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	<title>Omurtag - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Omurtag&amp;diff=952591&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Giorgio Michele: link</title>
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		<updated>2026-01-19T09:54:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Omurtag1.jpg|mini|Omurtag in der Chronik des [[Johannes Skylitzes]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:EuropaZurZeitDerKarolinger.jpg|mini|Das Bulgarische Reich und Europa um 814]]&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|beschreibt den bulgarischen Khan. Für die nach ihm benannte Stadt siehe [[Omurtag (Stadt)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Omurtag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{bgS|Омуртаг}}; † [[831]]) war von 814 bis 831 [[Khan]] der [[Bulgaren]]. Gleich zu Beginn seiner Herrschaft unterzeichnete er einen 30-jährigen Friedensvertrag mit dem benachbarten [[Byzantinisches Reich|Byzantinischen Reich]], der bis zu seinem Lebensende in Kraft blieb. Omurtag wehrte sich erfolgreich gegen die aggressive Politik des [[Fränkisches Reich|Frankenreichs]], das die nordwestlichen Gebiete Bulgariens einnahm, und unterdrückte die Unruhen unter mehreren [[Slawen|slawischen]] Stämmen. Er führte Verwaltungsreformen durch, die die Macht und Autorität der Zentralregierung stärkten. Seine Herrschaft war geprägt von einer starken Entwicklung der bulgarischen Architektur mit einer Reihe bedeutender Bauprojekte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Omurtags Vater war der Bulgarenkhan [[Krum (Bulgarien)|Krum]]. Nach Krums Tod folgten für kurze Zeit dessen Brüder nach, die in [[Byzantinisches Reich|byzantinischen]] Quellen &amp;#039;&amp;#039;Dukumos&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ditzeugos&amp;#039;&amp;#039; genannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohl nach 814 kam es zu harten Repressalien gegen die christlich-byzantinische Bevölkerung, die im bulgarischen Herrschaftsgebiet lebte. Allerdings ist dabei unklar, ob die christenfeindlichen Maßnahmen von Omurtag oder seinem direkten Vorgänger Ditzeugos ausgingen. In den byzantinischen Quellen finden sich jedenfalls Berichte, nach denen den Christen in [[Thrakien (Landschaft)|Thrakien]] die Wahl gelassen wurde, das Fleischverbot der Fastenzeit zu brechen oder zu sterben. 14 Männer erlitten schließlich das Martyrium. Andere Quellen berichten von Massakern an Gefangenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In manchen Quellen wird Omurtag direkt für die christenfeindlichen Maßnahmen verantwortlich gemacht, dennoch entspannten sich in der Folgezeit die Beziehungen zu Byzanz. Daraus kann nun vielleicht abgeleitet werden, dass Omurtag die Maßnahmen seines Vorgängers nicht fortsetzte, doch erlauben die Quellen keine sichere Aussage. Jedenfalls schloss Omurtag mit dem byzantinischen Kaiser [[Leo V. (Byzanz)|Leon V.]] Ende 815 oder Anfang 816 einen auf 30 Jahre befristeten [[Byzantinisch-bulgarischer Vertrag (815)|Friedensvertrag]] ab. Tatsächlich leitete dieser Vertrag eine Phase der Annäherung Bulgariens an Byzanz ein, Omurtag hielt sich an die vertraglichen Verpflichtungen. Er unterstützte auch Kaiser [[Michael II. (Byzanz)|Michael II.]] im Kampf gegen den Usurpator [[Thomas der Slawe|Thomas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
818 wandten sich slawische Stämme im [[Donau]]-[[Theiß]]-Gebiet dem [[Fränkisches Reich|Fränkischen Reich]] zu. Sie beschwerten sich bei Kaiser [[Ludwig der Fromme|Ludwig dem Frommen]], dass nach Reformen im Bulgarischen Reich ihre bisherigen Rechte beschnitten worden waren. Omurtag versuchte 824 und 826 in Briefen eine diplomatische Lösung für dieses Gebiet. Die Briefe blieben wahrscheinlich unbeantwortet. Im Jahre 824 erschienen zudem zum ersten Mal bulgarische Gesandte am fränkischen Hof Ludwigs des Frommen mit dem Wunsch, die gemeinsamen Grenzen festzusetzen. 827 eroberte Omurtag das Gebiet entlang der [[Save]] bis [[Sirmium]] und gliederte es 829 endgültig seinem Herrschaftsgebiet ein. 827 und 829 wird von bulgarischen Überfällen im [[Drautal]] berichtet. 832 erreichte erneut eine bulgarische Gesandtschaft [[Aachen]] und überbrachte Geschenke und vielleicht noch zu Lebzeiten Omurtags kam es zu einer vertraglichen Grenzregelung zwischen Franken und Bulgaren.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Ziemann, S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der byzantinische Einfluss wirkte sich auch auf Omurtags Bautätigkeit (etwa in der Hauptstadt [[Pliska]]) aus, außerdem sind griechische Inschriften aus dieser Zeit erhalten. Der Endpunkt dieser Entwicklung war die endgültige Christianisierung Bulgariens ein halbes Jahrhundert später. Gegenüber dem Adel betrieb Omurtag eine insgesamt erfolgreiche Zentralisierungspolitik. Omurtags Nachfolge trat sein jüngster Sohn [[Malamir]] an, der eine harte anti-christliche Politik betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2005 ist er Namensgeber für den [[Omurtag-Pass]] auf der [[Livingston-Insel]] in der Antarktis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Omurtag&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Prosopographie der mittelbyzantinischen Zeit]]: Erste Abteilung (641–867)&amp;#039;&amp;#039;. Nach Vorarbeiten von [[Ralph-Johannes Lilie]], Claudia Ludwig, Thomas Pratsch, Ilse Rochow, Beate Zielke. Bd. 3, Berlin 2000, S. 484–486 (mit Literaturangaben).&lt;br /&gt;
* [[Veselin Beševliev]]: &amp;#039;&amp;#039;Die protobulgarische Periode der bulgarischen Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Amsterdam 1981.&lt;br /&gt;
* Mark Whittow: &amp;#039;&amp;#039;The Making of Byzantium&amp;#039;&amp;#039;. Berkeley 1996, S. 278 ff.&lt;br /&gt;
* Detlef Kulman: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.biolex.ios-regensburg.de/BioLexViewview.php?ID=1475 Omurtag]&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon zur Geschichte Südosteuropas&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 3. München 1979, S. 352–354&lt;br /&gt;
* Daniel Ziemann: &amp;#039;&amp;#039;Vom Wandervolk zur Grossmacht. Die Entstehung Bulgariens im frühen Mittelalter (7.–9. Jahrhundert).&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Köln/Wien 2007, ISBN 978-3-412-09106-4, S. 26 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Omurtag of Bulgaria|Omurtag}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|AMT=[[Liste der Herrscher von Bulgarien|Khan Bulgariens]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=814–831&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER= [[Krum (Bulgarien)|Krum]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER= [[Malamir]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128592060|LCCN=n/82/129322|VIAF=1362382}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Hauses Krum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Khan (Bulgarien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 8. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 9. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herrscher (9. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Omurtag&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Khan der Bulgaren&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=nach 831&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Giorgio Michele</name></author>
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