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	<title>Olympic-Nationalpark - Versionsgeschichte</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Gebirgsregion: &lt;/span&gt; Linkfix – Begriffserklärungsseite (BKS) aufgelöst;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Nationalpark&lt;br /&gt;
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|img2              = Map of Olympic National Park.jpg&lt;br /&gt;
|img2_name         = Karte des Olympic-Nationalparks&lt;br /&gt;
|img3              = Westpeak.jpg&lt;br /&gt;
|img3_name         = Mount Olympus&lt;br /&gt;
|img4              = &lt;br /&gt;
|img4_name         = &lt;br /&gt;
|img5              = &lt;br /&gt;
|img5_name         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Welterbe&lt;br /&gt;
|Name          = Olympic-Nationalpark&lt;br /&gt;
|Bild          = &lt;br /&gt;
|Beschriftung  = &lt;br /&gt;
|Staats-Gebiet = {{USA}}&lt;br /&gt;
|Typ           = Natur&lt;br /&gt;
|Kriterien     = (vii) (ix)&lt;br /&gt;
|Fläche        = &lt;br /&gt;
|Puffer        = &lt;br /&gt;
|Referenz-Nr   = 151&lt;br /&gt;
|Link          = &lt;br /&gt;
|Region        = Europa und Nordamerika&lt;br /&gt;
|Jahr          = 1981&lt;br /&gt;
|Erweiterung   = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Olympic-Nationalpark&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (engl. &amp;#039;&amp;#039;Olympic National Park&amp;#039;&amp;#039;) wurde 1938 gegründet und liegt im westlichen Teil des [[Bundesstaat der Vereinigten Staaten|US-Bundesstaates]] [[Washington (Bundesstaat)|Washington]] auf der [[Olympic-Halbinsel]]. Seit 1976 ist der Nationalpark auch als [[Biosphärenreservat]] der [[UNESCO]] ausgewiesen. 1981 erklärte ihn die UNESCO zum [[Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit|Weltnaturerbe]]. Da der Nationalpark auf einer abgelegenen Halbinsel liegt, haben sich hier einige Tier- und Pflanzenarten entwickeln können, die nur hier im Park vorkommen ([[Endemit|endemische Arten]]). Aus diesem Grund ist der Park ein bei [[Biologie|Biologen]] und [[Zoologie|Zoologen]] beliebtes Forschungsgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Nationalpark]] besteht aus zwei voneinander getrennten Teilen. Der Küstenabschnitt ist stark zerklüftet und oft in Nebel eingehüllt. Landeinwärts schließt sich direkt an die Strände der Wald an, was oft dazu führt, dass umgefallene Baumstämme quer über den Strand liegen. Das Kerngebiet des Parks ist die Gebirgsregion um die [[Olympic Mountains]], die von vielen alten [[Gletscher]]n bedeckt ist. Westlich daran schließen sich bis zur Parkgrenze [[Gemäßigter Regenwald]] an, hier liegt (abgesehen von [[Alaska]] und [[Hawaii]]) der regenreichste Punkt der USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gebiet des Parkes wurden einzelne Funde aus der [[Paläoindianer|paläoindianischen]] Epoche etwa 12.000 Jahre [[Before Present]] gemacht. Wirklich fassbar in der Region ist nur die Kultur der [[Makah]], die von etwa der Zeitenwende bis zum Kontakt mit den Europäern kaum verändert nachweisbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namensgeber des Olympic Nationalparks ist der [[Mount Olympus (Washington)|Mount Olympus]], der 1788 von Kapitän [[John Meares]] als würdigen Wohnsitz der Götter so benannt wurde. Als Ende des 19. Jahrhunderts durch Holzeinschlag der Waldbestand auf der Olympic-Halbinsel abnahm, erklärte Präsident [[Grover Cleveland|Cleveland]] 1897 den Großteil der Wälder zur &amp;#039;&amp;#039;Olympic Forest Reserve&amp;#039;&amp;#039;. Diese Schutzmaßnahme regelte den Holzeinschlag, aber nicht die Jagd auf die [[Wapiti]]s. Bis 1900 war ihr Bestand auf weniger als 20.000 Tiere gesunken. Deshalb wies Präsident [[Theodore Roosevelt]] 1909 einen Teil der Forest Reserve als &amp;#039;&amp;#039;Mount Olympus