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	<title>Onkel Emil - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-10T21:50:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Onkel_Emil&amp;diff=320515&amp;oldid=prev</id>
		<title>2003:D4:6F0D:D4D7:66DE:E9A3:126D:7385: Stil.</title>
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		<updated>2025-06-26T17:45:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stil.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Onkel Emil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine [[Berlin]]er [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandsgruppe]] im [[Drittes Reich|Dritten Reich]]. Sie war nicht ideologisch, sondern humanitär motiviert und bestand vorwiegend aus Journalisten, Ärzten und anderen Intellektuellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitglieder und Tätigkeit ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Hünensteig 6 (Stegl) Leo Borchard.jpg|mini|[[Berliner Gedenktafel]] am Haus Hünensteig 6 in [[Berlin-Steglitz]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Onkel-Emil-Park  (Stegl)  Onkel-Emil-Park.jpg|mini|Onkel-Emil-Park in [[Berlin-Steglitz]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppe fand sich im Winter 1938 um die Journalistin [[Ruth Andreas-Friedrich]] und den Dirigenten [[Leo Borchard]] zusammen. Zum inneren Zirkel der Vereinigung gehörten laut Tätigkeitsbericht der Gruppe&amp;lt;ref&amp;gt;Ruth Andreas-Friedrich: &amp;#039;&amp;#039;Der Schattenmann. Tagebuchaufzeichnungen 1938–1945.&amp;#039;&amp;#039; Taschenbuchausgabe mit einem Nachwort von [[Jörg Drews]], Berlin 1986, ISBN 3-518-37767-1, S. 301&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; weiterhin die Schauspielerin [[Karin Friedrich (Journalistin)|Karin Friedrich]] (die Tochter von Ruth Andreas-Friedrich), der Schriftsteller [[Fred Denger]], der Konditormeister Walter Reimann und seine Frau Charlotte, der Arzt Josef Schunk und der Facharzt [[Walter Seitz (Politiker)|Walter Seitz]]. Es gab eine Anzahl weiterer aktiver Mitarbeiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppe wurde nach ihrem Warnruf benannt. In den Tagebuchaufzeichnungen von Ruth Andreas-Friedrich erscheint der Name „Onkel Emil“ nicht, dort wird die Gruppe (ironisch) als „[[Ringverein]]“ oder einfach als „Clique“ bezeichnet. Die Gruppe half als privates Netzwerk unter hohem persönlichen Risiko verfolgten Juden und anderen Verfolgten des Naziregimes mit Verstecken, Verpflegung und Papieren. Außerdem unterstützte sie die Familien politisch Verfolgter und verbreitete Flugblätter der [[Weiße Rose|„Weißen Rose“]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Dokumente des [[NS-Staat]]es über die Gruppe existieren nicht, da sie bis zum Kriegsende nicht entdeckt wurde. Stattdessen schrieben Mitglieder der Gruppe selbst einen Bericht über ihre Tätigkeit. Das Dokument mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Tätigkeitsbericht der Gruppe ‚Onkel Emil‘ aus den letzten Monaten der Kampfjahre&amp;#039;&amp;#039; war als [[Manifest]] für die Nachwelt konzipiert und wurde am 14. Mai 1945 von sechs Mitgliedern unterzeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einweihung Onkel-Emil-Park&amp;quot;/&amp;gt; Weitere [[Primärquelle und Sekundärquelle|Primärquellen]] zur Tätigkeit der Gruppe sind [[Ruth Andreas-Friedrich#Tagebuch|Ruth Andreas-Friedrichs Tagebuch]], das 1947 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Der Schattenmann&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht wurde, und Karin Friedrichs Buch &amp;#039;&amp;#039;Zeitfunken&amp;#039;&amp;#039; (2000).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einweihung Onkel-Emil-Park&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigung ==&lt;br /&gt;
