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	<title>One O’Clock Jump - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T19:09:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=One_O%E2%80%99Clock_Jump&amp;diff=1779675&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Andromeda2064: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2023-11-17T21:53:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;One O’Clock Jump&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Jazz]]komposition von [[Count Basie]], die zunächst in dem Arrangement von [[Eddie Durham]] und [[Buster Smith]] gespielt wurde und sich schließlich zu einem Hit und einem [[Jazzstandard]] entwickelte. 1945 schrieb Lee Gaines, ein Sänger der [[Delta Rhythm Boys]], einen Text zu dem Stück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehungsgeschichte und erste Aufnahme ==&lt;br /&gt;
Die [[Swing (Musik)|Swingnummer]] „One O’Clock Jump“ in Form eines 12-taktigen [[Jazzblues|Blues]] wurde 1937 von Count Basie geschrieben. Das Stück war der erste große Erfolg des &amp;#039;&amp;#039;[[Count Basie Orchestra]]&amp;#039;&amp;#039;; das ursprüngliche Arrangement stammte von Eddie Durham und Buster Smith. [[Carlo Bohländer]] bewertet den Song als „einen sehr effektiven [[Big Band|Bigband]]-Blues mit [[Riff (Musik)|Riff]]-Melodik“, das „aus einem Blues-Motiv von Buster Smith und &amp;#039;&amp;#039;[[Head Arrangement]]s&amp;#039;&amp;#039; der Basie-Band gestaltet wurde und viel zum guten Ruf der Band beigetragen hat“.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Bohländer: &amp;#039;&amp;#039;Reclams Jazzführer.&amp;#039;&amp;#039; Ausgabe 1979, Sachteil, S. 263.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Blues wurde schon während der Zeit in [[Kansas City (Missouri)|Kansas City]] im &amp;#039;&amp;#039;Reno Club&amp;#039;&amp;#039; zur Erkennungsmelodie des Orchesters. David Rickert sieht das Hauptmerkmal des „One O’Clock Jump“, das eigentlich ein recht einfach strukturiertes Stück sei, in seiner „rhythmischen Intensität“. Es basiere auf einer Serie von drei Riffs, das erste von den Saxophonen, das zweite von den Trompetern und das dritte von den Posaunen getragen, jeweils gefolgt von einer Reihe von Solos.&amp;lt;ref name=AAJ&amp;gt;Vgl. Rickert: &amp;#039;&amp;#039;All About Jazz.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Frage der Originalität des Titels merkt Rickert an, dass das das Stück abschließende Riff aus einer [[Fats Waller|Fats-Waller]]-Aufnahme namens „Six or Seven Times“ stamme und der Arrangeur Eddie Durham sicherlich der Hauptverantwortlicher für die swingende Orchestrierung sei. David Rickert zählt „One O’Clock Jump“ zu den besten Beispielen des [[Kansas City Jazz]].&amp;lt;ref name=AAJ /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basie erzählte später dem Autor [[Nat Hentoff]], wie die Bezeichnung des Titels entstand. Kurz vor der Schlussnummer bei einem Auftritt in Kansas City wurde Basie vom Ansager gefragt, was sie noch spielen werden: „Nun, das Stück hatte einfach keinen Titel, als musst sich jemand ganz schnell einen ausdenken. Ich guckte mich im Studio um, und mein Blick fiel auf die Uhr. Es war kurz vor eins“.&amp;lt;ref&amp;gt;Zit. nach Hentoff, S. 313.&amp;lt;/ref&amp;gt; Spätere Autoren weichen von dieser Darstellung ab: Ursprünglich hatte der Titel noch „Blue Ball“ geheißen, doch ein nervöser Radiomoderator traute sich bei einer Übertragung für Radio W9XBY nicht den vulgären Titel anzusagen; so wurde er schließlich „One O’Clock Jump“ genannt, da er regelmäßig die Schlussnummer im &amp;#039;&amp;#039;Reno Club&amp;#039;&amp;#039; gebildet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Rickert: &amp;#039;&amp;#039;All About Jazz.&amp;#039;&amp;#039; sowie das Songporträt bei jazzstandards.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Original-Einspielung des Titels fand am 7. Juli 1937 in [[New York City|New York]] für das Label [[Decca Records|Decca]] statt. Es erschien als [[78er]] mit der B-Seite „John’s Idea“. Hauptsolisten waren die beiden damaligen [[Saxophon]]isten des &amp;#039;&amp;#039;[[Count Basie Orchestra]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Herschel Evans]] und [[Lester Young]], der Posaunist George „Rabbit“ Hunt sowie der Trompeter [[Buck Clayton]]. In der [[Rhythmusgruppe]] spielten neben Basie [[Walter Page]] am Bass und [[Jo Jones]] am Schlagzeug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl in der Originalversion auch Buck Clayton ein durchaus inspiriertes Solo spielte, wurde in Live-Konzerten „One O’Clock Jump“ vor allem eine Bühne für die feurigen &amp;#039;&amp;#039;Tenor Battles&amp;#039;&amp;#039; zwischen Herschel Evans und Lester Young. Evans hatte traditionell das erste Solo, dann folgte Young. Diese &amp;#039;&amp;#039;Tenor Battles&amp;#039;&amp;#039; wurden zu einer lange währenden Tradition der Basie-Band, später fochten [[Paul Quinichette]] und [[Eddie Lockjaw Davis]] diese Kämpfe aus.&amp;lt;ref name=AAJ /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Versionen ==&lt;br /&gt;
