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	<title>Olla podrida - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T01:56:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Olla_podrida&amp;diff=464346&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;BrotfischEssen: /* growthexperiments-addlink-summary-summary:1|1|0 */</title>
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		<updated>2025-02-07T16:32:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:1|1|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Olla podrida Covarrubias - Santaorosia Photographic Colectivity.jpg|mini|Olla podrida]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Olla podrida&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|&amp;#039;oʎa po&amp;#039;ðɾiða}}] ist ein typisches Gericht der [[Kastilische Küche|kastilischen Küche]] und war ursprünglich ein [[Eintopf]], der im 19. Jahrhundert schließlich zu einer [[Brühe|Bouillon]] auf der Basis von [[Fleisch]] und [[Gemüse]] verändert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptzutaten waren verschiedene Fleischsorten, auch [[Geflügel]], [[Schinken]], [[Speck]], [[Zwiebeln]], [[Kichererbse]]n (&amp;#039;&amp;#039;garbanzo&amp;#039;&amp;#039;) und anderes Gemüse, mit [[Knoblauch]], [[Pfeffer]], Gewürz und wenig Wasser stundenlang in einem fest verschlossenen Topf gekocht. In einem Rezept aus dem Jahr 1845 ist die Basis ein ganzer Schweinskopf, hinzu kamen [[Lattiche|Lattich]], [[Kohl]], [[Kürbisse|Kürbis]], [[Rote Bete]], [[Karotte]]n, [[Bohne]]n, [[Echter Sellerie|Sellerie]], [[Endivie]]n, Zwiebeln, Knoblauch, Pfefferschoten und mehrere spanische Wurstsorten. Aus einem zweiten Kochtopf wurden vor dem Servieren Kichererbsen, Rindfleisch, Huhn und Speck später hinzugefügt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Ottomeyer, &amp;#039;&amp;#039;Olla podrida&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Pot d&amp;#039;oille&amp;#039;&amp;#039;: Leitfossile europäischer Tafelkultur, in: Hans-Jürgen Teuteberg (Hg): Essen und kulturelle Identität, Berlin 1997, S. 165&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name des Gerichts bedeutet wörtlich „verfaulter Topf“ (vom [[Spanische Sprache|Spanischen]] &amp;#039;&amp;#039;pudrir,&amp;#039;&amp;#039; „verfaulen, verwesen“), stammt aber in Wirklichkeit von dem mittelalterlichen spanischen Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;olla poderida&amp;#039;&amp;#039; („mächtiger Topf“). Im Laufe der Zeit ist das &amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039; verschluckt worden, wodurch es zum Bedeutungswechsel gekommen ist. Im Französischen wurde „verfaulter Topf“ zunächst wörtlich übersetzt mit &amp;#039;&amp;#039;pot pourri;&amp;#039;&amp;#039; heute bedeutet [[Potpourri]] wegen der vielen Zutaten dieses Gerichts so viel wie Mischmasch. Der spätere französische Begriff war &amp;#039;&amp;#039;pot d&amp;#039;oille.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Ottomeyer, S. 167&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gericht wird heute noch in ganz Spanien in verschiedenen Varianten gegessen, trägt jedoch jetzt meistens die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;puchero&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[cocido]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Seit dem 16. Jahrhundert galt &amp;#039;&amp;#039;Olla podrida&amp;#039;&amp;#039; als spanisches [[Nationalgericht]], das von allen Schichten gegessen wurde, auch vom [[Adel]]. Der Eintopf wurde von anderen Länderküchen sehr bald übernommen und im deutschen Sprachraum auch als „Spanische Suppe“ bezeichnet. Bereits eines der ersten gedruckten deutschsprachigen [[Kochbuch|Kochbücher]] aus dem Jahr 1581 mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Ein new Kochbuch]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Marx Rumpolt]] enthielt ein Rezept für „Hollapotrida“, mit dem Zusatz „ist gut für König und Kaiser, für Fürsten und Herren“.