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	<title>Olluco - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T12:57:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Olluco&amp;diff=460141&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hanzlan am 25. Mai 2025 um 21:38 Uhr</title>
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		<updated>2025-05-25T21:38:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Olluco&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Ullucus tuberosus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Francisco José de Caldas|Caldas]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Ullucus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon2_Autor     = Caldas&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Basellgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Basellaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Nelkenartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Caryophyllales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Kerneudikotyledonen&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Eudikotyledonen&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Ullucus tuberosus.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &amp;#039;&amp;#039;Ullucus tuberosus&amp;#039;&amp;#039;, Illustration&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Kluse - Ullucus tuberosus 10 ies.jpg|mini|Olluco (&amp;#039;&amp;#039;Ullucus tuberosus&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ulluco.jpg|mini|Olluco-Knollen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Olluquito.jpg|mini| Peruanisches Gericht &amp;#039;&amp;#039;Olluquito con Charqui&amp;#039;&amp;#039; (Lamafleischstreifen)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Olluco&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Ullucus tuberosus&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ulluco&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ulluma&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Melloco&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ruba&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Knollenbaselle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder in den Anden auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Papa Lisa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder einfach nur &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lisa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist die einzige [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] in der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Ullucus&amp;#039;&amp;#039; aus der Familie der [[Basellgewächse]] (Basellaceae).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Pflanze ist eine [[Mehrjährige Pflanze|mehrjährige]], laubwerfende und aufrechte bis niederliegende, kriechende und [[krautige Pflanze]] von bis zu 0,4–0,8&amp;amp;nbsp;m Höhe und 50–90&amp;amp;nbsp;cm Breite. Die fleischigen, sukkulenten, grünlichen bis oft rötlichen, kahlen [[Sprossachse]]n sind mehr oder weniger rippig. [[Frucht|Früchte]] werden bei kultivierten Pflanzen nur selten gebildet. Die Pflanze und die Knollen enthalten [[Schleimstoffe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Achseln der [[Blatt (Pflanze)|Blätter]] an der Sproßbasis gehen ein bis drei in den Boden wachsende [[Stolonen]] hervor, die unterirdisch an der Spitze zu eiförmigen bis fast zylindrischen, ellipsoiden oder rundlichen [[Pflanzenknolle|Sproßknollen]] mit kleinen „Augen“ anschwellen. Die etwa (1; wild) 2 bis 13&amp;amp;nbsp;cm großen Knollen sind glatt, etwas glänzend und je nach [[Sorte (Pflanze)|Sorte]] gelblich, weißlich bis orange, rötlich, rosa oder grünlich gefärbt oder rötlich gesprenkelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die einfachen, wechselständigen, schraubigen und ganzrandigen, gestielten Laubblätter sind mehr oder weniger herzförmig und eiförmig bis rundlich. Sie sind rundspitzig bis spitz oder bespitzt und kahl sowie bis etwa 7–17&amp;amp;nbsp;cm groß. Die