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	<title>Oliver Kreuzer - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;Pessottino am 16. Juni 2025 um 08:24 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fußballspieler&lt;br /&gt;
| bildname = Oliver Kreuzer.jpg&lt;br /&gt;
| bildunterschrift = Oliver Kreuzer (2010)&lt;br /&gt;
| langname = Oliver Emil Kreuzer&lt;br /&gt;
| geburtstag = [[13. November]] [[1965]]&lt;br /&gt;
| geburtsort = [[Mannheim]]&lt;br /&gt;
| geburtsland = [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| sterbedatum = &lt;br /&gt;
| sterbeort = &lt;br /&gt;
| sterbeland = &lt;br /&gt;
| größe = 180 cm&lt;br /&gt;
| position = [[Abwehrspieler|Abwehr]]&lt;br /&gt;
| jugendvereine_tabelle = &lt;br /&gt;
{{Team-Station|bis 1985|SpVgg Ketsch 06}}&lt;br /&gt;
| vereine_tabelle = &lt;br /&gt;
{{Team-Station|1985–1991|[[Karlsruher SC]]|182 {{0}}(8)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1991–1997|[[FC Bayern München]]|150 {{0}}(8)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1997–2002|[[FC Basel]]|124 (19)}}&lt;br /&gt;
| nationalmannschaft_tabelle = &lt;br /&gt;
{{Team-Station|1982|[[Deutsche Fußballnationalmannschaft (U-16-Junioren)|Deutschland U16]]|2 {{0}}(0)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1982–1984|[[Deutsche Fußballnationalmannschaft (U-18-Junioren)|Deutschland U18]]|4 {{0}}(1)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1986–1989|[[Deutsche Fußballnationalmannschaft (U-21-Männer)|Deutschland U21]]|7 {{0}}(0)}}&lt;br /&gt;
{{Team-Station|1988|[[Deutsche Fußballolympiamannschaft|Olympiaauswahlmannschaft]]|1 {{0}}(0)}}&lt;br /&gt;
| trainer_tabelle = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oliver Emil Kreuzer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.northdata.de/Kreuzer,+Oliver+Emil,+Ketsch/npo Oliver Emil Kreuzer], northdata.de, abgerufen am 4. Februar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; (* [[13. November]] [[1965]] in [[Mannheim]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Fußball]]-[[Funktionär]] und ehemaliger -[[Fußball|Spieler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Bundesliga spielte der Verteidiger für den [[Karlsruher SC]] und den [[FC Bayern München]], mit dem er 1994 und 1997 die deutsche Meisterschaft sowie 1996 den [[UEFA-Pokal]] gewann. Danach beendete er seine Spielerlaufbahn in der Schweiz beim [[FC Basel]], mit dem er 2002 die Schweizer Meisterschaft und den Pokal errang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend übernahm er Funktionärsrollen als [[Teammanager]] und [[Sportchef]] bei Vereinen in der Schweiz, Österreich und Deutschland. Der FC Basel wurde dabei unter seiner Mitwirkung zweimal Meister und einmal Pokalsieger, der [[FC Red Bull Salzburg]] einmal Meister und [[SK Sturm Graz]] einmal Meister und Pokalsieger. Nach Stationen beim Karlsruher SC und dem [[Hamburger SV]] war er bis Juni 2016 beim [[TSV 1860 München]] angestellt, seit November 2016 war er – zum zweiten Mal – Sportdirektor beim Karlsruher SC. Am 1. April 2023 wurde Kreuzer beim Karlsruher SC als Sportgeschäftsführer abberufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere als Spieler ==&lt;br /&gt;
=== Verein ===&lt;br /&gt;
Oliver Kreuzer wurde am 13. November 1965 als Sohn von Manfred und Ursula Kreuzer in Mannheim geboren. Aus der Jugend der SpVgg 06 Ketsch hervorgegangen, für die auch schon [[Uli Stielike]] und – nach Kreuzer – [[Jochen Kientz]] gespielt hatten, wurde Kreuzer [[2. Fußball-Bundesliga 1985/86|1985]] vom Zweitligisten [[Karlsruher SC]] verpflichtet. Am 22. Februar 1986 (25. Spieltag) debütierte er 86 Minuten lang beim 1:1 im Auswärtsspiel gegen [[SG Wattenscheid 09]], bevor er für [[Michael Harforth]] ausgewechselt wurde. In seiner ersten Saison zunächst 13-mal eingesetzt, kam er in der Folgesaison unter Trainer [[Winfried Schäfer]] in 37 von 38 Spielen zum Einsatz, erzielte mit dem 2:0 zur Halbzeit am 23. August 1986 (5. Spieltag) im Spiel beim [[SSV Ulm 1846]] sein erstes Tor und den Endstand. Am Ende der Saison stieg er mit der Mannschaft in die [[Fußball-Bundesliga|Bundesliga]] auf. In dieser spielte er von [[Fußball-Bundesliga 1987/88|1987]] bis [[Fußball-Bundesliga 1990/91|1991]] 132-mal für die Badener und erzielte sechs Tore, sein erstes am 26. September 1987 (10. Spieltag) beim 1:1 im Heimspiel gegen [[Bayer 04 Leverkusen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== FC Bayern München ====&lt;br /&gt;
