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	<title>Olga Tokarczuk - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Olga Tokarczuk (2018).jpg|mini|{{Center|Olga Tokarczuk (2018)}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Olga Tokarczuk signature.svg|rahmenlos|rechts|klasse=skin-invert-image|Signatur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Olga Nawoja Tokarczuk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rejestr.io/krs/243763/stowarzyszenie-kulturalne-gory-babel |titel=Stowarzyszenie Kulturalne „Góry Babel“ {{!}} Rejestr.io |abruf=2019-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; {{IPA|[ɔlga tɔˈkart͡ʂuk]}} (* [[29. Januar]] [[1962]] in [[Sulechów]] bei [[Zielona Góra]], [[Polen]]) ist eine [[Polen (Volk)|polnische]] [[Schriftsteller]]in und [[Psychologin]]. 2019 erhielt sie rückwirkend den [[Nobelpreis für Literatur]] des Jahres 2018, der zuvor nicht vergeben worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Olga Tokarczuk1.jpg|mini|hochkant|Olga Tokarczuk während des 3. Góry-Literaturfestival 2017]]&lt;br /&gt;
Ihre Eltern, Wanda und Józef Tokarczuk, stammten aus den [[Kresy|ehemaligen polnischen Ostgebieten]], aus denen sie im Zuge der [[Zwangsumsiedlung von Polen aus den ehemaligen polnischen Ostgebieten 1944–1946|Zwangsumsiedlung von Polen 1944–1946]] [[Vertreibung|vertrieben]] worden waren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Munzinger|00000029336|Olga Tokarczuk|11. Oktober 2019}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Kindheit verbrachte Tokarczuk in der Ortschaft [[Powiat Zielonogórski|Klenica]] in den „[[Wiedergewonnene Gebiete|wiedergewonnenen Gebieten]]“ in der heutigen [[Woiwodschaft Lebus]] unweit von [[Zielona Góra]], wo ihre Eltern als Lehrer beschäftigt waren. Später zog die Familie ins oberschlesische [[Kietrz]] in die [[Woiwodschaft Opole|Woiwodschaft Oppeln]]. Dort besuchte sie das städtische [[Bildungssystem in Polen|Liceum]], das sie 1980 mit dem Abitur abschloss. Anschließend studierte sie Psychologie an der [[Universität Warschau]]. Neben dem Studium arbeitete sie als [[Volontariat|Volontärin]] in einem Heim für verhaltensauffällige Jugendliche. Sie schloss 1985 das Studium als [[Magister|Magistra]] ab, heiratete und zog zunächst nach [[Breslau]] um. 1986 bis 1989 arbeitete sie in der Krakauer Klinik für psychische Gesundheit. 1986 hat sie einen Sohn geboren. Die Familie zog nach [[Wałbrzych]], wo sie bis 1996 im Methodischen Zentrum für Lehrkräfte als [[Psychotherapeut]]in angestellt war. Seit 1998 lebt sie in dem kleinen Dorf [[Krajanów]] bei [[Nowa Ruda]] in der [[Woiwodschaft Niederschlesien]]. Von hier aus führte sie von 1998 bis 2003 gemeinsam mit ihrem damaligen Ehemann, Roman Fingas, den [[Independent-Verlag|Kleinverlag]] „Ruta“, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Biogram&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Alicja Szałagan |url=http://www.ppibl.ibl.waw.pl/mediawiki/index.php?title=Olga_TOKARCZUK |titel=Olga Tokarczuk – Biogram |abruf=2019-10-02 |sprache=pl}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://culture.pl/pl/miejsce/wydawnictwo-ruta |titel=Wydawnictwo Ruta |datum=2008-07 |hrsg= Culture.pl |abruf=2019-12-09 |sprache=pl}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sieht sich selbst in der geistigen Tradition von [[Carl Gustav Jung]], dessen Theorien sie auch als eine Inspiration für ihre literarischen Arbeiten anführt. 1994 trat sie dem [[Verein der Polnischen Schriftsteller]] bei und wurde 1999 Mitglied im polnischen [[P.E.N.|PEN-Club]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Biogram&amp;quot; /&amp;gt; Nach 2004 war sie eine Zeit lang Mitglied der grünen Partei [[Partia Zieloni]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.facebook.com/partiazieloni/posts/10155770271222695 |titel= Partia Zieloni | datum= 2018-05-22|hrsg= [[Partia Zieloni]] |abruf= 2019-12-29 |sprache= pl}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2019 gründete sie in Breslau zusammen mit ihrem zweiten Ehemann und Manager, dem Germanisten Grzegorz Zygadło, die „Olga-Tokarczuk-Stiftung“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.boersenblatt.net/2019-10-24-artikel-olga_tokarczuk_gruendet_eine_stiftung-literaturnobelpreis.1749280.html |titel=Olga Tokarczuk gründet eine Stiftung |hrsg=[[Börsenblatt]] |datum=2019-10-24 |abruf=2019-10-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Kulturmanagerin der Stiftung wirkt [[Iryna Wikyrtschak]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url= https://kultura.onet.pl/wiadomosci/iryna-vikyrchak-kim-jest-asystentka-olgi-tokarczuk/g1dcqs0 |autor= Piotr Jagielski |titel= Kim jest Iryna Vikyrchak, ukraińska poetka i asystentka Olgi Tokarczuk?