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	<title>Ommelande - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T09:27:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonKatBot: Bot: Kategorie:Friesland umbenannt in Kategorie:Frieslande: laut Diskussion</title>
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		<updated>2024-05-24T05:04:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Friesland&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Friesland (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Friesland&lt;/a&gt; umbenannt in &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Frieslande&quot; title=&quot;Kategorie:Frieslande&quot;&gt;Kategorie:Frieslande&lt;/a&gt;: laut &lt;a href=&quot;/index.php?title=Wikipedia:WikiProjekt_Kategorien/Diskussionen/2024/Mai/15&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Wikipedia:WikiProjekt Kategorien/Diskussionen/2024/Mai/15 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Flag Ommelanden.svg|mini|Flagge der Ommelande]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ommelande&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Umland&amp;#039;&amp;#039;}}) ist der alte Name für die Gebiete der heutigen [[Niederlande|niederländischen]] [[Provinz Groningen]], die außerhalb der Stadt [[Groningen]] liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zugehörige Gebiete ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Staatkundige kaart Groningen en Ommelanden.png|mini|Die „Quartiere“ und Landstriche der Ommelande in der heutigen Provinz Groningen (bis 1795)]]&lt;br /&gt;
Historisch gab es drei Ommelande: die alten [[Frieslande|friesischen]] Gaue [[Hunsingo]], [[Fivelgo]] und das [[Westerkwartier (Landstrich)|Westerkwartier]]. Das [[Oldambt (Landstrich)|Oldambt]] wird hin und wieder als weiteres, viertes Ommeland angesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Anne Siberdinus de Blécourt]]: Oldambt en Ommelanden. Rechtshistorische opstellen met bijlagen. Van Gorcum, Assen 1935.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Flagge der Ommelande verweist allerdings nur auf die drei ursprünglichen Ommelande und ihre insgesamt elf Landesviertel. Denn als die Flagge in Gebrauch kam, hatte das Oldambt bereits seine Eigenständigkeit verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Oldambt zugeordnet war seit 1815 als „Reiderland“ der westliche Teil des [[Rheiderland]]es, der 1806 dem [[Königreich Holland]] zugeschlagen worden war. Das Rheiderland und die [[Herrschaft (Territorium)|Herrlichkeit]] [[Westerwolde (Landstrich)|Westerwolde]] waren geschichtlich Landstriche eigenen Rechtes. Dennoch werden auch der niederländische Teil des Rheiderlandes und Westerwolde den Ommelanden im weiteren Sinne zugerechnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Theodorus Beckeringh: &amp;#039;&amp;#039;Kaart of Landtafereel der Provincie van Groningen En Ommelanden verdeelt in Deszelfs byzondere Quartieren, Districten en voornaamste Iurisdictien, Beneffens De Heerlykheid Westerwolde&amp;#039;&amp;#039;, 1781.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Gorecht]] (der Bereich der Gerichtsbarkeit der Stadt Groningen und umliegendes Land) wird üblicherweise nicht zu den Ommelanden gerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprache ==&lt;br /&gt;
Die im Großteil der Ommelande vorherrschende Sprache war im Mittelalter das [[Ostfriesische Sprache|Ostfriesische]]. Die Ommelande bezeichneten sich selbst auch als „Lyts Fryslân“ (Klein-Friesland). Auf die friesische Vergangenheit deutet auch die Flagge der Ommelande hin, die ebenso [[Seeblatt|Seeblätter]] zeigt wie die Flagge der [[Provinz Friesland]].&amp;lt;ref&amp;gt;Pieter L.C. Niemeijer: &amp;#039;&amp;#039;Vivat omlandia. Wapen en vlag van de Ommelanden&amp;#039;&amp;#039;. Griffioen Pers, Noordhorn 2004, ISBN 90-808561-1-8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Ausnahme ist Westerwolde, das niemals einen [[Friesen|friesischen]] Charakter hatte. Dort und im Gorecht wurde [[Niedersächsische Sprache|Niedersächsisch]] gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist die Volkssprache in den Groninger Ommelanden nicht mehr das [[Friesische Sprachen|Friesische]], sondern ein friesisch beeinflusster [[Niedersächsische Sprache|Niedersächsischer Dialekt]] &amp;#039;&amp;#039;([[Gronings|Groninger Platt]], „Gronings“, „Grunnens“)&amp;#039;&amp;#039;, der viele Ähnlichkeiten zum [[Ostfriesisches Platt|Ostfriesischen Platt]] aufweist. Lediglich im Westerkwartier gibt es noch einige Sprachfriesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Die Ommelande waren – und sind teils bis heute – agrarisch geprägt.&amp;lt;ref&amp;gt;Focko Harders: &amp;#039;&amp;#039;Streifzüge durch die friesischen Ommelande&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Ostfreesland&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 46 (1963), S. 117–126.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie auch im übrigen [[Friesland]] galt in den Ommelanden die [[Friesische Freiheit]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hidde Feenstra: &amp;#039;&amp;#039;Adel in de Ommelanden. Hoofdelingen, jonkers en eigenerfders van de late middeleeuwen tot de negentiende eeuw&amp;#039;&amp;#039;. Wolters-Noordhoff, Groningen 1988, ISBN 90-6243-075-9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings hatten der örtliche Adel und die Klöster als große Landbesitzer beträchtlichen wirtschaftlichen und damit auch politischen Einfluss.