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	<title>Olga Neuwirth - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Toolittle: /* Kooperationen */</title>
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		<updated>2026-02-02T19:45:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kooperationen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Olga Neuwirth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. August]] [[1968]] in [[Graz]]) ist eine [[österreich]]ische [[Komponist]]in, Visual Artist und Autorin. Sie errang Bekanntheit vor allem durch ihre Opern und Musiktheaterwerke, die häufig ebenso aktuelle wie dezidiert politische Themen der Identität, Gewalt und Intoleranz behandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Olga Neuwirth ist die Tochter der Griseldis Neuwirth und des Pianisten [[Harald Neuwirth|Harry Neuwirth]]. Sie ist die Nichte von [[Gösta Neuwirth]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;munzinger&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.munzinger.de/search/document?index=mol-00&amp;amp;id=00000023479&amp;amp;type=text/html&amp;amp;query.key=AnLsRxEX&amp;amp;template=/publikationen/personen/document.jsp&amp;amp;preview= |titel=Olga Neuwirth - Munzinger Biographie |abruf=2019-12-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Schwester der Bildhauerin Flora Neuwirth.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mugi&amp;quot;&amp;gt;Eva Neumayr: [https://mugi.hfmt-hamburg.de/artikel/Olga_Neuwirth.html Artikel „Olga Neuwirth“]. In: &amp;#039;&amp;#039;MUGI. Musikvermittlung und Genderforschung: Lexikon und multimediale Präsentationen.&amp;#039;&amp;#039; hg. von Beatrix Borchard und Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, 2003ff. Stand vom 15. Mai 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre ursprünglichen Pläne, Trompete zu studieren, musste sie nach einem Unfall mit Kieferverletzung aufgeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;oe1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://oe1.orf.at/artikel/216228/Staatspreis-an-Olga-Neuwirth |titel=Staatspreis an Olga Neuwirth |werk=orf.at |hrsg=Österreichischer Rundfunk |sprache=de |abruf=2019-12-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits als Gymnasiastin nahm Neuwirth an Kompositionsworkshops mit [[Hans Werner Henze]] und [[Gerd Kühr]] teil.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mugi&amp;quot; /&amp;gt; Im Alter von sechzehn Jahren begegnete sie der Schriftstellerin und Literaturnobelpreisträgerin [[Elfriede Jelinek]], die beiden Künstlerinnen verbindet seitdem eine künstlerisch „fruchtbare Zusammenarbeit“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dirk Wieschollek |Titel=Multiple Identitäten |Sammelwerk=Neue Zeitung für Musik |Band=#3_2020 |Verlag=Schott |Ort=Mainz |Seiten=14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;flit&amp;quot;&amp;gt;[[Bettina Flitner]]: &amp;#039;&amp;#039;Frauen mit Visionen – 48 Europäerinnen. Mit Texten von [[Alice Schwarzer]].&amp;#039;&amp;#039; Knesebeck, München 2004, ISBN 3-89660-211-X, S. 156.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihrer ersten Auftragskomposition gab die damals siebzehnjährige Komponistin den Namen &amp;#039;&amp;#039;Die gelbe Kuh tanzt Ragtime&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;profil&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.profil.at/home/portraet-gespenstersonate-96350 |titel=Porträt: Gespenstersonate |werk=profil.at |datum=2004-10-23 |abruf=2019-12-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Werk wurde für die Eröffnung des Festivals „[[Steirischer Herbst|steirischer herbst]]“ 1985 komponiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://archiv.steirischerherbst.at/de/projects/1379/erffnung-steirischer-herbst |titel=Eröffnung 1985 |werk=Steirischer Herbst Retrospektive |hrsg=Steirischer Herbst |sprache=de |abruf=2022-03-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Olga Neuwirth studierte zunächst ab 1986 in [[San Francisco]] Komposition bei Elinor Armer am Conservatory of Music sowie Malerei und Film am Art College. In Wien setzte Olga Neuwirth ihre Studien an der [[Universität für Musik und darstellende Kunst Wien|Hochschule für Musik und darstellende Kunst]] sowie am Elektroakustischen Institut fort. Von 1993 bis 1994 studierte Neuwirth bei [[Tristan Murail]] in Paris.