<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Omar_Chayy%C4%81m</id>
	<title>Omar Chayyām - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Omar_Chayy%C4%81m"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Omar_Chayy%C4%81m&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-01T09:09:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Omar_Chayy%C4%81m&amp;diff=168878&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lefschetz: /* Mathematik und Astronomie */ etwas präziser</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Omar_Chayy%C4%81m&amp;diff=168878&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-05T08:31:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Mathematik und Astronomie: &lt;/span&gt; etwas präziser&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:033-Earth-could-not-answer-nor-the-Seas-that-mourn-q75-829x1159.jpg|mini|hochkant|Darstellung Omar Chayyāms]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hakim Omar Khayam - panoramio.jpg|mini|Denkmal Omar Chayyāms in [[Teheran]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Mausoleum of Omar Khayyám.jpg|mini|Mausoleum Omar Chayyāms in Nischapur]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Omar Chayyām&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{faS|عمر خیام&amp;amp;lrm;|DMG=ʿOmar-e Ḫayyām}} oder &amp;#039;&amp;#039;ʿUmar-i Ḫayyām&amp;#039;&amp;#039;; {{arS|عمر الخيام&amp;amp;lrm;|DMG=ʿUmar al-Ḫayyām|de=‘Umar der Zeltmacher}}, geboren am [[18. Mai]] [[1048]] in [[Nischapur]], [[Chorasan]], heute in [[Iran]]; gestorben am [[4. Dezember]] [[1131]] ebenda)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.britannica.com/EBchecked/topic/428267/Omar-Khayyam Omar Khayyam] in der [http://www.britannica.com/ Encyclopaedia Britannica]&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein [[Perser (Volk)|persischer]] [[Mathematiker]], [[Astronom]], [[Astrologie|Astrologe]], [[Kalenderreform]]er, [[Philosoph]] und weltweit vor allem durch seine Vierzeiler (die [[Rubāʿī|Rubā‘īyāt]]) berühmter [[Dichter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mathematik und Astronomie ===&lt;br /&gt;
Omar Chayyām fand die Lösung [[Kubische Gleichung|kubischer Gleichungen]] mit Ermittlung ihrer [[Wurzel (Mathematik)|Wurzeln]] durch die geometrische Darstellung. Seinen Weg setzte erst Jahrhunderte später [[René Descartes|Descartes]] fort. Omar Chayyām befasste sich vor allem auch mit der [[Parallel (Geometrie)|Parallele]], wobei er auch nach einem Beweis für das [[Parallelenaxiom]] des [[Euklid]] suchte (siehe dazu [[Saccheri-Viereck]]),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=K. Jaouiche |Titel=La théorie des parallèles en pays d&amp;#039;Islam |Verlag=Vrin |Ort=Paris |Datum=1986 |ISBN=2-7116-0920-0}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und den [[Irrationale Zahl|irrationalen Zahlen]]. Er schuf ebenso ein lange Zeit vorherrschendes Werk der [[Algebra]], in dem er alle Fälle einer [[Kubische Gleichung|algebraischen Gleichung dritten Grades]], die er aufgrund der ausschließlich als positiv vorausgesetzten Koeffizienten unterscheiden musste, mithilfe von Kegelschnittkurven geometrisch löste.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sebastian Linden |Titel=Die Algebra des Omar Chayyam |Verlag=Springer |Ort=Berlin/Heidelberg |Datum=2017 |ISBN=978-3-662-55346-6}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er behandelte auch die Anordnung der [[Binomialkoeffizient]]en, die heute als [[Pascalsches Dreieck]] bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Seldschuken|seldschukische]] [[Sultan]] [[Malik Schah I.]] beauftragte Omar Chayyām 1073 mit dem Bau eines [[Observatorium]]s (das Omar ab 1074 auch leitete) und der Erstellung eines [[Sonnenkalender]]s zu astrologischen Zwecken. Omars Kalender war genauer als der 500 Jahre spätere [[Gregorianischer Kalender|Gregorianische Kalender]]. Der moderne [[Iranischer Kalender|iranische Kalender]] beruht auf seinen Berechnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihm ist der Asteroid des äußeren Hauptgürtels [[(3095) Omarkhayyam]] benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Lutz D. Schmadel]] |Hrsg=Lutz D. Schmadel |Titel=Dictionary of Minor Planet Names |TitelErg=Fifth Revised and Enlarged Edition |Auflage=5 |Verlag=[[Springer Spektrum|Springer Verlag]] |Ort=[[Berlin]], [[Heidelberg]] |Datum=2003 |ISBN=3-540-29925-4 |Seiten=186 |Sprache=en |Originaltitel=Dictionary of Minor Planet Names |VerlagEA=Springer Verlag |OrtEA=Berlin, Heidelberg |JahrEA=1992 |DOI=10.1007/978-3-540-29925-7_3096 |Umfang=992 |Zitat=1979 FE2. Discovered 1979 Mar. 23 by N. S. Chernykh at Nauchnyj.