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	<title>Olsztynek - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Olsztynek&amp;diff=290028&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw am 1. April 2026 um 14:43 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-01T14:43:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:POL Olsztynek COA.svg|111px|Wappen von Olsztynek]]&lt;br /&gt;
| Beschriftung       = left&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Ermland-Masuren&lt;br /&gt;
| Powiat             = Olsztyn&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Olsztyński&lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Olsztynek&lt;br /&gt;
| GemeindeLink       = Gmina Olsztynek&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 53&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 35&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = &lt;br /&gt;
| Längengrad         = 20&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 17&lt;br /&gt;
| Längensekunde      = &lt;br /&gt;
| OrtEinwohner       = {{Metadaten Einwohnerzahl PL-28|2814093-URB}}&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum       = {{EWD|PL|2814093}}&lt;br /&gt;
| OrtFläche          = 7.69&lt;br /&gt;
| Höhe               = 175&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 11-015&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.poczta-polska.pl/hermes/uploads/2013/11/spispna.pdf |wayback=20221026204931 |text=Polnisches Postleitzahlenverzeichnis 2022, S. 870 (polnisch)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 89&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = NOL&lt;br /&gt;
| Straße1            = [[Droga ekspresowa S7|S 7]] ([[Europastraße 77|E 77]]) [[Danzig]]–[[Warschau]]–[[Krakau]] (−[[Slowakei]])&lt;br /&gt;
| Straße2            = [[Droga ekspresowa S51|S 51]]: ([[Russland]]–) [[Bezledy]]–[[Olsztyn]] → Olsztynek&lt;br /&gt;
| Straße3            = [[Droga krajowa 58|DK 58]]: [[Szczuczyn]]–[[Szczytno]]–[[Pisz]] → Olsztynek&lt;br /&gt;
| Schienen1          = [[Polnische Staatsbahn|PKP]]-[[Bahnstrecke Działdowo–Olsztyn|Strecke 216: Działdowo–Nidzica ↔ Olsztyn]]&lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Lech-Wałęsa-Flughafen Danzig|Danzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Olsztynek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ɔlˈʃtɨnɛk}}] (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Hohenstein&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Stadt im [[Powiat Olsztyński]] der [[Woiwodschaft Ermland-Masuren]] in [[Polen]]. Sie ist Sitz der [[Gmina Olsztynek|gleichnamigen Stadt-und-Land-Gemeinde]] mit {{FormatZahl|{{Metadaten Einwohnerzahl PL-28|2814093}} }} Einwohnern (Stand {{EWD|PL|2814093}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt in der historischen Region [[Ostpreußen]], etwa 25 Kilometer südwestlich von [[Olsztyn]] &amp;#039;&amp;#039;(Allenstein)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Westteil der [[Masurische Seenplatte|Masurischen Seenplatte]] und die südlichen bis zu 200 Meter ansteigenden Erhebungen des preußischen [[Oberland (Ermland-Masuren)|Oberlandes]] prägen die Landschaft. Unmittelbar vor den Toren der Stadt befindet sich der [[Jezioro Jemiołowo]] &amp;#039;&amp;#039;(Kleine Mispelsee)&amp;#039;&amp;#039;, während etwa zehn Kilometer östlich mit dem [[Jezioro Pluszne Wielkie]] &amp;#039;&amp;#039;(Mispelsee)&amp;#039;&amp;#039; einer der größten Seen der Seenplatte liegt. Mit der [[Jemiołówka]] &amp;#039;&amp;#039;(Amling)&amp;#039;&amp;#039; durchquert ein Nebenfluss der [[Pasłęka]] &amp;#039;&amp;#039;(Passarge)&amp;#039;&amp;#039; den Ort. Um ihn herum erstrecken sich zahlreiche kleinere Waldgebiete. Die Verkehrssituation ist günstig, es besteht Anschluss an eine [[Bahnstrecke Działdowo–Olsztyn|Bahnstrecke nach Olsztyn]] &amp;#039;&amp;#039;(Allenstein)&amp;#039;&amp;#039; und in andere Richtung über [[Działdowo]] &amp;#039;&amp;#039;(Soldau)&amp;#039;&amp;#039; Richtung Warschau, dazu kreuzen sich in der Stadt die beiden Schnellstraßen [[Droga ekspresowa S7|S 7]] ([[Danzig]] – [[Warschau]]) und [[Droga ekspresowa S51|S 51]] (Olsztynek – [[Bezledy]] (–[[Kaliningrad]])).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtgeschichte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Olsztynek Ratusz 01.JPG|mini|Rathausplatz (Aufnahme 2013)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:648607 Olsztynek zamek 02.JPG|mini|[[Ordensburg Hohenstein]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wikiekspedycja 2012, GringoPL, IMG 1945.jpg|mini|Arkadenhaus im Freilichtmuseum]]&lt;br /&gt;