&amp;lt;ref name=&amp;quot;munzinger&amp;quot; /&amp;gt; Wesentliche Anregungen erhielt sie durch die Begegnungen mit [[Adriana Hölszky]] (&amp;#039;&amp;#039;Nicht beirren lassen! Weitermachen!&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref name=&amp;quot;flit&amp;quot; /&amp;gt; und [[Luigi Nono]]. Das Studium schloss sie mit einer Magisterarbeit „Über den Einsatz von Filmmusik in ‚[[Liebe bis in den Tod|L’amour à mort]]‘ von [[Alain Resnais]]“ ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.boosey.com/pages/cr/composer/composer_main?composerid=5292&amp;amp;ttype=BIOGRAPHY |titel=Olga Neuwirth: Biography |hrsg=Boosey &amp;amp; Hawkes Berlin |abruf=2021-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 wurde Olga Neuwirth mit Mini-Opern nach Texten von [[Elfriede Jelinek]] international bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Olga Neuwirths originäre Kompositionsweise ist geprägt von Heranziehung vielfältiger Kompositionstechniken und hybrider Klangmaterialien bei stetiger Hinterfragung von Normativen in künstlerischen und sozial-politischen Fragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Neuwirth spricht von einer „Art-in-Between“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dwbf&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dirk Wieschollek |url=https://blog.berlinerfestspiele.de/abenteuerlust-und-unangepasstheit/ |titel=Abenteuerlust und Unangepasstheit |werk=Blog der Berliner Festspiele |hrsg=Berliner Festspiele |datum=2019-08-22 |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200924212532/https://blog.berlinerfestspiele.de/abenteuerlust-und-unangepasstheit/ |archiv-datum=2020-09-24 |abruf=2023-10-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Stefan Drees bemerkt dazu: „Das Katastrophische, das Umkippen in ungewohnte Regionen mit all seinen Konsequenzen ist daher eine Grundgestimmtheit ihres Schaffens, die sich wie ein roter Faden durch ihre Werke windet.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stefan Drees |url=https://boosey.com/pages/cr/composer/composer_main?composerid=5292&amp;amp;ttype=INTRODUCTION |titel=Kommentar |werk=Boosey &amp;amp; Hawkes |abruf=2021-09-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Meist der sogenannten „zeitgenössischen klassischen Musik“ zugeordnet, streben ihre Werke seit den späten 1980er-Jahren eine Überwindung der vom Musikbetrieb gesetzten Genre-Beschränkungen an. Aus einer Vielzahl von „[...] Inspirationsquellen […] aus Kunst, Architektur, Literatur und Musik, Geistesgeschichte, Psychologie, Naturwissenschaft und Alltagswirklichkeit [...]“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dirk Wieschollek |Titel=Multiple Identitäten |Sammelwerk=Neue Zeitschrift für Musik |Band=#3_2020 |Verlag=Schott |Ort=Mainz |Datum=2020 |Seiten=13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; kreiert Neuwirth eine mehrdimensionale wie eigenständige Kunstform. Beispielsweise verdichten sich in &amp;#039;&amp;#039;Le Encantadas o le avventure nel mare delle meraviglie&amp;#039;&amp;#039; (2014) Neuwirths Beschäftigung mit [[Herman Melville]]s Novelle &amp;#039;&amp;#039;Le Encantadas&amp;#039;&amp;#039; (1894) sowie Impulse aus der Klangwelt von [[Luigi Nono]] – hier insbesondere aus seinem einflussreichen Werk &amp;#039;&amp;#039;[[Prometeo]]&amp;#039;&amp;#039; (1984) – zu einem „[...] fiktionale[n] Abenteuerroman durch vielfältige Raumklangwirkungen hindurch“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Olga Neuwirth im Gespräch mit Stefan Drees |url=https://www.ricordi.com/de-DE/News/2015/10/Neuwirth-Le-encantadas.aspx |titel=Triumph für Neuwirths “Le encantadas” |werk=Ricordi Verlag |sprache=de |abruf=2021-09-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ausgangspunkt der Komposition ist dabei die akustische Vermessung (Neuwirth: „akustische Denkmalpflege“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;) der Chiesa San Lorenzo in [[Venedig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Olga Neuwirth schuf mehrere abendfüllende Musiktheaterwerke: Die Video-Oper &amp;#039;&amp;#039;Lost Highway&amp;#039;&amp;#039; (2003) nach David Lynch, &amp;#039;&amp;#039;Bählamms Fest&amp;#039;&amp;#039; (1993/1997) nach