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch der Mondkrater [[Omar Khayyam (Mondkrater)|Omar Khayyam]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{PlanetaryNames|4456}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist nach ihm benannt. Der im August 2022 mit russischer Hilfe ins All geschossene iranische Überwachungssatellit &amp;#039;&amp;#039;Khayyam&amp;#039;&amp;#039; trägt ebenfalls seinen Namen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.eurasiareview.com/09082022-iranian-satellite-khayyam-sent-into-space-by-russian-rocket/ Iranian Satellite Khayyam Sent Into Space By Russian Rocket]. In: www.eurasiareview.com, 9. August 2022, abgerufen am 9. August 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://en.mehrnews.com/news/190016/Iranian-satellite-Khayyam-launched-into-space-VIDEO Iranian Satellite Khayyam Launched Into Space.] In: MEHR News Agency, 9. August 2022, abgerufen am 9. August 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Philosophie und Dichtung ===&lt;br /&gt;
Omar Chayyām, ein Anhänger der Philosophie [[Avicenna]]s,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gotthard_Strohmaier]]: &amp;#039;&amp;#039;Avicenna.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1999, ISBN 3-406-41946-1, S. 129.&amp;lt;/ref&amp;gt; erwarb zu seiner Zeit auch viel Ansehen durch seine philosophischen Texte, die sachlich eingehend auch mit islamkritischen Themen umgingen. 1080 erschien sein die Willensfreiheit behandelnder philosophischer Traktat über „Sein und Verpflichtung“ bzw. „Sein und Sollen“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Hakim von Nischapur Omar Chajjám und seine Rubaijat&amp;#039;&amp;#039;, nach alten und neuesten persischen Handschriftenfunden von Manuel Sommer, Pressler, Wiesbaden 1974, S. 123 und 146.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://dieliteratur.eu/index.php?newsid=232808&amp;amp;news_page=2 Philosophische Ansichten]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In seinen [[Rubāʿī|Robā‘īyāt]] („Vierzeilern“) sieht man ihn von einer eher aufklärerisch-skeptischen Seite, was auch einige seiner von [[Weltschmerz]] erfüllten Verse zeigen, die sich „gegen den mohammedanischen Glaubenssatz der [[Prädestination#Islam|Vorherbestimmung]]“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Omar-i-Khajjam: Sinnsprüche.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Persischen übertragen von Friedrich Rosen. 5. Auflage. Insel-Verlag, Leipzig 1973 (= &amp;#039;&amp;#039;Insel-Bücherei.&amp;#039;&amp;#039; Band 407), S. 33 f. und 62.&amp;lt;/ref&amp;gt; wenden. Wenn überhaupt, wurden nur wenige dieser Verse zu seinen Lebzeiten veröffentlicht. Persische Quellen erwähnen und zitieren seine Verse erst ab dem späten 12. Jahrhundert, also nach Omar Chayyāms Tod. Seinen Versen wurde von persischer Seite dichterische Anerkennung verweigert. Man zählte ihn nicht zum „Siebengestirn“ der persischen Dichter ([[Firdausi]], [[Nezāmi|Nezami]], [[Anwari (Dichter)|Anwari]], [[Hafis]], [[Dschalal ad-Din ar-Rumi|Rumi]], [[Saadi]], [[Dschami (Dichter)|Dschami]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine wörtliche Lesung seiner Gedichte führt zu einer Interpretation seiner philosophischen Lebenseinstellung als eine Kombination aus [[Pessimismus]], [[Nihilismus]], [[Epikureismus]], [[Fatalismus]] und [[Agnostizismus]].&amp;lt;ref&amp;gt;Boscaglia, F. (2015). Pessoa, Borges and Khayyam. Variaciones Borges&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Ansicht wird von [[Iranistik|Iranisten]], wie [[Arthur Christensen]], [[Hans Heinrich Schaeder|H. Schaeder]], und [[Richard Nelson Frye|Richard N. Frye]], vertreten. Andererseits wurden seine Gedichte auch als Teil der [[Sufismus|Sufi-Dichtung]] verstanden. Frye (1975) betont, dass Chayyām von einer Reihe berühmter Sufi-Mystiker, die zum selben Jahrhundert gehörten, allerdings abgelehnt wurde. Dies schließt [[Schams-e Tabrizi]] (spiritueller Führer von [[Rumi (Dichter)|Rumi]]) ein, der Omar Chayyām als „einen unglücklichen Philosophen, Atheisten und Materialisten“, und Attar, der ihn nicht als einen Mystiker, sondern als einen