Danach wechselte Kreuzer – wie in jenen Jahren unter anderem auch [[Mehmet Scholl]] und Torwart [[Oliver Kahn]] – vom KSC zum [[FC Bayern München]]. Mit den Bayern wurde er in seiner ersten Saison Zehnter in der Bundesliga, was die schlechteste Platzierung des Vereins seit 1978 darstellte. Dabei arbeitete er unter den Trainern [[Jupp Heynckes]], [[Søren Lerby]] und [[Erich Ribbeck]]. Nach einer Vizemeisterschaft gewann er mit den Bayern [[Fußball-Bundesliga 1993/94|1994]], wo in der Winterpause Trainer Ribbeck von [[Franz Beckenbauer]] abgelöst wurde, seinen ersten Meistertitel. In der Folgesaison wurden die Bayern unter Trainer [[Giovanni Trapattoni]] Sechste. Unter dessen Nachfolger [[Otto Rehhagel]], der gegen Saisonende von und durch Vereinspräsident Franz Beckenbauer abgelöst wurde, folgte eine erneute Vizemeisterschaft und der Gewinn des [[UEFA-Pokal]]s in Finalspielen gegen [[Girondins Bordeaux]], bei denen unter anderem der spätere [[FIFA-Weltfußballer des Jahres|Weltfußballer]] [[Zinedine Zidane]] mitwirkte. Unter dem wieder nach München zurückgekehrten Trainer Giovanni Trapattoni gewann Kreuzer [[Fußball-Bundesliga 1996/97|1996/97]] seine zweite deutsche Meisterschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Spieltag ging seine Bundesligakarriere in der 45. Minute bei einer 0:2-Niederlage bei [[Arminia Bielefeld]] zu Ende – nach 282 Spielen mit 14 Toren, davon 150 Spiele für den FC Bayern mit acht Toren. Beim FC Bayern zählten zu seinen prominentesten Mitspielern der Rekordnationalspieler [[Lothar Matthäus]], [[Mehmet Scholl]], [[Mario Basler]], [[Jürgen Klinsmann]], [[Thomas Helmer]], [[Oliver Kahn]] und der brasilianische Weltmeister [[Jorge José de Amorim Campos|Jorginho]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== FC Basel ====&lt;br /&gt;
Im Sommer 1997 wechselte Kreuzer in die [[Fußball in der Schweiz|Schweiz]] zum [[Axpo Super League|Erstligisten]] [[FC Basel]], für den er bis zur Winterpause der [[Schweizer Fussballmeisterschaft 2001/02|Saison 2001/02]] spielte. Sein letztes Ligaspiel war ein 5:1-Heimerfolg am 27. Oktober 2001 gegen [[Xamax Neuchâtel]]. Am Ende der Saison gewann die von [[Christian Gross (Fussballtrainer)|Christian Gross]] trainierte Mannschaft den ersten Meistertitel seit 22 Jahren und durch einen 2:1-Finalsieg nach Verlängerung im heimischen [[St. Jakob-Park]] gegen den [[Grasshopper-Club Zürich]] auch den ersten Pokalgewinn seit 1975. In der Mannschaft ragten insbesondere [[Murat Yakin]], Nationaltorwart [[Pascal Zuberbühler]] und der Argentinier [[Christian Giménez (Fußballspieler, 1974)|Christian Giménez]] als Torjäger heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationalmannschaft (Jugend und U21) ===&lt;br /&gt;
Sein Debüt im Nationaltrikot gab Kreuzer am 12. März 1982 in [[Regensburg]] beim 1:1 der [[Deutsche Fußballnationalmannschaft (U-16-Junioren)|U16-Nationalmannschaft]] im Spiel gegen die [[Tschechoslowakische Fußballnationalmannschaft (U-16-Junioren)|U16-Auswahl der Tschechoslowakei]], gegen die er auch zwei Tage später in [[Passau]] (0:0) spielte. Für die [[Deutsche Fußballnationalmannschaft (U-18-Junioren)|U18-Nationalmannschaft]] spielte Kreuzer viermal, erstmals am 13. Oktober 1982 in [[Homburg]] beim 3:0-Sieg über [[Belgische Fußballnationalmannschaft (U-18-Junioren)|Belgien]], zuletzt am 10. April 1984 in [[Kufstein]] beim 1:0-Sieg über [[Österreichische Fußballnationalmannschaft (U-18-Junioren)|Österreich]]. Sein einziges Tor erzielte er am 4. Mai 1983 in [[Schaffhausen]] beim 5:2-Sieg über die [[Schweizer Fussballnationalmannschaft (U-18-Junioren)|Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. September 1986 debütierte Kreuzer für die [[Deutsche Fußballnationalmannschaft (U-21-Männer)|U21-Nationalmannschaft]] in [[Glasgow]] bei der 0:1-Niederlage gegen [[Schottische Fußballnationalmannschaft (U-21-Männer)|Schottland]]. 