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	<title>Ommersheim - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T08:50:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ommersheim&amp;diff=380969&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Birkho: Parameter Infobox berichtigt</title>
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		<updated>2025-12-03T13:42:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Parameter Infobox berichtigt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Ommersheim&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Mandelbachtal&lt;br /&gt;
| Ortswappen              = DEU Ommersheim COA.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Wappen der ehemaligen Gemeinde Ommersheim&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 49.2196499&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 7.1585036&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-SL&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 307 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von                = 255&lt;br /&gt;
| Höhe-bis                = 372&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 12.13&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 2276&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2016-02-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1974-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 66399&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 06803&lt;br /&gt;
| Poskarte                = Deutschland Saarland&lt;br /&gt;
| Bild                    = Ommersheim Blick auf Ortskern.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung       = Blick auf Ortskern von Ommersheim&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ommersheim 20150415 01.JPG|mini|270px|Blick aus östlicher Richtung auf Ommersheim]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ommersheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Mandelbachtal]] im [[Saarpfalz-Kreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Ommersheim liegt in der Region [[Saar-Lor-Lux]] in der Nähe des [[Flughafen Saarbrücken|Flughafens Saarbrücken-Ensheim]], ca. 15&amp;amp;nbsp;km östlich der Landeshauptstadt [[Saarbrücken]]&lt;br /&gt;
an der Schnittstelle der L 107 und L 236 im ländlich strukturierten [[Muschelkalk]]gebiet des [[Bliesgau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausdehnung des Ortes ===&lt;br /&gt;
Der heutige Ort Ommersheim umfasst die Ortsteile Nussweiler, Ziegelhütte und Philippsburg.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wüstung]]en sind Lindweiler (auf dem Hügel gegenüber Nussweiler) und Osthofen. (Die Wüstung lag in der Nähe des heutigen Gangelbrunnens. Die Osthofenstraße weist darauf hin.)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Früher gehörten zu Ommersheim auch die Ortsteile [[Ormesheim]] (bis 1721), [[Heckendalheim]], [[Oberwürzbach]] (bis 1925) und [[Rittersmühle (St. Ingbert)|Rittersmühle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Die Anfänge ===&lt;br /&gt;
Die erste ständige Besiedlung des heutigen Ortsgebietes fällt vermutlich in die Zeit der fränkischen Landnahme, also in das späte 5. bis 7. Jahrhundert. Für diese erste fränkische Siedlungswelle sind die Ortschaften mit den Namen [[-heim]] kennzeichnend. Auch bereits in der [[Römerzeit]] war das Ommersheimer Ortsgebiet besiedelt. Dies belegen archäologische Funde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Ortsname ===&lt;br /&gt;
Die Heim-Ortsnamen wurden in der Regel nach der Formel „Personennamen + Genitivendung + heim“ aus den Personennamen der ersten Siedler gebildet. Das bedeutet der Name Ommersheim gibt uns Hinweis auf einen frühen Personennamen. Denkbar wäre Omer oder [[Otmar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 10. bis 14. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;erste urkundliche Erwähnung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; datiert aus dem Jahr 1180. Hermann, Priester von Oimersheim wird in einer Urkunde des Klosters [[Wörschweiler]] als Zeuge benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1220 gehörte der Ort zur Herrschaft [[Zweibrücken]], ab 1252 zum Kloster [[Wadgassen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15. bis 17. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Um 1550: Die weltliche Herrschaft über Ommersheim lag bei den Grafen von Nassau-Saarbrücken und dem Junker von Steinkallenfels an der Nahe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1563: Wie im Konzil von Trier (1545 bis 1563) beschlossen, wurde in der Pfarrei Ommersheim erstmals ein Tauf-, Ehe- und Sterberegister eingeführt. Zur Pfarrgemeinde Ommersheim gehörten [[St. Ingbert]], [[Hassel (Saar)|Hassel]], [[Rohrbach (St. Ingbert)|Rohrbach]], [[Spiesen-Elversberg|Spiesen]], Heckendalheim, Oberwürzbach, [[Aßweiler]], [[Seelbach (Blieskastel)|Seelbach]] und [[Wecklingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Zeit vor dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] ist ein Dokument überliefert, das die Einwohner der „Meygerie zu Omersheim“ namentlich verzeichnet. Um das Jahr 1543 zählte Ommersheim demzufolge sechs Haushalte, die wie folgt benannt sind: Nickel Huffen, Hannsen Son, Mathern, Jakob Schneider, Der Schumacher, Veltin Scheffer, Annstet. Die glückliche Überlieferung jener Namen kann einer steuerlichen Erhebung verdankt werden, die die Grafen von Nassau-Saarbrücken wegen eines anstehenden Feldzugs gegen die Türken durchführten.&lt;br /&gt;
1553 wütete der „schwarze Tod“ (die [[Pest]]) im Bliesgau. In den Jahren von 1573 und 1574 wurde die Gegend nochmals von der Pest heimgesucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1618 bis 1648, im Dreißigjährigen Krieg, herrschten Not und Zerstörung. Der Landstrich wurde besonders von den Schweden verwüstet. Hunger und Seuchen folgten dieser schweren Zeit. Nach dem [[Westfälischer Frieden|Westfälischen Frieden]] (1648) dauerten die Kämpfe – meist von den [[Franzosen]] verursacht – an. 1651 lebte fast niemand mehr in den heutigen Gemeinden Ommersheim, Oberwürzbach und Heckendalheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1655 kam der Ort dann in die Hände des [[Blieskastel]]er Adelsgeschlecht derer „von der Leyen“. Neue Siedler kamen aus der [[Pfalz (Region)|Pfalz]], [[Lothringen]], [[Luxemburg]], [[Bayern]], [[Tirol]] und der [[Schweiz]]. Im [[Gersheim]]er Ortsteil [[Rubenheim]] erinnert der Name eines Festes noch heute an die Besiedlung aus dieser Zeit: das „Kleintiroler Weiherfest“. In „Leyenscher Zeit“ war Ommersheim eine Meierei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1698 erneuter Zuzug aus Tirol, Bayern, Schweiz, [[Böhmen]] und Lothringen. In Ommersheim weist das Kirchenregister 99 Einwohner aus, in St. Ingbert sind es 88 Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 18. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hungerkreuz.JPG|mini|hochkant|Das Hungerkreuz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrkircheomh.JPG|mini|hochkant|Pfarrkirche Mariä Heimsuchung, die neue Dorfkirche]]&lt;br /&gt;
1721 Ormesheim wurde von Ommersheim abgetrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1731 wurde am Heiligen Abend ein 15-jähriger Junge (Bernhard Hartz) beim Glockenläuten von einem herabfallenden Stein erschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1778 versiegten alle Quellen des Ortes, bis auf eine Quelle in der Ortsmitte, aus Dankbarkeit stellten die Bewohner das Hungerkreuz auf, ein noch heute zu sehendes [[Wegekreuz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1786 wurde die [[Leibeigenschaft]] durch [[Marianne von der Leyen]] aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Revolutionstagen 1789 spielte Ommersheim eine besondere Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. September trafen sich Bauernvertreter aus allen leyenschen Gemeinden zu einer „Landschaftsberatung“ bei Bauer Walle. In ihren &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„25 Ommersheimer Punkten“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; fassten sie ihre Klagen zusammen und übergaben sie Marianne von der Leyen im Schloss zu [[Blieskastel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1793 Ende der leyenschen Regentschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] wird Ommersheim Aufmarschgebiet für ein heftiges Gefecht zwischen Preußen und Österreich gegen Frankreich, am 16. November 1793 bei [[Biesingen (Blieskastel)|Biesingen]]. Die Franzosen besiegten, angeführt durch General [[Lazare Hoche|Hoche]], die Preußischen Truppen in diesem Gefecht. Die Verpflichtungen, die französischen Truppen zu versorgen, setzten den Menschen zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wäre das nicht Leid genug, sterben im Jahr 1794 36 Ommersheimer an [[Pocken]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1795 Ommersheim wird französisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
