalinuston-Formation in recht kurzer Zeit abgelagert worden sein muss. Diese Biozone ist die unterste (der vier) Biozone(n) des Aaleniums der [[Mitteljura]]-Serie. Allerdings setzt die Formation in manchen Gebieten des Süddeutschen Jura (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Oberrheinische Tiefebene|Oberrheintal]] und [[Oberfranken]]) bereits im obersten [[Unterjura]] ein und reicht damit noch in die &amp;#039;&amp;#039;Pleydellia aalensis&amp;#039;&amp;#039;-Zone, der obersten Ammonitenzone des [[Toarcium]]s hinein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lithologie und Untergliederung ==&lt;br /&gt;
Sie wird derzeit daher auch nicht weiter untergliedert. Die geringe Wasserdurchlässigkeit der Tone bedingt, dass sich an der oberen Schichtgrenze der Opalinuston-Formation häufig [[Quellhorizont]]e bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Die Tone der Opalinuston-Formation wurden früher in vielen Tongruben abgebaut und zu Ziegeln gebrannt. Heute sind nur noch wenige Abbaue in Betrieb, die [[Blähton]]kügelchen herstellen (Liapor bei [[Tuningen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Opalinuston-Formation wird in der [[Schweiz]] als mögliches [[Wirtsgestein]] für die [[Endlager (Kerntechnik)|Endlagerung]] [[Radioaktiver Abfall|hochradioaktiver Abfälle]] geprüft, die Formationen befinden sich vor allem auch im Bereich des [[Jura (Gebirge)|Schweizer Juras]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem weist der deutsche [[Endlagersuche in Deutschland#Bericht der BGE über potentielle Endlagerregionen 2020|Zwischenbericht Teilgebiete]] der [[Bundesgesellschaft für Endlagerung]] Opalinustonformationen in Süddeutschland als mögliche Standorte für ein Endlager für radioaktive Abfälle aus. [[Aufschluss (Geologie)|Aufgeschlossen]] ist der Opalinuston u.&amp;amp;nbsp;a. bei [[Neunkirch]] am [[Randen (Gebirge)|Randen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im französischen [[Bure]] (Lothringen) werden Opalinus-Gesteinsformationen für die Endlagerung in Betracht gezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ammonit im Schiefer.jpg|mini|Ammonit aus der Opalinuston-Formation, Tongrube [[Gächlingen]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz ist der Eignungsnachweis für die Endlagerung im Opalin-Gestein erbracht, und auch der konkrete [[Standortnachweis]] ist mittlerweile im Gebiet [[Nördlich Lägern]] (Kantone ZH und AG) wissenschaftlich definiert, jedoch politisch noch nicht entschieden. Es wurden allerdings auch Zweifel an der Eignung laut: Im [[Felslabor Mont Terri]] wurden Bakterien und an anderer Stelle aus dem Meer stammende Salzwasser-Reste im Gestein gefunden&amp;lt;ref&amp;gt;Magazin der &amp;#039;&amp;#039;Schweizerischen Energie-Stiftung&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 1, 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Befunde werden gemäß Labor-Direktor [[Paul Bossart]] ernst genommen und wissenschaftlich weiter untersucht, wie z.&amp;amp;nbsp;B. die durch das Salzwasser verursachte Korrosion an den Stahlbehältern mittels sulfatreduzierender Bakterien (pitting corrosion). Auch werden in Zukunft alternative Materialien wie Behälter mit einem Kupfermantel oder Keramik untersucht. Damit könnten die langlebigen [[Nuklid]]e im Abfall wesentlich länger eingeschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich August Quenstedt]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Jura.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Laupp, Tübingen 1856–57.&lt;br /&gt;
* Gert Bloos, Gerd Dietl &amp;amp; Günter Schweigert: &amp;#039;&amp;#039;Der Jura Süddeutschlands in der Stratigraphischen Tabelle von Deutschland 2002.&amp;#039;&amp;#039; Newsletter on Stratigraphy, 41(1-3): 263-277, Stuttgart 2005 {{ISSN|0078-0421}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.lgrb-bw.de/download_pool/schichtenfolge_BW.pdf Geologische Übersicht der Schichtenfolge in Baden-Württemberg] (PDF; 831&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [https://www.lgrb-bw.de/download_pool/Lith04_jm_BW.pdf Mitteljura in Baden-Württemberg] (PDF; 388&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Süddeutscher Jura]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cewbot</name></author>
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