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	<title>Oliver Rathkolb - Versionsgeschichte</title>
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		<title>~2026-19037-90: Tempus; sprachlich entwirrt</title>
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		<updated>2026-03-27T19:11:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tempus; sprachlich entwirrt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Oliver Rathkolb - Buch Wien 2025.JPG|mini|Oliver Rathkolb (2025)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oliver Rathkolb&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. November]] [[1955]] in [[Wien]]) ist ein [[österreich]]ischer [[Neuzeit]][[historiker]] an der [[Universität Wien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
Nach den Studien der [[Geschichte]] und der [[Rechtswissenschaft]] an der [[Universität Wien]] (1978 [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum Dr.&amp;amp;nbsp;iur.) absolvierte Rathkolb ein Doktoratsstudium bei [[Gerhard Jagschitz]] zum Dr.&amp;amp;nbsp;phil. ebendort (1982).&amp;lt;ref&amp;gt;Dissertation: &amp;#039;&amp;#039;Politische Propaganda der amerikanischen Besatzungsmacht in Österreich 1945 bis 1950. Ein Beitrag zur Geschichte des Kalten Krieges in der Presse-, Kultur- und Rundfunkpolitik&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1985 bis 2003 war er wissenschaftlicher Leiter der Stiftung Bruno Kreisky Archiv; im selben Jahr wurde er von [[Bruno Kreisky]] als [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]]-Mitglied angeworben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Leila Al-Serori |url=https://www.sueddeutsche.de/politik/oesterreich-ibiza-historiker-strache-1.4469253 |titel=Historiker über Ibiza-Affäre in Österreich |abruf=2021-09-08 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Februar 1992 ist er auch Wissenschaftskoordinator des [[Bruno Kreisky Forum|Bruno Kreisky Forums für Internationalen Dialog]]. Von September 1984 bis Mai 2005 war er wissenschaftlicher Angestellter des [[Ludwig Boltzmann Gesellschaft|Ludwig Boltzmann Instituts]] für Geschichte und Gesellschaft, ab Jänner 1994 dessen Co-Leiter. Von Juni 2005 bis 2008 war er Direktor des Ludwig Boltzmann-Instituts für Europäische Geschichte und Öffentlichkeit. [[Erika Weinzierl]] war seine langjährige Lehrerin und Mentorin.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Stadler]]: &amp;#039;&amp;#039;Von Salzburg nach Wien. A Sentimental Journey. Persönliche Erinnerungen anstatt einer Laudatio.&amp;#039;&amp;#039; In: Lucile Dreidemy u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bananen, Cola, Zeitgeschichte. Oliver Rathkolb und das lange 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Wien/Köln/Weimar 2015, ISBN 978-3-205-20091-8, S. 42–45, hier S. 42 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 [[Habilitation|habilitierte]] er sich über die &amp;#039;&amp;#039;US-Großmachtpolitik gegenüber Österreich 1952/53–1961/62 im US-Entscheidungsprozeß&amp;#039;&amp;#039;. Im Mai 1993 wurde ihm die Lehrbefugnis als Dozent für Neuere Geschichte mit besonderer Berücksichtigung der Zeitgeschichte und eine Zuordnung an das [[Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien]] erteilt. 1996 war er von der Bundesregierung beauftragt, als Mitglied einer Expertenkommission zu den amerikanischen Waffendepots in Österreich mitzuarbeiten, und der angeblich vom [[Central Intelligence Agency|CIA]] finanzierten paramilitärischen Organisation von [[Franz Olah]] ([[Österreichischer Wander-, Sport- und Geselligkeitsverein|OeWSGV]]) zu führen. Von 2005 bis 2007 hatte er eine Zeitprofessur am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien inne. Seit 1. März 2008 ist Rathkolb Universitätsprofessor an der Universität Wien. Von 1. Oktober 2008 bis 30. September 2012 war er Vorstand des Instituts für Zeitgeschichte der Universität. Diese Funktion übt er seit dem 1. Oktober 2016 wieder aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=http://www.univie.ac.at/zeitgeschichte/oliver-rathkolb/ |titel=Rathkolb Oliver – Institutsvorstand |zugriff=2017-12-03 |hrsg=Institut für Zeitgeschichte}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2009–2014 war er Sprecher des Initiativkollegs „Europäische Historische Diktaturen- und Transformationsforschung“ der Universität Wien und seit Februar 2009 Mitglied des wissenschaftlichen Beirats für das „Haus der Europäischen Geschichte“ beim [[Europäisches Parlament|Europäischen Parlament]]; im Juni 2019 übernahm er den Vorsitz dieses internationalen Gremiums. Ab 2006 war er Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des [[Theodor-Körner-Preis|Theodor-Körner-Fonds]] zur Förderung von Wissenschaft und Kunst, 2020 folgte ihm [[Barbara Prainsack]] in dieser Funktion nach.