achselständigen Blütenstände sind [[Traube|traubig]]. Die gestielten, zwittrigen und fünfzähligen Blüten mit [[Tragblatt|Trag-]] und hornartigen [[Vorblatt|Vorblättern]], besitzen eine (doppelte) [[Blütenhülle]]. Sie haben zwei gelbliche, rundliche Kelch- und fünf, basal verwachsene, rötlich-gelbe, eiförmige und geschwänzte und ausgebreitete Kronblätter. Es sind fünf kleine, an den Petalen angeheftete [[Staubblatt|Staubblätter]] und ein oberständiger, einkammeriger [[Fruchtknoten]] vorhanden, der kurze [[Griffel (Botanik)|Griffel]] ist zylindrisch und die [[Narbe (Botanik)|Narbe]] ist kopfig und papillös.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Früchte sind kleine einsamige Nüsschen die vom trocken-ledrigen [[Perianth]] teils eingehüllt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 24, 36 oder 48.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Der Ursprung der Ollucos (sprich: Ojucos) liegt in den [[südamerika]]nischen [[Anden]] von [[Kolumbien]], [[Peru]] und [[Argentinien]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt; Sie werden in den Anden in einer Höhe von 3.000 bis 4.000&amp;amp;nbsp;m Höhe von [[Kleinbauer]]n angebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in den Anden heimische [[Unterart]] &amp;#039;&amp;#039;Ullucus tuberosus&amp;#039;&amp;#039; ssp. &amp;#039;&amp;#039;aborigineus&amp;#039;&amp;#039; [[Heinz Brücher|Brücher]] stellt vermutlich den [[Wildtyp]] des Ollucos dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Die Olluco war schon vor der [[Inka]]zeit ein beliebtes [[Nahrungsmittel]]. Sie ist eine der [[Nutzpflanze]]n, von der es sehr alte Nachweise gibt. So findet man sie beispielsweise auf Kunstgegenständen wie Tongefäßen der vorkolumbischen [[Indianer]]. Zudem spricht die übergroße Zahl von Namen und die sehr weite Verbreitung der Pflanze in großen Teilen Südamerikas dafür, dass es sich um eine sehr alte und lange bekannte Art handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Anfälligkeit für [[Virusinfektion]]en (s.&amp;amp;nbsp;u.) ist die lange Zeit, die die Pflanze zur Entwicklung bis zur [[Ernte]] braucht, ein Anbauerschwernis. Während [[Kartoffel]]n in den Anden eine Zeit von vier bis fünf Monaten bis zur Ernte benötigen, dauert dies bei der Olluco sieben bis acht Monate.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inhaltsstoffe ===&lt;br /&gt;
Ollucos enthalten etwa 86 % [[Wasser]], 10,5–12 % [[Stärke]], 0,1–0,2 % [[Fette|Fett]], 1–2 % [[Proteine|Eiweiß]] und 10–20&amp;amp;nbsp;mg [[Vitamin C]]. Sie haben einen [[Physiologischer Brennwert|Brennwert]] von 210–230&amp;amp;nbsp;[[Joule|kJ]] pro 100&amp;amp;nbsp;[[Gramm|g]].&amp;lt;ref&amp;gt;J. M. Busch, G. P. Savage: &amp;#039;&amp;#039; Nutritional composition of ulluco (Ullucus tuberosus) tubers.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Proceedings of the Nutrition Society of New Zealand.&amp;#039;&amp;#039; Vol. 25, 2000, S. 55–65, [https://www.researchgate.net/publication/262484589 online] auf researchgate.net.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwendung ===&lt;br /&gt;
Von den drei Knollen, die neben der Kartoffel in den Anden angebaut werden ([[Knolliger Sauerklee|Oka]], [[Knollige Kapuzinerkresse|Mashua]] und Olluco) ist letztere die beliebteste. Sie wird vor allem auf dem Land aber auch in den Städten von [[Ecuador]], Peru und [[Bolivien]] verzehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Knollen werden auf vielerlei Art zubereitet. In Ecuador ist eine [[Suppe]] verbreitet (&amp;#039;&amp;#039;locro de mellocos&amp;#039;&amp;#039;), in Peru wird sie mit eingeweichtem [[Charqui|Trockenfleisch]] gegessen (&amp;#039;&amp;#039;olluquito con charqui&amp;#039;&amp;#039;) und in Bolivien wie in Peru ist ein Mischgericht aus Olluco, Kartoffel, Fleisch, [[Ei]] und [[Käse]] (&amp;#039;&amp;#039;chupe&amp;#039;&amp;#039;) sowie mit Chilis zubereitet (&amp;#039;&amp;#039;ají de papalisas&amp;#039;&amp;#039;) bekannt. Außerdem werden die Knollen gekocht und geröstet gegessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Sorten können roh als [[Salat (Speise)|Salat]] zubereitet werden, während andere nur gekocht genießbar sind. Im Übrigen werden die Knollen getrocknet. In dieser Form können sie als sog. &amp;#039;&amp;#039;linglis&amp;#039;&amp;#039; jahrelang aufbewahrt werden, ein Verfahren, das von den Indianern entwickelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Krankheiten und Schädlinge ===&lt;br /&gt;