National Monument&amp;#039;&amp;#039; aus, um den Bestand der Wapitis zu schützen. Der Entzug so großer Waldflächen für die Forstwirtschaft war umstritten, und die Fläche des Schutzgebiets wurde innerhalb eines Jahres halbiert, so dass weite Teile der tiefer gelegenen Gebiete der Olympic-Halbinsel gerodet werden konnten. Um die fantastischen Regenwälder vor Abholzung zu schützen, führte [[Stephen Mather]], der Direktor des Nationalpark-Services, und sein Amtsnachfolger [[Horace Albright]] einen 23-jährigen Kampf um die Gründung eines Nationalparks auf der Olympic-Halbinsel. Nach einem Besuch des Gebiets versprach Präsident [[Franklin Roosevelt]] hierfür seine Unterstützung und unterzeichnete 1938 das Gesetz zur Errichtung des Olympic National Park. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1953 wurde der Nationalpark durch einen Streifen entlang der Pazifikküste erweitert.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1988 stellte der US-Kongress 3547 Quadratkilometer, also etwa 95 % des Parkgebiets, als [[Wilderness Area (Vereinigte Staaten)|Wilderness Area]] unter zusätzlichen Schutz&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.wilderness.net/index.cfm?fuse=NWPS&amp;amp;sec=wildView&amp;amp;WID=428 | titel=Wilderness.net: Olympic Wilderness | zugriff=2011-04-14 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20130801065935/http://www.wilderness.net/index.cfm?fuse=NWPS&amp;amp;sec=wildView&amp;amp;WID=428 | archiv-datum=2013-08-01 | offline=ja | archiv-bot=2024-04-04 09:37:49 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dazu gehören auch 77 Kilometer Küstenlinie am Pazifik als &amp;#039;&amp;#039;Wilderness Coast&amp;#039;&amp;#039;. Die so geschaffene Wilderness ist die größte ihrer Art im Bundesstaat Washington.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter ist der Nationalpark teilweise von dem 2564 Quadratkilometer großen [[Olympic National Forest]] umgeben, der 1907 aus dem nicht zum Mount Olympus National Monument gehörenden Teil der Olympic Forest Reserve gebildet wurde. 1984 wurden in ihm fünf Wilderness Area gegründet, die an die Olympic Wilderness grenzen und mit 357&amp;amp;nbsp;km² etwa 15 % der Fläche des National Forest umfassen. Die Olympic Wilderness grenzt so im Nordosten an die &amp;#039;&amp;#039;Buckhorn Wilderness&amp;#039;&amp;#039;, im Osten an die &amp;#039;&amp;#039;The Brothers Wilderness&amp;#039;&amp;#039;, im Südosten an die &amp;#039;&amp;#039;Mount Skokomish Wilderness&amp;#039;&amp;#039;, im Süden an die &amp;#039;&amp;#039;Wonder Mountain Wilderness&amp;#039;&amp;#039; und im Osten und Süden an die &amp;#039;&amp;#039;Colonel Bob Wilderness&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wissenschaftliche und landschaftliche Bedeutung des Nationalparks ist international anerkannt. 1976 stufte die UNESCO den Nationalpark als Biosphärenreservat ein, 1981 erklärte sie ihn zum Weltnaturerbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Elwha River]] im Norden des Parks ist seit September 2011 Ort des größten Renaturierungsprogramms der Vereinigten Staaten. Über drei Jahre sollen zwei [[Staudamm|Staudämme]] abgerissen werden, deretwegen schon seit 1910 und damit vor Einrichtung des Parks über 70&amp;amp;nbsp;km des Flusses nicht mehr für die natürlichen Fischwanderungen zugänglich sind. Nach Wiederherstellung des ursprünglichen Wasserregimes werden langfristig statt der derzeitigen etwa 3000 [[Oncorhynchus|Pazifik-Lachse]] rund 400.000 Lachse aller fünf im Gebiet vorkommender Arten erwartet.&amp;lt;ref name=elwha&amp;gt;National Park Service: [http://www.nps.gov/olym/naturescience/elwha-ecosystem-restoration.htm Olympic National Park – Elwha River Restoration]&amp;lt;/ref&amp;gt; Wesentlich schneller als angenommen wurden bereits im August 2012, nur fünf Monate nach dem Abriss des ersten Damms, erwachsene [[Oncorhynchus|Pazifik-Lachse]] beim Aufsteigen im Fluss beobachtet.