&amp;lt;ref&amp;gt;Zum Adel siehe etwa, dort dargestellt am Beispiel der Familie Van Ewsum, Maria Hartgerink-Koomans: &amp;#039;&amp;#039;Het geslacht Ewsum. Geschiedenis van een jonkers-familie uit de Ommelanden in de 15e en 16e eeuw&amp;#039;&amp;#039;. Wolters, Groningen 1938.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Zu den Klöstern siehe Kees Reinders: &amp;#039;&amp;#039;Kerken en kloosters&amp;#039;&amp;#039;. In: IJnte Botke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Het grote geschiedenisboek van de Ommelanden&amp;#039;&amp;#039;. Waanders, Zwolle 2011, S. 165–185.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Städtedichte der Ommelande war im Mittelalter wie auch in der [[Frühe Neuzeit|Frühen Neuzeit]] weit geringer als in den übrigen [[Republik der Sieben Vereinigten Provinzen|Vereinigten Provinzen]]. Das [[Sachsen (Volk)|sächsisch]] geprägte Groningen war selbst &amp;#039;&amp;#039;[[per definitionem]]&amp;#039;&amp;#039; nicht Teil des Umlandes, sondern beherrschte und bestimmte die Ommelande in vieler Hinsicht: politisch, wirtschaftlich und kulturell. Nennenswerte Städte der Ommelande waren [[Appingedam]], später auch [[Winschoten]] und [[Delfzijl]], das dank seines [[Sielhafen]]s zum Hauptkonkurrenten des benachbarten Appingedam heranwuchs und dieses schließlich überflügelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit und 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Die Ommelande standen immer wieder im Konflikt mit der Stadt Groningen.&amp;lt;ref&amp;gt;Koert Huizenga: &amp;#039;&amp;#039;Groningen en de Ommelanden onder de heerschappij van Karel van Gelder (1514–1536)&amp;#039;&amp;#039;. Wolters, Groningen 1925.&amp;lt;/ref&amp;gt; Denn die Ommelanden hielten den Anspruch des friesischen Wahlspruches &amp;#039;&amp;#039;[[Eala Frya Fresena]]&amp;#039;&amp;#039; hoch. Als Groningen mächtiger und mächtiger wurde, schlossen sich die Ommelande der [[Utrechter Union]] an, um auch dadurch den Einfluss der Stadt einzudämmen. Als aber 1594 auch die Stadt Groningen der Utrechter Union angeschlossen wurde ([[Reductie van Groningen]]), war es mit der Unabhängigkeit der Ommelande vorbei. Sie wurden mit Groningen zur Provinz &amp;#039;&amp;#039;Stad en Lande&amp;#039;&amp;#039; verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen letzten, kleineren Auseinandersetzungen mit einzelnen Dörfern war die Epoche des Aufbegehrens gegen die Stadt vorbei. Groningen und die Ommelande passten sich einander an. So wurde die ostfriesische Sprache der Ommelande durch das Niedersächsische der Stadt allmählich verdrängt. Allerdings finden sich in diesem „neuen“ Dialekt noch zahlreiche ostfriesische Worte. Im Jahr 1619 kaufte die Stadt Groningen die Herrlichkeit Westerwolde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Trockenlegung von Randbereichen des [[Dollart]]s wurde auch Teile des Vorlandes des Rheiderlandes eingedeicht. Als [[Ostfriesland]] 1806 dem Königreich Holland angegliedert wurde, fiel auch der ostfriesische Teil des Rheiderlandes an das [[Département Ems-Occidental]] (Département Groningen). Dies wurde allerdings durch die Beschlüsse des [[Wiener Kongress]]es wieder rückgängig gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als am 24. August 1815 das [[Königreich der Vereinigten Niederlande]] in 17 Provinzen gegliedert wurde, wurde aus der Provinz &amp;#039;&amp;#039;Stad en Lande&amp;#039;&amp;#039; die &amp;#039;&amp;#039;[[Provinz Groningen]]&amp;#039;&amp;#039;. Als administrative Bezeichnung setzte sich „Provinz Groningen“ durch. Als Name des Kulturraumes und als historischer Begriff lebt „Ommelande“ jedoch fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;in der Reihenfolge des Erscheinens&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wiebe Jannes Formsma, Riektje Annie Luitjens-Dijkveld Stol, Adolf Pathuis: &amp;#039;&amp;#039;De Ommelander borgen en steenhuizen&amp;#039;&amp;#039;. Van Gorcum, Assen 1973, ISBN 90-232-1047-6.&lt;br /&gt;
* Jaap Meijer: &amp;#039;&amp;#039;Jood en Jodendom in Stad en Ommelanden&amp;#039;&amp;#039;. Meijer, Heemstede 1984.&lt;br /&gt;
* Harm Veldman: &amp;#039;&amp;#039;De beeldenstorm in Groningen. Reformatorische vrijheidsbeweging in stad en ommelanden&amp;#039;&amp;#039;. Oosterbaan &amp;amp; LeCointre, Goes 1990, ISBN 90-6047-932-7.&lt;br /&gt;
* Harm Plas, Wim Plas: &amp;#039;&amp;#039;Religieus erfgoed in Groningen. Oude kerken in de Ommelanden&amp;#039;&amp;#039;. Profiel, Bedum 2008, ISBN 978-90-5294-411-1.&lt;br /&gt;
* IJnte Botke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Het grote geschiedenisboek van de Ommelanden&amp;#039;&amp;#039;. Waanders, Zwolle 2011, ISBN 978-90-400-7788-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|LCCN=n/81/33308|VIAF=157113279}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Niederlande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Provinz Groningen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frieslande]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonKatBot</name></author>
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