|datum= 2019-10-31|hrsg= [[Onet.pl]]|abruf= 2019-12-09|sprache=pl}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 2020 wurde bekannt, dass Tokarczuk die ihr angetragene [[Ehrenbürger]]schaft ihrer polnischen Heimatregion [[Niederschlesien]] abgelehnt hat, da dies „die Spaltung in Polen wegen Rechten für Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transsexuelle hervorheben“ würde, da sie zur gleichen Zeit wie der emeritierte katholische Bischof [[Ignacy Dec]] ausgezeichnet werden sollte, der „die [[LGBT]]-Bewegung als Gefahr für die katholische Kirche und Polen beschrieben“ hat.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=https://www.deutschlandfunkkultur.de/olga-tokarczuk-lehnt-ehrenbuergerschaft-ab.265.de.html?drn:news_id=1176704 |wayback=20210120172831 |text=Olga Tokarczuk lehnt Ehrenbürgerschaft ab |archiv-bot=2024-04-04 05:03:01 InternetArchiveBot }}&amp;#039;&amp;#039;, deutschlandfunkkultur.de, erschienen und abgerufen am 25. September 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.queer.de/detail.php?article_id=37179 LGBTI-freundliche Nobelpreisträgerin lehnt Ehrenbürgerschaft ihrer Heimatprovinz ab]&amp;#039;&amp;#039;, queer.de, erschienen und abgerufen am 28. September 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 2021 übernahm Tokarczuk den Jury-Vorsitz des [[Usedomer Literaturpreis]]es von [[Denis Scheck]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.boersenblatt.net/news/literaturszene/olga-tokarczuk-loest-denis-scheck-ab-163605 &amp;#039;&amp;#039;Olga Tokarczuk löst Denis Scheck ab&amp;#039;&amp;#039;]. In: boersenblatt.net, 4. Februar 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:MJK32706 Olga Tokarczuk (Pokot, Berlinale 2017).jpg|mini|Tokarczuk auf der [[Internationale Filmfestspiele Berlin|Berlinale]] 2017]]&lt;br /&gt;
Tokarczuk [[debüt]]ierte 1979 in dem [[Jugendmagazin]] &amp;#039;&amp;#039;Na Przełaj&amp;#039;&amp;#039;, in dem sie unter dem [[Pseudonym]] „Natasza Borodin“ erste [[Erzählung]]en veröffentlichte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Biogram&amp;quot; /&amp;gt; 1989 ist das Jahr der Veröffentlichung ihres ersten Buches, einer mit „Miasta w lustrach“ (&amp;#039;&amp;#039;Städte in Spiegeln&amp;#039;&amp;#039;) betitelten Gedichtsammlung. Ihr Debüt[[roman]], &amp;#039;&amp;#039;Podróż ludzi księgi&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Reise der Buchmenschen&amp;#039;&amp;#039;), eine [[Parabel (Literatur)|Parabel]] über die Suche zweier Liebender nach dem „Geheimnis des Buches“ (eine [[Metapher]] für die Bedeutung des Lebens), ist im Frankreich des 17. Jahrhunderts angesiedelt und erschien 1993. Mit diesem Buch erreichte die Autorin große Popularität bei Lesern wie bei Kritikern. Der Nachfolgeroman &amp;#039;&amp;#039;E.&amp;amp;nbsp;E.&amp;#039;&amp;#039; (1995) trägt im Titel die Initialen seiner Heldin, einer jungen Frau namens Erna Eltzner, die in einer bürgerlichen deutsch-polnischen Familie im Breslau der Vorkriegsjahre aufwächst und übermenschliche Fähigkeiten entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großen Erfolg erreichte Tokarczuks dritter Roman &amp;#039;&amp;#039;Prawiek i inne czasy&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Ur und andere Zeiten&amp;#039;&amp;#039;), der 1996 veröffentlicht wurde. Er spielt in dem fiktiven Städtchen Ur in Ostpolen, das von exzentrischen Urgesteinen bevölkert wird. Das Städtchen steht unter dem Schutz der [[Erzengel#Die Vierer-Gruppe|Vier Erzengel]] Raphael, Uriel, Gabriel und Michael. Der Roman erzählt das Leben einiger Bewohner über einen Zeitraum von acht Jahrzehnten von 1914 an. Parallel zur abwechslungsreichen [[Geschichte Polens|polnischen Geschichte]] in jener Zeit, doch gleichzeitig seltsam entrückt von ihr, beschreibt der Roman die stetige Wiederkehr aller menschlichen Freuden und Schmerzen, die in Ur wie durch ein Brennglas sichtbar werden. Der Roman wurde in viele Sprachen übersetzt, darunter Deutsch, und begründete Tokarczuks internationale Reputation als eine der wichtigsten Protagonistinnen der polnischen Literatur in der Gegenwart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach &amp;#039;&amp;#039;Prawiek i inne czasy&amp;#039;&amp;#039; begann Tokarczuks Arbeit sich weg von der Romanform und hin zu kürzeren Prosatexten und Essays zu entwickeln. Das 1997 erschienene Buch &amp;#039;&amp;#039;Szafa&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Schrank&amp;#039;&amp;#039;) war eine Sammlung dreier Texte im Stil von Kurzgeschichten. &amp;#039;&amp;#039;Dom dzienny, dom nocny&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Taghaus, Nachthaus&amp;#039;&amp;#039;) erschien 1998. Obwohl formell ein Roman, gleicht es eher einer Sammlung lose miteinander verbundener Texte, Skizzen und Essays über Gegenwart und Vergangenheit in der Wahlheimat der Autorin, einem Dorf im [[Waldenburger Bergland]] nahe der polnisch-tschechischen Grenze. Wenn auch Tokarczuks schwierigstes Buch, zumindest für jene, die mit der Geschichte Mitteleuropas nicht vertraut sind, war es das erste, das ins Englische übersetzt worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach hat Tokarczuk eine Reihe von Sammlungen kurzer Geschichten veröffentlicht:&lt;br /&gt;