freidenkenden Wissenschaftler, den im Jenseits Bestrafung erwarte, beschrieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;The Wine of Wisdom&amp;quot; details=&amp;quot;68&amp;quot;&amp;gt;Mehdi Aminrazavi, &amp;#039;&amp;#039;The Wine of Wisdom: The Life, Poetry and Philosophy of Omar Khayyam&amp;#039;&amp;#039;, Oneworld Publications (2007)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst die kongeniale Übersetzung der Rubai&amp;#039;yat durch den englischen [[Privatgelehrter|Privatgelehrten]] [[Edward FitzGerald (Schriftsteller)|Edward FitzGerald]] in der Mitte des 19. Jahrhunderts machte Omar Chayyām im Westen bekannt und in der anglo-amerikanischen Welt berühmt. Sein Ruhm im Westen strahlte auf den Dichter in seinem Heimatland zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umfangreiche Übersetzungen ins Deutsche folgten um 1880 durch [[Adolf Friedrich von Schack|Adolf Friedrich Graf von Schack]] und [[Friedrich Bodenstedt]], ab 1912 folgten Übersetzungen von [[Friedrich Rosen (Politiker)|Friedrich Rosen]] unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Die Sinnsprüche Omars des Zeltmachers / Rubaijat-i-Omar-i-Khayyam – aus dem Persischen übertragen von Friedrich Rosen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;V. vermehrte Auflage, Stuttgart und Berlin, Deutsche Verlagsanstalt, 1922.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Klabund]] fertigte 1917 eine deutsche Nachdichtung unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Das Sinngedicht des persischen Zeltmachers&amp;#039;&amp;#039; in Anspielung auf den Namen &amp;#039;&amp;#039;Chayyām&amp;#039;&amp;#039;, der sich von {{arS|خيمة&amp;amp;lrm;|chaima|DMG=ḫaima|de=Zelt}} ableitet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Hakim von Nischapur Omar Chajjám und seine Rubaijat&amp;#039;&amp;#039;, nach alten und neuesten persischen Handschriftenfunden von Manuel Sommer, Pressler, Wiesbaden 1974, S. 134.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerische Adaptionen ==&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die erste englische Übersetzung durch Edward Fitzgerald 1859 erschienen zahlreiche teilweise sehr anspruchsvoll illustrierte Ausgaben der Vierzeiler mit dem Text Fitzgeralds. An dieser förmlichen Mode der Omar-Rezeption, die bis in die 1940er Jahre anhielt, beteiligten sich viele Illustratoren vor allem in England seit dem [[Art Nouveau]], beispielsweise [[Ronald Edmund Balfour]], [[Frank Brangwyn]], [[Edmund Dulac]], [[Anne Harriet Fish]], [[James Gilbert (Illustrator)|James Gilbert]], [[Jessie Marion King]], [[Florence Lundborg]], [[Willy Pogány]], [[Charles Ricketts]], [[Charles Robinson (Illustrator)|Charles Robinson]], [[Edmund J. Sullivan]], [[Arthur Szyk]] u.v.&amp;amp;nbsp;a.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Omariana&amp;#039;&amp;#039;. A descriptive catalogue of the collection owned by Leone Fulmer Nash and Paul Tausig, hrsg. von [[Werner Sundermann]] und Marc-Edouard Enay Hamburg und Whitchurch (GB) o.&amp;amp;nbsp;J. (um 1995).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der englische Komponist Sir [[Granville Bantock]] komponierte 1906 ein [[Oratorium]] &amp;#039;&amp;#039;Omar Khayyām&amp;#039;&amp;#039; für Orchester, Chor und drei Solisten (Alt, Tenor, Bariton = Geliebte, Dichter, Philosoph), wobei er auf die Übersetzung der Rubai&amp;#039;yat durch Edward FitzGerald zurückgriff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der österreichische Komponist [[Friedrich Cerha]] komponierte 1949 „Zehn Rubaijat des Omar Chajjam für gemischten Chor a cappella“ (1949–55)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 2011 uraufgeführte „erzählende“ Konzert für Klarinette und Orchester op. 34 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Khayyam&amp;#039;&amp;#039; des türkischen Komponisten [[Fazıl Say]] bezieht sich hauptsächlich auf Omar Chayyāms Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;Ilja Stephan in: Programmheft des [[Schleswig-Holstein Musik Festival|SHMF]] vom 17. Juli 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 verfilmte [[William Dieterle]] das Leben Omar Chayyāms in dem Film &amp;#039;&amp;#039;[[Sturm über Persien]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1971/72 schuf [[Anatoli Iwanowitsch Kalaschnikow]] eine abstrakte [[Holzstich]]serie zu Omar Chayyam.