In späteren Jahren nahm Basie weitere Versionen  des Titels auf, so auf seinen späteren Alben der 1950er Jahre für [[Roulette Records]] wie &amp;#039;&amp;#039;Breakfast Dance and Barbecue&amp;#039;&amp;#039; (1959) und &amp;#039;&amp;#039;Basie at Birdland&amp;#039;&amp;#039; (1961) sowie 1957 auf seinem Album mit den Sängern [[Joe Williams]] und [[Ella Fitzgerald]] auf dem Album &amp;#039;&amp;#039;One O’Clock Jump&amp;#039;&amp;#039;. Zuletzt 1977 spielte er den Titel auf dem [[Pablo Records|Pablo]]-Album &amp;#039;&amp;#039;Kansas City 5&amp;#039;&amp;#039; mit [[Milt Jackson]] und [[Joe Pass]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Originalversion von Count Basie und seinem Orchester 1937 bis auf Platz 15 der amerikanischen Hitparade gekommen war, war das Hitpotenzial des Songs klar. Der populäre Titel wurde sogleich auch von Bandleadern wie [[Benny Goodman]] und [[Duke Ellington]] ins Repertoire genommen. Auch weitere Interpreten hatten mit ihren Cover-Versionen ökonomischen Erfolg:&lt;br /&gt;
* [[Harry James]] and His Orchestra (1938, #7)&lt;br /&gt;
* Benny Goodman and His Orchestra (1938, #8)&lt;br /&gt;
* [[Metronome All-Stars|Metronome All-Star Band]] (1941, #13)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Count Basie kam 1947 mit dem Titel noch einmal auf Platz 12 amerikanischen Charts. Der „One O’Clock Jump“ war bis 1940 rund ein Dutzend Mal aufgenommen worden und wurde von [[Sidney Bechet]]/[[Kenny Clarke]], [[Don Byas]], [[Les Brown]], [[Lionel Hampton]], [[Ernst Höllerhagen]], [[Harry James]], [[Oscar Peterson]], [[André Previn]], [[Chick Webb]] und [[Gerald Wilson]] gespielt. Er gehörte auch zum Repertoire des [[The Famous Carnegie Hall Concert 1938|Bennie Goodmans &amp;#039;&amp;#039;Carnegie Hall&amp;#039;&amp;#039; Koncert 1938]]. In den 1950er Jahren interpretierte ihn das Vokaltrio [[Dave Lambert (Sänger)|Lambert, Hendrick &amp;amp; Bavan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„One O’Clock Jump“ fand auch als Soundtrack in einigen Spielfilmen Verwendung, so in &amp;#039;&amp;#039;[[Die Ehre zu fliegen]], [[Die Grasharfe (Film)|Die Grasharfe]], [[Harlem Nights]], [[Enigma – Das Geheimnis]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Der englische Patient (Film)|Der englische Patient]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Western Swing]] Band [[Asleep at the Wheel]] wurde [[Grammy Awards 1979|1979]] für ihre Version des Titels mit einem [[Grammy Award for Best Country Instrumental Performance|Grammy]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.awardsandshows.com/features/grammy-awards-1979-227.html |titel= Grammy Awards 1979 |werk=Awards &amp;amp; Shows |sprache=en |abruf=2022-06-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine 11-minütige Gala-Version des One O’Clock Jump findet sich auf dem Mitschnitt des Konzerts der WDR-Bigband „Reflections on Count Basie“ vom 29. Juli 2018 in der [[Kölner Philharmonie]] mit einem Solo des Bigband-Leaders und Saxophonisten Bob Mintzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Count Basie schrieb danach „Two O’Clock Jump“ und „[[Jumpin’ at the Woodside]]“ im ähnlichen Stil. „One O’Clock Jump“ wurde in die Reihe der &amp;#039;&amp;#039;[[Songs of the Century]]&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Carlo Bohländer]], Karl Heinz Holler, Christian Pfarr: &amp;#039;&amp;#039;[[Reclams Jazzführer]].&amp;#039;&amp;#039; 5., durchgesehene und ergänzte Auflage. Reclam, Stuttgart 2000, ISBN 3-15-010464-5 (1977).&lt;br /&gt;
* Nat Hentoff, Nat Shapiro: &amp;#039;&amp;#039;Jazz erzählt. Hear me talkin’ to ya.&amp;#039;&amp;#039; JAS, Frankfurt am Main 1984, ISBN 3-923396-05-8.&lt;br /&gt;
* Stanley Dance: &amp;#039;&amp;#039;The World of Count Basie.&amp;#039;&amp;#039; Charles Scribner’s Sons, New York 1980.&lt;br /&gt;
* Henry Daniels Douglas: &amp;#039;&amp;#039;Lester Leaps.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The Life and Times of Lester „Pres“ Young.&amp;#039;&amp;#039; Beacon Press, Boston 2002.&lt;br /&gt;
* Albert Murray: &amp;#039;&amp;#039;Good Morning Blues: The Autobiography of Count Basie.&amp;#039;&amp;#039; Random House, New York 1985.&lt;br /&gt;
* Gunther Schuller: &amp;#039;&amp;#039;The Swing Era.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, New York 1989.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.allaboutjazz.com/php/article.php?id=16602 Darstellung der Basis-Version von David Rickert], &amp;#039;&amp;#039;[[All About Jazz]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.jazzstandards.com/compositions-1/oneoclockjump.htm Songporträt (jazzstandards.com)]&lt;br /&gt;
* [http://www.pbs.org/jazz/beat/spotlight_jump.htm One O’Clock Jump bei &amp;#039;&amp;#039;PBS Jack Burns Jazz&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jazz-Titel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Popsong]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lied 1937]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Andromeda2064</name></author>
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