1987 spielte er gegen [[Englische Fußballnationalmannschaft (U-21-Männer)|England]], [[Dänische Fußballnationalmannschaft (U-21-Männer)|Dänemark]], [[Luxemburgische Fußballnationalmannschaft (U-21-Männer)|Luxemburg]], die [[Niederländische Fußballnationalmannschaft (U-21-Männer)|Niederlande]] und [[Bulgarische Fußballnationalmannschaft (U-21-Männer)|Bulgarien]]. 1988 nicht berufen, absolvierte er am 30. Mai 1989 in [[Reykjavík]] im Qualifikationsspiel zur Europameisterschaft beim 1:1 gegen [[Isländische Fußballnationalmannschaft (U-21-Männer)|Island]] sein letztes [[Länderspiel]]. Davor hatte er kurzfristig zur [[Deutsche Fußballolympiamannschaft|Olympiaauswahl]] gehört und für diese am 30. August 1988 bei einem Vorbereitungsspiel in [[Siegen]] beim 2:1-Sieg über die Auswahl Nigerias sein einziges Spiel bestritten, wurde jedoch nicht in den Kader für die [[Olympische Sommerspiele 1988/Fußball|Olympischen Spiele]] berufen. Im September 1992 wurde Kreuzer von Bundestrainer [[Berti Vogts]] zu einem Sichtungslehrgang der [[Deutsche Fußballnationalmannschaft|Nationalmannschaft]] in der Sportschule Wedau eingeladen. Zu einem Einsatz in der Nationalelf kam es jedoch nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Bertis Buben / Maradona / Olympia-Bär / Kleben im Verein |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=1992-09-16 |ISSN=0931-9085 |Seiten=11 |Online=https://taz.de/!1652711/ |Abruf=2022-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere als Teammanager/Sportdirektor ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Salzburg Meister 2007.jpg|mini|Red Bull Salzburg: Meister 2007]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Jubel des SK Sturm Graz über den Cupsieg 2010 (1).jpg|mini|Sturm Graz: Cupsieger 2010]]&lt;br /&gt;
=== FC Basel ===&lt;br /&gt;
Nach Ende seiner Spielerkarriere blieb Kreuzer beim [[FC Basel]] und fungierte ab Januar 2002 gemeinsam mit [[Faktotum (Hilfskraft)|Vereinsfaktotum]] [[Gusti Nussbaumer]] als [[Teammanager]]. Im Verlauf der Zeit kam es zwischen Kreuzer, Trainer [[Christian Gross (Fussballtrainer)|Christian Gross]] und [[Gisela Oeri|Gigi Oeri]], der Verwaltungsrätin und [[Graue Eminenz|Blonden Eminenz]] des Vereins, zu Reibungen. Der 2005 ausgelaufene Vertrag Kreuzers wurde nicht verlängert. In seine Zeit als Teammanager fallen der Gewinn des [[Schweizer Cup (Fussball, Männer) 2002/03|Cup von 2003]] sowie die Meisterschaften von [[Schweizer Fussballmeisterschaft 2002|2004]] und [[Schweizer Fussballmeisterschaft 2002|2005]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== RB Salzburg ===&lt;br /&gt;
Am 1. Oktober 2006 trat er den Posten als Sportdirektor beim [[FC Red Bull Salzburg]] an, wo er auf drei vormalige Weggefährten aus seiner Zeit beim FC Bayern traf: Giovanni Trapattoni und Lothar Matthäus fungierten als Trainergespann, während Ex-Nationalspieler [[Alexander Zickler]] stürmte und Fußballer des Jahres wurde. Nach dem Gewinn der [[Österreichische Fußballmeisterschaft 2006/07|österreichischen Meisterschaft 2007]] wurde Kreuzer im September des Jahres beurlaubt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://87.106.1.66/rbsb/News/1162.html |text=Neue sportliche Führung bei den Bullen: Heinz Hochhauser und Thomas Linke |wayback=20070926224849}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sturm Graz ===&lt;br /&gt;