[[Liste der Berliner Gedenktafeln#Steglitz-Zehlendorf|Im Oktober 1988]] wurde eine Gedenktafel für Ruth Andreas-Friedrich und Leo Borchard an ihrem ehemaligen Wohnhaus Hünensteig&amp;amp;nbsp;6 in Berlin-Steglitz angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruth Andreas-Friedrich wurde im Jahr 2002 von [[Yad Vashem]] als „[[Gerechter unter den Völkern|Gerechte unter den Völkern]]“ ausgezeichnet, ihre Tochter Karin im Jahr 2004.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://righteous.yadvashem.org/?searchType=righteous_only&amp;amp;language=en&amp;amp;itemId=4065948 &amp;#039;&amp;#039;Andreas Ruth (Friedrich); Daughter: Hess Karin&amp;#039;&amp;#039;] in der Datenbank der Gerechten unter den Völkern, [[Yad Vashem]] (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 eröffnete die [[Weiße Rose Stiftung]] eine Ausstellung zur Widerstandsgruppe „Onkel Emil“ in der [[DenkStätte Weiße Rose]] in München.&amp;lt;ref&amp;gt;Weiße Rose Stiftung: {{Webarchiv | url=http://www.weisse-rose-stiftung.de/fkt_standard2.php?aktion=cs&amp;amp;ma=cs&amp;amp;c_id=mamura&amp;amp;topic=081&amp;amp;mod=10&amp;amp;page=1&amp;amp;lang=de | wayback=20151208080725 | text=Wanderausstellungen: Onkel Emil}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gruppe „Onkel Emil“ ist auch thematischer Bestandteil der [[Wanderausstellung]] zur Weißen Rose, welche die Weiße Rose Stiftung in zehn Sprachen zum Verleih anbietet (Stand 2021).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.weisse-rose-stiftung.de/ausstellungsverleih/ &amp;#039;&amp;#039;Ausstellungsverleih&amp;#039;&amp;#039;] Weiße Rose Stiftung, abgerufen am 31. Oktober 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 2021 erhielt die bis dahin namenlose Grünfläche hinter dem [[Forum Steglitz]] den Namen [[Onkel-Emil-Park]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einweihung Onkel-Emil-Park&amp;quot;&amp;gt;[https://www.berlin.de/ba-steglitz-zehlendorf/aktuelles/hinweise/artikel.1107063.php &amp;#039;&amp;#039;Einweihung des „Onkel-Emil-Parks“ in Steglitz&amp;#039;&amp;#039;] Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf, 2021 (mit Informationen zur Gruppe „Onkel Emil“).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ruth Andreas-Friedrich: &amp;#039;&amp;#039;Der Schattenmann. Tagebuchaufzeichnungen 1938–1945.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp, Berlin 1947. Zu weiteren Ausgaben der Tagebücher siehe [[Ruth Andreas-Friedrich#Tagebuch|Ruth Andreas-Friedrich: Tagebuch]].&lt;br /&gt;
* [[Karin Friedrich (Journalistin)|Karin Friedrich]]: &amp;#039;&amp;#039;Zeitfunken. Biographie einer Familie.&amp;#039;&amp;#039; C. H. Beck, München 2000, ISBN 3-406-45868-8.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Benz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Überleben im Dritten Reich. Juden im Untergrund und ihre Helfer.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 2003, ISBN 3-406-51029-9.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Benz: &amp;#039;&amp;#039;Protest und Menschlichkeit. Die Widerstandsgruppe &amp;quot;Onkel Emil&amp;quot; im Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart: Reclam 2020, ISBN 978-3-15-011258-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* Rudolf Walther: [https://www.sueddeutsche.de/politik/widerstandskaempfer-hitler-emil-1.4895199 &amp;#039;&amp;#039;Die vergessenen Hitler-Gegner.&amp;#039;&amp;#039;] Rezension zum Buch von [[Wolfgang Benz]] in Süddeutsche Ztg. vom 18. Mai 2020&lt;br /&gt;
* [https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-nationalsozialismus-steglitz-widerstandsgruppe-onkel-emil-unter-lebensgefahr-andere-retten-li.86364 &amp;#039;&amp;#039;Steglitzer Widerstandsgruppe „Onkel Emil“: Unter Lebensgefahr Andere retten&amp;#039;&amp;#039;], [[Berliner Zeitung]] vom 11. Juni 2020&lt;br /&gt;
* Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf, PM vom 7. Juli 2021: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.berlin.de/ba-steglitz-zehlendorf/aktuelles/pressemitteilungen/2021/pressemitteilung.1104162.php Benennung des „Onkel-Emil-Parks“] in Berlin Steglitz-Zehlendorf am 15.07.2021&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Notizen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widerstandsgruppe gegen den Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin in der Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Judenretter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2003:D4:6F0D:D4D7:66DE:E9A3:126D:7385</name></author>
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