Im Jahr 2000 erschien &amp;#039;&amp;#039;Ostatnie historie&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Letzte Geschichten&amp;#039;&amp;#039;) sowie der Essay &amp;#039;&amp;#039;Lalka i perła&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Die Puppe und die Perle&amp;#039;&amp;#039;) über [[Bolesław Prus]]’ Roman „Lalka“ sowie die [[Hymne]] &amp;#039;&amp;#039;Das Perlenlied&amp;#039;&amp;#039; aus den [[apokryphen]] &amp;#039;&amp;#039;[[Thomasakten]]&amp;#039;&amp;#039;, übersetzt von [[Czesław Miłosz]]. Mit ihren gleichermaßen populären Kollegen [[Jerzy Pilch]] und [[Andrzej Stasiuk]] veröffentlichte sie den Band „Opowieści wigilijne“ mit drei modernen Weihnachtsgeschichten. 2001 folgte „Gra na wielu bębenkach“ (&amp;#039;&amp;#039;Spiel auf vielen Trommeln&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2007 legte Tokarczuk mit &amp;#039;&amp;#039;Unrast&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Bieguni&amp;#039;&amp;#039;) einen, wie sie es selbst nennt „Konstellationsroman“  vor, der in mehreren Handlungssträngen, fragmentarischen Notizen und [[essay]]istischen Reflexionen die Themen Reisen und Konservierung von Leichen umkreist.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Leszek Żyliński]]: [https://online-1munzinger-1de-11kepmgtf029e.buecherhallen.hh-han.com/article/22200021903 &amp;#039;&amp;#039;Tokarczuk, Olga – Bieguni&amp;#039;&amp;#039;]. &amp;#039;&amp;#039;[[Kindlers Literatur Lexikon]]&amp;#039;&amp;#039;, 3., völlig neu bearbeitete Auflage 2009. Stand: 28. November 2020, abgerufen von Bücherhallen Hamburg am 9. August 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie erzählt etwa von einer dreiköpfigen Familie, die zerbricht, nachdem Mutter und Sohn im Urlaub auf der [[Kroatien|kroatischen]] Insel [[Vis]] für zwei Tage verschwanden; von der Mutter eines behinderten Kindes, die für mehrere Tage in der [[Metro Moskau|Moskauer Metro]] das Leben der Obdachlosen teilt; von einem ehemaligen [[Walfang|Walfänger]], der nun frustriert als [[Fährmann]] in einem nordischen Land arbeitet und eines Tages seine Fähre aufs offene Meer steuert; und von einem Altertumswissenschaftler, der Vorträge auf einem [[Kreuzfahrtschiff]] hält, und seiner deutlich jüngeren Ehefrau. Unterbrochen werden diese Erzählungen von kürzeren Texten, etwa Vorträgen über „Reisepsychologie“, die Fachwissenschaftler angeblich in den Wartebereichen von Flughäfen halten, einem Loblied auf die [[Wikipedia]] oder von Briefen, in denen die Tochter des [[Kammermohr]]en [[Angelo Soliman]] Kaiser [[Franz II. (HRR)|Franz III.]] darum bittet, ihr die [[Taxidermie|ausgestopfte]] Leiche ihres Vaters zur Beerdigung zu überlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009 folgte mit &amp;#039;&amp;#039;Prowadź swój pług przez kości umarłych&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Der Gesang der Fledermäuse&amp;#039;&amp;#039;) ein [[Kriminalroman]], der in den Bergen um [[Kłodzko]] an der polnisch-tschechischen Grenze spielt. Die etwas schrullige [[Ich-Erzähler]]in, die sich mit [[Astrologie]] und einer Übersetzung der Werke [[William Blake]]s beschäftigt, behauptet, einige mysteriöse Morde an den Bewohnern eines Dorfes seien durch Tiere verursacht werden, die sich an ihren Peinigern rächen wollten. [[Hans-Peter Kunisch]] lobt das Buch in der &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung|Süddeutschen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; für seinen „sirenenhaften Sog, dem man sich nicht entziehen“ könne.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Peter Kunisch: [https://www.sueddeutsche.de/kultur/literatur-olga-tokarczuk-lauscht-den-gesang-der-fledermaeuse-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-191217-99-174802 &amp;#039;&amp;#039;Olga Tokarczuk lauscht dem „Gesang der Fledermäuse“&amp;#039;&amp;#039;]. &amp;#039;&amp;#039;sueddeutsche.de&amp;#039;&amp;#039;, 17. Dezember 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2014 wurden &amp;#039;&amp;#039;Księgi Jakubowe&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[Die Jakobsbücher]]&amp;#039;&amp;#039;) in Polen veröffentlicht; das Werk erschien 2019 auf Deutsch. In Polen wurde sie für dieses Buch angefeindet und sogar mit dem Tode bedroht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=NDR |url=https://www.ndr.de/kultur/buch/Olga-Tokarczuk-kontroverses-Werk-Die-Jakobsbuecher,jakobsbuecher100.html |titel=Olga Tokarczuks kontroverses Werk &amp;quot;Die Jakobsbücher&amp;quot; |abruf=2020-01-03 