Leonora Carrington, &amp;#039;&amp;#039;The Outcast&amp;#039;&amp;#039; nach Herman Melville, &amp;#039;&amp;#039;American Lulu&amp;#039;&amp;#039; nach Alban Berg. Neuwirths Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Orlando (Neuwirth)|Orlando]],&amp;#039;&amp;#039; basierend auf dem Roman von [[Virginia Woolf]], ist die erste von einer Frau komponierte abendfüllende Oper, die von der [[Wiener Staatsoper]] in Auftrag gegeben wurde. Die Uraufführung fand am 8. Dezember 2019 statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Reinhard J. Brembeck |url=https://www.sueddeutsche.de/kultur/olga-neuwirth-interview-orlando-wiener-staatsoper-1.4712643 |titel=Olga Neuwirth im Interview: Androgyne Klänge |werk=SZ Online |hrsg=Süddeutsche Zeitung Digitale Medien GmbH |datum=2019-12-11 |sprache=de |abruf=2019-12-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bayerischer Rundfunk |url=https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/olga-neuwirth-orlando-urauffuehrung-wiener-staatsoper-100.html |titel=„Orlando“ an der Wiener Staatsoper: Gnadenlos gut gemeint |werk=Bayerischer Rundfunk |datum=2019-12-10 |sprache=de |abruf=2019-12-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend wurde diese bei der internationalen Kritikerumfrage des Fachzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Opernwelt &amp;#039;&amp;#039;zur Uraufführung des Jahres gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessiert an einem breiten Spektrum von Anregungen und Ausdrucksmöglichkeiten, überschritt Neuwirth bereits in den 1990er Jahren die Genregrenzen zwischen Schauspiel, [[Oper]], Hörspiel, [[Performance (Kunst)|Performance]] und Video. Dies spiegelt sich in Titeln ihrer Werke, bspw. in &amp;#039;&amp;#039;The Outcast – a musicstallation-theater&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.olganeuwirth.com/projects.php |titel=Webseite von Olga Neuwirth |sprache=de |abruf=2021-09-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wider. Neuwirth setzte es sich häufig zum Ziel, etablierte Präsentationsformen von Konzerten aufzubrechen, um so zu einer „fluid[en] Form“&amp;lt;ref name=&amp;quot;dwbf&amp;quot; /&amp;gt; zu gelangen. So wurden für die Umbaupausen bei ihren beiden „Porträt-Konzerten“ im Rahmen der Salzburger Festspiele 1998 z.&amp;amp;nbsp;B. aufziehbare Kinderspielzeug-Instrumente auf einer verstärkten Metallplatte mittels mehrerer, ein immersives Hörerlebnis erzeugender Lautsprecher in den Zuhörerraum übertragen und live auf eine Leinwand projiziert. Zusätzlich dazu wurden Elfriede Jelineks „Aufforderungs-Texte“ zu Verhaltensweisen des Publikums eingeblendet. Eine Erweiterung der künstlerischen Wirkkraft aus dem Konzertsaal in den öffentlichen Raum hinein in Neuwirths Werken ist explizit zu finden u.&amp;amp;nbsp;a. in &amp;#039;&amp;#039;Talking Houses&amp;#039;&amp;#039; (1996), einer Beschallung aller Geschäfte des Hauptplatzes der Stadt Deutschlandsberg (zusammen mit Hans Hoffer), oder der Klanginstallation &amp;#039;&amp;#039;… le temps désechanté … ou dialogue aux enfers&amp;#039;&amp;#039; (2005) am Place [[Igor Stravinsky]] in Paris. Im Rahmen dieser 2005 vom [[Institut de recherche et coordination acoustique/musique|IRCAM Paris]] beauftragten Arbeit interagierten elektroakustische Klänge mittels einer Motion-Capture-Kamera mit den sich auf dem Platz bewegenden Menschenströmen. Die wachsende Anzahl der Passanten setzte dabei eine musikalische Transformation in Gang. Die Pariser Polizei erzwang eine Beendigung der Klanginstallation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuwirths Beschäftigung mit Schnittmengen von Musik und bildender Kunst gipfelte 2007 in der Teilnahme an der [[documenta 12]] mit einer Klang/Film-Installation.