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	<title>Olga Sippl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T10:49:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Olga_Sippl&amp;diff=2078339&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schelmentraum: Weblink ergänzt</title>
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		<updated>2026-01-16T05:40:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Weblink ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Olga Sippl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geborene &amp;#039;&amp;#039;Stohwasser&amp;#039;&amp;#039;; * [[19. September]] [[1920]] in [[Stará Role|Altrohlau]], [[Tschechoslowakei]]; † [[18. Oktober]] [[2025]]) war eine [[Deutschland|deutsche]] [[Sozialdemokrat]]in und [[Autor]]in [[Sudetendeutsche|sudetendeutscher]] Herkunft und eines der Gründungsmitglieder der [[Seliger-Gemeinde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Aus einer Altrohlauer sozialdemokratischen Familie stammend kam Olga Stohwasser schon früh in Kontakt mit den verschiedenen Organisationen der sudetendeutschen [[Arbeiterbewegung]]. Bereits mit 5 Jahren ging sie zum Kinderturnen des [[Arbeiter-Turn- und Sportverband in der Tschechoslowakischen Republik|Arbeiter-Turn- und Sportverbands]]. Später wurde sie Mitglied der Roten Falken und der [[Sozialistische Jugend in der Tschechoslowakischen Republik|Sozialistischen Jugend]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Abschluss der Schule nahm Olga Stohwasser eine Stelle in der [[Urania Karlsbad|Karlsbader Urania]] an. 1936 wurde sie Mitglied der [[Deutsche sozialdemokratische Arbeiterpartei in der Tschechoslowakischen Republik|Deutschen sozialdemokratischen Arbeiterpartei in der Tschechoslowakischen Republik]]. Ab 1938 arbeitete sie für die Sozialversicherungsanstalt in [[Prag]]. Da sie wegen ihres Geburtsdatums in letzter Minute von der Emigration mit den Eltern nach England ausgeschlossen wurde, entschloss sie sich am 8. März 1939, kurz vor der Besetzung Prags durch die deutsche [[Wehrmacht]], mit ihrem damaligen Freund und späteren Mann Ernst nach Altrohlau zurückzugehen, wo sie eine Tätigkeit in der Landwirtschaftlichen Aufbaustelle ausübte. Ende Dezember 1943 wurde ihr Sohn Herbert († 1984) geboren. Ihr Mann fiel im März 1945 in [[Kurland-Kessel|Kurland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende übernahm Olga Sippl Büroarbeit im Karlsbader Antifa-Büro, das Listen über verlässliche Sozialdemokraten und Kommunisten anlegen sollte. Im Zuge der [[Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei]] musste sie am 20. November 1946 mit dem letzten Antifa-Transport [[Karlovy Vary]] verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit ihrem Sohn gelangte Olga Sippl ins [[Grenzdurchgangslager]] [[Furth im Wald]]. Nach einem weiteren Aufenthalt in [[Königsdorf (Bayern)|Königsdorf]], wo im März 1948 an der Gründung eines SPD-Ortsvereins beteiligt war, und einem kurzen Aufenthalt bei ihren Eltern im [[England|englischen]] [[Birmingham]] wurde sie am 1. Juli 1949 Angestellte der [[SPD Bayern|bayerischen SPD]] in [[München]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 unterzeichnete Olga Sippl, zusammen mit [[Richard Reitzner]], [[Alois Ullmann]] und [[Emil Werner (Redakteur)|Emil Werner]], die Gründungsurkunde der Seliger-Gemeinde. In den Folgejahren war sie Redaktionsmitglied des Verlags &amp;#039;&amp;#039;die Brücke&amp;#039;&amp;#039;, der das Mitteilungsblatt der Seliger-Gemeinde und weitere Publikationen herausbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits vor, aber besonders nach der [[Samtene Revolution|Samtenen Revolution]] reiste Olga Sippl diverse Male in die [[Tschechoslowakei]] bzw. nach [[Tschechien]] in die alte Heimat, um für Verständigung zwischen Tschechen und Deutschen zu werben. In zahlreichen Beiträgen schilderte sie so auch das Wirken der sudetendeutschen Sozialdemokratie. Für ihre Bemühungen um eine Aussöhnung zwischen Deutschen und Tschechen und für ihr Engagement in der [[Seliger-Gemeinde]] wurde sie 2002 mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik ausgezeichnet. 