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	<title>Oligohydramnion - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oligohydramnion&amp;diff=459636&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Polarlys: Commonscat mit Helferlein hinzugefügt, Archivlink(s) ergänzt</title>
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		<updated>2025-09-26T09:34:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commonscat mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Wurgl/8Schwestern&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Wurgl/8Schwestern (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Helferlein&lt;/a&gt; hinzugefügt, Archivlink(s) ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| BREITE = &lt;br /&gt;
| 01-CODE = O41.0&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Oligohydramnion&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Infobox International Classification of Diseases 11&lt;br /&gt;
| Code-01 = JA88.0&lt;br /&gt;
| Data-01 = Oligohydramnion&lt;br /&gt;
| Code-02 = KA01.2&lt;br /&gt;
| Data-02 = Schädigung des Fetus oder Neugeborenen durch Oligohydramnion&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oligohydramnion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird in der [[Pränatalmedizin]] gesprochen, wenn bei einer [[Schwangerschaft]] die Menge des [[Fruchtwasser]]s 200 bis 500&amp;amp;nbsp;ml unterschreitet. Anders ausgedrückt werden ein [[Fruchtwasserindex]] (&amp;#039;&amp;#039;AFI&amp;#039;&amp;#039;) von weniger als 5,1&amp;amp;nbsp;cm oder Fruchtwasserdepots unter 2&amp;amp;nbsp;cm zwischen [[Fetus]], [[Plazenta]] (Mutterkuchen) und [[Gebärmutter]]wand als Oligohydramnion bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Häufigkeit ==&lt;br /&gt;
Oligohydramnie tritt bei etwa 0,5 bis 4 % aller Schwangerschaften auf. Im letzten Schwangerschaftsdrittel ([[Trimenon]]) liegt bei ca. 3 bis 5 % aller Schwangerschaften eine verminderte Fruchtwassermenge vor. Der [[ICD-10]]-Code O41.0 wird angegeben bei der Betreuung der [[Schwangerschaft|werdenden Mutter]] beim Vorliegen eines Oligohydramnions (ohne [[Blasensprung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hinweise ==&lt;br /&gt;
Als Hinweiszeichen auf Oligohydramnie gelten insbesondere eine mit Blick auf das Gestationsalter (sprich: &amp;#039;&amp;#039;Schwangerschaftswoche&amp;#039;&amp;#039;) unüblich kleine [[Gebärmutter]] und die Reduzierung der Kindsbewegungen (aufgrund der beengten Raumverhältnisse).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen ==&lt;br /&gt;
Die meist offenkundigste Ursache ist der (vorzeitige) [[Fruchtblasensprung]], durch den das Fruchtwasser die Gebärmutter verlässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben wird ein Oligohydramnion häufig verursacht durch&lt;br /&gt;
* eine verminderte [[Urin]]produktion bzw. -ausscheidung des heranwachsenden Kindes, beispielsweise beim [[Potter-Syndrom]]&lt;br /&gt;
* eine sehr starke Wachstumsverzögerung des Babys&lt;br /&gt;
* eine [[Plazentainsuffizienz]] (Leistungsschwäche des [[Mutterkuchen]]s) beispielsweise bei deutlicher Überschreitung des errechneten Geburtstermins (Übertragung)&lt;br /&gt;
* eine Ungleichheit der Blutverteilung durch den Mutterkuchen bei monochorialen, diamnoten Mehrlingen, vor allem beim [[Fetofetales Transfusionssyndrom|fetofetalen Transfusionssyndrom]]&lt;br /&gt;
* sonstige Funktionsstörungen der Plazenta (z.&amp;amp;nbsp;B. aufgrund von [[Bluthochdruck]] oder [[Rauchen|Nikotinkonsum]] der Schwangeren), durch die die Nieren des ungeborenen Kindes weniger gut durchblutet werden und darum weniger Fruchtwasser bilden können&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Oligohydramnion bedingt eine vergleichsweise schlechte Leitung der Ultraschallwellen (je weniger Fruchtwasser, desto schlechter die Schallleitung) und gilt als [[sonografischer Softmarker]] für:&lt;br /&gt;