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Ottomeyer, S. 166&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr populär wurde die &amp;#039;&amp;#039;Olla&amp;#039;&amp;#039; in der Schweiz, vor allem in [[Zürich]], wo sie als &amp;#039;&amp;#039;[[Spanisch-Suppe]]&amp;#039;&amp;#039; ein beliebtes Sonntagsgericht war, das während des Kirchenbesuchs auf dem Herd vor sich hin köcheln konnte. Lange Zeit wurde der Eintopf auch am französischen Hof in [[Versailles]] geschätzt, vor allem zur Zeit [[Ludwig XIV.|Ludwigs XIV.]] (1643–1715). Der König besaß mehrere vornehme Gefäße eigens für die &amp;#039;&amp;#039;Oille&amp;#039;&amp;#039;, die im Gegensatz zu anderen [[Terrine]]n nicht oval, sondern rund waren. Der &amp;#039;&amp;#039;Pot d&amp;#039;oille&amp;#039;&amp;#039; bildete den ersten Gang eines Menus. In der Version des französischen Hofes waren „ordinäre Zutaten“ wie [[Innereien]], [[Schweinefleisch]] oder Kohl verpönt, stattdessen enthielten die Rezepte nun Rebhühner, Tauben, [[Wachtel (Art)|Wachteln]], [[Gemüsespargel|Spargel]], [[Erbse]]n etc. Die benutzten Kochtöpfe waren aus Silber.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Ottomeyer, S. 168 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland war das Gericht ebenfalls bekannt, wurde jedoch mit völlig anderen Zutaten zubereitet, das Original wurde wenig geschätzt, wie der Eintrag in der [[Oeconomische Encyclopädie|Oeconomischen Encyclopädie]] von [[Johann Georg Krünitz]] im 18. Jahrhundert belegt: „Olla potrida (...) Man versteht aber gewöhnlich ein gewisses fast verfaultes Gericht darunter, welches in Spanien sehr beliebt ist. Es besteht in einer seltsamen Vermischung von allerhand Dingen, als Zwiebeln, Knoblauch, Kürbis, Gurken und weißem Mangold, nebst einem Bissen Schweinefleisch, und doppelt so viel Hammelfleisch (...) und ist auch zugleich viel Safran darunter. Für die Spanier ist es ein großer Leckerbissen, für die übrigen aber, welche nicht daran gewöhnt sind, ist es ein widerliches Gericht.“&amp;lt;ref&amp;gt;Oeconomische Encyklopädie von Krünitz, Artikel &amp;#039;&amp;#039;Olla potrida&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 18. Jahrhundert wurden beim Adel feine [[Suppe]]n und vor allem Brühen populär, die als besonders stärkend galten. Für die Zubereitung der Brühen wurden als Basis viele Zutaten der &amp;#039;&amp;#039;Olla&amp;#039;&amp;#039; verwendet, sie wurden jedoch nicht mehr mitgegessen. Am Kaiserhof in Wien, der [[Hofburg]], wurde die „Spanische Suppe“ als Bouillon bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts als Mitternachtssuppe bei festlichen Bällen serviert. Der Hof besaß eigens hierfür einen Suppenkoch. Der Münchner Hofkoch [[Johann Rottenhöfer]] hat in seinem Kochbuch ein Rezept für eine solche Brühe überliefert mit dem Hinweis: „Diese sehr kräftige und wohlschmeckende Brühe wird ausschließlich nur nach größeren Abendunterhaltungen gegeben.“&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Ottomeyer, S. 173&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch heute existierende Varianten sind der flämische und niederländische Eintopf &amp;#039;&amp;#039;Hochpot&amp;#039;&amp;#039;, in Holland auch &amp;#039;&amp;#039;Oli podrigo&amp;#039;&amp;#039; genannt. In [[Argentinien]] heißt die Olla heute &amp;#039;&amp;#039;Puchero&amp;#039;&amp;#039; und ist nach wie vor sehr beliebt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Ottomeyer, S. 174&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Olla podrida}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Suppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spanische Küche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BrotfischEssen</name></author>
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