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	<title>Oliver Bottini - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oliver_Bottini&amp;diff=659771&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Josef J. Jarosch am 9. März 2026 um 12:45 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Oliver Bottini - 2022.jpg|mini|Oliver Bottini (2022)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oliver Bottini&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. April]] [[1965]] in [[Nürnberg]]) ist ein [[deutscher Schriftsteller]], der sich mit seinen [[Kriminalroman]]en Renommee erworben hat und seit 2017 auch als [[Drehbuchautor]] tätig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Aufgewachsen in München, leistete er nach dem Gymnasium dort Zivildienst. Anschließend verbrachte er ein halbes Jahr in [[Neuseeland]] und [[Australien]]. Ab 1992 studierte er an der [[Ludwig-Maximilians-Universität|LMU München]] [[Germanistik]], [[Italianistik]] sowie Markt- und [[Werbepsychologie]] und schloss mit dem [[Magister]] ab. Von 2008 bis 2018 lebte Bottini in Berlin; mittlerweile wohnt er in Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen Lebensunterhalt verdient er seit 1995 als freiberuflicher Lektor und Autor. Bis 2010 praktizierte er zum sportlichen und spirituellen „Ausgleich“ [[Kung Fu]] und [[Qi Gong]], später [[Ashtanga (Vinyasa) Yoga|Ashtanga Yoga]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Literaturstipendien kamen 1999 von der Stadt München und 2001 von der [[Bertelsmannstiftung]]. Berufsbegleitend absolvierte Bottini ab 2001 eine zweijährige Ausbildung in Familien- und Wirtschafts-[[Mediation]]. Seit der Platzierung seines ersten Kriminalromans &amp;#039;&amp;#039;Mord im Zeichen des Zen&amp;#039;&amp;#039; beim [[Deutscher Krimi Preis|Deutschen Krimi Preis]] 2005 (3. Platz) gehört er bei der Literaturkritik und zunehmend auch beim Leserpublikum zu den beachteten Krimi-Romanciers in Deutschland. Sein 2006 erschienener zweiter Krimi &amp;#039;&amp;#039;Im Sommer der Mörder&amp;#039;&amp;#039; stand zweimal auf Platz eins der KrimiWelt-Bestenliste und erhielt 2007 ebenfalls den [[Deutscher Krimi Preis|Deutschen Krimi Preis]] (Platz 3). Im Frühjahr 2007 verbrachte Bottini nach eigenen Angaben drei Monate im kroatischen [[Osijek]], um für den Roman &amp;#039;&amp;#039;Im Auftrag der Väter&amp;#039;&amp;#039; zu recherchieren und das Buch dort zu Ende zu schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für sein Werk &amp;#039;&amp;#039;Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens&amp;#039;&amp;#039; erhielt er 2018 den [[Deutscher Krimi Preis|Deutschen Krimi Preis]] (Platz 1) sowie den Preis der [[Heinrich-Böll-Stiftung]] für den besten politischen Kriminalroman des Jahres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Kurzgeschichten ist Bottini darüber hinaus in [[Anthologie]]n vertreten. Als Sachbuchautor befasste er sich bislang vorwiegend mit Themen der asiatischen Lebenskunst: [[Meditation]], [[Buddhismus]], [[Zen]] und [[Qi Gong]]. Eine Kritikerin von Deutschlandradio Kultur sagte über ihn: „Tatsächlich sind Oliver Bottinis Bücher frei von esoterischem Geschwafel.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2017 beteiligte sich Oliver Bottini mit der Geschichte „Wintertod“ an einem Projekt der Konzeptkünstlerin [[Karin Sander (Künstlerin)|Karin Sander]] für das [[Kunst Museum Winterthur – Beim Stadthaus]]. „Wintertod“ erschien im September 2017 im Verlag der [[Buchhandlung Walther König]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei von Bottinis Kriminalromanen mit der trocken alkoholkranken Kommissarin „Louise Boni“ wurden für das deutsche Fernsehen verfilmt. Am 18. Februar 2016 zeigte die ARD erstmals die zweite Episode, &amp;#039;&amp;#039;Louise Bonì: Jäger in der Nacht&amp;#039;&amp;#039;, im Hauptabendprogramm.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fr.de/kultur/tv-kino/wenn-schatten-auftauchen-11252860.html Louise Bonì: „Jäger in der Nacht“ : Wenn die Schatten auftauchen], Frankfurter Rundschau vom 18. Februar 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr zuvor war bereits &amp;#039;&amp;#039;[[Louise Bonì: Mord im Zeichen des Zen]]&amp;#039;&amp;#039; ausgestrahlt worden, „von der Kritik hochgelobt“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.daserste.de/unterhaltung/film/filme-im-ersten/sendung/kommissarin-louise-boni-jaeger-in-der-nacht-100.html |wayback=20160519080330 |text=Kommissarin Louise Bonì – Jäger in der Nacht }}, [[Das Erste]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der „Welt“-Feuilletonleiter Elmar Krekeler meinte sogar, Louise Boní sei „die vielschichtigste Frauenfigur des deutschen Serienfernsehens“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/kultur/article152357261/Wenn-Maenner-sich-fuehlen-wollen-toeten-sie-Frauen.html Fernsehthriller: Wenn Männer sich fühlen wollen, töten sie Frauen], Die Welt vom 18. Februar 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Das war indes schon in der literarischen Vorlage, dem Buch von Oliver Bottini, so angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bottinis Roman „Ein paar Tage Licht“ wurde als vierteilige Miniserie unter der Regie von Frédéric Jardin in deutsch-französischer Koproduktion verfilmt. Das Drehbuch schrieb Abdel Raouf Dafri. Die Erstausstrahlung erfolgte unter dem Titel „Algiers Confidential – Ein paar Tage Licht“ am 17. Februar 2022 auf ARTE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Kriminalliteratur ===&lt;br /&gt;
;Louise Bonì-Reihe:&lt;br /&gt;
* Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;Mord im Zeichen des Zen.&amp;#039;&amp;#039; Scherz Vlg., Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-502-61117-3 (Platz 3 beim [[Deutscher Krimi Preis|Deutschen Krimi Preis 2005]])&lt;br /&gt;
* Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;Im Sommer der Mörder.&amp;#039;&amp;#039; Scherz, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-502-11000-X&lt;br /&gt;
* Bd. 3: &amp;#039;&amp;#039;Im Auftrag der Väter.&amp;#039;&amp;#039; Scherz, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-502-11009-5&lt;br /&gt;
* Bd. 4: &amp;#039;&amp;#039;Jäger in der Nacht.&amp;#039;&amp;#039; Scherz, Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-502-11018-7&lt;br /&gt;
* Bd. 5: &amp;#039;&amp;#039;Das verborgene Netz.&amp;#039;&amp;#039; Scherz, Frankfurt am Main 2010, ISBN 978-3-502-11055-2&lt;br /&gt;
* Bd. 6: &amp;#039;&amp;#039;Im weißen Kreis.&amp;#039;&amp;#039; DuMont, Köln 2015, ISBN 978-3-8321-9699-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Weitere:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der kalte Traum.&amp;#039;&amp;#039; DuMont Buchverlag, Köln 2012, ISBN 978-3-8321-9659-2&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein paar Tage Licht.&amp;#039;&amp;#039; DuMont, Köln 2014, ISBN 978-3-8321-9660-8&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens.&amp;#039;&amp;#039; DuMont, Köln 2017, ISBN 978-3-8321-9776-6&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Einmal noch sterben.&amp;#039;&amp;#039; DuMont, Köln 2022, ISBN 978-3-8321-9847-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kurzgeschichten ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nächstes Jahr.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Verbotene Küsse. Seitensprünge und andere sinnliche Fantasien. Anthologie.&amp;#039;&amp;#039; Knaur Verlag München, April 2005.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die einzig wahre Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Blutgrätsche. Weltmeister-Krimis. Anthologie.&amp;#039;&amp;#039; Grafit Verlag, Dortmund, Februar 2006.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leben und sterben in Fröndenberg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mord am Hellweg III. Kriminalstories. Anthologie.&amp;#039;&amp;#039; Grafit Verlag, Dortmund, September 2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sachbücher ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das große O.W. Barth-Buch des Zen.&amp;#039;&amp;#039; O.W. Barth Verlag, 2002, ISBN 3-502-61104-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das große O.W. Barth-Buch des Buddhismus.&amp;#039;&amp;#039; O.W. Barth Verlag, 2004, ISBN 3-502-61126-2.&lt;br /&gt;
* Mit Lao Vongvilay: &amp;#039;&amp;#039;Die Kraft des Tigers. Qi Gong für jeden Tag.&amp;#039;&amp;#039; O.W. Barth Verlag, 2005, ISBN 3-502-61134-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 2005: [[Deutscher Krimi Preis]] (Platz 3 national) für &amp;#039;&amp;#039;Mord im Zeichen des Zen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2007: Deutscher Krimi Preis (Platz 3 national) für &amp;#039;&amp;#039;Im Sommer der Mörder&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2007: [[Radio Bremen Krimipreis]]&lt;br /&gt;
* 2013: Deutscher Krimi Preis (Platz 3 national) für &amp;#039;&amp;#039;Der kalte Traum&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2013: [http://www.berlin.de/ba-reinickendorf/presse/archiv/20131120.0805.391854.html Berliner Krimi Preis „Krimifuchs“]&lt;br /&gt;
* 2015: Deutscher Krimi Preis (Platz 2 national) für &amp;#039;&amp;#039;Ein paar Tage Licht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2018: Deutscher Krimi Preis (Platz 1 national) für &amp;#039;&amp;#039;Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.deutschlandfunkkultur.de/deutscher-krimipreis-2018-die-moerderische-seite-der.1270.de.html?dram:article_id=408498 Der Deutsche Krimipreis 2018 geht an Oliver Bottini], Deutschlandfunk Kultur vom 17. Januar 2018, abgerufen am 26. Januar 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2018: Preis der [[Heinrich-Böll-Stiftung]] für den besten politischen Kriminalroman des Jahres&lt;br /&gt;
* 2022: Deutscher Krimi Preis (Platz 2 national) für &amp;#039;&amp;#039;Einmal noch sterben&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.boersenblatt.net/news/preise-und-auszeichnungen/deutscher-krimipreis-2022-vergeben-267773 |titel=Deutscher Krimipreis 2022 vergeben |werk=Börsenblatt |hrsg=Börsenverein des Deutschen Buchhandels e. V. |sprache=de |abruf=2023-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124151817}}&lt;br /&gt;
* {{Litport|Oliver.Bottini}}&lt;br /&gt;
* {{LitBay|124151817}}&lt;br /&gt;
* {{Perlentaucher|oliver-bottini}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bottini.de/ Oliver Bottini] Homepage&lt;br /&gt;
* [http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/profil/492140/ Kim Kindermann Rezension: „Kriminell und spirituell: Oliver Bottini mischt Krimis mit asiatischen Lebensweisen“ (DRadio 24. April 2006)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124151817|LCCN=no/2005/88271|VIAF=78802951}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bottini, Oliver}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurzgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1965]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bottini, Oliver&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. April 1965&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nürnberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Josef J. Jarosch</name></author>
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