&amp;lt;ref&amp;gt;National Park Service: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.nps.gov/olym/parknews/return-of-the-kings.htm Olympic National Park – Return of the Kings]&amp;#039;&amp;#039;, Pressemitteilung vom 20. August 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktivitäten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sol Duc River.jpg|mini|[[Sol Duc River]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lake Crescent spring.jpg|mini|[[Lake Crescent]]]]&lt;br /&gt;
Das Hauptbesucherzentrum (engl. Olympic National Park Visitor Center) des Parks befindet sich bei [[Port Angeles]]. Von dort führt eine Straße auf die bis zu 1585 Meter hoch gelegene subalpine &amp;#039;&amp;#039;Hurricane Ridge&amp;#039;&amp;#039;, auf der es ein kleineres Besucherzentrum und teils asphaltierte Lehrpfade und zahlreiche Wanderwege gibt. Eine schmale, unbefestigte Straße führt von hier zum 14 Kilometer entfernten, 1965 Meter hohen &amp;#039;&amp;#039;Obstruction Peak&amp;#039;&amp;#039;. Weitere Straßen im nördlichen Parkgebiet führen zum [[Deer Park (Washington)|Deer Park]] und in die Täler des [[Boulder Creek (Elwha River)|Boulder Creek]] und [[Sol Duc River]], von denen zahlreiche, teils längere Wanderrouten ausgehen.&lt;br /&gt;
Ein weiteres Besucherzentrum gibt es im [[Hoh-Regenwald]], auch hier gibt es mehrere, teils asphaltierte Lehrpfade und zahlreiche Wanderwege. Insgesamt stehen den Besuchern fast 1000 Kilometer Wanderwege in alle Teile des Parks zur Verfügung. An den ausgedehnten Wanderrouten befinden sich kleine primitive Zeltplätze und einige Unterstände.&lt;br /&gt;
An der Pazifikküste des Nationalparks sind an den Sandbuchten wie &amp;#039;&amp;#039;[[La Push (Washington)|La Push]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Rialto Beach&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Ruby Beach&amp;#039;&amp;#039; ausgedehnte Strandspaziergänge möglich. Zum Baden ist das Wasser des Pazifiks auch im Sommer zu kalt. Das Besucherzentrum für die Strände und für den Westteil des Parks befindet sich in [[Forks]].&lt;br /&gt;
In den südwestlichen Parkteil führen unbefestigte Straßen nach &amp;#039;&amp;#039;Queets&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;North Fork&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Graves Creek&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Staircase&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Dosewallips&amp;#039;&amp;#039;, die Ausgangspunkte für teils mehrtägige Wanderungen sind.&lt;br /&gt;
Die Seen wie [[Lake Crescent]] und [[Ozette Lake]] sowie die zahlreichen Flüsse bieten die Möglichkeit zum Angeln oder Bootfahren. Im Winter kann man auf der Hurrican Ridge Ski oder Snowboard fahren.&lt;br /&gt;
Es gibt im Park neben den primitiven Campingplätzen entlang der Wanderwege 17 mittlere bis größere Campingplätze, die mit Fahrzeugen zugänglich sind. Im Park befinden sich mit &amp;#039;&amp;#039;Lake Crescent Lodge&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Kalaloch Lodge&amp;#039;&amp;#039; zwei historische Berghotels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