* allgemein Fehlbildungen des [[Urogenitaltrakt]]es, insbesondere Nierenanlagestörungen wie z. B.:&lt;br /&gt;
** [[Nierenagenesie]] (Fehlen oder sehr starke Unterentwicklung der [[Niere]]n)&lt;br /&gt;
** [[Nierenhypoplasie]] (Unterentwicklung der Nieren)&lt;br /&gt;
** [[Zystenniere]]n&lt;br /&gt;
* [[Neonatale Hämochromatose]]&lt;br /&gt;
* [[Obstruktive Uropathie]]&lt;br /&gt;
* [[Triploidie]]&lt;br /&gt;
* [[Fetofetales Transfusionssyndrom]] bei Zwillingsschwangerschaften (Oligohydramnion beim [[Fetofetales Transfusionssyndrom#Symptome beim Spenderzwilling (Donor)|Donor]] beziehungsweise dem kleineren [[Zwillinge|Zwilling]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine länger bestehende und frühe Oligohydramnie kann insbesondere eine [[Schiefhals]]bildung, eine [[Klumpfuß]]bildung und die Entstehung von [[Lungenhypoplasie]] durch den Mangel an Lungenflüssigkeit begünstigen. Die Unterentwicklung der Lunge kann zu erheblichen Lungenfunktionsbeeinträchtigungen nach der [[Geburt]] führen. Bei einem Oligohydramnion vor der 24. [[Schwangerschaftswoche]] beträgt die Wahrscheinlichkeit einer Lungenhypoplasie etwa 24 bis 40 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Oligohydramnion-Sequenz ==&lt;br /&gt;
Als [[Oligohydramnion-Sequenz]] wird eine Reihe von Auswirkungen beschrieben, die durch diese ungenügende Produktion von Fruchtwasser während der Schwangerschaft eingeleitet werden und zuerst von [[Edith Potter]], einer [[USA|amerikanischen]] [[Pathologe|Pathologin]] beschrieben und ihr zu Ehren zunächst als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Potter-Syndrom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Potter-Sequenz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Ole Daniel Enersen: {{Webarchiv | url=http://www.whonamedit.com/synd.cfm/2331.html | wayback=20250425185203 | text=Potter&amp;#039;s syndrome}} bei whonamedit.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Behandlung ==&lt;br /&gt;
Wenn keine sonstigen Ursachen für die geringe Fruchtwassermenge vorliegen, kann die Schwangere oftmals durch eine ausreichende Trinkmenge (insbes. [[Mineralwasser|Wasser]]) zu einer [[quantitativ]]en Verbesserung der Fruchtwassermenge beitragen. Gleicht sich die Menge des Fruchtwassers nicht wieder aus und sind durch die Oligohydramie Schädigungen des Kindes zu erwarten, wird die Möglichkeit einer Fruchtwasserauffüllung ([[Amnioninfusion]]) in Erwägung gezogen. Bei dieser Maßnahme wird der Fruchtwasserraum mit einer Zucker-Kochsalz-Lösung durch eine Nadel bzw. einen Katheter aufgefüllt. Die Spritze bzw. der Katheter wurden zuvor unter Ultraschallkontrolle durch die Bauchwand bis in die Amnionhöhle vorgeschoben. Ist der Allgemeinzustand des Kindes schlecht oder verschlechtert sich oder ist eine Übertragung die Ursache des Oligohydramnions, ist das Mittel der Wahl in der Regel die [[Entbindung]] des Kindes. Je nach Schwangerschaftswoche sollte zuvor eine Lungenreifungsinduktion durchgeführt werden und je nach Schwangerschaftswoche kann die Entbindung vaginal oder muss per [[Kaiserschnitt]] erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Oligohydramnios|Oligohydramnion}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pathologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pränatalmedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in Gynäkologie und Geburtshilfe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Polarlys</name></author>
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