&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Schwarz in: Anatolij Iwanowitsch Kalaschnikow, Ausstellungskatalog der Stadtbibliothek Nürnberg 1992, S. 6&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 bearbeitete Kayvan Mashayekh seine Lebensgeschichte im Film &amp;#039;&amp;#039;Prince of Persia. Die Legende von Omar&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben des Omar Chayyām ist auch zentraler Gegenstand des Romans &amp;#039;&amp;#039;Samarkand&amp;#039;&amp;#039; (1988) des französisch-libanesischen Schriftstellers [[Amin Maalouf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Roman „Der Trost des Nachthimmels“ (2016) beschreibt der bosnisch-österreichische Autor [[Dževad Karahasan]] das Leben Omar Chayyāms in der Stadt Isfahan, als das Seldschukenreich von Hofintrigen, sozialen Spannungen, fremden Armeen und gewaltbereiten Sektierern bedroht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erwarb Chayyām durch ein Lied mit dem [[Arabische Sprache|arabisch]]-[[Englische Sprache|englischen]] Plattentitel رباعيات الخيام – &amp;#039;&amp;#039;Rubaiyat Al-Khayyam&amp;#039;&amp;#039; („Die Vierzeiler des Chayyām“) von [[Umm Kulthum]] einen erneuten Bekanntheitsgrad in der arabischen Welt, wie er ihn vorher dort in diesem Ausmaß nicht besessen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedichte (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Chayyam guyand kasan behescht ba hur chosch ast2.png|mini|Einer der Omar Chayyām zugeschriebenen Vierzeiler]]&lt;br /&gt;
:گویند کسان بهشت با حور خوش است&lt;br /&gt;
:من می گویم که آب انگور خوش است&lt;br /&gt;
:این نقد بگیر و دست از آن نسیه بدار&lt;br /&gt;
:کآواز دهل شنیدن از دور خوش است&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;gūyand kasān behešt bā ḥūr ḫoš ast&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;man mīgūyam ke āb-e angūr ḫoš ast&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;īn naqd begīr-o dast az ān nasiye be-dār&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;k&amp;#039;āwāz-e dohol šanīdan az dūr ḫoš ast&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;&amp;lt;ref&amp;gt;Umschrift nach [[Deutsche Morgenländische Gesellschaft#DMG-Umschrift|DMG]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Man sagt, das Paradies mit Jungfrau’n sei entzückend,&lt;br /&gt;
:Ich find’ allein den Rebensaft berückend!&lt;br /&gt;
:Nimm diesen Cent und den versproch’nen Schatz lass fahren,&lt;br /&gt;
:Denn Krieges Trommelklang ist nur von fern beglückend.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Begriff „Krieg“ erscheint im Originalgedicht nicht – es handelt sich um eine Interpretation des Übersetzers/Nachdichters [[Benutzer:Baba66|Baba66]]. Demnach könnte die letzte Zeile auch lauten: »Denn Trommelklang ist nur von fern beglückend.« (Vgl. auch den entsprechenden Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Diskussion:Omar Chayyām#Korrektur der Übersetzung|Korrektur der Übersetzung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auf der Diskussionsseite.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:چون بلبل مست راه در بستان یافت&lt;br /&gt;
:روى گل و جام باده را خندان یافت&lt;br /&gt;
:آمد به زبان حال در گوشم گفت&lt;br /&gt;
:دریاب که عمر رفته را نتوان یافت&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;čūn bolbol-e mast rāh dar bostān yāft&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;rū-ye gol-o ǧām-e bāde-rā ḫandān yāft&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;āmad be-zabān-e ḥāl dar gūšam goft&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;dar-yāb ke ‘omr-e rafte-rā na-tawān yāft&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wie der trunk’ne Nachtigall&amp;lt;ref&amp;gt;Die (hier: der) Nachtigall gilt im Orient als Symbol für &amp;#039;&amp;#039;den&amp;#039;&amp;#039; Liebenden (auch Mystiker), der sich schluchzend in Sehnsucht nach der Geliebten (Symbol: die Rose als Verkörperung der Schönheit Gottes) verzehrt. Vgl. auch [[Baba Taher#Einige Erläuterungen|hier]].&amp;lt;/ref&amp;gt; den Weg zum Garten fand,&lt;br /&gt;
:Das Rosenantlitz und den Weinkelch lachend fand,&lt;br /&gt;
:Kam er und sprach ganz launig in mein Ohr:&lt;br /&gt;
:»Begreife, dass vergang’nes Leben niemand fand.«&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:آن قصر که جمشید در او جام گرفت&lt;br /&gt;
:آھو بچه کرد و روبه آرام گرفت&lt;br /&gt;
:بھرام که گور ميگرفتى ھمه عمر&lt;br /&gt;