Um die Besiedelung des im Südwesten des späteren Ostpreußen gelegenen Sassenlandes voranzutreiben, errichtete der [[Deutscher Orden|Deutsche Orden]] dort mehrere Burgen, so eine um 1350 durch den [[Ostróda|Osteroder]] [[Komtur (Amt)|Komtur]] [[Günther von Hohenstein]] nördlich des Mispelsees. Bei der [[Ordensburg Hohenstein|Burg Hohenstein]] wurde eine Siedlung angelegt, die nach dem Erbauer der Burg benannt wurde. Bereits 1359 verlieh ihr der [[Hochmeister|Ordens-Hochmeister]] [[Winrich von Kniprode]] das Stadtrecht und überließ ihr 30 abgabenfreie [[Hufe]]n.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johannes Voigt (Historiker, 1786)|Johannes Voigt]]: &amp;#039;&amp;#039;Codex diplomaticus. Urkunden-Sammlung zur ältern Geschichte Preussens aus dem Königl. Geheimen Archiv zu Königsberg&amp;#039;&amp;#039;. Band 4. Königsberg 1853, S. 3–4; {{archive.org |bub_gb_Z89TAAAAcAAJ |Blatt=n33}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Einwohner erhielten das Fischereirecht auf dem Mispelsee. Zu dieser Zeit war schon eine Kirche vorhanden, die nach unbestätigten Quellen 1348 errichtet worden war. Die Komturei Osterode richtete in der Stadt zur Verwaltung der Region ein Kammeramt ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Schlacht bei Tannenberg (1410)|Schlacht bei Tannenberg]] beim nahe gelegenen [[Stębark|Tannenberg]] erlitt der Deutsche Orden 1410 die historische Niederlage gegen Polen. Weitere Kämpfe gegen Polen führten 1414 dazu, dass der Orden Hohenstein selbst niederbrannte, um die Stadt nicht in polnische Hände fallen zu lassen. Der Wiederaufbau konnte jedoch durch die Unterstützung des Komtur Wolf von Sansheim bald darauf begonnen werden. Als der Orden begann, seine Kriegsschulden auf die Städte abzuwälzen, trat Hohenstein 1440 dem [[Preußischer Bund|Preußischen Bund]] bei, der sich gegen die Repressalien wehren wollte. Ein Jahr nach dem 1454 ausgebrochenen [[Dreizehnjähriger Krieg|Dreizehnjährigen Krieg]] zwischen Bund und Orden kündigte die Stadt ihre Mitgliedschaft und unterstellte sich wieder dem Orden. Während der letzten militärischen Auseinandersetzung zwischen Orden und Polen, dem [[Reiterkrieg]] von 1519 bis 1526, blieb Hohenstein längere Zeit von polnischen Truppen besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Ordensstaat 1525 in das weltliche [[Herzogtum Preußen]] umgewandelt worden war, wurde die Stadt dem neugeschaffenen [[Oberland (Ostpreußen)|Oberländischen Kreis]] zugeordnet und erhielt den Sitz eines Hauptamtes. Erster Amtshauptmann war Friedrich von der Oelsnitz, dem das Amt verpfändet wurde. Die Reformation wurde in Hohenstein nach 1525 durch den Erzpriester Matthias Bienwald vollzogen. Er wurde später zu einem der bedeutendsten Theologen in Preußen. 1610 wurde das Hauptamt aufgelöst und dem Hauptamt Osterode zugeschlagen. In Hohenstein verblieb ein Kammeramt, auf das die immer noch bestehende Pfandschaft übertragen wurde. Unter anderen war von 1643 bis 1682, der Gesandte des preußischen Kurfürsten [[Friedrich Wilhelm (Brandenburg)|Friedrich Wilhelm&amp;amp;nbsp;I.]] in Warschau, Johann von Hoverbeck Pfandinhaber. Mit der Auflösung des Kammeramtes endete 1704 die Pfandschaft. Der 1709 im Land ausgebrochenen [[Große Pest (Preußen)|Pest]] fielen in Hohenstein zahlreiche Einwohner zum Opfer. Nach einer Verwaltungsform gehörte die Stadt ab 1752 zum Kreis Mohrungen. Mehrere große Stadtbrände richteten immer wieder große Schäden an. Nach 1651 und 1685 wurde beim letzten Großfeuer 1804 das Rathaus zerstört. Die napoleonische Besetzung in den Jahren 1806 und 1807 zog die Stadt so sehr in Mitleidenschaft, dass die durch die Lasten entstandenen Schulden erst 1832 getilgt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der preußischen Verwaltungsreform von 1815 kam es erneut zu einem Wechsel der Kreiszugehörigkeit, die Stadt gehörte nun zum [[Landkreis Osterode in Ostpreußen|Kreis Osterode]]. Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die beiden späteren Reichsstraßen [[Reichsstraße 130|130]] (Danzig – Hohenstein – Allenstein) und [[Reichsstraße 389|389]] (Hohenstein – Neidenburg) gebaut, ihnen folgte 1887/1888 der Bau der [[Bahnstrecke Działdowo–Olsztyn|Eisenbahnstrecke Allenstein–Soldau]], die ebenfalls über Hohenstein verlief. 1894 kam [[Bahnstrecke Osterode–Hohenstein|die Strecke nach Osterode–Elbing]] dazu. Die neuen Verkehrswege brachten jedoch keinen nennenswerten industriellen Aufschwung. Lediglich eine Wollweberei war vor Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1845 wurde in der alten Ordensburg ein [[Progymnasium]] eingerichtet. 1857 wurde die Lehranstalt zu einem vollständigen [[Gymnasium]] erweitert, das über lange Zeit das Einzige im Umkreis von hundert Kilometern war. Die erste Abiturientenprüfung fand 1858 statt.&amp;lt;ref&amp;gt;L. Wiese: &amp;#039;&amp;#039;Das höhere Schulwesen in Preußen. Historisch-statistische Darstellung.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1864, [https://books.google.de/books?id=0zQP-lB0E28C&amp;amp;pg=PA61 S. 61]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bekanntester Schüler war der [[Bakteriologe]] und [[Serologe]] [[Emil von Behring]]. Von 1903 bis 1933 befand sich im Stadtwald ca. 4&amp;amp;nbsp;km nördlich des Stadtzentrums die [[Lungenheilstätte Hohenstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] lieferten sich im Rahmen der [[Schlacht bei Tannenberg (1914)|zweiten Tannenbergschlacht]] vom 27. bis 29. August 1914 deutsche und russische Soldaten in der Stadt Straßenkämpfe, in deren Folge das Rathaus und 189 weitere Gebäude zerstört wurden. Mit Hilfe der Patenstadt [[Leipzig]] begann noch während des Krieges der Wiederaufbau unter Anwendung der Erkenntnisse moderner Stadtplanung, der 1923 mit der Einweihung des neuen Rathauses abgeschlossen war. Aufgrund der Bestimmungen des [[Versailler Vertrag]]s stimmte die Bevölkerung im [[Abstimmungsgebiet Allenstein]], zu dem Hohenstein gehörte, am 11.&amp;amp;nbsp;Juli 1920 über die weitere staatliche Zugehörigkeit zu [[Ostpreußen]] (und damit zu Deutschland) oder den Anschluss an Polen ab. In Hohenstein stimmten 1780 Einwohner für den Verbleib bei Ostpreußen, auf Polen entfielen 20 Stimmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Herbert Marzian]], [[Csaba Kenez]]: &amp;#039;&amp;#039;Selbstbestimmung für Ostdeutschland. Eine Dokumentation zum 50. Jahrestag der ost- und westpreußischen Volksabstimmung am 11. Juli 1920.&amp;#039;&amp;#039; Herausgeber: [[Göttinger Arbeitskreis]], 1970, S. 102&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 18. September 1927 wurde nahe der Stadt durch Generalfeldmarschall [[Paul von Hindenburg|Hindenburg]] vor 70.000 Teilnehmern das [[Tannenberg-Denkmal]] eingeweiht. Nach seinem Tod wurde Hindenburg am 7. August 1934 in einer in das Denkmal eingebauten Krypta beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahe dem Tannenberg-Denkmal wurde während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] das größte Kriegsgefangenenlager auf ostpreußischem Boden eingerichtet. In Baracken und Erdhöhlen wurden durchschnittlich 20.000 polnische, französische und sowjetische Soldaten untergebracht. Insgesamt starben hier 55.000 Kriegsgefangene, die auf dem Friedhof [[Świętajny (Olsztynek)|Schwenteinen]] (polnisch &amp;#039;&amp;#039;Świętajny&amp;#039;&amp;#039;) begraben wurden. Mit Wirkung zum 1. April 1941 wurden Teile der Stadt, die durch eine Flussregulierung auf das östliche Ufer der Passarge geraten waren, in den [[Landkreis