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	<title>Onkolith - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T10:28:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Onkolith&amp;diff=597301&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ulanwp: 5 fehlende Sprachparameter eingefügt; 4 Datumsparameter konvertiert</title>
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		<updated>2026-04-21T18:42:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;5 fehlende Sprachparameter eingefügt; 4 Datumsparameter konvertiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Oncolite.jpg|mini|Onkoide in den Oberen [[Burgsvik-Schichten]] ([[Silur]] von [[Gotland]], [[Schweden]]), mit Schalenresten im Kern. Maßstab: die Blume hat 2&amp;amp;nbsp;cm Durchmesser.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:OncolitesAlamoBreccia.jpg|mini|Onkoide in der [[Alamo (Nevada)|Alamo]]-[[Brekzie]], [[Guilmette]] Formation, [[Frasnium]], [[Oberdevon]] nahe Hancock Summit, [[Pahranagat Range]], [[Nevada]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Onkolithe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind [[Sedimente und Sedimentgesteine|sedimentäre Gesteine]], die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Onkoide&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; enthalten oder überwiegend aus ihnen aufgebaut sind. Der Begriff geht auf den Geologen [[Albert Heim]] zurück, der ihn 1916 prägte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{bibISBN|3432841086|Seite=155}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau und Entstehung ==&lt;br /&gt;
Die Onkoide sind Produkte [[biogen]]er [[Fällung|Ausfällung]], z.&amp;amp;nbsp;B. durch [[Alge]]n, und von unregelmäßig rundlicher, oft auch kreisförmiger oder elliptischer Gestalt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Füchtbauer&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Füchtbauer |Titel=Sedimente und Sedimentgesteine |Auflage=4. |Verlag=Schweizerbart’sche Verlagsbuchhandlung |Ort=Stuttgart |Datum=1988 |ISBN=3-510-65138-3 |Seiten=300f, 757f |Sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In ihnen umgibt eine lagig und [[konzentrisch]] aufgebaute Hülle, meist aus [[Calciumcarbonat]], ein Zentrum, das manchmal aus sedimentären Teilchen wie etwa [[Muschelschale]]n besteht. Der Schalenbau kann in größeren Onkoiden unregelmäßig sein und ist an der dem Sediment aufliegenden Seite unterbrochen. Mit mehreren Zentimetern Durchmesser sind Onkoide oft wesentlich größer als die ähnlich aufgebauten, meist jedoch nur einige Millimeter großen [[Ooid]]e. Sie entstehen wie Ooide in Meeres- und Seegebieten mit bewegtem Wasser, jedoch bei geringerem [[Sedimenteintrag]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Mineralienatlas:Onkoid]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbreitet ist die Matrix der Onkolithe, in denen die Onkoide vorkommen, ebenfalls [[karbonat]]isch, und enthält andere biologische Reste wie Schalen und [[Crinoiden]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;reste. Manche Onkolithe riechen nach dem Aufschlagen [[Bitumen|bituminös]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Onkoide sind schon aus dem [[Proterozoikum]] bekannt,&amp;lt;ref name=Corsetti2003&amp;gt;{{cite journal |author=Corsetti, F.A. |coauthors=Awramik, S.M.; Pierce, D. |title=A complex microbiota from snowball Earth times: Microfossils from the Neoproterozoic Kingston Peak Formation, Death Valley, USA |journal=Proceedings of the National Academy of Sciences |volume=100 |issue=8 |pages=4399–4404 |doi=10.1073/pnas.0730560100 |date=2003-04-15 |url=https://www.pnas.org/content/100/8/4399.abstract |access-date=2007-06-28 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; kommen jedoch auch jüngeren Gesteinen vor. Beispiele für heutige Onkoide sind etwa die &amp;#039;&amp;#039;Schnegglisteine&amp;#039;&amp;#039; des [[Bodensee]]s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Füchtbauer&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezente bzw. subrezente Süßwasser-Onkoide ==&lt;br /&gt;
=== In der Alz (Chiemgau, Oberbayern) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Onkoid Obere-Alz.jpg|mini|[[Rezent]]es Onkoid, Obere Alz bei [[Truchtlaching]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bactroptyxis trachaea 041811.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Bactroptyxis trachaea&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Die [[Alz]], der Abfluss des [[Chiemsee]]s, ist ein sommerwarmes und winterkaltes sowie kalkreiches Fließgewässer, in dessen Oberlauf (Obere Alz) zwischen [[Seebruck]] und [[Altenmarkt an der Alz]] an einigen günstigen Stellen Süßwasser-Onkoide und Onkolith-Bildung (Kalkflächen bzw. Kalkklippen) vorkommen.&lt;br /&gt;