Da der Nationalpark auf einer abgelegenen Halbinsel liegt, haben sich hier einige Tier- und Pflanzenarten entwickeln können, die nur hier im Park vorkommen (endemische Arten). Aus diesem Grund ist der Park ein bei [[Biologie|Biologen]] und [[Zoologie|Zoologen]] beliebtes Forschungsgebiet. Die bekannteste dieser endemischen Arten ist der Roosevelt-Wapiti (&amp;#039;&amp;#039;Cervus canadiensis roosvelti&amp;#039;&amp;#039;), der größten Unterart des Wapitis. Diese werden bis zu 450&amp;amp;nbsp;kg schwer. Der Nationalpark wurde 1909 als [[National Monuments in den Vereinigten Staaten|National Monument]] gegründet, um diese Wapitis zu schützen. Zu den kleinsten im Olympic-Nationalpark heimischen Säugetierarten zählen verschiedene Arten von [[Rotzahnspitzmäuse]]n (&amp;#039;&amp;#039;Sorex&amp;#039;&amp;#039;), welche nur wenige Gramm schwer sind (&amp;#039;&amp;#039;S. trowbridgii&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;S. vagrans&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;S. monticolus&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Küstenlinie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Cedar Creek Abbey Island Ruby Beach.jpg|miniatur|Küstenlinie]]&lt;br /&gt;
Milde Temperaturen und reichlich Regen lassen einen dichten Wald an der Küste der Olympic-Halbinsel wachsen. Mannshohe Büsche drängen sich unter den Wipfeln der [[Sitka-Fichte]]n, der [[Westamerikanische Hemlocktanne]]n und den [[Riesen-Lebensbaum|Riesen-Lebensbäumen]]. Farne und Moose bilden einen schwammigen Teppich. In einigen Gegenden macht der Wald Platz für die feuchten, küstennahen Prärien. Dort leben säureliebende Sumpfpflanzen wie [[Echte Bärentraube]], [[Krähenbeere]], Poleiblättrige [[Lorbeerrose]], [[Sumpfporst|Engblättriger Sumpfporst]], [[Sonnentau]] und [[Torfmoose]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Stränden reicht der dichte Wald bis an den Ozean. Durch die vorherrschenden westlichen Winde finden sich auf der windabgewandten Seite häufig riesige Bäume bzw. Äste als [[Treibholz]]. Auf den Baumgipfeln sitzen häufig [[Weißkopfseeadler]] und [[Fischadler]]. Durcheinandergeworfenes Treibholz liegt auf dem Strand, welches über die mäanderförmigen Flüsse aus dem Wald hier angespült wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der rauen Küsten des Olympic-Nationalparks kann man mit ein wenig Glück die ausschließlich im Meer lebenden [[Seeotter]] und den [[Seehund]] beobachten. Die Seeotter waren zu Beginn des 20. Jahrhunderts vor der Küste [[Washington (Bundesstaat)|Washingtons]] ausgestorben. 1969 und 1970 begannen Auswilderungsprogramme, so dass die Anzahl der Seeotter heute wieder auf etwa 800 Tiere geschätzt wird.&lt;br /&gt;
Von März bis Mai ziehen [[Grauwal]]e auf ihrem Weg Richtung Süden an der Küste des Nationalparks vorbei. An der Küste kann man eine Reihe [[Seetaucher]] und etliche Vertreter der Familie der [[Alkenvögel]] beobachten, darunter den stark vom Aussterben bedrohten [[Marmelalk]], welcher als Meeresvogel bis zu 60&amp;amp;nbsp;km im Landesinneren brütet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nördlicher lebende Pelikanart Nordamerikas, der [[Nashornpelikan]] ist hier häufiger anzutreffen als sein im Süden verbreiteter Verwandter, der [[Braunpelikan]]. Ebenfalls an der Küste trifft man auf drei Kormoranarten, die [[Ohrenscharbe]], [[Pinselscharbe]] und [[Meerscharbe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gebirgsregion ===&lt;br /&gt;
[[Datei:HurricaneRidge 7392t.jpg|miniatur|Hurricane Ridge]]&lt;br /&gt;
Bei etwa 1.200 Metern erreicht man die subalpine Bergregion. Auf der Westseite des Parks herrschen neben der [[Westamerikanische Hemlocktanne|Westamerikanischen Hemlocktanne]] hauptsächlich [[Purpur-Tanne]]n vor. Auf der trockeneren Ostseite sind Purpur-Tannen nur auf den nordwärts ausgerichteten Hängen zu finden, auf den südlich ausgerichteten Hängen dominieren [[Douglasie]]n und [[Westamerikanische Hemlocktanne]]n. Waldbrände spielen eine aktive Rolle und schaffen ein Mosaik aus unterschiedlich altem Wald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Bergen liegt die Waldgrenze zwischen 1.500 und 1.800 Metern. Darüber erstreckt sich die alpine Zone. Hier wachsen eine ganze Reihe von Wildblumen, wie z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Campanula piperi&amp;#039;&amp;#039;, eine nur in den Bergen des Olympic heimische [[Glockenblumen]]art. Oberhalb davon trifft man auf verschiedene Gräser und Riedgräser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sind auch [[Steinadler]], [[Ohrenlerche]], [[Kolkrabe]] und der ebenfalls nur in den Bergen des Olympic heimische Olympic Chipmunk (&amp;#039;&amp;#039;Tamias amoenus caurinus&amp;#039;&amp;#039;), eine [[Streifenhörnchen]]art, sowie das [[Olympisches Murmeltier|Olympische Murmeltier]] zu Hause.&lt;br /&gt;