Von August 2008 bis Mai 2011 war Kreuzer Sportdirektor des österreichischen [[Fußball-Bundesliga (Österreich)|Bundesligisten]] [[SK Sturm Graz]]. Mit dem Trainer [[Franco Foda]] wurde die Mannschaft mit einem 1:0-Finalsieg über [[SC Wiener Neustadt]] [[Österreichischer Fußball-Cup 2009/10|2010 Cupsieger]] und [[Österreichische Fußballmeisterschaft 2010/11|2011]] mit drei Punkten Vorsprung vor Red Bull Salzburg Österreichischer Meister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karlsruher SC ===&lt;br /&gt;
Am 27. Mai 2011 unterschrieb Kreuzer einen Dreijahresvertrag als Sportlicher Leiter beim [[Karlsruher SC]], der gerade die Saison in der 2. Bundesligasaison als 15. knapp über den Abstiegsrängen abgeschlossen hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.ksc.de/aktuelles/anzeigen/news/oliver-kreuzer-neuer-sportlicher-leiter-beim-ksc.html |text=Oliver Kreuzer neuer Sportlicher Leiter beim KSC |wayback=20110530001932}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Kreuzers erster Spielzeit wechselte der KSC zweimal den Trainer – von [[Rainer Scharinger]] über [[Jørn Andersen]], 1990 erster ausländischer Torschützenkönig der Bundesliga, zu [[Markus Kauczinski]] – kam nicht über den 16. Platz hinaus und musste in Relegationsspiele gegen den [[SSV Jahn Regensburg]]. Nach Ergebnissen von 1:1 und 2:2 musste der KSC aufgrund der Auswärtstor-Regel in die 3. Liga absteigen. In der Folgesaison gelang unter dem beibehaltenen Trainer Kauczinski der unmittelbare Wiederaufstieg als Drittligameister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hamburger SV ===&lt;br /&gt;
Im Juni 2013 einigte er sich mit dem [[Hamburger SV]], der die Bundesligasaison 2012/13 als Siebter abschloss, für die nächsten drei Jahre als Nachfolger des Dänen [[Frank Arnesen]] als [[Sportvorstand]] zu wirken.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.ksc.de/aktuelles/anzeigen/news/ksc-erzielt-einigung-mit-hsv-vertragsverhaeltnis-mit-oliver-kreuzer-wird-zum-11juni-beendet.html |text=KSC erzielt Einigung mit HSV: Vertragsverhältnis mit Oliver Kreuzer wird zum 11. Juni beendet |wayback=20130608060344}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.hsv.de/saison/meldungen-saison/bundesliga/2013/mai/perfekt-oliver-kreuzer-wird-neuer-sportchef-des-hsv |titel=Perfekt: Oliver Kreuzer wird neuer Sportchef des HSV |hrsg=Hamburger SV |datum=2013-06-02 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130607121152/http://www.hsv.de/saison/meldungen-saison/bundesliga/2013/mai/perfekt-oliver-kreuzer-wird-neuer-sportchef-des-hsv |archiv-datum=2013-06-07 |abruf=2016-11-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; „Rein sportlich gesehen ist der HSV meine bedeutendste Station als Manager. Mir war von Anfang an klar, dass ich diese Chance ergreifen und nutzen will“, meinte er.&amp;lt;ref&amp;gt;Kai Schiller, Alexander Laux: [https://www.welt.de/print/die_welt/hamburg/article117146652/Oliver-Kreuzer-Man-muss-einen-hohen-Preis-zahlen.html &amp;#039;&amp;#039;Oliver Kreuzer: „Man muss einen hohen Preis zahlen“&amp;#039;&amp;#039;.] Interview in [[Die Welt]], 15. Juni 2013, abgerufen am 25. November 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Saison 2013/14 verlief für den HSV unbefriedigend. Nach Trainerwechseln von [[Thorsten Fink]] über [[Bert van Marwijk]], der 2010 mit den Niederlanden noch Vizeweltmeister geworden war, zu [[Mirko Slomka]] wurde der Verein 16ter und musste in Relegationsspiele gegen den Zweitligadritten [[SpVgg Greuther Fürth]]. Nach Ergebnissen von 0:0 und 1:1 hielt man die Klasse aufgrund der Auswärtstorregel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Juli 2014 stellte ihn der HSV von seinen Aufgaben frei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.hsv.de/verein/meldungen/verein/2014/juli/freistellung-oliver-kreuzers/ |titel=HSV stellt Sportdirektor Oliver Kreuzer frei |hrsg=Hamburger SV |datum=2014-07-14 