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mugi&amp;quot; /&amp;gt; Zusätzlich erweiterte sie das Feld ihrer Tätigkeiten immer wieder mit dem Verfassen von Texten, Filmdrehbüchern sowie dem Realisieren von Kurzfilmen, Performances und Fotoserien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuwirth zeichnet ebenfalls für diverse Filmmusiken verantwortlich, so die Musik zu den Stummfilmen &amp;#039;&amp;#039;[[Symphonie diagonale]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1924, &amp;#039;&amp;#039;Maudite soit la Guerre&amp;#039;&amp;#039; (1914), &amp;#039;&amp;#039;Stadt ohne Juden&amp;#039;&amp;#039; (1924) sowie die Tonspuren zu Filmen von Kurt Mayer und Josef Dabernig. Die Komponistin schrieb außerdem Musik zum Spielfilm [[Das Vaterspiel (Film)|&amp;#039;&amp;#039;Das Vaterspiel&amp;#039;&amp;#039;]] von [[Michael Glawogger]], der im Jahr 2009 im Rahmen der Berlinale aufgeführt wurde, sowie für &amp;#039;&amp;#039;[[Ich seh Ich seh]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Veronika Franz]] und [[Severin Fiala]], der 2014 bei den [[Internationale Filmfestspiele von Venedig|Internationalen Filmfestspielen von Venedig]] Premiere feierte. Sie arbeitete ebenfalls mit der französischen Installations-, Video- und Konzeptkünstlerin [[Dominique Gonzalez-Foerster|Dominique Gonzales-Foerster]] an der Raumkomposition &amp;#039;&amp;#039;...ce qui arrive...&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ensemble Modern |url=https://www.ensemble-modern.com/de/mediathek/texte/2004-10-01/ce-qui-arrive-interview-mit-olga-neuwirth-und-dominique-gonzalez-foerster |titel=...ce qui arrive... Interview mit Olga Neuwirth und Dominique Gonzalez-Foerster |hrsg=Ensemble Modern |sprache=de |abruf=2021-09-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuwirth hat stets den Alltag der innerhalb der Gegenwartskunst eher marginalisierten Berufsgruppe der Komponisten und besonders der Komponistinnen reflektiert und dies in vielen Texten klar vermittelt. Sie äußerte sich zudem immer wieder politisch (wie z.&amp;amp;nbsp;B. in ihrer Rede vor der Staatsoper Wien bei der Großdemonstration am 19.&amp;amp;nbsp;September 2000 mit dem Titel „Ich lasse mich nicht wegjodeln)“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.beckmesser.de/komponisten/neuwirth/jodel-d.html |titel=Beckmesser – Die Seite für neue Musik und Musikkritik |sprache=de |abruf=2021-09-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, um Wachsamkeit gegenüber gesellschaftlichen und politischen Veränderungen zu fordern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kooperationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Olga Neuwirth erhielt Aufträge von internationalen Institutionen wie der [[Carnegie Hall]], dem [[Lucerne Festival]], den Salzburger Festspielen, der Elbphilharmonie Hamburg, der [[Wiener Staatsoper]] und vielen anderen. Als composer-in-residence war sie 1999 bei den Salzburger Festspielen tätig, 2000 beim Koninklijk Filharmonisch Orkest van Vlaanderen in Antwerpen, 2002 sowie 2016 beim Lucerne Festival, dem Festival d’Automne 2011, 2019 in der Elbphilharmonie Hamburg und dem Wiener Konzerthaus. Ihre Werke wurden u.&amp;amp;nbsp;a. von den Dirigenten [[Pierre Boulez]], Peter Eötvös, Daniel Harding, Matthias Pintscher, Valerij Gergjev, [[Susanna Mälkki]], [[François-Xavier Roth]] und Alan Gilbert zur Aufführung gebracht. Führende Orchester und Ensembles nahmen Olga Neuwirths Kompositionen in ihre Programme auf, darunter Wiener Philharmoniker, [[Berliner Philharmoniker]], New York Philharmonic Orchestra, Scottish Symphony Orchestra, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, [[BBC Symphony Orchestra]], London Symphony Orchestra, Orchestre Philharmonique de Radio France, NDR Sinfonieorchester, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, ORF Radio Sinfonieorchester, [[Ensemble intercontemporain|Ensemble Intercontemporain]], [[Ensemble Modern]], ICE Ensemble, Talea Ensemble, Klangforum Wien, London Sinfonietta, [[Ensemble musikFabrik]], Phace Ensemble sowie das [[Arditti Quartett|Arditti Quartet]]. Zahlreiche Solisten wie [[Håkan Hardenberger|Hakan Hardenberger]], Antoine Tamestit, [[Thomas Larcher]], [[Jochen Kowalski]], Robyn Schulkowsky, Marino Formenti, Claire Chase und [[Andrew Watts (Countertenor)|Andrew Watts]] wirkten bei Aufführungen von Olga Neuwirths Werken mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuwirth arbeitet häufig darüber hinaus mit Künstlern anderer Kunstgattungen zusammen, so mit dem Architekten [[Peter Zumthor]] (Bregenz 2017)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kunsthaus-bregenz.at/ausstellungen/peter-zumthor |titel=Peter Zumthor |abruf=2021-10-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, den New Yorker Architekten von [[Asymptote Architecture]] (ZKM 2017) sowie dem Akustiker Markus Noisternig. Auch