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://politikwissenschaft.univie.ac.at/details/news/barbara-prainsack-als-neue-vorsitzende-des-wissenschaftlichen-beirat-des-theodor-koerner-fonds-beste/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;amp;cHash=f2d4c3ca5c531fc7515eb0600fcef |titel=Barbara Prainsack als neue Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirat des Theodor Körner Fonds bestellt|abruf=2020-11-21|autor=|werk=univie.ac.at }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 2000 bis 2001 hatte er eine Schumpeter Forschungsprofessur am &amp;#039;&amp;#039;Center for European Studies&amp;#039;&amp;#039; der [[Harvard University]] inne.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://public-history-weekly.degruyter.com/author/oliver-rathkolb/ Personal Details: Rathkolb, Oliver], „Public History Weekly“.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Sommersemester 2001 war er Gastprofessor am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien, im Sommersemester 2003 Gastprofessor am Department of History der [[University of Chicago|Universität von Chicago]]. Lehraufträge hält er an der [[Diplomatische Akademie Wien|Diplomatischen Akademie Wien]], der [[Universität Salzburg]] sowie an Wien-Programmen der [[Duke University]] und am [[University System of Maryland]]. Seit 2002 fungiert er als geschäftsführender Herausgeber der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[zeitgeschichte (Zeitschrift)|zeitgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039; und Mitbegründer, Mitherausgeber sowie Redaktionsmitglied der interdisziplinären Fachzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Medien und Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Er verfasst laufend Expertisen zu zeitgeschichtlichen Fragen für renommierte nationale und internationale Medien. Seit 2015 ist Rathkolb Vorsitzender des internationalen wissenschaftlichen Beirats für das [[Haus der Geschichte Österreich]]; ab Oktober 2019 Mitglied des Senats der [[Universität Wien]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Volksbücherei Braunau 03.jpg|mini|Der Mahnstein vor dem Hitler-Geburtshaus]]&lt;br /&gt;
Oliver Rathkolb wird von [[Armin Thurnher]] als ein „in der Kreisky-Ära geprägter Sozialdemokrat“ bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Armin Thurnher]] |url=http://shop.falter.at/detail/3/9783552049673/qv |titel=Österreich allein zu haus |werk=[[Falter (Wochenzeitung)|Falter]] |datum=2005-11-09 |archiv-url=https://archive.today/20140615144022/http://shop.falter.at/detail/3/9783552049673/qv |archiv-datum=2014-06-15 |zugriff=2018-08-07 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinsichtlich der Debatte um das [[Adolf-Hitler-Geburtshaus|Geburtshaus Adolf Hitlers in Braunau]] wurde Rathkolb kritisiert, weil er die einstimmig beschlossenen Empfehlung der vom ÖVP-geführten Innenministerium eingesetzten Kommission, der er selbst angehörte, mittrug. Diese Kommission empfiehlt eine nachhaltige Brechung des Verehrerkults und der Mythologie rund um die Person Adolf Hitler durch Rechtsextreme, die dafür das Geburtshaus Hitlers instrumentalisierten. Deshalb solle das „Hitler-Haus“ nicht zu einem Gedenkort werden, so die einhellige Meinung der Experten, da jede Form eines damit verbundenen Gedenkens trotz bester Intentionen immer ein Spiel mit dem Mythos Hitler bliebe (siehe dazu den vom Bundesministerium für Innere Angelegenheiten 2016 veröffentlichten „Abschlussbericht der Kommission zum korrekten historischen Umgang mit dem Geburtshaus Adolf Hitlers“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bmi.gv.at/bmi_documents/2997.pdf |titel=Abschlussbericht der Kommission für den korrekten historischen Umgang mit dem Geburtshaus Adolf Hitlers |werk=BMI |hrsg=Bundesministerium für Innere Angelegenheiten |datum=2016-10-01 |abruf=2023-08-22 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;). Im Zuge der Debatte wurde auch die Verlegung des 1989 von