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es setzt sich kritisch mit der häufig verklärten [[Polen-Litauen|polnisch-litauischen Adelsrepublik]] des 18. Jhdts. auseinander und zeigt diese als politisch schwachen Feudalstaat, zu dem [[Machtmissbrauch]] durch Hochadel und Klerus, Unterdrückung der ethnischen Minderheiten, Judenpogrome oder sklavenähnliche Ausbeutung der leibeigenen Bauern gehörten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Marta Kijowska |Titel=Olga Tokarczuks „Jakobsbücher“: Der falsche Messias |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/belletristik/die-jakobsbuecher-der-nobelpreistraegerin-olga-tokarczuk-16459538.html |Abruf=2020-01-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor dem Hintergrund eines breiten Panoramas Südostpolens im 18. Jahrhundert erzählt Tokarczuk die Geschichte des als Messias verehrten [[Jakob Joseph Frank]]. Im Jahr 2022 wurde die englischsprachige Übersetzung &amp;#039;&amp;#039;The Books of Jacob&amp;#039;&amp;#039; von Jennifer Croft für den [[Liste der Preisträger und Nominierten des International Booker Prize#2022|International Booker Prize]] nominiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://thebookerprizes.com/the-booker-library/prize-years/international/2022 &amp;#039;&amp;#039;The 2022 International Booker Prize&amp;#039;&amp;#039;]. In: thebookerprizes.com (abgerufen am 11. März 2022).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturnobelpreis ==&lt;br /&gt;
Tokarczuk erhielt zahlreiche polnische wie auch internationale Literaturpreise. Am 10. Oktober 2019 gab die [[Schwedische Akademie]] in [[Stockholm]] die Verleihung des [[Nobelpreis für Literatur|Nobelpreises für Literatur]] für das Jahr 2018 an sie bekannt, „für ihre narrative Vorstellungskraft, die, in Verbindung mit enzyklopädischer Leidenschaft, für das Überschreiten von Grenzen als eine neue Form von Leben steht“ (“&amp;#039;&amp;#039;for a narrative imagination that with encyclopedic passion represents the crossing of boundaries as a form of life&amp;#039;&amp;#039;”).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nobelprize.org/prizes/literature/2018/press-release/ |titel=The Nobel Prizes in Literature for 2018 and 2019 |werk=nobelprize.org |datum=2019-10-10 |abruf=2019-10-11 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Auszeichnung ist mit neun Millionen schwedischer Kronen [[Dotation|dotiert]], zu diesem Zeitpunkt umgerechnet rund 831.000 Euro. Die Auszeichnung erfolgte nachträglich im Jahr 2019, weil sich die Akademie im Jahr 2018 nach Skandalen und Austritten gegen eine damalige Preisvergabe entschieden hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.apa.at/Site/News.de.html?id=6251051848 |titel=Literaturnobelpreis 2019 an Peter Handke vergeben |werk=APA – Austria Presse Agentur |datum=2019-10-10 |abruf=2019-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre [[Nobelpreis#Medaillen|Nobelpreismedaille]] spendete Tokarczuk nach ihrer Rückkehr nach Polen dem [[Großes Orchester der Weihnachtshilfe|Großen Orchester der Weihnachtshilfe]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://plejada.pl/newsy/wosp-2020-olga-tokarczuk-przekazala-nobla-owsiakowi-zobacz-aukcje-innych-gwiazd/fp7se4z |titel=40 tys. złotych za replikę nagrody Nobla Olgi Tokarczuk. Co gwiazdy przekazały na WOŚP? |werk=Onet |datum=2019-12-21 |abruf=2020-01-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutsche Übersetzungen ==&lt;br /&gt;
In einem Interview mit dem [[Deutschlandfunk]] 2019 erklärte Tokarczuks frühere deutsche Übersetzerin [[Esther Kinsky]] ihre Entscheidung, nach &amp;#039;&amp;#039;Unrast&amp;#039;&amp;#039; 2009 keine weiteren Bücher von ihr zu übersetzen. Die Sprache der Autorin habe sie nicht genug herausgefordert. In dem Interview äußerte Kinsky die Vermutung, Tokarczuks Texte seien im Original mangelhaft [[Verlagslektor|lektoriert]], während die Übersetzungen andere Anforderungen hätten. Stilistische Fehler würden dann von der [[Literaturkritik]] den Übersetzungen vorgeworfen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschlandfunkkultur.de/literaturnobelpreis-fuer-olga-tokarczuk-preiswuerdig-oder.1270.de.html?dram:article_id=465460 |titel=Literaturnobelpreis für Olga Tokarczuk - Preiswürdig oder uninteressant? |sprache=de-DE |abruf=2019-12-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Kinsky bat später [[Lisa Palmes]], mit der Übersetzung von Tokarczuks Romanen zu beginnen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.muensterschezeitung.de/article/ubersetzen-ist-wie-haareschnei-1091750 |titel=Übersetzen ist wie Haareschneiden |sprache=de |abruf=2021-08-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein weiterer Tokarczuk-Übersetzer ist [[Lothar Quinkenstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1997: [[Nike (Literaturpreis)|Nike]]-Publikumspreis als erste Preisträgerin für &amp;#039;&amp;#039;Prawiek i inne czasy&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1999: Nike-Publikumspreis für &amp;#039;&amp;#039;Dom dzienny, dom nocny&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2002: Nike-Publikumspreis für &amp;#039;&amp;#039;Gra na wielu bębenkach&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2002: [[Brücke Berlin Literatur- und Übersetzerpreis]]&lt;br /&gt;