zeichnet die Komponistin neben dem Videokünstler Tal Rosner für die interaktive Installation &amp;#039;&amp;#039;Disenchanted Island&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.olganeuwirth.com/projects.php |titel=olga neuwirth - projects |abruf=2021-10-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Centre Georges-Pompidou|Centre Pompidou]] Paris (2016) verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist Mitglied der [[Bayerische Akademie der Schönen Künste|Bayerischen Akademie der schönen Künste]], der [[Akademie der Künste (Berlin)]] sowie der [[Königlich Schwedische Musikakademie|Royal Swedish Academy of Music]] und hat seit 2021 eine [[Professor|Professur]] an der [[Universität für Musik und darstellende Kunst Wien|Universität für Musik und darstellende Kunst]] in Wien inne.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mdw.ac.at/1663/ |titel=Olga Neuwirth {{!}} mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien |sprache=de |abruf=2021-10-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--chronologisch--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1997: [[Erste-Bank-Kompositionspreis]]&lt;br /&gt;
* 1999: [[Hindemith-Preis]] und Förderpreis vom [[Ernst von Siemens Musikpreis]]&lt;br /&gt;
* 2000: [[Ernst-Krenek-Preis]] für die Oper &amp;#039;&amp;#039;Bählamms Fest&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* 2008: Heidelberger Künstlerinnenpreis für … miramondo multiplo …&lt;br /&gt;
* 2009: South Bank Show Award für &amp;#039;&amp;#039;Lost Highway&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2010: [[Großer Österreichischer Staatspreis|Großer Österreichischer Staatspreis für Musik]] als erste Frau und als jüngste Staatspreisträgerin&amp;lt;ref&amp;gt;[http://derstandard.at/1263706168087/ &amp;#039;&amp;#039;Komponistin Olga Neuwirth erhält großen österreichischen Staatspreis.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Standard]].&amp;#039;&amp;#039; 28. Jänner 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;oe1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2010: [[Louis Spohr Musikpreis Braunschweig]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://derstandard.at/1259282046436/Lorbeer-Deutscher-Musikpreis-geht-an-Olga-Neuwirth &amp;#039;&amp;#039;derStandard.at – Deutscher Musikpreis geht an Olga Neuwirth&amp;#039;&amp;#039;] APA-Meldung vom 16. Dezember 2009, abgerufen am 18. Dezember 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2011: Nominierung für den [[Österreichischer Filmpreis 2011|Österreichischen Filmpreis]] für die Musik zum Film &amp;#039;&amp;#039;[[Das Vaterspiel (Film)|Das Vaterspiel]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2014: Nominierung für den Österreichischen Filmpreis für ihre Musik zum Film &amp;#039;&amp;#039;Ich seh Ich seh&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2017: [[Deutscher Musikautorenpreis]] (Kategorie „Komposition Orchester“)&lt;br /&gt;
* 2019: Preis der [[Christoph-und-Stephan-Kaske-Stiftung]]&lt;br /&gt;
* 2019: [[Österreichisches Ehrenzeichen und Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst|Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kleinezeitung.at/kultur/klassik/5733707/Staatsoper-Wien_Olga-Neuwirth-erhaelt-das-Ehrenzeichen-fuer |titel=Staatsoper Wien: Olga Neuwirth erhält das Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst |werk=[[Kleine Zeitung]] |datum=2019-12-05 |sprache=de |abruf=2019-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2020: [[Robert Schumann-Preis für Dichtung und Musik]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.adwmainz.de/nachrichten/artikel/verleihung-des-robert-schumann-preises-fuer-dichtung-und-musik-an-olga-neuwirth.html Olga Neuwirth erhält den Robert Schumann-Preis für Dichtung und Musik 2020]&amp;#039;&amp;#039;, adwmainz.de, erschienen und abgerufen am 24. April 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2021: [[Wolf-Preis|Wolf Prize]] [[Liste der Wolf-Preisträger in der Kunst|for Music]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;orf3200901&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://orf.at/stories/3200901/ |titel=Olga Neuwirth erhält Wolf Prize for Music |werk=[[ORF.at]] |datum=2021-02-10 |abruf=2021-02-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (zusammen mit Stevie Wonder)&lt;br /&gt;
