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	<title>Oluf Christensen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:ChristensenOluf.jpg|mini|Oluf Christensen (1941)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 119-5519, Coburg, &amp;quot;Deutscher Tag&amp;quot;, NSDAP-Delegation.jpg|mini|Oluf Christensen 1922 in Coburg (rechts, stehend), als Mitglied der NSDAP-Delegation]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Oluf Christensen und Otto Wilkens 1937 in Berlin.jpg|mini|Oluf Christensen und [[Otto Wilkens]] 1937 in München]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oluf Christensen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Mai]] [[1904]] in [[Hamburg-Harburg|Harburg]]; † [[30. April]] [[1957]] in [[Trelde]]) war ein frühzeitiges Mitglied der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und ein hoher [[Sturmabteilung|SA]]-Führer mit dem Rang [[Sturmabteilung#Dienstränge|SA-Brigadeführer]]. Er war ab 1941 auch Mitglied des zu der Zeit nahezu bedeutungslosen [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|Reichstages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Christensen war ein Sohn des Sophus Christian Christensen (1880–1961) aus Hjortshøj/Dänemark und der Minna Friederike Christensen, geb. Ritter (1874–1956). Nach dem Besuch von Volks- und Mittelschule nahm Christensen 1921 als [[Freikorps]]-Mitglied im Wehrverband [[Hindenburg OS|Hindenburg]] an der Niederwerfung des [[Aufstände in Oberschlesien|dritten polnischen Aufstands]] in [[Oberschlesien]] teil und erhielt eine Auszeichnung mit dem [[Schlesisches Bewährungsabzeichen|Schlesischen Adler II. Stufe]]. Von 1922 bis 1923 war er Mitglied des [[Deutschvölkischer Schutz- und Trutzbund|Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbundes]] in Harburg. Im September 1922 trat er erstmals in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein (geworben von dem späteren SS-Brigadeführer [[Robert Schulz (Politiker, Juli 1900)|Robert Schulz]]). Zum 10. Juli 1925 trat er der neu gegründeten NSDAP erneut bei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 10.225).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/5460771&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. August 1925 erfolgte sein Eintritt in die [[Sturmabteilung|SA]] (zusammen mit dem Harburger Buchhalter und späteren SA-Oberführer [[Wilhelm Friederici]] war er Gründer der SA in Harburg, die zu dieser Zeit von der Zuordnung her noch zur Hamburger SA gehörte). Vom 1. August 1925 bis 31. Juli 1930 war Christensen im SA-Sturm 20 (später Sturm 11/9) Harburg, ab 1. September 1928 als SA-Scharführer und ab 13. Mai 1929 als SA-Truppführer aktiv. Im Januar 1930 erfolgte eine reichsweite organisatorische und namentliche Neueinteilung der SA-Formationen, bei der die Harburger SA-Standarte in Anlehnung an die Tradition der „alten Armee“ und als Gegenstück zum ehemaligen Harburger Pionierbataillon Nr. 9 in „SA-Standarte 9“ umbenannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beruflich ging es seit seinem Eintritt in die Beamtenlaufbahn bei der [[Deutsche Reichsbahn (1920–1945)|Deutschen Reichsbahn]] im Jahr 1927 und der sich bis 1929 anschließenden Ausbildung im Betriebs- und Verkehrsdienst der Reichsbahn mit Besuch der Fachschule der [[Reichsbahndirektion Hamburg|Reichsbahndirektion Altona]] von 1928 bis 1929 und der folgenden Beschäftigung zunächst als Reichsbahn-Hilfsbetriebs-Assistent und sodann als Betriebs-Assistent bei der Reichsbahn, mit Oluf Christensen in dieser Zeit der [[Weltwirtschaftskrise|welt- und vor allem auch reichsweiten Wirtschaftskrise]] bergauf, was ihn in gewisser Weise von vielen der von ihm geführten SA-Männer unterschied, von denen nicht wenige in dieser Zeit arbeitslos waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 1. August 1930 bis zum 31. August 1931 war Christensen Führer des SA-Sturms 11/9 (Harburg) und wurde am 8. November 1930 zum SA-Sturmführer (als Dienststellung) ernannt. Am 1. September 1931 wurde er, noch bevor er am 