Der Chiemsee dient dem Fluss als vorgeschalteter Puffer in Bezug auf Wasserführung (Menge) und Sedimentführung. Die saisonell bedingten Hochwasser mit starker Trübung bzw. Geschiebeführung der [[Tiroler Ache]], zum einen bei der Schneeschmelze im Frühjahr, zum anderen bei langanhaltenden Regenperioden im Sommer, erreichen die Alz deutlich abgemildert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne diese Pufferung wäre das Wachstum der Onkoide nicht möglich, denn nur bei geeigneter Fließgeschwindigkeit, ausreichendem Licht (geringe Trübung) und hinreichender Wärme sind geeignete Bildungsbedingungen gegeben. Vor allem im obersten Teilabschnitt bis [[Truchtlaching]] (geringes Gefälle/niedrige Fließgeschwindigkeit) sind ausgedehnte Bereiche mit Onkoiden und Onkolithen dokumentiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hägele 2006&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=D. Hägele |Titel=Morphogenese, Wachstum und Ökologie der modernen Süßwasser-Onkoide der Alz |Verlag=Dissertation an der Fakultät für Geowissenschaften, Ludwig-Maximilians-Universität München |Datum=2006 |Online=[https://edoc.ub.uni-muenchen.de/8314/1/Haegele_Daniela.pdf Online] |Format=PDF |KBytes=8600 |Sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rott 1994&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=E. Rott |Titel=Der Algenaufwuchs in der Oberen Alz (Oberbayern) |Sammelwerk=Berichte des naturwissenschaftlich-medizinischen Vereins in Innsbruck |Band=81 |Ort=Innsbruck |Datum=1994 |Seiten=229–253 |Online=[https://www.zobodat.at/pdf/BERI_81_0229-0253.pdf Online] |Format=PDF |KBytes=7782 |Sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf die Kerne (Nukleus) aus fluvio-glazialen Geröllen aufwachsende Kalkschicht wird durch kalzifizierende [[Cyanobakterien]] gebildet. Schichtdicken von mehreren Zentimeter sind keine Seltenheit. Durch Auslegen von markierten Nuklei (Wachstumsexperiment) und die Beobachtung über mehrere Jahre konnte das [[in situ|In-situ]]-Wachstum der Alz-Onkoide nachgewiesen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hägele 2006&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In der Moosach bei Freising (Oberbayern) ===&lt;br /&gt;
Die [[Moosach (Isar)|Moosach]] ist ein linker Nebenfluss der [[Isar]]; ihre Quelle lag ursprünglich im Bereich des Ortsteiles [[Moosach (München)|Moosach]] in [[München]]. Im Bereich von [[Freising]] läuft der Fluss in den [[Isarauen]] parallel zur Isar. Kurz vor der Mündung bei [[Hummel (Langenbach)|Oberhummel]], zwischen den Ortschaften [[Hangenham]] und Asenkofen, ist das Vorkommen von [[rezent]]en Onkoiden (&amp;#039;&amp;#039;tufa oncoids&amp;#039;&amp;#039;) im Begleitheft zum internationalen [[Kalkowsky]]-[[Tagung|Symposium]] &amp;quot;[[Geobiologie|Geobiology]] of [[Stromatolith|Stromatolites]]&amp;quot;&amp;amp;nbsp;(2008) beschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kalkowsky-Symposium 2008&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=N.N. |Titel=Stop 7: Tufa oncoids of the river Moosach, Molasse Basin |Sammelwerk=Geobiology of Stromatholites - Internationales Kalkowsky-Symposium |Ort=Göttingen |Datum=2008 |Seiten=193–197 |Online=[https://www.univerlag.uni-goettingen.de/bitstream/handle/3/isbn-978-3-940344-52-6/kalkowsky.pdf?sequence=1 Online] |Format=PDF |KBytes=8601 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Größe der rezenten Onkoide wird mit 2–15&amp;amp;nbsp;cm angegeben. Ausdrücklich wird auf die Vergleichbarkeit mit den Verhältnissen hingewiesen, die in anderen [[Bayerische Voralpen|Voralpen]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;flüssen, z.&amp;amp;nbsp;B. der Alz, beobachtet und dokumentiert sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hägele 2006&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rott 1994&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Oncolites|Onkolith}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Oncoid|Onkoid}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biogenes Sedimentgestein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ulanwp</name></author>
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