Der [[Grauhäher]], ein naher Verwandter des in [[Skandinavien]] lebenden [[Unglückshäher (Gattung)|Unglückshäher]]s, ist häufig im subalpinen [[Kiefernartige|Koniferenwald]] anzutreffen, ebenso der [[Diademhäher]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regenwald ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Acer macrophyllum in Hoh Rain Forest.jpg|miniatur|[[Hoh-Regenwald]]]]&lt;br /&gt;
Die üppigen Wälder in den Tälern des [[Quinault River|Quinault]], [[Queets River|Queets]], [[Hoh River|Hoh]] und [[Bogachiel River]] sind typische Beispiele für den urigen gemäßigten Regenwald. Dieser erstreckt sich vom Süden [[Oregon]]s bis nach Südost-[[Alaska]]. Allerdings ist außerhalb der Schutzgebiete wenig davon erhalten. Hier fallen jährlich bis zu 4.000&amp;amp;nbsp;mm Niederschlag, bei gemäßigter Temperatur, welche selbst im Sommer nicht über 27 Grad Celsius hinausgeht.&lt;br /&gt;
Hier wachsen [[Epiphyt]]en, [[Moose]], [[Farne]] und [[Flechte]]n auf den Baumstämmen und Ästen, welche dem Wald ein dschungelartiges Aussehen verleihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die großen, alten Bäume sind hauptsächlich [[Sitka-Fichte]]n und [[Westamerikanische Hemlocktanne]]n. Viele davon sind über 100 Jahre alt und können bis zu 80 Meter hoch werden und einen Umfang von bis zu 20 Metern erreichen. Wegen des dicht bewaldeten Grundes wachsen viele Sprösslinge auf umgestürzten Bäumen. Verrotten diese im Laufe der Zeit, bleiben die stelzenartigen Wurzeln übrig. Dieser Vorgang kann Jahrhunderte in Anspruch nehmen und bietet einen wichtigen Lebensraum für Moose, [[Pilze]], kleine Säugetiere, [[Amphibien]] und [[Insekten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Roosevelt-Wapiti bewohnt den [[Gemäßigter Regenwald|Regenwald]] des Nationalparkes. Neben den Wapitis kommen im Park auch die wesentlich kleineren [[Maultierhirsch]]e vor. Von den [[Raubtiere]]n sind hier [[Puma]], [[Rotluchs]], [[Amerikanischer Schwarzbär|Schwarzbär]] und [[Kojote]] vertreten. Der einst ebenfalls heimische [[Wolf]] gilt seit den 1920er Jahren als ausgestorben. Als ebenfalls ausgestorben beziehungsweise nahezu ausgestorben im Olympic-Nationalpark galt auch der [[Fischermarder]]. Aufgrund starker Überjagung und Verlust des natürlichen Lebensraums wurde der Fischermarder zur stark gefährdeten Art. Der etwa hauskatzengroße Marder, und damit der größte Vertreter seiner Gattung, wurde zwischen Januar 2008 und Februar 2010 wieder in seine ursprüngliche Heimat ausgewildert. Seit 2007 wird auch ein Auswilderungsprogramm für den Wolf nach den großen Erfolgen im [[Yellowstone-Nationalpark]] diskutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Olympic-Nationalpark kommen insgesamt etwa 300 verschiedene Vogelarten vor. Eine der bekanntesten ist der Nördliche Fleckenkauz (&amp;#039;&amp;#039;Strix occidentalis caurina&amp;#039;&amp;#039;), eine Unterart des [[Fleckenkauz]]. Da diese hohe Ansprüche an ihren Lebensraum stellt und die mittlerweile selten gewordenen alten Wälder bevorzugt, ist sie eine Art Wahrzeichen des Olympic-Nationalparks geworden. Außerdem trifft man neben ihr auch noch auf eine ganze Reihe von Eulen: [[Kreischeulen|West-Kreischeule]], [[Virginia-Uhu]], [[Schneeeule]], [[Sperlingskäuze|Gnomen-Sperlingskauz]], [[Kaninchenkauz]], [[Streifenkauz]], [[Sägekauz]] und