2016 erhielt sie aus der Hand des tschechischen Premierministers [[Bohuslav Sobotka]] die [[Karel Kramář|Karel-Kramář-Medaille]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://deutsch.radio.cz/premier-sobotka-zeichnet-sudetendeutsche-sozialdemokratin-olga-sippl-aus-8231710|titel=Radio Prag - Premier Sobotka zeichnet sudetendeutsche Sozialdemokratin Olga Sippl aus|werk=www.radio.cz|zugriff=2016-03-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Olga Sippl starb im Oktober 2025 im Alter von 105 Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://landesecho.cz/forum-der-deutschen/seliger-gemeinde-trauert-um-ehrenvorsitzende-olga-sippl/0024743/ |titel=Seliger-Gemeinde trauert um Ehrenvorsitzende Olga Sippl |werk=landesecho.cz |datum=2025-10-20 |abruf=2025-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* [[Urkunde]] des Zentralverbandes sudetendeutscher [[Exil]]organisationen in [[Kanada]] 1969&lt;br /&gt;
* [[Josef Seliger|Seliger]]-Plakette, überreicht 1970 von [[Adolf Hasenöhrl]]&lt;br /&gt;
* [[Georg von Vollmar|Georg-von-Vollmar]]-Medaille 1985&lt;br /&gt;
* [[Wenzel Jaksch|Wenzel-Jaksch]]-Gedächtnispreis 1985&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland]] 2002&lt;br /&gt;
* [[Ehrenvorsitzender|Ehrenvorsitzende]] der Seliger-Gemeinde Landesverband Bayern&lt;br /&gt;
* [[Bayerische Verfassungsmedaille]] in Silber 2010&lt;br /&gt;
* [[Ehrenvorsitzender|Ehrenvorsitzende]] der Seliger-Gemeinde Bundesverband&lt;br /&gt;
* Karel-Kramář-Medaille 2016&lt;br /&gt;
* [[Willy-Brandt-Medaille]] 2023&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Seliger Gemeinde |url=https://www.seliger-gemeinde.de/meldungen/olgas-103-geburtstag/ |titel=Olgas 103. Geburtstag |werk=seliger-gemeinde.de |datum=2023-10-14 |abruf=2025-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Letzter Versuch zum deutsch-tschechischen Ausgleich vor 50 Jahren&amp;#039;&amp;#039; München 1987.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Sohn des Volkes. Ernst Paul zum 100. Geburtstag; ein Lebensbild nach archivarischen Unterlagen&amp;#039;&amp;#039; die Brücke, München 1997.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rückschau auf 50 Jahre Seliger-Gemeinde&amp;#039;&amp;#039;, München 2001.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Treuegemeinschaft sudetendeutscher Sozialdemokraten in Schweden |im Spiegel des Sudeten-Jahrbuches der Seliger-Gemeinde&amp;#039;&amp;#039;, München 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alena Wagnerová: &amp;#039;&amp;#039;Helden der Hoffnung. Die anderen Deutschen aus den Sudeten 1935-1989&amp;#039;&amp;#039; aufbau, Berlin 2008 Jahr, ISBN 978-3-351-02657-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://search.worldcat.org/de/search?q=au=%22Sippl%2C%20Olga%22 Olga Sippl] in [[WorldCat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1104882779|VIAF=8146825343107632020}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sippl, Olga}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DSAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Bayerischen Verfassungsmedaille in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hundertjähriger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2025]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sippl, Olga&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Stohwasser, Olga&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=sudetendeutsche Sozialdemokratin und Autorin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. September 1920&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Altrohlau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Oktober 2025&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schelmentraum</name></author>
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