SPÖ-Bürgermeister [[Gerhard Skiba]] aufgestellten Mahnsteins in das [[Haus der Geschichte Österreich]] vorgeschlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Oliver Rathkolb |url=https://www.derstandard.at/story/2000118040037/hitler-geburtshaus-in-braunau-verdraengter-neonazi-tourismus |titel=Hitler-Geburtshaus in Braunau: Verdrängter „Neonazi-Tourismus“ |werk=DerStandard |datum=2020-06-13 |abruf=2022-03-16 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Gegensatz dazu vertritt Rathkolb die Ansicht, dass eine „Verlagerung an einen zentralen Ort in Braunau selbst“ eine bessere Lösung für den Gedenkstein wäre, auf dem überdies der Hinweis zur politischen Mitverantwortung der [[Österreich in der Zeit des Nationalsozialismus|österreichischen Gesellschaft]] für den [[Nationalsozialismus]] fehlt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.derstandard.at/story/2000118040037/hitler-geburtshaus-in-braunau-verdraengter-neonazi-tourismus |titel=Hitler-Geburtshaus in Braunau: Verdrängter „Neonazi-Tourismus“ |abruf=2023-08-24 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die 13 Mitglieder der „Kommission zum korrekten historischen Umgang mit dem Geburtshaus Adolf Hitlers“ wurden vom [[Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes]], der [[Israelitische Kultusgemeinde Wien|Israelitischen Kultusgemeinde]], dem Land [[Oberösterreich]], der Stadt [[Braunau am Inn|Braunau]], dem [[Zukunftsfonds der Republik Österreich|Zukunftsfonds]], dem Innenministerium sowie von mehreren Universitäten nominiert. Am 4. Juli 2020 demonstrierte die SPÖ Braunau mit Unterstützung der [[Omas gegen Rechts]] unter den Rednern [[Robert Eiter]], [[Sabine Schatz]] und [[Susanne Scholl (Journalistin)|Susanne Scholl]] für den Verbleib des Mahnsteins.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://omasgegenrechts.at/braunau-am-inn-am-4-7-20-kundgebung-dersteinbleibt/ |titel=Braunau am Inn am 4.7.20 – „Kundgebung #dersteinbleibt“ |hrsg=Omas gegen Rechts |abruf=2022-03-16 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch Hanna Feingold, die Präsidentin der [[Israelitische Kultusgemeinde|Israelitischen Kultusgemeinde Salzburg]], meldete sich schriftlich zu Wort: „Es sollten viel mehr Steine für Frieden und Demokratie aufgestellt werden“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Theresa Senzenberger |url=https://www.tips.at/nachrichten/braunau/land-leute/510921-der-mahnstein-soll-bleiben |titel=„Der Mahnstein soll bleiben“ |werk=Tips Braunau |datum=2020-07-07 |abruf=2022-03-16 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Sprecherin für Erinnerungskultur der SPÖ, Sabine Schatz brachte am 8. Juli 2020 einen Antrag im Nationalrat ein, der Innenminister [[Karl Nehammer#Politische Laufbahn|Karl Nehammer]] auffordert, sicherzustellen, dass der Mahnstein vor dem Geburtshaus Hitlers verbleibt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20200709_OTS0156/spoe-schatz-mahnstein-gegen-krieg-und-faschismus-in-braunau-muss-bleiben |titel=SPÖ-Schatz: „Mahnstein gegen Krieg und Faschismus“ in Braunau muss bleiben |datum=2020-07-09 |abruf=2022-03-16 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rathkolb wirkt (Stand August 2024) mit im &amp;#039;&amp;#039;Wiener Institut für Kultur- und Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039; (VICCA).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://topos.orf.at/wien-vor-1900-wirtschaft-politik100 |titel=„Wien vor 1900“, Folge fünf : Die wilden Investments der Gründerzeit |datum=2024-08-24 |abruf=2024-08-25 }} Siehe: https://www.vicca.at/de/.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsschwerpunkte ==&lt;br /&gt;
Rathkolbs Forschungsschwerpunkte sind die europäische Geschichte im 20. Jahrhundert, die österreichische und internationale Zeit- und Gegenwartsgeschichte im Bereich der politischen Geschichte und der österreichischen Republikgeschichte im europäischen Kontext, die historische Diktatur- und Transformationsforschung sowie die Geschichte der internationalen Beziehungen, NS-Perzeptionsgeschichte, Kultur- und Mediengeschichte, Wirtschaftsgeschichte (Industrie- und Bankenbereich), der Nationalsozialismus und die [[Rechtsgeschichte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 2005: [[Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch]] (Hauptpreis)&amp;lt;ref&amp;gt;https://buchmarkt.de/meldungen/auszeichnungen/bruno-kreisky-preis-und-donauland-sachbuchpreis-fur-oliver-rathkolb/&amp;lt;/ref&amp;gt; für das Buch &amp;#039;&amp;#039;Die paradoxe Republik&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2011: [[Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst|Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse]]&lt;br /&gt;