* 2021: [[Opus Klassik]]: Komponist*in des Jahres&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.opusklassik.de/ |titel=Die OPUS KLASSIK Preisträger*innen 2021 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210827145850/https://www.opusklassik.de/ |archiv-datum=2021-08-27 |abruf=2021-09-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2022: [[Grawemeyer Award]] für die Oper &amp;#039;&amp;#039;Orlando&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://grawemeyer.org/music-composition 2022 Recipient]. Abgerufen am 25. Jänner 2022 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2022: [[Ernst von Siemens Musikpreis]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;orf3146301&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://steiermark.orf.at/stories/3146301 |titel=Ernst von Siemens-Musikpreis für Olga Neuwirth |werk=[[ORF.at]] |datum=2022-03-07 |abruf=2022-03-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2025: [[Ehrendoktorwürde]] der [[Kunstuniversität Graz]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://steiermark.orf.at/stories/3326000/ | titel=Komponistin jetzt Ehrendoktorin an Kunstuni|datum=2025-10-15|abruf=2025-10-17|autor=|werk=[[ORF.at]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kompositionen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Die Kompositionen von Olga Neuwirth sind überwiegend bei [[Boosey &amp;amp; Hawkes|Boosey&amp;amp;Hawkes]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.boosey.com/composer/Olga+Neuwirth |titel=Olga Neuwirth |hrsg=Boosey&amp;amp;Hawkes |abruf=2021-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Ricordi]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ricordi.com/de-DE/Composers/N/Neuwirth-Olga.aspx |titel=Olga Neuwirth |hrsg=Ricordi |sprache=en |abruf=2021-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bühnenwerke ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Körperliche Veränderungen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Der Wald&amp;#039;&amp;#039; (1989/1990). Zwei ‚Handtelleropern‘ nach Elfriede Jelinek&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bählamms Fest&amp;#039;&amp;#039; (1994/1997–98). Musiktheater in 13 Bildern nach [[Leonora Carrington]]; Libretto nach der Übersetzung von Heribert Becker von Elfriede Jelinek&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lost Highway&amp;#039;&amp;#039; (2002–2003)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;American Lulu&amp;#039;&amp;#039; (2006–2011). Neuinterpretation von Alban Bergs Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Lulu (Oper)|Lulu]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Outcast – Homage to [[Herman Melville]]&amp;#039;&amp;#039; (2009–2011). Musicstallation-theater mit Video&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kloing! and A songplay in 9 fits. Hommage à [[Klaus Nomi]]&amp;#039;&amp;#039; (2011). Ein musiktheatralischer Abend zusammengestellt und inszeniert von Olga Neuwirth&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Orlando (Neuwirth)|Orlando]]&amp;#039;&amp;#039; (2019). Auftragswerk der [[Wiener Staatsoper]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Monster’s Paradise&amp;#039;&amp;#039; (2026), Uraufführung an der [[Staatsoper Hamburg]] am 1. Februar 2026, Libretto [[Elfriede Jelinek]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.profil.at/kultur/oper-olga-neuwirth-elfriede-jelinek-donald-trump-putin-hamburgische-staatsoper-tobias-kratzer/403126762 | titel=Oper als Politgroteske: Olga Neuwirth und Elfriede Jelinek über Trumps Tyrannei|datum=2026-02-01|abruf=2026-02-01|autor=Stefan Grissemann|werk=profil.at}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ndr.de/kultur/musik/olga-neuwirths-monsters-paradise-ueberbordende-klangfantasie,olganeuwirth-102.html | titel=Olga Neuwirths &amp;quot;Monster&amp;#039;s Paradise&amp;quot;: Überbordende Klangfantasie|datum=2026-01-31|abruf=2026-02-01|autor=|werk=ndr.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Instrumentalkonzerte ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sans soleil&amp;#039;&amp;#039; (1994). Zerrspiegel für zwei [[Ondes Martenot]], Orchester und Live-Elektronik&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Photophorus&amp;#039;&amp;#039; (1997) für zwei E-Gitarren und Orchester&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;locus...doublure...solus&amp;#039;&amp;#039; (2001) für Klavier und Orchester (Orchesterfassung)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zefiro aleggia...nell´infinito...