* 2003: [[Kulturpreis Schlesien des Landes Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
* 2008: [[Samuel-Bogumil-Linde-Preis]], gemeinsam mit [[Ingo Schulze (Autor)|Ingo Schulze]]&lt;br /&gt;
* 2008: Nike-Haupt- und Publikumspreis für &amp;#039;&amp;#039;Bieguni&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.dziennik.pl/kultura/ksiazki/article247385/Nagroda_Nike_dla_Tokarczuk.html |wayback=20081006175558 |text=&amp;#039;&amp;#039;Za książkę „Bieguni“. Nagroda Nike dla Tokarczuk&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;dziennik.pl,&amp;#039;&amp;#039; 5. Oktober 2008, abgerufen am 10. Oktober 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2010: [[Gloria-Artis-Medaille für kulturelle Verdienste]] in Silber&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url= http://www.mkidn.gov.pl/pages/posts/gloria_artis_dla_olgi_tokarczuk-448.php |titel= Gloria Artis dla Olgi Tokarczuk |hrsg= Ministerstwo Kultury i Dziedzictwa Narodowego |datum = 2010-01-29 |abruf = 2019-10-14|sprache = pl}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2012: [[Usedomer Literaturpreis]]&lt;br /&gt;
* 2015: Nike-Haupt- und Publikumspreis für &amp;#039;&amp;#039;Księgi Jakubowe&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wyborcza.pl/1,148404,18965980,nagroda-nike-2015-dla-olgi-tokarczuk-ksiegi-jakubowe-ksiazka.html &amp;#039;&amp;#039;Nagroda Nike 2015 dla Olgi Tokarczuk. „Księgi Jakubowe“ książką roku!&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;wyborcza.pl,&amp;#039;&amp;#039; 4. Oktober 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2015: [[Internationaler Brückepreis]] in Görlitz&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.brueckepreis.de/?ID=108&amp;amp;art_param=17 &amp;#039;&amp;#039;Internationaler Brückepreis geht an: 2015 – Olga Tokarczuk.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;brueckepreis.de,&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 11. Oktober 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2018: [[Man Booker International Prize]], gemeinsam mit der Übersetzerin Jennifer Croft, für „Bieguni“ (&amp;#039;&amp;#039;Flights&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 2018: Jan-Michalski-Literaturpreis für &amp;#039;&amp;#039;Les livres de Jakób&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Bern: Jan-Michalski-Literaturpreis geht an Autorin Olga Tokarczuk |Sammelwerk=[[Kleine Zeitung]] |Datum=2018-11-21 |Online={{Webarchiv |url=https://www.kleinezeitung.at/kultur/buecher/5533739/Bern_JanMichalskiLiteraturpreis-geht-an-Autorin-Olga-Tokarczuk?from=rss |wayback=20181122152720 |text=kleinezeitung.at}} |Abruf=2019-10-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2019: [[Ehrenbürger]]in von Breslau&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschlandfunk.de/literatur-nobelpreis-freie-fahrt-in-warschau-fuer-tokarczuk.2849.de.html?drn:news_id=1058661 |titel=Freie Fahrt in Breslau für Tokarczuk-Leser |hrsg=[[deutschlandfunk.de]] |datum= 2019-10-12|abruf=2019-10-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2019: [[Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung|EBRD]]-Literatur-Preis, gemeinsam mit der Übersetzerin Antonia Lloyd-Jones, für &amp;#039;&amp;#039;Drive your Plow&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url= https://www.ebrd.com/ebrd-literature-prize-longlist-2019.html |titel= EBRD Literature Prize – 2019 longlist| datum= 2019| hrsg= European Bank for Reconstruction and Development |abruf= 2019-10-25|sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2019: [[Nobelpreis für Literatur]] (rückwirkend für das Jahr 2018)&lt;br /&gt;
* 2021: Benennung eines [[Asteroid]]en nach ihr: [[(555468) Tokarczuk]]&lt;br /&gt;