* 2012: [[Preis der Stadt Wien für Geisteswissenschaften]]&lt;br /&gt;
* 2015: [[Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien|Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.wien.gv.at/rk/msg/2015/11/12010.html |wayback=20160304111348 |text=&amp;#039;&amp;#039;Rathauskorrespondenz vom 12. November 2015: Goldenes Ehrenzeichen für Oliver Rathkolb: „Leidenschaftlicher Historiker und Citoyen“&amp;#039;&amp;#039;   }}, abgerufen am 13. November 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2016: [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Großes Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.bmwfw.gv.at/Presse/Pressefotos/Seiten/16092016EhrenzeichenMitterlehner.aspx|titel=16.09.2016: Mitterlehner überreicht hohe staatliche Auszeichnungen für wissenschaftliche Leistungen|zugriff=2017-03-02|archiv-url=https://web.archive.org/web/20170303124321/https://www.bmwfw.gv.at/Presse/Pressefotos/Seiten/16092016EhrenzeichenMitterlehner.aspx|archiv-datum=2017-03-03|offline=ja   }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2026: Preisträger des Preises [[Wissenschaftsbuch des Jahres (Österreich)|Wissenschaftsbuch des Jahres]] in der Kategorie &amp;quot;Geistes-/Sozial-/Kulturwissenschaft&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wissenschaftsbuch.at/ &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftsbuch des Jahres 2026&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2026: [[Ehrenzeichen des Landes Kärnten|Großes Ehrenzeichen des Landes Kärnten]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gerlind Robitsch, Büro des Landeshauptmannes |url=https://www.ktn.gv.at/Service/repraesentation-auszeichnungen-menschenrechte-volksgruppen/Veranstaltungen-2026?pid=942 |titel=Ehrenzeichen im Sinne der Sicherheit und Bildung |werk=Land Kärnten |hrsg=Amt der Kärntner Landesregierung |datum=2026-03-12 |sprache=de |abruf=2026-03-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Oliver Rathkolb ist Autor von Monographien, zahlreichen Sammelwerken und etwa 220 wissenschaftlichen Beiträgen in in- und ausländischen Fachorganen sowie Sammelbänden. Im Jahr 2005 wurde er mit dem [[Buchgemeinschaft Donauland|Donauland-Sachbuchpreis Danubius]] und dem [[Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch]] für &amp;#039;&amp;#039;Die paradoxe Republik&amp;#039;&amp;#039; ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Raoul Bumballa]], ein politischer Nonkonformist 1945. Fallstudie zur Funktion der O5 im Widerstand und in der Parteienrestauration&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Rudolf G. Ardelt]], Wolfgang J. A. Huber, [[Anton Staudinger]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Unterdrückung und Emanzipation. Festschrift für [[Erika Weinzierl]]. Zum 60. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;, Geyer, Wien/Salzburg 1985, ISBN 3-85090-119-X, S. 295–317.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Es ist schwer jung zu sein. Jugend und Demokratie in Österreich 1918–1988&amp;#039;&amp;#039;, J und V, Wien 1988, ISBN 3-224-10691-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Führertreu und Gottbegnadet. Künstlereliten im Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;, ÖBV, Wien 1991, ISBN 3-215-07490-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Washington ruft Wien. US-Großmachtpolitik gegenüber Österreich 1953–1963&amp;#039;&amp;#039;, Böhlau, Wien 1997, ISBN 3-205-98197-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die paradoxe Republik. Österreich 1945–2005&amp;#039;&amp;#039;, Zsolnay, Wien 2005, ISBN 3-552-04967-3; aktualisierte und erweiterte Neuausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Die paradoxe Republik. Österreich 1945–2015&amp;#039;&amp;#039;, Zsolnay, Wien 2015, ISBN 978-3-552-05723-4; erneut als aktualisierte und erweiterte Neuausgabe: Die paradoxe Republik Österreich 1945–2025, Zsolnay, Wien 2025, ISBN 978-3-552-07560-3.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|978-3-9503276-4-9|Titel=Negative Campaigning|Seiten=153–163}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Macht der Bilder: 50 Jahre Rundfunkreform&amp;#039;&amp;#039;, gemeinsam mit [[Andreas Novak]], Kral-Verlag, Berndorf 2017, ISBN 978-3-99024-710-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Baldur von Schirach|Schirach]]. Eine Generation zwischen Goethe und Hitler&amp;#039;&amp;#039;, Molden Verlag, Wien 2020, ISBN 978-3-222-15058-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ökonomie der Angst: Die Rückkehr des nervösen Zeitalters&amp;#039;&amp;#039;, Molden 2025, ISBN 978-3-222-15153-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herausgeberschaften ==&lt;br /&gt;