&amp;#039;&amp;#039; (2004) für Fagott und Orchester&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;… miramondo multiplo …&amp;#039;&amp;#039; (2006) für Trompete und Orchester&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Remnants of songs...an Amphigory&amp;#039;&amp;#039; (2009) für Viola und Orchester&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Trurliade – Zone Zero&amp;#039;&amp;#039; (2016) für Schlagzeug und Orchester&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orchesterwerke ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Clinamen / Nodus&amp;#039;&amp;#039; (1999) für Orchester&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;anaptyxis&amp;#039;&amp;#039; (2000) für Orchester&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Masaot/Clocks without Hands&amp;#039;&amp;#039; (2013) für Orchester&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Keyframes for a Hippogriff – Musical Calligrams in memoriam Hester Diamond&amp;#039;&amp;#039; (2019) für Orchester, Countertenor und Knabenchor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ensemblewerke ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Elfi und Andi&amp;#039;&amp;#039; (1997) für Sprecher, E-Gitarre, Kontrabass, Bassklarinette, Saxophon und 2 CD-Zuspielungen. Text: Elfriede Jelinek&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Long Rain – a video opera with surround-screens&amp;#039;&amp;#039; (1999/2000) für 4 Solisten, 4 Ensemblegruppen und Live-Elektronik nach einer Erzählung von [[Ray Bradbury]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Construction in space&amp;#039;&amp;#039; (2000) für 4 Solisten, 4 Ensemblegruppen und Live-Elektronik&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;un posto nell&amp;#039;acqua&amp;#039;&amp;#039; (2009)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eleanor&amp;#039;&amp;#039; (2014/2015) für Bluessängerin, drum-kit-player, Ensemble und Samples&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aello - ballet mécanomorphe&amp;#039;&amp;#039; (2016/2017) für Solo-Flöte, 2 Trompeten, Streicher, Synthesizer und Schreibmaschine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kammermusik ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Akroate Hadal&amp;#039;&amp;#039; (1995) 1. Streichquartett* &amp;#039;&amp;#039;voluta / sospeso&amp;#039;&amp;#039; (1999) für Bassetthorn, Klarinette, Violine, Violoncello, Schlagzeug und Klavier&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ondate II&amp;#039;&amp;#039; (1998) für zwei Bassklarinetten&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hommage à Klaus Nomi&amp;#039;&amp;#039; (1998) Songs für Countertenor und kleines Ensemble&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;...ad auras... in memoriam H.&amp;#039;&amp;#039; (1999) für zwei Violinen und Holztrommel ad lib.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;settori&amp;#039;&amp;#039; (1999) 2. Streichquartett&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwei Räthsel von W.A.M.&amp;#039;&amp;#039; (1999) Text: W. A. Mozart, Leopold Mozart; für Koloratursopran, Alt, Viola, Violoncello, 6 Zimbeln, Tonband und Live-Elektronik&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Marsyas&amp;#039;&amp;#039; (2004) für Klavier solo&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;... ce qui arrive ...&amp;#039;&amp;#039; (mit interaktivem Live-Video von [[Dominique Gonzalez-Foerster|Dominique Gonzales-Foerster]]) (2003/2004) für 2 Ensemblegruppen, Samples und Live-Elektronik nach Texten von [[Paul Auster]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;In Nacht und Eis (2006)&amp;#039;&amp;#039; für Fagott, Violoncello mit Ringmodulator&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kloing!