1801 Nach dem Frieden von Lunéville werden die Bistümer neu geordnet. Im Kanton Blieskastel gibt es nur noch die Pfarre Blieskastel und elf Hilfspfarren, darunter ab 1803 auch die Pfarre Ommersheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1802 Ommersheim hat 447 Einwohner, der gesamte Pfarrbezirk 733.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1814 Ommersheim wird wieder deutsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die auf den [[Wiener Kongress]] festgelegte Neuordnung Europas hatte auch auf Ommersheim Auswirkungen. Mit dem Großteil des heutigen [[Saarpfalz-Kreis]]es kommt der Ort 1816 zum [[Königreich Bayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1827 wird das alte Gotteshaus (Kirchturm und Schiff waren romanisch, der Chor gotisch) wegen Baufälligkeit geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1829 steht bereits eine neue [[Mariä Heimsuchung (Ommersheim)|Kirche]] im Ort, die in den 1960er Jahren durch eine Erweiterung stark verändert wird. Die frühere Kirche bildet jetzt den Chorraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. April 1845 wird die Gemeindegrenze zwischen Niederwürzbach und Ommersheim nach Süden entlang der Straße Niederwürzbach–Hassel verlegt. Ommersheim war weit größer als das heutige Ortsgebiet, die Grenze verlief durch den Niederwürzbacher Weiher. Das Gelände des heutigen Niederwürzbacher Bahnhofs gehörte damit ebenso wie die Rittersmühle zu Ommersheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Revolutionsjahr 1848 besetzen [[preußisch]]e Truppen 14 Tage lang Ommersheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1870 wird die örtliche [[Freiwillige Feuerwehr]] gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1890 und 1900 wurde Ommersheim von einem aus Heckendalheim stammenden Bürgermeister verwaltet, auch die Bürgermeisterei (neben Ommersheim auch das heutige Oberwürzbach und Rittersmühle) wechselte in den Nachbarort. 1900 ging die Bürgermeisterei wieder nach Ommersheim, die Bevölkerungszahl übersteigt die 1000-Einwohner-Grenze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:gangelbrunnen.JPG|mini|Gangelbrunnen]]&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde das Saarland im Zuge des [[Versailler Vertrag]]es von Deutschland abgetrennt und unter [[Völkerbund]]mandat gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1900 wird das Wasserwerk im Obertal erbaut, Ommersheim erhält eine Wasserversorgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Elektrifizierung beginnt im Jahr 1920.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 tritt [[Oberwürzbach]] aus der Gemeinde Ommersheim aus und wird selbständige Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1927 fassen heimische [[Steinhauer (Beruf)|Steinhauer]] eine Quelle im Wiesenthal, den &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gangelbrunnen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Gemeinsam mit dem Naherholungsgebiet „Ommersheimer Weiher“ ist der Brunnen ein beliebtes Ausflugsziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1929 wird der Musikverein Ommersheim gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. Januar 1935 gelangte der Kreis und die Gemeinde nach der Volksabstimmung an das nationalsozialistische Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1939 findet die erste Evakuierung von Ommersheim statt. Nur wenige Männer bleiben im Dorf zurück, um Haus und das Vieh zu versorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Evakuierung erfolgt im Jahr 1944. Wieder flieht ein großer Teil der Bevölkerung, zurück bleiben ca. 350 Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Dezember 1944 wird der Ort von der amerikanischen Armee mit Granaten beschossen. Häuser in der Kallenbachstraße und Saarpfalz-Straße (damals noch: Hauptstraße) werden getroffen. Eine Frau wird durch Granatsplitter tödlich verletzt. Ein kleines Mädchen verliert ein Bein. Danach ziehen sich die Truppen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. März 1945 kommt es zu einem starken Beschuss des Ortes durch amerikanische Artillerie. Viele Häuser werden beschädigt und zerstört, darunter auch die Kirche (ca. 40 Treffer), deren Dachstuhl einzubrechen droht und deren Turm schwer beschädigt wird. Tiefflieger werfen Bomben, kein Haus bleibt unbeschädigt. Wieder gibt es Tote und Verletzte unter der Zivilbevölkerung und der fliehenden [[Wehrmacht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. März 1945 marschieren amerikanische Truppen der 63. Infanterie-Division von Ensheim her ein. Alle Männer und Knaben zwischen 12 und 65 Jahren werden zusammengetrieben, verhört und fünf Tage unter strengster Bewachung im Pfarrhaus eingesperrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. und 19. März 1945 schießt die deutsche Artillerie ins Dorf. Wieder brennen einige Häuser nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde das Saarland erneut internationalisiert und zwischenzeitlich ein teil-souveräner Staat unter französischer Aufsicht. 