* mit [[Barbara Coudenhove-Kalergi]]: &amp;#039;&amp;#039;Die [[Beneš-Dekrete]].&amp;#039;&amp;#039; Czernin, Wien 2002, ISBN 3-7076-0146-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Außenansichten: Europäische (Be)Wertungen zur Gegenwartsgeschichte im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Studien-Verlag, Innsbruck/Wien/Bozen/München 2003, ISBN 3-7065-1816-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;250 Jahre. Von der Orientalischen zur Diplomatischen Akademie in Wien.&amp;#039;&amp;#039; Studien-Verlag, Innsbruck/Wien/Bozen/München 2004, ISBN 3-7065-1921-6.&lt;br /&gt;
* mit Theodor Venus und Ulrike Zimmerl: &amp;#039;&amp;#039;Bank Austria Creditanstalt. 150 Jahre österreichische Bankengeschichte im Zentrum Europas.&amp;#039;&amp;#039; Zsolnay, Wien 2005, ISBN 3-552-05356-5.&lt;br /&gt;
* mit [[Friedrich Stadler]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Jahr 1968 - Ereignis, Symbol, Chiffre.&amp;#039;&amp;#039; (Reihe &amp;#039;&amp;#039;Zeitgeschichte im Kontext&amp;#039;&amp;#039;, Band 1), V&amp;amp;R unipress, Vienna University Press, Göttingen 2010, ISBN 978-3-89971-666-5. ([https://www.vr-elibrary.de/doi/book/10.14220/9783737097888 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* mit Maria Wirth und [[Michael Wladika]]: &amp;#039;&amp;#039;Die „Reichsforste“ in Österreich 1938–1945. Arisierung, Restitution, Zwangsarbeit und Entnazifizierung.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Wien 2010, ISBN 978-3-205-78482-1.&lt;br /&gt;
* als Projektleiter, mit Birgit Nemec, [[Peter Autengruber]] und [[Florian Wenninger]]: &amp;#039;&amp;#039;Forschungsprojektendbericht Straßennamen Wiens seit 1860 als „Politische Erinnerungsorte“.&amp;#039;&amp;#039; Erstellt im Auftrag der Kulturabteilung der Stadt Wien, Wien 2013 ([http://www.wien.gv.at/kultur/strassennamen/strassennamenpruefung.html Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* mit [[Hannes Heer]] und Christian Glanz: &amp;#039;&amp;#039;[[Richard Wagner]] und Wien. Antisemitische Radikalisierung und das Entstehen des Wagnerismus.&amp;#039;&amp;#039; [[Hollitzer (Verlag)|Hollitzer Verlag]], Wien 2017, ISBN 978-3-99012-306-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|121052079}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.dieuniversitaet-online.at/beitraege/news/oliver-rathkolb-musste-mir-alles-erkaempfen/10/neste/104.html | wayback=20130624090643 | text=Oliver Rathkolb: „Musste mir alles erkämpfen“}}&lt;br /&gt;
* [https://univie.academia.edu/OliverRathkolb Oliver Rathkolb] auf [[Academia.edu]]&lt;br /&gt;
* [https://www.mediathek.at/nc/type/8000/searchQuery/1065/hash/OwYdsZZF/ Archivaufnahmen mit und über Oliver Rathkolb] im Onlinearchiv der [[Österreichische Mediathek|Österreichischen Mediathek]]&lt;br /&gt;
* [https://www.deutschlandfunk.de/oekonomie-der-angst-in-der-geschichte-und-heute-oliver-rathkolb-historiker-100.html &amp;#039;&amp;#039;Oliver Rathkolb: Ökonomie der Angst in der Geschichte und heute&amp;#039;&amp;#039;] bei [[Deutschlandfunk]] vom 4. Januar 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121052079|LCCN=n/85/249592|VIAF=94170512}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rathkolb, Oliver}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuzeithistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPÖ-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ludwig Boltzmann Gesellschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um das Land Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rathkolb, Oliver&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Historiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. November 1955&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
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