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140714222726/http://www.hsv.de/verein/meldungen/verein/2014/juli/freistellung-oliver-kreuzers/ |archiv-datum=2014-07-14 |abruf=2016-11-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 10. Oktober 2014 wandelte der Hamburger SV die Trennung in eine fristlose Entlassung um. Der Verein warf ihm vor, nach der Trennung in Zeitungs- und TV-Interviews „wiederholt gegen ihm obliegende Loyalitätspflichten“ verstoßen zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.hsv.de/verein/meldungen/verein/2014/oktober/hsv-entlaesst-oliver-kreuzer-aus-wichtigem-grund/ |titel=HSV entlässt Oliver Kreuzer aus wichtigem Grund |hrsg=Pressemitteilung des Hamburger SV |datum=2014-10-10 |archiv-url=https://archive.is/20141010102551/http://www.hsv.de/verein/meldungen/verein/2014/oktober/hsv-entlaesst-oliver-kreuzer-aus-wichtigem-grund/ |archiv-datum=2014-10-10 |abruf=2016-11-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Vorwurf wurde später nach einer außergerichtlichen Einigung zurückgenommen und Kreuzer erhielt 800.000 Euro Abfindung.&amp;lt;ref&amp;gt;Karsten Lübben, Sebastian Wolff: [https://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/625976/artikel_hsv-einigt-sich-mit-kreuzer.html &amp;#039;&amp;#039;HSV einigt sich mir Kreuzer&amp;#039;&amp;#039;.] [[Kicker (Sportmagazin)#kicker.de|kicker.de]], 28. April 2015, abgerufen am 25. November 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Saison 2014–15 verlief für den Hamburger SV unter Kreuzers Nachfolger [[Peter Knäbel]], der unter dem Titel „Direktor Profifußball“ amtierte, sehr ähnlich wie das Jahr zuvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1860 München ===&lt;br /&gt;
Kreuzer wurde vom 5. November 2015 als Nachfolger von [[Necat Aygün]] – der als Interimslösung nach dem Rücktritt des umstrittenen [[Gerhard Poschner]] fungierte – Sportchef beim abstiegsgefährdeten Zweitligisten [[TSV 1860 München]]. Von Kreuzer in der Winterpause initiierte Transfers wurden als mitentscheidend für den Klassenerhalt angesehen. Am 22. Juni 2016 wurde die einvernehmliche Trennung von Kreuzer und dem TSV 1860 München bekanntgegeben. Der Verein wollte damit nach einer Umstrukturierung in der Vereinsführung Platz für den vom selbst knapp dem Abstieg entronnenen Erstligisten SV Werder Bremen kommenden [[Thomas Eichin]] machen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sueddeutsche.de/sport/-bundesliga-oliver-kreuzer-wird-sportchef-1.2722369 &amp;#039;&amp;#039;2. Bundesliga: Oliver Kreuzer wird 1860-Sportchef&amp;#039;&amp;#039;.] [[Süddeutsche Zeitung]], 4. November 2015, abgerufen am 25. November 2016.&amp;lt;br /&amp;gt;Jörg Marwedel, Philipp Schneider: [https://www.sueddeutsche.de/sport/fussball-muenchen-trennt-sich-von-oliver-kreuzer-1.3046416 &amp;#039;&amp;#039;1860 München trennt sich von Oliver Kreuzer&amp;#039;&amp;#039;.] Süddeutsche Zeitung, 22. Juni 2016, abgerufen am 25. November 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karlsruher SC ===&lt;br /&gt;
Kreuzer kehrte zum 1. Dezember 2016 als Nachfolger des freigestellten Sportdirektors [[Jens Todt]] zurück zum Karlsruher SC. In seinem ersten Halbjahr stieg er mit dem Klub direkt wieder ab, in der dritten Liga angekommen, scheiterte der KSC 2017/18 in der Aufstiegs Relegation an Erzgebirge Aue. Ein Jahr später war es schließlich so weit, der KSC schaffte den Aufstieg in die zweite Bundesliga 2019.