&amp;#039;&amp;#039; (2007) für Klavier (computer-aided CEUS-piano) und ein interaktives Live-Video&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hommage à Klaus Nomi&amp;#039;&amp;#039; Fassung für Kammerorchester (2009)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;in the realms of the unreal&amp;#039;&amp;#039; (2009) 3. Streichquartett&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Trurl-Tichy-Tinkle&amp;#039;&amp;#039; (2016) für Klavier Solo&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Quasare / Pulsare II&amp;#039;&amp;#039; (2017) für Violine, Violoncello und Klavier&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;CoronAtion Cycle (2020)&amp;#039;&amp;#039; CoronAtion IV/Version I – Eine 9-stündige Live-Sound-Installation für [[Robyn Schulkowsky]] und [[Joey Baron]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Olga Neuwirth: &amp;#039;&amp;#039;Bählamms Fest: Ein venezianisches Arbeitsjournal.&amp;#039;&amp;#039; Droschl Verlag, Graz 2003.&lt;br /&gt;
* [[Bettina Flitner]]: &amp;#039;&amp;#039;Frauen mit Visionen – 48 Europäerinnen. Mit Texten von [[Alice Schwarzer]].&amp;#039;&amp;#039; Knesebeck, München 2004, ISBN 3-89660-211-X, S.&amp;amp;nbsp;154–157.&lt;br /&gt;
* Stefan Drees (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Olga Neuwirth. Zwischen den Stühlen. A Twilight Song auf der Suche nach dem fernen Klang.&amp;#039;&amp;#039; Anton Pustet, Salzburg 2008, ISBN 978-3-7025-0582-0.&lt;br /&gt;
* Stefan Drees, Susanne Kogler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kunst als Spiegel realer, virtueller und imaginärer Welten. Zum künstlerischen Schaffen Olga Neuwirths.&amp;#039;&amp;#039; Leykam, Graz/Wien 2020, ISBN 978-3-7011-0449-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.olganeuwirth.com/ Offizielle Website von Olga Neuwirth]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|120491796|TEXT=Werke von}}&lt;br /&gt;
* [https://www.klassika.info/Komponisten/Neuwirth_Olga/wv_abc.html Werkeverzeichnis von Olga Neuwirth] auf &amp;#039;&amp;#039;Klassika.info&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* „Nicht wegjodeln lassen“ – [https://www.cicero.de/salon/nicht-wegjodeln-lassen/52703 Porträt über Olga Neuwirth] im Magazin &amp;#039;&amp;#039;Cicero&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* „Nach New York! Nach Babylon!“ – {{Webarchiv |url=https://www.zeit.de/2012/40/oper-joerg-widmann-olga-neuwirth/komplettansicht |wayback=20130522121449 |text=Porträt über Olga Neuwirth}} in &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit&amp;#039;&amp;#039;, 3. Oktober 2012&lt;br /&gt;
* „Komponistin im Zwiespalt“ – [https://oe1.orf.at/artikel/216228 Beitrag über Olga Neuwirth] im &amp;#039;&amp;#039;ORF&amp;#039;&amp;#039;, 8. April 2017&lt;br /&gt;
* [http://www.mediathek.at/trefferliste/searchword/czoxNjoiIk5ldXdpcnRoLCBPbGdhIiI7/ Archivaufnahmen von und mit Olga Neuwirth] im Onlinearchiv der [[Österreichische Mediathek|Österreichischen Mediathek]]&lt;br /&gt;
* [https://www.deutschlandfunkkultur.de/olga-neuwirth-siemens-musikpreis-100.html Siemens-Musikpreis für Olga Neuwirth – Pionierin und Feministin] – Gespräch mit der Komponistin im [[Deutschlandfunk Kultur]], 8. März 2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Hindemith-Preisträger&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Siemens Musikpreis – Hauptpreisträger&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Siemens Musikpreis – Förderpreisträger&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Preisträger der Christoph-und-Stephan-Kaske-Stiftung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=120491796|LCCN=n97003009|VIAF=84231469}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Neuwirth, Olga}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Oper)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (documenta)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Österreichischen Staatspreises für Musik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des österreichischen Ehrenzeichens für Wissenschaft und Kunst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Künste (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Neuwirth, Olga&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichische Komponistin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. August 1968&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Graz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Toolittle</name></author>
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