:دیدى که چگونه گور بھرام گرفت&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;ān qaṣr ke ǧamšīd dar ū ǧām gereft&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;āhū bače kard-o rūbah ārām gereft&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;bahrām ke gūr mīgereftī hame ‘omr&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;dīdī ke če-gūne gūr bahrām gereft&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In jenem Schloss, wo [[Dschamschid|Dschamschīd]] den Kelch sich nahm,&lt;br /&gt;
:Das Reh ein Kitz gebar und der Fuchs sich still benahm,&lt;br /&gt;
:Hat [[Bahram V.|Bahrām]] den Gūr gejagt sein Leben lang,&lt;br /&gt;
:Doch sah man, wie der Gūr Bahrām sich nahm.&amp;lt;ref&amp;gt;Der [[Sassanidenreich#Von Bahram V. bis Kavadh I. – Grenzkriege und innere Unruhen (420 bis 531)|Sassanidenherrscher]] [[Bahram V.|Bahrām V.]] mit dem Beinamen &amp;#039;&amp;#039;Gūr&amp;#039;&amp;#039; (reg. 420/21 bis 438/439) jagte der Legende zufolge gerne Wildesel. Es handelt sich hier um ein Wortspiel mit dem Begriff &amp;#039;&amp;#039;Gūr&amp;#039;&amp;#039;, der sowohl „Wildesel“ als auch „Grab/Gruft“ bedeutet.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:اى دوست بیا تا غم فردا نخوریم&lt;br /&gt;
:وین یکدم عمر را غنیمت شمریم&lt;br /&gt;
:فردا که از این دیر کھن درگذریم&lt;br /&gt;
:با ھفت ھزار سالکان ھمسفریم&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;ey dūst biyā tā ġamm-e fardā na-ḫorīm&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;w&amp;#039;īn yekdam-e ‘omr-rā ġanīmat šomorīm&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;fardā ke az īn deyr-e kohan dar-goẕarīm&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;bā haft hezār sālekān ham-safarīm&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Komm, o Freund, nicht den Gram von morgen trinken wir,&lt;br /&gt;
:Nur diese kurzen Augenblick’ des Glücks im Leben zählen wir.&lt;br /&gt;
:Morgen ist der Tag, wenn aus diesem alten Kloster&amp;lt;ref&amp;gt;Damit ist die Welt gemeint.&amp;lt;/ref&amp;gt; scheiden wir,&lt;br /&gt;
:Mit siebentausend Wanderern an uns’rer Seite ziehen wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:چندان بخورم شراب کاین بوى شراب&lt;br /&gt;
:آید ز تراب چون شدم زیر تراب&lt;br /&gt;
:تا بر سر خاک من رسد مخمورى&lt;br /&gt;
:از بوى شراب من شود مست و خراب&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;čandān boḫorīm šarāb k&amp;#039;īn bū-ye šarāb&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;āyad ze torāb čūn šodam zīr-e torāb&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;tā bar sar-e ḫāk-e man resad maḫmūrī&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;az bū-ye šarāb-e man šawad mast-o ḫarāb&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Viel will ich vom Weine trinken, dass des Weines Duft&lt;br /&gt;
:Aus der Gruft heraus mag dringen, wenn ich liege in der Gruft.&lt;br /&gt;
:Dort, wo ich zu Staube werde, kommt einst ein Berauschter her,&lt;br /&gt;
:Der trunken und zerrüttet wird von meines Weines Duft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:اين چرخ فلك كه ما در او حيرانيم&lt;br /&gt;
:فانوس خيال از آن مثالى دانيم&lt;br /&gt;
:خورشيد چراغ دان و عالم فانوس&lt;br /&gt;
:ما چون صوريم كاندر آن حيرانيم&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;īn čarḫ-e falak ke mā dar ’ū ḥeyrān-īm&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;fānūs-e ḫiyāl az ān mes̱āl-ī dānīm&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;ḫoršīd čerāġ-dān-o ‘ālam fānūs&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;mā čūn ṣowar-īm k&amp;#039;andar ān ḥeyrān-īm&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dies Glücksrad am Himmel, das uns in Staunen versetzt,&lt;br /&gt;
:Uns als Laterne des Trugbilds in Träume versetzt.&lt;br /&gt;
:Die Sonne der Lichtquell, Laterne die Welt –&lt;br /&gt;