1955 wurde eine Volksabstimmung durchgeführt, nach welcher das Gebiet 1957 als Bundesland zur Bundesrepublik Deutschland eingegliedert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1974 wurde Ommersheim im Rahmen der saarländischen [[Gebietsreform]] in die neue Gemeinde [[Mandelbachtal]] eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=809}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:pfarrhausundkirchturmomh.JPG|mini|Pfarrhaus]]&lt;br /&gt;
Ommersheim ist größtenteils [[römisch-katholische Kirche|katholisch]]. Die Katholiken gehören zur &amp;#039;&amp;#039;[[Pfarrei]] Mariä Heimsuchung&amp;#039;&amp;#039;, die dem [[Pfarrverband]] [[St. Ingbert]] im [[Dekanat]] Saarpfalz zugeordnet ist, das wiederum Teil des [[Bistum Speyer|Bistums Speyer]] ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://cms.bistum-speyer.de/www2/index2.php?myELEMENT=206356 |wayback=20160127161046 |text=Mariä Heimsuchung, Ommersheim }} Auf: cms.bistum-speyer.de, abgerufen am 26. Juni 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[evangelisch]]en [[Christen]] gehören zur Protestantischen Kirchengemeinde in [[Ensheim (Saarbrücken)|Ensheim]], die auch über eine Kirche in [[Ormesheim]] verfügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortsrat ===&lt;br /&gt;
Sitzverteilung im [[Ortsrat]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.ego-saar.de/vm_prod/prod/20240609/10045116/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=378&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-1077_id_2658 &amp;#039;&amp;#039;Ortsratswahl Ommersheim&amp;#039;&amp;#039;] Auf: &amp;#039;&amp;#039;https://wahlen.ego-saar.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 6. Juli 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* [[CDU]] 6 Sitze&lt;br /&gt;
* [[SPD]] 3 Sitze&lt;br /&gt;
* [[Wählergruppe|FWG]] 2 Sitze&lt;br /&gt;
(Stand: Juli 2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsvorsteherin ===&lt;br /&gt;
[[Ortsvorsteher]]in ist Carolin Usner-Reinhard ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]).&amp;lt;ref&amp;gt;https://ommersheim.de/impressum.html, abgerufen am 16. April 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde vom Saarbrücker Erhard Dehnke entworfen und wie folgt begründet:&lt;br /&gt;
Oben im Schild ein wachsender blauer Löwe (Wappentier derer von Steinkallenfels, [[Grafschaft Nassau-Saarbrücken]], und des [[Königreich Bayern]]), rot bewehrt (Zunge und Klauen) auf silbernen Grund, unten ein silberner Pfahl auf blauem Grund (Leyensche Wappen).&lt;br /&gt;
Die Gemeindefarben weiß-blau weisen ebenfalls auf die Zeit hin, als das Dorf zum bayerischen Königreich gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. Mai 1959 wurde das Wappen feierlich von Innenminister [[Kurt Conrad (Politiker)|Kurt Conrad]] der Gemeinde verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaft ===&lt;br /&gt;
Es besteht eine Partnerschaft mit Vichte (Flandern/Belgien), die seit über 50 Jahren gepflegt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ommersheim Mariä Heimsuchung Innen Stumm-Orgel Prospekt 01.JPG|mini|Prospekt der historischen Stumm-Orgel in der Pfarrkirche &amp;#039;&amp;#039;Mariä Heimsuchung&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Die Katholische &amp;#039;&amp;#039;[[Mariä Heimsuchung (Ommersheim)|Pfarrkirche Mariä Heimsuchung]]&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[klassizistisch]]er Bau aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, der 1970 durch einen Anbau stark erweitert und im Charakter verändert wurde. Die frühere Kirche bildet jetzt den Chorraum, was den Raumcharakter erheblich verändert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Jahr 1838 stammt die [[Klaviatur|einmanualige]] [[Orgel]] der [[Stumm (Orgelbauerfamilie)#Vierte Generation|Stumm-Dynastie (4. Generation)]] in der Kirche. Nach noch erhaltenen Aufzeichnungen im Orgelgehäuse wurde das Instrument am 10. Oktober 1838 aufgestellt. Somit ist es nach dem in [[Wolfersweiler]] das zweitälteste erhaltene im Saarland und eines der ältesten in der Region. Das authentische, spätbarocke Eichenholzgehäuse und Orgelwerk überdauerte nahezu unverändert durch frühromantische Einflüsse. Im Zuge des Umbaus der Kirche wurde die Orgel auf die neue Empore versetzt. Das Instrument wurde zuletzt 2003 grundlegend fachgerecht repariert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! - !! Manual !! Pedal&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Register&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Tonumfang&lt;br /&gt;