auf die [[Schleiereule]], [[Waldohreule]] und [[Sumpfohreule]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den 23 verschiedenen nordamerikanischen Spechtarten kommen sieben im Nationalpark vor. Relativ häufig kann man [[Dunenspecht]], [[Haarspecht]], [[Goldspecht]], [[Feuerkopf-Saftlecker]] und den größten nordamerikanischen Specht, den Verwandten unseres [[Schwarzspecht]]es, den [[Helmspecht]] beobachten. Seltener zu Gesicht bekommt man dagegen [[Blutgesichtspecht]], [[Fichtenspecht]], [[Schwarzrückenspecht]] sowie [[Rotnacken-Saftlecker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie der [[Reiher]] ist mit fünf Arten im Olympic-Nationalpark vertreten: Dem in ganz [[Nordamerika]] anzutreffenden [[Kanadareiher]], welcher nicht nur mit unserem [[Graureiher]] nahe verwandt ist, sondern diesem auch sehr ähnlich sieht, dem nur in Amerika vorkommenden [[Grünreiher]], der [[Nordamerikanische Rohrdommel|Nordamerikanischen Rohrdommel]], welche wiederum ein naher Verwandter unserer [[Rohrdommel]] ist und den beiden auch in Europa vorkommenden Arten [[Silberreiher]] und [[Kuhreiher]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie der [[Entenvögel]] ist mit über 30 Arten in diesem Nationalpark vertreten. Die größte Schwanenart, der [[Trompeterschwan]] kommt hier ebenso vor wie der etwas kleinere [[Zwergschwan]]. Beide Schwanenarten kommen hauptsächlich im nördlichen Teil des Kontinentes vor und unterscheiden sich neben der Größe optisch nur dadurch voneinander, das der Zwergschwan einen kleinen gelben Fleck vor dem Auge hat. Ansonsten haben beide einen schwarzen Schnabel und ein weißes Gefieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den nur in Amerika vorkommenden [[Bindentaucher]] trifft man dort an Seen und Flüssen. Ebenso trifft man dort die auch in Europa heimischen [[Ohrentaucher]], [[Rothalstaucher]] und [[Schwarzhalstaucher]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Tim McNulty: &amp;#039;&amp;#039;Olympic National Park: A Natural History.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. University of Washington Press, Seattle 2018, ISBN 0-295-74327-1.&lt;br /&gt;
* Carsten Lien: &amp;#039;&amp;#039;Olympic Battleground: The Power Politics of Timber Preservation&amp;#039;&amp;#039;. Sierra Club Books, San Francisco 1991&lt;br /&gt;
* Carsten Lien: &amp;#039;&amp;#039;Exploring the Olympic Mountains: Accounts of the Earliest Expeditions 1878–1890&amp;#039;&amp;#039;. The Mountaineers Books, Seattle 2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Olympic National Park|Olympic-Nationalpark}}&lt;br /&gt;
* {{NPS Link|olym}}&lt;br /&gt;
* {{USNP Link|olympic}}&lt;br /&gt;
* {{Weblink Welterbe |Nummer=151}}&lt;br /&gt;
* [http://www.unesco.org/mabdb/br/brdir/directory/biores.asp?mode=all&amp;amp;code=USA+17 UNESCO MAB Biosphere Reserves]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Nationalparks in den Vereinigten Staaten&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Welterbe Vereinigte Staaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4197819-5|LCCN=no/2006/8340|VIAF=132891473}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalpark in Nordamerika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationalpark in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welterbestätte in Amerika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welterbestätte in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltnaturerbestätte]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Schutzgebiet in Washington]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Geographie (Washington)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1938]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sailorsfriend</name></author>
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