Allenstein]] umgegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde Hohenstein, das zu Kriegsbeginn 4236 Einwohner hatte, im Januar 1945 von der Roten Armee eingenommen und besetzt. Nach Kriegsende wurde die Stadt zusammen mit der südlichen Hälfte Ostpreußens unter [[Volksrepublik Polen|polnische Verwaltung]] gestellt. Es begann nun die Zuwanderung von Polen und Ukrainern aus den an die [[Sowjetunion]] gefallenen Gebieten östlich der [[Curzon-Linie]]. Soweit die deutsche Bevölkerung nicht bereits aus Hohenstein geflohen war, wurde sie bis 1947 [[Flucht und Vertreibung aus den deutschen Ostgebieten|vertrieben]]. Die teilweise zerstörte Stadt erhielt den polnischen Namen „Olsztynek“. Sie gehört heute zur [[Stadt-und-Land-Gemeinde]] [[Gmina Olsztynek|Olsztynek]] im [[Powiat Olsztyński]] (Kreis &amp;#039;&amp;#039;Allenstein&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Olsztynek, kamienny lew (LoeweTannenberg).jpg|mini|Löwe des zerstörten Gefallenen-Denkmals, heute auf dem Marktplatz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demographie ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung bis 1945&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1782 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| ≈ 1100 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;JFG&amp;quot;&amp;gt;[[Johann Friedrich Goldbeck]]: &amp;#039;&amp;#039;Volständige Topographie des Königreichs Preussen&amp;#039;&amp;#039;. Teil I: &amp;#039;&amp;#039;Topographie von Ost-Preussen&amp;#039;&amp;#039;. Königsberg / Leipzig 1785, S. 25, Nr. 8; {{archive.org |bub_gb_Mww_AAAAcAAJ |Blatt=n36}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1802 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1082 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krug&amp;quot;&amp;gt;Alexander August Mützell, [[Leopold Krug (Ökonom)|Leopold Krug]]: &amp;#039;&amp;#039;Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des preußischen Staats&amp;#039;&amp;#039;. Band 5: &amp;#039;&amp;#039;T–Z&amp;#039;&amp;#039;. Halle 1823, [https://books.google.de/books?id=cDzRAAAAMAAJ&amp;amp;pg=PA296 S. 296–303, Ziffer 265.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1810 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| {{0}}773 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krug&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1816 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | {{0}}940 || davon 856 Evangelische und 75 Katholiken (zwei Schullehrer)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krug&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1821 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1043 || in 133 Privatwohnhäusern&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krug&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1831 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1102 || teils Deutsche, teils [[Polen (Ethnie)|Polen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;AEP&amp;quot;&amp;gt;[[August Eduard Preuß]]: &amp;#039;&amp;#039;Preußische Landes- und Volkskunde&amp;#039;&amp;#039;. Königsberg 1835, S. 461–462, Ziffer 76; {{archive.org |bub_gb_L_sAAAAAcAAJ |Blatt=461}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1837 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1064 ||&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Friedrich Merleker]]: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der historisch-comparativen Geographie&amp;#039;&amp;#039;. Band 4, Teil 2, Darmstadt 1843, [https://books.google.de/books?id=w_9CAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA403 S. 403.