:Wir deren Formen, was uns in Staunen versetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkausgaben ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--eine oder mehrere Ausgaben in französischer Sprache fehlen noch--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wie Wasser strömen wir.&amp;#039;&amp;#039; Die Rubaijat des Omar Chajjam. Ins Deutsche übertragen von Cyrus Atabay. Mit Grafiken von [[Josua Reichert]]. Im Verlag Eremiten-Presse, Düsseldorf 1984, ISBN 3-87365-197-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wie Wasser im Strom, wie Wuestenwind.&amp;#039;&amp;#039; Gedichte eines Mystikers. Übersetzt nach der Bodley’schen Handschrift von Walter von der Porten. Zweisprachige Ausgabe. Herausgegeben von [[Khosro Naghed]]. Edition Orient, Meerbusch 1992, ISBN 3-922825-49-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nach Vierzeilern aus Edward Fitzgeralds „Rubaijat“.&amp;#039;&amp;#039; Übertragen von Salo Weindling. In: &amp;#039;&amp;#039;Castrum Peregrini&amp;#039;&amp;#039; 184–185 (1988), S.&amp;amp;nbsp;94–98, {{ISSN|0008-7556}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Durchblättert ist des Lebens Buch. Vierzeiler von Omar Chajjâm.&amp;#039;&amp;#039; Nachdichtung von Martin Remané. Ausgewählt, aus dem Persischen übersetzt und mit Anmerkungen versehen von [[Bozorg Alavi]], mit Nachworten von Jan Rypka und Bozorg Alavi. Rütten &amp;amp; Loening, Berlin 1962; 2. Auflage 1983.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vierzeiler (Rubāʿīyāt)&amp;#039;&amp;#039; (übersetzt von [[Friedrich Rosen (Politiker)|Friedrich Rosen]] mit Miniaturen von [[Hossein Behzad]]). Berlin 1925 (epubli, Berlin 2010, ISBN 978-3-86931-622-2, [https://www.amazon.de/Vierzeiler-Rubaiyat-Omar-Khayyam/dp/3869316225 Leseprobe] bei amazon.de).&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Vierzeiler (Rubāʿīyāt)&amp;#039;&amp;#039; (übersetzt von [[Friedrich Rosen (Politiker)|Friedrich Rosen]] mit Miniaturen von [[Hossein Behzad]] herausgegeben von Wolfgang von Keitz). epubli, Berlin 2025, ISBN 978-3-8197-8932-8.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Sinnsprüche Omars des Zeltmachers&lt;br /&gt;
   |Verlag=Deutsche Verlagsanstalt&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=1909&lt;br /&gt;
   |Übersetzer=[[Friedrich Rosen (Politiker)|Friedrich Rosen]]}}&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Omar-i-Khajjam: Sinnsprüche.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Persischen übertragen von Friedrich Rosen. 5. Auflage. Insel-Verlag, Leipzig 1973 (= &amp;#039;&amp;#039;Insel-Bücherei.&amp;#039;&amp;#039; Band 407).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Roba’iyat Hakim Omar-e Khayyam&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben von [[Sadegh Hedayat]], Teheran 1923 (persisch).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://archive.org/details/dieliederundspr02bodegoog Die Lieder und Sprüche des Omar Chajjám.] Verdeutscht von [[Friedrich Bodenstedt]].&amp;#039;&amp;#039; Breslau 1882.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Rubaijat von Omar Khayam begleitet von Persischen Miniaturen.&amp;#039;&amp;#039; Übersetzt von [[Adolf Friedrich von Schack]]. Parkland, Stuttgart 1979, ISBN 3-88059-135-0 (ursprünglich 1878 erschienen).&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Rubaiyat&lt;br /&gt;
   |Verlag=Authorhouse&lt;br /&gt;
   |Ort=Bloomington&lt;br /&gt;
   |Datum=2005&lt;br /&gt;
   |ISBN=1-4209-2577-6&lt;br /&gt;
   |Kommentar=bekannteste Übersetzung ins Englische von Fitzgerald, ursprünglich 1859 erschienen&lt;br /&gt;
   |Übersetzer=[[Edward FitzGerald (Schriftsteller)|Edward FitzGerald]]}}&lt;br /&gt;
* {{PGDW|chajjam/vierzeil/vierzeil|Vierzeiler des Chajjam}}, Deutsch von [[Joseph von Hammer-Purgstall]], 1818.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Quellenangaben bei Gutenberg-DE sind unzureichend.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Rezeption persischer Literatur im deutschsprachigen Raum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Mehdi Aminrazavi&lt;br /&gt;
   |Titel=The Wine of Wisdom&lt;br /&gt;
   |TitelErg=The Life, Poetry and Philosophy of Omar Khayyam&lt;br /&gt;
   |Verlag=Oneworld Publications&lt;br /&gt;
   |Datum=2005&lt;br /&gt;
   |ISBN=1-85168-355-0}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Sebastian Linden&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Algebra des Omar Chayyam&lt;br /&gt;
   |Auflage=2&lt;br /&gt;
   |Verlag=Springer&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin/Heidelberg&lt;br /&gt;
   |Datum=2017&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-662-55346-6&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Die einzige deutschsprachige Ausgabe der beiden algebraischen Abhandlungen ʿOmar Chayyāms, mit Einleitung, Kurzbiographie und mathematischem Kommentar. 1. Auflage 2012 in der Edition Avicenna, München&lt;br /&gt;