* 2022: Nominierung zum [[International Booker Prize]] (Shortlist) mit &amp;#039;&amp;#039;The Books of Jacob&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Porter Anderson: &amp;#039;&amp;#039;[https://publishingperspectives.com/2022/04/at-london-book-fair-the-international-booker-prize-shortlist/ At London Book Fair: International Booker Prize Shortlist]&amp;#039;&amp;#039;, publishingperspectives.com, veröffentlicht und abgerufen am 7. April 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Miasto w lustrach&amp;#039;&amp;#039; (Stadt in Spiegeln, Gedichte). Beilage zur Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Okolice.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 10/1989.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Podróż ludzi Księgi&amp;#039;&amp;#039; (Die Reise der Buchmenschen). 1993.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;E.E.&amp;#039;&amp;#039; Roman. Wydawnictwo Literackie, 1995.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;E.E.&amp;#039;&amp;#039; Roman. Aus dem Polnischen von [[Lothar Quinkenstein]]. Kampa, Zürich 2024, ISBN 978-3-31-110139-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Prawiek i inne czasy.&amp;#039;&amp;#039; 1996.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Ur und andere Zeiten.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Polnischen von [[Esther Kinsky]]. Berlin Verlag, Berlin 2000, ISBN 3-8270-0340-7 und Kampa Verlag, Zürich 2019, ISBN 978-3-311-10018-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Szafa.&amp;#039;&amp;#039; Erzählungen. 1997.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Der Schrank.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Polnischen von Esther Kinsky. DVA, München 2000, ISBN 978-3-421-05381-7 und Kampa Verlag, Zürich 2020, ISBN 978-3-311-21014-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dom dzienny, dom nocny.&amp;#039;&amp;#039; Ruta, Wałbrzych 1999.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Taghaus, Nachthaus.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Polnischen von Esther Kinsky. DVA, München 2001, ISBN 3-421-05413-4 und Kampa Verlag, Zürich 2019, ISBN 978-3-311-10020-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lalka i Perła&amp;#039;&amp;#039; (Die Puppe und die Perle). Essay. 2000.&lt;br /&gt;
** Die Puppe und die Perle. Aus dem Polnischen von Lothar Quinkenstein, in: Bolesław Prus, Die Puppe, ISBN 978-3-311-10048-5 Kampa Verlag, Zürich 2025&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gra na wielu bębenkach. 19 opowiadań.&amp;#039;&amp;#039; [[Anthologie]]. Wydawnictwo Ruta, 2001.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Spiel auf vielen Trommeln.&amp;#039;&amp;#039; 19 Erzählungen. Aus dem Polnischen von Esther Kinsky. Matthes &amp;amp; Seitz, Berlin 2006, ISBN 3-88221-107-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Opowiadania zimowe.&amp;#039;&amp;#039; 2003 (Wintererzählungen; Hörbuch mit 3 Texten aus &amp;#039;&amp;#039;Spiel auf vielen Trommeln&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ostatnie historie.&amp;#039;&amp;#039; 2004.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Letzte Geschichten.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Polnischen von Esther Kinsky. DVA, München 2007, ISBN 978-3-421-05902-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anna In w grobowcach świata.&amp;#039;&amp;#039; 2006.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;AnnaIn in den Katakomben. Der Mythos der Mondgöttin [[Inanna]].&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Polnischen von Esther Kinsky. Berlin Verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-8270-0727-8.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Anna In. Eine Reise zu den Katakomben der Welt.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Polnischen von Lisa Palmes. Kampa Verlag, Zürich 2022, ISBN 978-3-311-10074-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bieguni.&amp;#039;&amp;#039; 2007.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Unrast.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Polnischen von Esther Kinsky. Schöffling &amp;amp; Co., Frankfurt/M. 2009, ISBN 978-3-89561-465-1 und Kampa Verlag, Zürich 2019, ISBN 978-3-311-10020-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Prowadź swój pług przez kości umarłych.&amp;#039;&amp;#039; [[Kriminalroman]]. 2009. (2017 wurde der Roman von [[Agnieszka Holland]] unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Die Spur (Film)|Die Spur]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Pokot&amp;#039;&amp;#039;) verfilmt).&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Der Gesang der Fledermäuse.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Polnischen von [[Doreen Daume]]. Schöffling &amp;amp; Co., Frankfurt/M. 2011, ISBN 978-3-89561-466-8 und Kampa Verlag, Zürich 2019, ISBN 978-3-311-10022-5.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Der Gesang der Fledermäuse&amp;#039;&amp;#039;, [[Der Audio Verlag]] 2019, ungekürzte Lesung 8:41 h gelesen von [[Angelika Thomas]], ISBN 3-7424-1553-0&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Moment niedźwiedzia.&amp;#039;&amp;#039; 2012 (Der Moment des Bären, Essays).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Księgi Jakubowe.&amp;#039;&amp;#039; 2014 (historischer Roman über [[Jakob Joseph Frank]] und den [[Frankismus (religiöse Bewegung)|Frankismus]]).&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Die Jakobsbücher]].