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1852 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 1656 ||&amp;lt;ref&amp;gt;Kraatz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Topographisch-statistisches Handbuch des Preußischen Staats&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1856, S. 245; {{archive.org |bub_gb_g7QDAAAAcAAJ |Blatt=245}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1867 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2472 || am 3. Dezember&amp;lt;ref name=&amp;quot;KST&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2519 || am 1. Dezember, in 184 Wohngebäuden an vier Wohnplätzen, davon 2047 Evangelische, 328 Katholiken und 144 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;KST&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Preussen und ihre Bevölkerung. Nach den Urmaterialien der allgemeinen Volkszählung vom 1. December 1871 bearbeitet und zusammengestellt&amp;#039;&amp;#039;. Königliches Statistisches Bureau, Berlin 1874, [https://books.google.de/books?id=sYlgAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA152 S. 152–153, Ziffer 2.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1875 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2640 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;VWG&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=osterode.html|name=Landkreis Osterode, Ostpreußen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1880 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2467 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;VWG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2563 || darunter 1988 Evangelische, 496 Katholiken und 79 Juden&amp;lt;ref name=&amp;quot;VWG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1900 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2467 || meist Evangelische&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyers&amp;quot;&amp;gt;{{Meyers-1905 |Lemma=Hohenstein |BK-Nummer=2 |Band=9 |Seite=451 |zenoID=20006783015}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 2819 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;MeyersGaz&amp;quot;&amp;gt;[https://www.meyersgaz.org/place/10822036 Hohenstein, Landkreis Osterode, Ostpreußen.] In: &amp;#039;&amp;#039;Meyers Gazetteer&amp;#039;&amp;#039; (mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Hohenstein)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?ostpreussen/osterode.htm |titel=Der Landkreis Osterode in Ostpreußen im Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 |werk=gemeindeverzeichnis.de |hrsg=Uli Schubert |abruf=2025-10-11 |offline=2025-10-11 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230404063017if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?ostpreussen/osterode.htm |archiv-datum=2023-04-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 3630 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;VWG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 ||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 4236 ||&amp;lt;ref name=&amp;quot;VWG&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amtsbezirk Hohenstein (Land) ===&lt;br /&gt;
Zwischen 1874 und 1945 war die Stadt Hohenstein Sitz des [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirks]] Hohenstein-Land im [[Kreis Osterode in Ostpreußen]]. Zu ihm gehörten die Umlanddörfer:&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf Jehke: [http://territorial.de/ostp/osterode/hohenla.htm &amp;#039;&amp;#039;Amtsbezirk Hohenstein i.Ostpr. Land&amp;#039;&amp;#039;.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Deutscher Name || Polnischer Name || Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Drwęck|Dröbnitz]] || Drwęck ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Królikowo (Olsztynek)|Königsgut]] || Królikowo ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kunki (Olsztynek)|Kunchengut]] || Kunki&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Łutynowo|Lautens]] || Łutynowo ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lichtajny (Olsztynek)|Lichteinen&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;nach 1908: Königlich Lichteinen,&amp;lt;br /&amp;gt; bis 1931: Lichteinen b. Hohenstein,&amp;lt;br /&amp;gt; 1931–1945: Köllmisch Lichteinen&amp;lt;/small&amp;gt;]] || Lichtajny ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Lutek|Luttken]] || Lutek ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Luttkenwalde || Lutek Leśny || &amp;lt;small&amp;gt;1928 in den Amtsbezirk [[Platyny|Plateinen]] umgegliedert&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Marązy|Maransen]] || Marązy ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Jemiołowo|Mispelsee]] || Jemiołowo ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mierki|Mörken]] || Mierki ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Nadrowo|Nadrau]] (Dorf) || Nadrowo ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nadrowo (Gut) || || &amp;lt;small&amp;gt;1928 in die Landgemeinde Nadrau (Dorf) eingegliedert&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Pawłowo (Olsztynek)|Paulsgut]] || Pawłowo ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sudwa|Sauden]] || Sudwa || &amp;lt;small&amp;gt;1931 in die Stadtgemeinde Hohenstein eingegliedert&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Świętajny|Schwenteinen]] || Świętajny ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Świerkocin (Olsztynek)|Schwirgstein]] || Świrkocin ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Waszeta|Waschetta&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;small&amp;gt;1938–1945: Waschette&amp;lt;/small&amp;gt;]] || Waszeta ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Łutynówko|Wenigsee]] || Łutynówko || &amp;lt;small&amp;gt;1928 nach Lautens eingemeindet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wilkowo (Olsztynek)|Wilken]] || Wilkowo ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ab 1884: [[Gibała|Giballen]], Forst || Gibała || &amp;lt;small&amp;gt;vorher Amtsbezirk [[Rychnowo (Grunwald)|Reichenau]], 1908 in den Amtsbezirk Reichenau zurückgegliedert&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:648603 Olsztynek k. ewangelicki ob. muzeum 02.JPG|mini|Ehemalige evangelische Pfarrkirche, heute Teil eines Museums]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaplica ewangelicka Olsztynek 1.jpg|mini|Heutige evangelische Kapelle]]&lt;br /&gt;
=== Christentum: Evangelische Kirche ===&lt;br /&gt;
Bereits in der Mitte des 14. Jahrhunderts wurde die [[Evangelische Pfarrkirche Hohenstein (Ostpreußen)|Pfarrkirche Hohenstein]] erbaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ostpreußen&amp;quot;&amp;gt;[https://www.ostpreussen.net/ostpreussen/orte.php?bericht=690 &amp;#039;&amp;#039;Die Kirche aus der Ordenszeit und katholische Kirche&amp;#039;&amp;#039;.] ostpreussen.net&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der [[Reformation]] wurde sie [[Evangelische Kirche|evangelisches]] Gotteshaus. Im Laufe der Jahrhunderte erlitt sie oftmals Zerstörung und Beschädigungen, mehrfach wurde sie restauriert, wobei die ursprünglichen Formen bewahrt wurden. Bis 1945 gehörte sie zur [[Kirchenprovinz Ostpreußen]] der [[Kirche der Altpreußischen Union]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hubatsch&amp;quot;&amp;gt;[[Walther Hubatsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens&amp;#039;&amp;#039;. Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Dokumente&amp;#039;&amp;#039;. Göttingen 1968, S. 498.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] konnte sie aufgrund der Kriegsschäden nicht mehr benutzt werden. In den Jahren von 1974 bis 1977 wurde die Kirche restauriert, ging dann allerdings ihres sakralen Charakters verlustig und wurde ein Teil des [[Museum für volkstümliche Baukunst]] der Stadt Olsztynek. Die evangelische Gemeinde benutzt heute eine [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] im 1939 erbauten Gemeindehaus. Sie ist eine [[Filialgemeinde]] der [[Christus-Erlöser-Kirche (Olsztyn)|Christus-Erlöser-Kirche]] in [[Olsztyn]] &amp;#039;&amp;#039;(Allenstein)&amp;#039;&amp;#039; in der [[Diözese Masuren]] der [[Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen|Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Superintendenturbezirk Hohenstein ===&lt;br /&gt;