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ksc.de/profis/saison/show/article/zum-1-dezember-2016-oliver-kreuzer-wird-neuer-ksc-sportdirektor/ |titel=Zum 1. Dezember 2016: Oliver Kreuzer wird neuer KSC-Sportdirektor: Karlsruher SC |hrsg=Karlsruher SC |datum=2016-11-25 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20161126002615/http://www.ksc.de/profis/saison/show/article/zum-1-dezember-2016-oliver-kreuzer-wird-neuer-ksc-sportdirektor/ |archiv-datum=2016-11-26 |abruf=2016-11-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang April 2023 wurde er von seinen Aufgaben als Geschäftsführer Sport entbunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ksc.de/club/allgemein/news/show/article/ksc-beschliesst-strategische-neuausrichtung-im-sportlichen-bereich/ |titel=KSC beschließt strategische Neuausrichtung im sportlichen Bereich |sprache=de |abruf=2023-04-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Oliver Kreuzer hat aus erster Ehe zwei Söhne. [[Niklas Kreuzer|Niklas]] (*&amp;amp;nbsp;1993) gelang 2016 mit [[Dynamo Dresden]] der Aufstieg von der Dritten Liga in die 2. Bundesliga und kam auch auf Berufungen in deutsche Jugendnationalmannschaften. Tim Kreuzer (* 1. März 1997) war in derselben Zeit, nachdem er vormals in der Jugend des FC Basel gespielt hatte, in der fünftklassigen Oberliga Hamburg beim [[SC Victoria Hamburg]] Verteidiger.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Transfermarkt|243874|Linktext=Tim Kreuzer|Abruf=2025-06-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfolge ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spieler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[UEFA Europa League|UEFA-Pokal-Sieger]]: [[UEFA-Pokal 1995/96|1996]]&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Fußballmeisterschaft|Deutscher Meister]]: [[Fußball-Bundesliga 1993/94|1994]], [[Fußball-Bundesliga 1996/97|1997]]&lt;br /&gt;
* [[Schweizer Meister (Fussball)|Schweizer Meister]] [[Schweizer Fussballmeisterschaft 2002|2002]]&lt;br /&gt;
* [[Schweizer Cup (Fussball, Männer)|Schweizer Cupsieger]]: [[Schweizer Cup (Fussball, Männer) 2001/02|2002]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Funktionär&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Schweizer Meister (Fussball)|Schweizer Meister]]: [[Schweizer Fussballmeisterschaft 2002|2004]], [[Schweizer Fussballmeisterschaft 2002|2005]]&lt;br /&gt;
* [[Schweizer Cup (Fussball, Männer)|Schweizer Cupsieger]]: [[Schweizer Cup (Fussball, Männer) 2002/03|2003]]&lt;br /&gt;
* [[Österreichischer Meister (Fußball)|Österreichischer Meister]]: [[Österreichische Fußballmeisterschaft 2006/07|2007]], [[Österreichische Fußballmeisterschaft 2010/11|2011]]&lt;br /&gt;
* [[ÖFB-Cup|Österreichischer Cupsieger]]: [[Österreichischer Fußball-Cup 2009/10|2010]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Fussballdaten|kreuzeroliver}}&lt;br /&gt;
* {{Weltfussball|oliver-kreuzer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1051614813|VIAF=309561496}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kreuzer, Oliver}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (Karlsruher SC)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (FC Bayern München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (FC Basel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Meister (Fußball)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Meister (Fussball)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Cupsieger (Fussball)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:UEFA-Europa-League-Sieger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballfunktionär (SK Sturm Graz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballfunktionär (Karlsruher SC)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballfunktionär (Hamburger SV)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportmanager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1965]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kreuzer, Oliver&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kreuzer, Oliver Emil (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Fußballspieler und -funktionär&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. November 1965&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mannheim]], Deutschland&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pessottino</name></author>
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