&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Polnischen von [[Lisa Palmes]] und [[Lothar Quinkenstein]]. Kampa Verlag, Zürich 2019, ISBN 978-3-311-10014-0.&lt;br /&gt;
* mit Joanna Concejo (Illustratorin): &amp;#039;&amp;#039;Zgubiona dusza&amp;#039;&amp;#039;. Bilderbuch. Wydawnictwo Format, Wrocław 2017, ISBN 978-83-61488-743.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Die verlorene Seele&amp;#039;&amp;#039;. Aus dem Polnischen von Lothar Quinkenstein. Kampa Verlag, Zürich 2020, ISBN 978-3-311-40001-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Opowiadania bizarne&amp;#039;&amp;#039;. Zehn Erzählungen. Wydawnictwo Literackie, Krakau 2018, ISBN 978-83-08-06498-6.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Die grünen Kinder. Bizarre Geschichten&amp;#039;&amp;#039;. Aus dem Polnischen von Lothar Quinkenstein. Kampa Verlag, Zürich 2020, ISBN 978-3-311-10029-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Profesor Andrews w Warszawie. Wyspa&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Professor Andrews in Warschau. Die Insel&amp;#039;&amp;#039;).  Wydawnictwo Literackie, Krakau 2018, ISBN 978-83-08-06550-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der liebevolle Erzähler&amp;#039;&amp;#039;. Aus dem Polnischen von Lisa Palmes. Kampa Verlag, Zürich 2020, ISBN 978-3-311-10019-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Übungen im Fremdsein&amp;#039;&amp;#039;. Aus dem Polnischen von Bernhard Hartmann, Lisa Palmes und Lothar Quinkenstein. Kampa Verlag, Zürich 2021, ISBN 978-3-311-10075-1&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martina Wagner-Egelhaaf |Titel=Autorin Olga Tokarczuk: Blicke über den Rand der Welt |Sammelwerk=FAZ.NET |ISSN=0174-4909 |Online=https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/belletristik/olga-tokarczuk-blicke-ueber-den-rand-der-welt-17583612.html |Abruf=2021-11-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Empuzjon&amp;#039;&amp;#039;. Wydawnictwo Literackie, Krakau 2022, ISBN 978-83-08-07577-7.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Empusion. Eine natur(un)heilkundliche Schauergeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Roman. Aus dem Polnischen von Lisa Palmes und Lothar Quinkenstein. Kampa, Zürich 2023, ISBN 978-3-311-10044-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Libretto ===&lt;br /&gt;
* 2018: [[Libretto]] für die Oper in drei Akten &amp;#039;&amp;#039;Ahat Ilī – Sister of Gods&amp;#039;&amp;#039; von Aleksander Nowak nach &amp;#039;&amp;#039;Anna In w grobowcach świata / Anna In in den Katakomben&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://polishmusic.usc.edu/newsletter/2018/sep-2018/world-premiere-of-ahat-ili-sister-of-gods |titel=World Premiere of Ahat Ilī – Sister of Gods |hrsg=Polish Music Center in Califonia |datum=2018-09-09 |abruf=2019-10-22 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gespräche ===&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Hartmann]], Olga Tokarczuk: &amp;#039;&amp;#039; »Ich gehöre zu den modernen Nomaden.« Ein Gespräch über Literatur als Welterfahrung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Sinn und Form]]&amp;#039;&amp;#039; 4/2017, S. 447–454&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verfilmungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1996: Podróże Olgi T., Werdegang von Olga Tokarczuk bis 1995&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url= http://www.filmpolski.pl/fp/index.php?film=4213057 |titel = Podróże Olgi T. |datum = 1996|hrsg= filmpolski.pl|abruf= 2019-10-24|sprache=pl}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2000: Skarb, [[Adaption (Literatur)|Adaption]] der Erzählung &amp;#039;&amp;#039;Krysia&amp;#039;&amp;#039; aus: &amp;#039;&amp;#039;Dom dzienny, dom nocny&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2003: Żurek, Adaption der Erzählung &amp;#039;&amp;#039;Żurek&amp;#039;&amp;#039; aus: &amp;#039;&amp;#039;Opowiadania zimowe&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2004: Miłości, Adaption von &amp;#039;&amp;#039;Gra na wielu bębenkach&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2007: Aria Diva, Adaption der Erzählung &amp;#039;&amp;#039;Ariadna na Naksos&amp;#039;&amp;#039; aus: &amp;#039;&amp;#039;Gra na wielu bębenkach&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2011: Zniknięcie, Adaption der Erzählungen &amp;#039;&amp;#039;Kunicki Woda&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Kunicki Ziemia&amp;#039;&amp;#039; aus: &amp;#039;&amp;#039;Bieguni&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2019: Noc v Mariandu (tschechisch), Adaption der Erzählung &amp;#039;&amp;#039;Krysia&amp;#039;&amp;#039; aus: &amp;#039;&amp;#039;Dom dzienny, dom nocny&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Als Drehbuchautorin ===&lt;br /&gt;