Bis 1945 bestanden im [[Ostpreußen|ostpreußischen]][[Kirchenkreis]] [[Ostróda|Osterode]] zwei [[Superintendent]]urbezirke. Einer von ihnen war Hohenstein. Zu ihm gehörten neun [[Pfarrei]]en:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hubatsch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-count:2;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Gierzwałd#Evangelisch|Geierswalde]] mit [[Pacółtowo (Grunwald)#Evangelisch|Groß Pötzdorf]], [[Kirche Reichenau (Ostpreußen)|Reichenau]] und [[Kirche Groß Kirsteinsdorf|Groß Kirsteinsdorf]]&lt;br /&gt;
* [[Dąbrówno#Evangelisch|Gilgenburg]] mit [[Kirche Heeselicht|Heeselicht]]&lt;br /&gt;
* [[Evangelische Pfarrkirche Hohenstein (Ostpreußen)|Hohenstein i. Ostpr.]]&lt;br /&gt;
* [[Kirche Kurken|Kurken]]&lt;br /&gt;
* [[Kirche Manchengut|Manchengut]]&lt;br /&gt;
* [[Kirche Mühlen (Ostpreußen)|Mühlen]]-[[Kirche Tannenberg (Kreis Osterode, Ostpreußen)|Tannenberg]]&lt;br /&gt;
* [[Kirche Rauschken|Rauschken]]&lt;br /&gt;
* [[Żelazno (Nidzica)#Evangelisch|Seelesen]]-[[Kirche Waplitz|Waplitz]]&lt;br /&gt;
* [[Wigwałd#Kirche|Wittigwalde]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Römisch-katholische Kirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:SM Olsztynek Kościół Najświętszego Serca Pana Jezusa 2018 (1) ID 648602.jpg|mini|180px|Die römisch-katholische Herz-Jesu-Kirche]]&lt;br /&gt;
In Hohenstein wurde 1868 eine römisch-katholische Kirche gegründet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ostpreußen&amp;quot; /&amp;gt; Sie gehörte zum damaligen [[Bistum Ermland]]. In den Jahren 1883 bis 1888 entstand die neugotische Herz-Jesu-Kirche. Sie ist heute das zentrale Gotteshaus der [[Pfarrgemeinde]] Olsztynek im gleichnamigen [[Dekanat]] innerhalb des jetzigen [[Erzbistum Ermland|Erzbistums Ermland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dekanat Olsztynek ===&lt;br /&gt;
Olsztynek ist Sitz eines von 33 [[Dekanat]]en im [[Erzbistum Ermland]]. Eingegliedert sind acht Pfarreien:&amp;lt;ref&amp;gt;Erzbistum Ermland: [https://archwarmia.pl/podzial/dekanat_olsztynek &amp;#039;&amp;#039;Dekanat Olsztynek&amp;#039;&amp;#039;.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;column-count:2;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Dorotowo (Stawiguda)|Dorotowo]] &amp;#039;&amp;#039;(Darethen)&amp;#039;&amp;#039; mit [[Majdy]] &amp;#039;&amp;#039;(Mauden)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Gryźliny (Stawiguda)|Gryźliny]] &amp;#039;&amp;#039;(Grieslienen)&amp;#039;&amp;#039; mit Hospital [[Ameryka (Olsztynek)|Ameryka]] &amp;#039;&amp;#039;(Pagelshof)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Olsztynek (Aniela Salawa)&lt;br /&gt;
* Olsztynek (Herz-Jesu)&lt;br /&gt;
* [[Orzechowo (Olsztynek)#Römisch-katholisch|Orzechowo]] &amp;#039;&amp;#039;(Nußtal)&amp;#039;&amp;#039; mit [[Pluski]] &amp;#039;&amp;#039;(Plautzig)&amp;#039;&amp;#039; und [[St. Maximilian Kolbe (Kurki)|Kurki]] &amp;#039;&amp;#039;(Kurken)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Stawiguda]] &amp;#039;&amp;#039;(Stabigotten)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[St. Stanislaus (Waplewo)|Waplewo]] &amp;#039;&amp;#039;(Waplitz)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Wigwałd#Römisch-katholisch|Wigwałd]] &amp;#039;&amp;#039;(Wittigwalde)&amp;#039;&amp;#039; mit [[Ostrowin]] &amp;#039;&amp;#039;(Osterwein)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Judentum ===&lt;br /&gt;
Um 1830 bildete sich in Hohenstein eine jüdische Gemeinde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ostpreussen.net/ostpreussen/orte.php?bericht=683 &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Olsztynek – Hohenstein; Pagelshof&amp;#039;&amp;#039;.] ostpreussen.net&amp;lt;/ref&amp;gt; Etwa 100 Mitglieder zählte sie im Jahre 1880. Anfang der 1930er Jahre lebten 35 Juden in der Stadt. Ein jüdischer Friedhof sowie eine [[Synagoge]] mussten 1935 aufgegeben werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus-Dieter Alicke: &amp;#039;&amp;#039;Osterode und seine jüdischen Mitbürtger&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Osteroder Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, Dezember 2015, S. 27.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Ordensburg Hohenstein]]&lt;br /&gt;