   |DOI=10.1007/978-3-662-55347-3}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Ali Daschti]]&lt;br /&gt;
   |Titel=In Search of Omar Khayyam&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Persian studies monographs&lt;br /&gt;
   |Verlag=Columbia University Press&lt;br /&gt;
   |Datum=1971&lt;br /&gt;
   |ISBN=0-231-03188-2}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Hans Bethge (Dichter)|Hans Bethge]]&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Regina Berlinghof&lt;br /&gt;
   |Titel=Omar Khayyam&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Nachdichtungen&lt;br /&gt;
   |Auflage=3.&lt;br /&gt;
   |Verlag=YinYang Media&lt;br /&gt;
   |Ort=Kelkheim&lt;br /&gt;
   |Datum=2003&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-935727-01-1&lt;br /&gt;
   |Kommentar=zuerst im [[Propyläen-Verlag]], Berlin, erschienene Ausgabe}}&lt;br /&gt;
* [[Peter Blaikner]]: &amp;#039;&amp;#039;Khayyam&amp;#039;&amp;#039; (Auswahl von Gedichten von Omar Khayyam nachgedichtet, zu Liedtexten zusammengefügt und vertont). Edition Tandem, Salzburg 2021, ISBN 978-3-904068-43-7.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Wilhelm Litten&lt;br /&gt;
   |Titel=Was bedeutet Chäjjam?&lt;br /&gt;
   |Verlag=Walter de Gruyter&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1930}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Khosro Naghed]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Wie Wasser im Strom, wie Wüstenwind&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Gedichte eines Mystikers&lt;br /&gt;
   |Verlag=Edition Orient&lt;br /&gt;
   |Ort=Meerbusch&lt;br /&gt;
   |Datum=1992&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-922825-49-4&lt;br /&gt;
   |Sprache=fa de&lt;br /&gt;
   |Übersetzer=Walter von der Porten&lt;br /&gt;
   |Online=[https://naghed.net/Ketab_ha/Omar_Chajjam_Leseprobe.htm Leseprobe]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Philosophische Bildergalerie im 11. Jahrhundert&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Persische Gedichte&lt;br /&gt;
   |Verlag=Goethe und Hafis&lt;br /&gt;
   |Ort=Bonn&lt;br /&gt;
   |Datum=2006&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-9807909-8-3&lt;br /&gt;
   |Übersetzer=Jalal Rostami Gooran und in freie Verse ins Deutsche übertragen von Ludwig Verbeek}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Hakim von Nischapur Omar Chajjám und seine Rubaijat.&amp;#039;&amp;#039; Nach alten und neuesten persischen Handschriftenfunden von Manuel Sommer, Guido Pressler Verlag, Wiesbaden 1974&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Halil Ibrahim Türkdogan&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Kurt W. Fleming&lt;br /&gt;
   |Titel=Omar Chajjam und [[Max Stirner]]&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Eine andere Begegnung zwischen Ost und West&lt;br /&gt;
   |Verlag=Max-Stirner-Archiv&lt;br /&gt;
   |Ort=Leipzig&lt;br /&gt;
   |Datum=2001&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-933287-40-5&lt;br /&gt;
   |Seiten=20&lt;br /&gt;
   |Online=[http://www.projektmaxstirner.de/chajjam.htm projektmaxstirner.de]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Hans Wußing]], Wolfgang Arnold&lt;br /&gt;
   |Titel=Biografien bedeutender Mathematiker&lt;br /&gt;
   |Auflage=4.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Volk und Wissen&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1989&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-06-002527-4&lt;br /&gt;
   |JahrEA=1975}}&lt;br /&gt;
* [[Adolf Pawlowitsch Juschkewitsch]], [[Boris Rosenfeld]]: &amp;#039;&amp;#039;Al-Khayyami (or Khayyam), Ghiyat al-Din Abu&amp;#039;L Fath &amp;#039;Umar ibn Ibrahim al-Nisaburi (or al-Naysaburi)&amp;#039;&amp;#039;, [[Dictionary of Scientific Biography]], Band 7, 322–334&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Javid Kazemi&lt;br /&gt;
   |Titel=Omar Chajjam Freiheit und Skepsis&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Die Aktualität des poetisch-philosophischen Denkens eines persischen Universalgenies&lt;br /&gt;
   |Auflage=1.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Book on Demand&lt;br /&gt;
   |Ort=Norderstedt&lt;br /&gt;
   |Datum=2022&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-756-86076-0 }}&lt;br /&gt;
;Belletristische Darstellungen&lt;br /&gt;