* 1998: &amp;#039;&amp;#039;E.&amp;amp;nbsp;E.&amp;#039;&amp;#039;, Adaption des Romans &amp;#039;&amp;#039;E.&amp;amp;nbsp;E.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2017: [[Die Spur (Film)|Die Spur]], nach dem Roman &amp;#039;&amp;#039;Prowadź swój pług przez kości umarłych.&amp;#039;&amp;#039; Regie [[Agnieszka Holland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Marta Janachowska-Budych: &amp;#039;&amp;#039;Gedächtnismedium Literatur. Zur Wirkung der Literatur in der Erinnerungskultur am Beispiel der Werke von [[Elfriede Jelinek]] und Olga Tokarczuk.&amp;#039;&amp;#039; UAM Wydawnictwo Naukowe, Poznań 2014, ISBN 978-83-232-2818-9.&lt;br /&gt;
* [[Dörte Lütvogt]]: &amp;#039;&amp;#039;Raum und Zeit in Olga Tokarczuks Roman „Prawiek i inne czasy (Ur- und andere Zeiten)“&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studien zur deutschen und europäischen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Band 53). Lang, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. u.&amp;amp;nbsp;a. 2004, ISBN 3-631-51891-9 (Zugl.: Mainz, Univ., Diss., 2003).&lt;br /&gt;
* Lena von Geyso: &amp;#039;&amp;#039;Über das Er-Finden von Identität. Olga Tokarczuks Roman „Taghaus – Nachthaus“&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Fokus Osteuropa. Studentische Beiträge zur Kulturwissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band 1). Hrsg. von Agnieszka Brockmann und [[Christa Ebert]]. [[Europa-Universität Viadrina]], Frankfurt (Oder) 2010, {{DNB|1062701917}}, {{URN|nbn:de:kobv:521-opus-321}}.&lt;br /&gt;
* Georg Mrugalla: &amp;#039;&amp;#039;Olga Tokarczuk – Essay.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Kritisches Lexikon zur fremdsprachigen Gegenwartsliteratur]].&amp;#039;&amp;#039; 1. März 2012 ([https://www.munzinger.de/search/go/document.jsp?id=18000000540 munzinger.de] [[Munzinger-Archiv]]&amp;lt;!-- abgerufen am 31. Oktober 2019 --&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|122302885}}&lt;br /&gt;
* {{Perlentaucher|olga-tokarczuk}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000029336|Olga Tokarczuk|11. Oktober 2019}}&lt;br /&gt;
* [https://www.tokarczuk.wydawnictwoliterackie.pl/ Offizielle Homepage (polnisch)]&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm1451498}}&lt;br /&gt;
* {{ISFDB name|id= 169250|name= Olga Tokarczuk}}&lt;br /&gt;
* {{OL-Autor|OL258989A}}&lt;br /&gt;
* [https://www.toledo-programm.de/journale/772/die-funken-der-erlosung-journal-zur-ubersetzung-des-romans-die-jakobsbucher-von-olga-tokarczuk-kampa Die Funken der Erlösung. Journal zur Übersetzung des Romans &amp;quot;Die Jakobsbücher&amp;quot; von Olga Tokarczuk], von Lisa Palmes und [[Lothar Quinkenstein]] (über Jakob Joseph Frank), TOLEDO-Journal, nicht datiert, abgerufen am 23. Juli 2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Literaturnobelpreisträger}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122302885|NDL=01212834|LCCN=no96009452|VIAF=49338782}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tokarczuk, Olga}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobelpreisträger für Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stifter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Polnisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roman, Epik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essay]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Roman]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kurzgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Drehbuchautor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Psychotherapeut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Librettist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Booker Prize]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Kulturpreises Schlesien des Landes Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Gloria-Artis-Medaille für kulturelle Verdienste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nike-Literaturpreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schlesien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Breslau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Partia-Zieloni-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Warschau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Tokarczuk, Olga&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN= Olga Nawoja Tokarczuk (vollständiger Name); Natasza Borodin (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=polnische Schriftstellerin und Nobelpreisträgerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Januar 1962&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sulechów]] bei [[Zielona Góra]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
	</entry>
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