18. Oktober 1931 Teilnehmer am SA-Aufmarsch in [[Braunschweig]] war, mit der Führung des SA-Sturmbanns II/9 (Harburg) beauftragt. Durch Führerbefehl Nr. 9 des [[Oberste SA-Führung|Obersten SA-Führers]] vom 15. April 1932 wurde er schließlich mit Wirkung vom 1. September 1931 als SA-Sturmführer (Dienstgrad) bestätigt und ebenfalls mit Wirkung vom 1. September 1931 zum Führer des Sturmbanns II/9 ernannt. Am 23. Februar 1933 erfolgte mit Wirkung vom 15. Juli 1932 die Beförderung zum SA-Sturmbannführer. Vom 12. März 1933 bis zum 31. Oktober 1933 war Christensen auch als Stadtverordneter der NSDAP und Bürgervorsteher in [[Harburg-Wilhelmsburg]] politisch aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er bis zum 31. Oktober 1933 Führer des SA-Sturmbanns II/9 war und vom 5. August 1933 bis 26. August 1933 den 19. Lehrgang an der [[Reichsführerschule]] der SA in München erfolgreich und mit Verleihung der [[Tyr-Rune]] (am 26. August 1933) absolviert hatte, wurde Oluf Christensen am 1. Oktober 1933 zum SA-Obersturmbannführer befördert. Ab 1. November 1933 als hauptamtlicher SA-Führer übernommen, wurde er innerhalb der SA-Gruppe Nordsee nach [[Verden (Aller)]] versetzt und mit der Führung der dortigen SA-Standarte 14 beauftragt. Am 12. Dezember 1933 wurde ihm das [[Goldenes Parteiabzeichen der NSDAP|Goldene Ehrenzeichen]] der NSDAP verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christensen heiratete in Verden im Jahr 1935 Irmgard Bannehr und wurde Vater von vier Kindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Führerbefehl Nr. 24 des Obersten SA-Führers vom 2. Mai 1934 (dem letzten unter Stabschef [[Ernst Röhm]] wirksam gewordenen) wurde er mit Wirkung vom 1. April 1934 zum SA-Standartenführer befördert und zum etatmäßigen Führer der SA-Standarte 14 ([[Verden (Aller)|Verden/Aller]]), die er bis zum 15. September 1935 führte, ernannt. Ab 1. Juni 1935 führte Christensen, zunächst bis zum 14. September als beauftragter Führer, die SA-Standarte 75 in [[Bremen]] bis Ende 1936 und war in dieser Zeit u.&amp;amp;nbsp;a. auch als [[Gauredner]] der NSDAP im Gau Weser-Ems tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1. Januar 1937 war Christensen zunächst kommissarisch mit der Führung der SA-Brigade 27 (Brandenburg-West) mit Dienstsitz in [[Rathenow]] beauftragt worden, bevor er mit seiner Beförderung zum SA-Oberführer ab 1. Mai 1937 bis zum 31. Juli 1938 beauftragter Führer dieser Brigade der [[SA-Gruppe Berlin-Brandenburg]] wurde. Vom 1. August 1938 war er bis Kriegsende ernannter Führer dieser Brigade und wurde in dieser Dienststellung am 9. November 1940 zum SA-Brigadeführer befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 29. November 1941 bis zur [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|Kapitulation]] 1945 war Christensen als Nachrücker für den gefallenen SA-Obergruppenführer [[Arno Manthey]] auch [[Mitglied des Reichstages|Reichstagsabgeordneter]] der NSDAP für den Wahlkreis 5 ([[Frankfurt (Oder)]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Krieg]] war er zuletzt in [[Rotenburg (Wümme)]] als Versicherungskaufmann tätig.&lt;br /&gt;
Christensen starb am 30. April (dem 12. Todestag [[Adolf Hitler]]s) durch [[Suizid]] und wurde in Hamburg auf dem [[Hamburg-Eißendorf#Neuer Friedhof Harburg in Eißendorf|Neuen Friedhof Harburg]] begraben ({{Coordinate|NS=53/26/44.574/N|EW=9/57/14.5512/E|type=landmark|region=DE-HH|name=Neuer Friedhof in Harburg-Eißendorf|text=DMS}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Reichstagsabgeordneten im Nationalsozialismus (4. Wahlperiode)]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der SA-Brigadeführer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst Kienast]] (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Großdeutsche Reichstag 1938, IV. Wahlperiode&amp;#039;&amp;#039;, R. v. Decker’s Verlag, G. Schenck, Ausgabe Juni 1943, Berlin.&lt;br /&gt;
* [[Dirk Stegmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Harburg, 1918–1949: Gesellschaft und Politik in Demokratie und nationalsozialistischer Diktatur&amp;#039;&amp;#039;, Veröffentlicht von Christians, 1994, ISBN 3-7672-1203-X.&lt;br /&gt;