| C – g&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
| C – f &amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ommersheim Ehemaliges Rathaus 01.JPG|mini|Das ehemalige Rathaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ommersheimer weiher.jpg|mini|Ommersheimer Weiher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
Der Ort besitzt eine moderne [[Lourdesgrotte]]&amp;lt;ref&amp;gt; [https://heilige-veronika.de/ommersheim/lourdesgrotte/start Seite zur Lourdesgrotte Ommersheim (Saarland)] &amp;lt;/ref&amp;gt;, die vom Baustil her einige Elemente der [[Notre-Dame-du-Haut de Ronchamp|Chapelle Notre-Dame-du-Haut de Ronchamp]] von [[Le Corbusier]] widerspiegelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Zehntscheune]]&lt;br /&gt;
* altes Rathaus&lt;br /&gt;
* Kreuz an der ehem. „Luitpoldlinde“&lt;br /&gt;
* Naherholungsanlage [[Ommersheimer Weiher]]&lt;br /&gt;
* Spazier- und Wanderwege&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abgegangene Bauwerke ===&lt;br /&gt;
==== Schloss Philippsburg ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Philippsburg suedansicht.jpg|mini|Digitale Rekonstruktion von Schloss Philippsburg]]&lt;br /&gt;
Das Schloss lag vor seiner Zerstörung auf Ommersheimer Gemarkung nördlich, in der Nachbarschaft zum Niederwürzbacher Weiher. Es war einer der bedeutendsten Bauten der frühen Neugotik des 18. Jahrhunderts in Mitteleuropa. Erhalten hat sich lediglich das ehemalige Gesindehaus (heute Forsthaus). Das Schloss gehörte zu den fünf Schlössern, welche die [[Von der Leyen (Adelsgeschlecht)|Grafen von der Leyen]] um den Niederwürzbacher Weiher errichten ließen.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Niederwürzbacher Schlösser}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weierscastel/Werexcastel ====&lt;br /&gt;
Unmittelbar in der Nähe des ehemaligen Schlosses Philippsburg befindet sich im Wald eine abgegangene Burg. Von der mittelalterlichen Burganlage sind nur spärliche Mauerreste und Spuren eines Turms erhalten.&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Werexcastel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* Ommersheimer Dorffest (am ersten Wochenende im Juli)&lt;br /&gt;
* Ommersheimer [[Kirchweih|Kerb]] (am ersten Sonntag im Oktober)&lt;br /&gt;
* [[Saarland Trofeo]] die Gemeinde [[Mandelbachtal]] ist Partner dieses jährlich am Wochenende nach [[Fronleichnam]] stattfindenden Junioren Weltcup Radrennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Jakob Weis]] (1879–1948), Priester, Buchautor und Divisionspfarrer im Ersten Weltkrieg&lt;br /&gt;
* [[Hermann Hofmann (Politiker)|Hermann Hofmann]] (1880–1941), Abgeordneter im bayerischen Landtag und im Reichstag&lt;br /&gt;
* [[Klara Barth]] (1880–1940), Abgeordnete im bayerischen Landtag&lt;br /&gt;
* [[Norbert Weis]] (* 1950), [[Domkapitular]] und [[Offizial]] des [[Bistum Speyer|Bistums Speyer]]&lt;br /&gt;
* [[Christian Schmitt (Politiker)|Christian Schmitt]] (* 1981), Mitglied des saarländischen Landtags und Fraktionsvorsitzender von 2009 bis 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Verkehrsverein Mandelbachtal e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Quell der Freude – Der Ommersheimer Weiher&amp;#039;&amp;#039; Mandelbachtal, 2. Auflage 2022.&lt;br /&gt;
* Verkehrsverein Mandelbachtal e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Wappen der Gemeinde Mandelbachtal und ihrer acht Gemeindebezirke&amp;#039;&amp;#039; Mandelbachtal 2009.&lt;br /&gt;
* Verkehrsverein Mandelbachtal e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Klassisch und modern – Die katholische Kirche Mariä Heimsuchung in Ommersheim&amp;#039;&amp;#039; Mandelbachtal 2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ommersheim.de Website des Ortsteils Ommersheim]&lt;br /&gt;
* [http://www.mandelbachtal.de Website der Gemeinde Mandelbachtal]&lt;br /&gt;
* {{Saarländische Bibliographie|Mandelbachtal+Ommersheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ort im Saarpfalz-Kreis]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Birkho</name></author>
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