* [[Dževad Karahasan]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Trost des Nachthimmels.&amp;#039;&amp;#039; Roman. Aus dem Bosnischen von Katharina Wolf-Grießhaber. Suhrkamp, Berlin 2016, ISBN 978-3-518-42531-2&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Amin Maalouf]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Samarkand&lt;br /&gt;
   |Auflage=1.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Suhrkamp&lt;br /&gt;
   |Ort=Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
   |Datum=2001&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-518-39690-0&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Roman, in dem das Leben Chayyāms und die Geschichte der Robaiyat kunstvoll mit der [[Konstitutionelle Revolution|Konstitutionellen Revolution]] Anfang des 20. Jahrhunderts in Zusammenhang gebracht wird&lt;br /&gt;
   |Originaltitel=Samarcande&lt;br /&gt;
   |Originaljahr=1988&lt;br /&gt;
   |Übersetzer=Widulind Clerc-Erle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikiquote|Omar Khayyam|Omar Chayyām}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Omar Khayyam|Omar Chayyām|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.khayyam.info/ Mehrsprachige Informationen zu Chayyām]&lt;br /&gt;
* [https://www.nirupars.de/geschichte/persoenlichkeiten/khayyam.php Biografie und Gedichte von Omar Chayyam] (mit deutschen Übersetzungen)&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118736302}}&lt;br /&gt;
* {{Zeno-Autor|Literatur/M/Omar+Chayy%C4%81m}}&lt;br /&gt;
* [https://www.omarkhayyamnederland.com/ Website der niederländischen Omar-Khayyam-Gesellschaft] (Mit älteren englischen und deutschen Übersetzungen, darunter auch die klassische FitzGerald-Übersetzung sowie die Übersetzungen von Schack, Bodenstedt und Rosen. Enthält eine ausführliche mehrsprachige Bibliografie.)&lt;br /&gt;
* {{MacTutor|id=Khayyam|title=Omar Khayyam}}&lt;br /&gt;
* [https://www.irania.eu/Gedichte/khayyamrobaiyat.html Khayyam: Sammlung der Robā’īyāt]&lt;br /&gt;
* [[Klabund]]: [https://www.projekt-gutenberg.org/klabund/gedichte/chap039.html &amp;#039;&amp;#039;Das Sinngedicht des persischen Zeltmachers.&amp;#039;&amp;#039;] [[Projekt Gutenberg-DE]]&lt;br /&gt;
* [http://www.britannica.com/biography/Omar-Khayyam-Persian-poet-and-astronomer Britannica.com]&lt;br /&gt;
* {{PGDA|chajjam|Omar Chayyām}}&lt;br /&gt;
* Marfa Heimbach: [https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-omar-khayyam-100.html &amp;#039;&amp;#039;Im Mai 1048 - Der persische Mathematiker und Dichter Omar Khayyam wird geboren&amp;#039;&amp;#039;] [[WDR]] [[ZeitZeichen (Hörfunksendung)|ZeitZeichen]] vom 4. Mai 2023. (Podcast, verfügbar bis 4. Mai 2099.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118736302|LCCN=n79105787|VIAF=101819933|NDL=00451778}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Chayyam, Omar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Iranistik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Universalgelehrter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astronom (12. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematiker (Blütezeit des Islam)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosoph (islamisches Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philosophische Mystik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sufi]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (11. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (12. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Persisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Mondkrater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Nischapur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Perser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1048]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1131]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Chayyām, Omar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Haiy¯am, Umar; Chayyām, Omar-e; Khayyám, Omar; Khayyām, Umar&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=persischer Mathematiker, Astronom, Philosoph und Dichter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Mai 1048&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nischapur]], [[Chorasan]], heute [[Iran]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Dezember 1131&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Nischapur]], [[Chorasan]], heute [[Iran]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lefschetz</name></author>
	</entry>
</feed>