* [[Dirk Stegmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Politische Radikalisierung in der Provinz.&amp;#039;&amp;#039; Verlag: Hahnsche Buchhandlung (April 1999) ISBN 3-7752-5909-0, S.&amp;amp;nbsp;75.&lt;br /&gt;
* Klaus Richter, Dirk Stegmann, Jurgen Ellermeyer: &amp;#039;&amp;#039;Harburg: Von der Burg zur Industriestadt – Beiträge zur Geschichte Harburgs, 1288–1938.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-7672-1033-9.&lt;br /&gt;
* [[Joachim Lilla]], Martin Döhring, Andreas Schulz (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Statisten in Uniform. Die Mitglieder des Reichstags 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 2004, ISBN 3-7700-5254-4.&lt;br /&gt;
* Peter Hubert: &amp;#039;&amp;#039;Uniformierter Reichstag: die Geschichte der Pseudo-Volksvertretung 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Droste, Düsseldorf 1992, ISBN 3-7700-5167-X.&lt;br /&gt;
* [[Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten|Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten e.V.]] (Herausgeber): &amp;#039;&amp;#039;„die anderen“ – Widerstand und Verfolgung in Harburg und Wilhelmsburg – Zeugnisse und Berichte 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, 1980. Fünfte Auflage: Mai 1989 (Seiten 22 und 73) – Autoren: Klaus-Dieter Brügmann, Margarete Dreibrodt, Hans-Joachim Meyer, Otto Nehring.&lt;br /&gt;
* Joachim Woock: Hitlers willige Helfer. Nationalsozialisten im Landkreis Verden (Folge 13). SA-Standarte 14 und Standartenführer Oluf Christensen, in: [[Jahrbuch für den Landkreis Verden]] 66 (2023), S. 237–271.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://mediasvc.ancestry.de/v2/image/namespaces/1093/media/373ed163-84eb-40dd-b4a8-b3efe182ca11?client=TreesUI Adressbuch der Nationalsozialistischen Volksvertreter, 1933 (Seite 338)], Herausgeber: [[Artur Görlitzer]], Verlag „Die Deutsche Tat“, Berlin NW7&lt;br /&gt;
* [http://mediasvc.ancestry.de/v2/image/namespaces/1093/media/d35331e1-7e14-4e6c-ad26-ba1b46fc5928?client=TreesUI Lebensbeschreibung in Der Grossdeutsche Reichstag, IV. Wahlperiode 1938, Herausgeber: E. Kienast, R. v. Decker’s Verlag - G. Schenck - Berlin, Ausgabe Juni 1943 (Seite 177)]&lt;br /&gt;
* [http://mediasvc.ancestry.de/v2/image/namespaces/1093/media/17924655-9971-44c8-86ae-b4452709b3c8?client=TreesUI Photo der beiden Gründer der Harburger SA innerhalb ihrer Gruppe 1926: Wilhelm Friederici und Oluf Christensen]&lt;br /&gt;
* [http://mediasvc.ancestry.de/v2/image/namespaces/1093/media/7ccdd217-fe1f-41d9-a3d5-da7ce0a6c85c?client=TreesUI Goldenes Parteiabzeichen der NSDAP mit der Mitgliedsnummer von Oluf Christensen (2014 geortet in Orlando, Florida, USA)]&lt;br /&gt;
* [https://mediasvc.ancestry.de/v2/image/namespaces/1093/media/b05759ed-70c9-4fae-ab56-1a216c56a2b2.jpg?client=Trees&amp;amp;imageQuality=hq Namensgeber für das Christensen’sche Familienwappen von 1983]&lt;br /&gt;
* {{Findagrave|194780107}}&lt;br /&gt;
* [https://hamburg-ns-dabeigewesene.de/item/803 Biografien-Datenbank: NS‑Dabeigewesene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=127362081X|VIAF=4632166959213547160001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Christensen, Oluf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Parteiabzeichens der NSDAP]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beamter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Deutsche Reichsbahn 1920–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Schlesischen Bewährungsabzeichens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Christensen, Oluf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Mai 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg-Harburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. April 1957&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Trelde]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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