Ollucos werden sehr häufig von Pflanzen[[viren]] befallen. Dies ist eines der größten Hindernisse für eine künftige Ausbreitung des [[Anbau (Landwirtschaft)|Anbaus]] dieser Pflanze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* T. K. Lim: &amp;#039;&amp;#039;Edible Medicinal and Non Medicinal Plants.&amp;#039;&amp;#039; Volume 9: &amp;#039;&amp;#039;Modified Stems, Roots, Bulbs&amp;#039;&amp;#039;, Springer, 2015, ISBN 978-94-017-9510-4, S. 741–745.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Franke (Botaniker)|W. Franke]]: &amp;#039;&amp;#039;Nutzpflanzenkunde.&amp;#039;&amp;#039; 6. Auflage, Thieme, 1997, ISBN 3-13-530406-X.&lt;br /&gt;
* [[Heinz Brücher]]: &amp;#039;&amp;#039;Ullucus aborigineus spec. nov. Die Wildform einer andinen Kulturpflanze.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ber. Dtsch. Bot. Ges.&amp;#039;&amp;#039; 80, 1967, 376–381.&lt;br /&gt;
* Heinz Brücher: &amp;#039;&amp;#039;Useful Plants of Neotropical Origin.&amp;#039;&amp;#039; Springer, 1989, ISBN 978-3-64273315-4 (Reprint), S. 46 ff.&lt;br /&gt;
* [[Klaus Kubitzki|K. Kubitzki]], [[Jens Rohwer (Biologe)|J. G. Rohwner]], V. Bittrich: &amp;#039;&amp;#039;The Families and Genera of Vascular Plants.&amp;#039;&amp;#039; Vol. II: &amp;#039;&amp;#039;Flowering Plants Dicotyledons&amp;#039;&amp;#039;, Springer, 1993, ISBN 978-3-642-08141-5, S. 143–146.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lost Crops of the Incas.&amp;#039;&amp;#039; National Academy Press, 1989, ISBN 0-309-04264-X, S. 111–114.&lt;br /&gt;
* W. M. Roca, C. Ynouye, I. Manrique, C. Arbizu, R. Gomez: &amp;#039;&amp;#039;Indigenous Andean Root and Tuber Crops: New Foods for the New Millennium.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Chronica horticulturae.&amp;#039;&amp;#039; 47(4), 2007, 13–19, [https://cipotato.org/genebankcip/wp-content/uploads/sites/3/2017/04/Indigenous-Andean-Root-and-Tuber-Crops.pdf online] (PDF; 1,4 MB), bei International Potato Center: CIP, abgerufen am 5. Oktober 2019.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ullucus tuberosus|Olluco (&amp;#039;&amp;#039;Ullucus tuberosus&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* [https://tropical.theferns.info/viewtropical.php?id=Ullucus+tuberosus &amp;#039;&amp;#039;Ullucus tuberosus&amp;#039;&amp;#039;] bei Useful Tropical Plants.&lt;br /&gt;
* [https://hort.purdue.edu/newcrop/nexus/Ullucus_tuberosus_nex.html &amp;#039;&amp;#039;Ullucus tuberosus&amp;#039;&amp;#039;] bei Purdue.&lt;br /&gt;
* [https://www.hort.purdue.edu/newcrop/1492/tubers.html &amp;#039;&amp;#039;Andean tubers&amp;#039;&amp;#039;] bei Purdue.&lt;br /&gt;
* [https://www.cultivariable.com/instructions/andean-roots-tubers/how-to-grow-ulluco/ &amp;#039;&amp;#039;Ulluco&amp;#039;&amp;#039;] bei Cultivariable, abgerufen am 5. Oktober 2019.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot;&amp;gt;{{Tropicos|ID=3200027|WissName=Ullucus tuberosus|ProjektID=9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot;&amp;gt; Rafaël Govaerts (Hrsg.): [http://wcsp.science.kew.org/namedetail.do?name_id=358073 &amp;#039;&amp;#039;Ullucus&amp;#039;&amp;#039; - &amp;#039;&amp;#039;World Checklist of Selected Plant Families&amp;#039;&amp;#039; des Royal Botanic Gardens, Kew] abgerufen am 20. September 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nelkenartige]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nutzpflanze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wurzelgemüse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hanzlan</name></author>
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