* [[Freilichtmuseum der Volksbauweise]], in dem einige Häuser des ersten deutschen Freilichtmuseums in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]] zu besichtigen sind&lt;br /&gt;
* Kunstgalerie des Freilichtmuseums in der ehemaligen [[Evangelische Kirche (Olsztynek)|evangelischen Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
* [[Evangelische Kirche (Olsztynek)#Altes Pfarrhaus/Mrongovius-Haus|Mrongovius-Haus]]&lt;br /&gt;
* [[Sudwa#Soldatenfriedhof/Gedenkstätte Kriegsgefangenenlager Stalag I B Hohenstein|Gedenkstätte Kriegsgefangenenlager]] [[Stalag I B]] Hohenstein (in Sudwa)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinde ==&lt;br /&gt;
Zur [[Gmina|Stadt-und-Land-Gemeinde]] (gmina miejsko-wiejska) Olsztynek gehören die Stadt selbst und 33 Dörfer mit 32 Schulzenämtern.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gmina Olsztynek}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Nach Geburtsjahr geordnet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |anzahl=3 |liste=&lt;br /&gt;
* [[Christoph Cölestin Mrongovius]] (1764–1855), Pfarrer, Sprachwissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Carl Julius Szczesny]] (1818–um 1860), preußischer Landrat&lt;br /&gt;
* [[Otto Gisevius]] (1821–1871), Landrat in Allenstein&lt;br /&gt;
* [[Paul Wendland]] (1864–1915), Altphilologe&lt;br /&gt;
* [[Emil Kautz]] (1866–1933), Verwaltungs- und Bankenjurist&lt;br /&gt;
* [[Paul Kahle]] (1875–1964), Orientalist&lt;br /&gt;
* [[Arnold Szelinski]] (1891–1943), deutscher Offizier&lt;br /&gt;
* [[Max Klimmek]] (1903–1981), stellvertretender Bürgermeister und Stadtrat in Königsberg sowie Gauamtsleiter in Ostpreußen&lt;br /&gt;
* [[Albert Lieven]] (1906–1971), Schauspieler&lt;br /&gt;
* [[Werner Hennig (Jurist)|Werner Hennig]] (1929–2014), Richter am Bundessozialgericht&lt;br /&gt;
* [[Klaus Porbadnik]] (1930–2011), Leichtathlet&lt;br /&gt;
* [[Hans-Gert Roloff]] (* 1932), Germanist, Literaturhistoriker&lt;br /&gt;
* [[Hans-Henning Becker-Birck]] (1937–2013), Verwaltungsjurist&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Olsztyn]]&lt;br /&gt;
* [[Olsztyn (Powiat Częstochowski)]]&lt;br /&gt;
* [[Wolsztyn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Friedrich Goldbeck]]: &amp;#039;&amp;#039;Volständige Topographie des Königreichs Preussen.&amp;#039;&amp;#039; Teil I: &amp;#039;&amp;#039;Topographie von Ost-Preussen.&amp;#039;&amp;#039; Königsberg / Leipzig 1785, S. 25, Nr. 8; {{archive.org |bub_gb_Mww_AAAAcAAJ |Blatt=n36}}.&lt;br /&gt;
* [[August Eduard Preuß]]: &amp;#039;&amp;#039;Preußische Landes- und Volkskunde.&amp;#039;&amp;#039; Königsberg 1835, S. 461–462, Nr. 76; {{archive.org |bub_gb_L_sAAAAAcAAJ |Blatt=461}}.&lt;br /&gt;
* [[Max Toeppen]]: &amp;#039;&amp;#039;Alterthümer bei Hohenstein in Ostpreußen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Preußische Provinzial-Blätter.&amp;#039;&amp;#039; Vierte Folge. Band 7, Königsberg 1870, S. 13–42; {{archive.org |bub_gb_buoXAAAAYAAJ |Blatt=13}}.&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Hoenstein |Band=13 |Seite=30}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ostpreussen.net/index.php?seite_id=12&amp;amp;kreis=22&amp;amp;stadt=20 Stadtgeschichte.] ostpreussen.net&lt;br /&gt;
* [https://wiki.genealogy.net/Hohenstein_%28Ostpreu%C3%9Fen%29 &amp;#039;&amp;#039;Hohenstein (Ostpreußen)&amp;#039;&amp;#039;.] GenWiki.&lt;br /&gt;
* [http://www.olsztynek.pl/ Website der Stadt] (polnisch)&lt;br /&gt;
* [http://urzad.olsztynek.com.pl/ Website der Stadtverwaltung] (polnisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gmina Olsztynek}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4844384-0|LCCN=n96029968|VIAF=153771004}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Ermland-Masuren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1359]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Olsztynek]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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