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	<title>Olesno - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Olesno&amp;diff=415773&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wietek: überarb. + weitere lf, format u. a.</title>
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		<updated>2026-04-11T11:15:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;überarb. + weitere lf, format u. a.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die Stadt. Zur Gemeinde in der Woiwodschaft Kleinpolen siehe [[Gmina Olesno (Powiat Dąbrowski)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Olesno&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:POL Olesno COA (do 2019).svg|111px|Wappen von Olesno]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Opole&lt;br /&gt;
| Powiat             = Olesno&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Oleski&lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Olesno&lt;br /&gt;
| GemeindeLink       = Gmina Olesno&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 52&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = 30&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 18&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 25&lt;br /&gt;
| Längensekunde      = 00&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner       = 9439&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum       = 31. Dez. 2016&lt;br /&gt;
| OrtFläche          = 15.10&lt;br /&gt;
| Höhe               = 240&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 46-300&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 34&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = OOL&lt;br /&gt;
| Straße1            = [[Droga krajowa 11|DK 11]] [[Kołobrzeg]]–[[Bytom]]&lt;br /&gt;
| Schienen1          = [[Bahnstrecke Kalety–Wrocław|Lubliniec–Kluczbork]]&lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Flughafen Katowice|Katowice]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Olesno&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Rosenberg O.S.&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Kleinstadt]] in der [[Gmina Olesno|Stadt- und Landgemeinde Olesno]] im [[Powiat Oleski]] der [[Woiwodschaft Opole]] in Polen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Stadt  liegt im nordöstlichen Teil [[Oberschlesien]]s etwa 47 Kilometer nordöstlich von [[Opole]] am [[Stober]] ({{plS|Stobrawa}}), einem rechten Zufluss der [[Oder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Olesno - town hall 01.jpg|mini|Rathaus Olesno]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Olesno - statue on main square 03.jpg|mini|[[Ring (Marktplatz)|Ring]] mit [[Rathaus (Olesno)|Rathaus]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Olesno - Corpus Christi church 01.jpg|mini|hochkant|Katholische Corpus-Christi-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kościół ewangelicki w Oleśnie.jpg|mini|hochkant|Evangelische Kreuzkirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kościół odpustowy św Anny w Oleśnie.jpg|mini|[[Annakirche (Olesno)|Schrotholzkirche St. Anna]] ([[Wallfahrtskirche]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Olesno/Rosenberg gehört zu den ältesten Städten bzw. Siedlungsplätzen [[Schlesien]]s. Durch [[Archäologischer Fund|Archäologische Funde]] konnten [[jungsteinzeit]]liche Besiedlungsspuren im heutigen Stadtgebiet nachgewiesen werden. Die strategische Lage am Rande der [[Bernsteinstraße]], die von der [[Ostsee]] bis zum [[Mittelmeer]] führte, sowie des [[Via Regia|Königsweges]] von [[Krakau]] nach [[Breslau]] und weiter nach [[Leipzig]] und [[Mainz]] begünstigte eine kontinuierliche Besiedlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt gehörte von Anfang an zum [[Herzogtum Oppeln]], das den [[Schlesische Piasten|Schlesischen Piasten]] unterstand. Es wurde erstmals 1226 anlässlich der Einweihung der St.-Michaels-Kirche durch den [[Bistum Breslau|Breslauer Bischof]] [[Lorenz (Breslau)|Lorenz]] erwähnt. Auf Bitten des Oppelner Herzogs [[Kasimir I. (Oppeln-Ratibor)|Kasimir I.]] beurkundete der Bischof zugleich die „alte“ Zollsatzung. Daraus kann geschlossen werden, dass hier bereits vor 1200 ein [[Grenzübergang]] bzw. [[Zollhaus (Gebäude)|Zollstation]] bestand. Es ist möglich, dass sich diese in der nordwestlich gelegenen Ortschaft [[Stare Olesno|Alt-Rosenberg]] befand. Vermutlich vor 1267 wurde Olesno [[Deutsches Recht (Rechtstradition)|deutschrechtlich]] umgesetzt, da für diese Zeit ein „Vincentius castellanus de Olesno“ belegt ist. Als nach dem Tod des Herzogs [[Wladislaus I. (Oppeln-Ratibor)|Wladislaus I.]] das Herzogtum Oppeln geteilt wurde, verblieb Rosenberg weiterhin bei diesem. Für das Jahr 1292 ist das [[Weichbild]] Olesno („Distrikt Olesno“) nachgewiesen. Die deutsche Ortsbezeichnung „Rosenberg“ erscheint erstmals im Jahr 1310, als Herzog [[Bolko I. (Oppeln)|Boleslaus I.]] den Bürgern von [[Breslau]] den Fußgängerzoll in Rosenberg verkaufte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1327 übertrug der Oppelner Herzog [[Bolko II. (Oppeln)|Bolko II.]] Rosenberg zusammen mit seinem Herzogtum als ein [[Lehnswesen|Lehen]] an die [[Länder der Böhmischen Krone|Krone Böhmen]], wodurch es noch vor dem [[Vertrag von Trentschin]] unter böhmische [[Suzeränität|Oberhoheit]] gelangte, [[Landesherr]] war damals [[Johann von Böhmen|Johann von Luxemburg]]. Dessen Sohn [[Karl IV. (HRR)|Karl IV.]] inkorporierte Schlesien 1348 als König und 1355 als Kaiser in die Krone Böhmen, wodurch es Teil des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation]] wurde. Für das Jahr 1395 ist die  [[Stadtmauer]] überliefert. Schwere Verwüstungen erfolgten in den [[Hussitenkriege]]n. 1450 erneuerte Herzog [[Bernhard (Oppeln-Falkenberg)|Bernhard]] das deutsche [[Stadtrecht]] in Rosenberg. Von wirtschaftlicher Bedeutung waren Ackerbau, Viehzucht, Jagd, Fischerei, Handwerk und Handel. In einer Urkunde aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts werden [[Mälzerei]]en, [[Fleischerei]]en, [[Töpferei]]en sowie [[Kalkofen|Kalköfen]] erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 1526 als Könige von Böhmen regierenden [[Habsburg]]er, an die nach dem Tod des letzten Oppelner Herzogs [[Johann II. (Oppeln-Ratibor)|Johann II.]] 1532 das Herzogtum Oppeln [[Heimfall|heimgefallen war]], verpfändeten es anschließend mehrmals. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde Schlesien weitgehend verwüstet und verlor einen großen Teil seiner Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Schlesischer Krieg|Ersten Schlesischen Krieg]] fiel Rosenberg mit dem größten Teil Schlesiens an [[Preußen]]. Seit der Verwaltungsreform von 1816 gehörte Rosenberg zum [[Regierungsbezirk Oppeln]] und war Sitz des [[Kreis Rosenberg O.S.|Landkreises Rosenberg]], mit dem es bis 1945 verbunden blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohner von Rosenberg litten unter zahlreichen Naturkatastrophen, Epidemien und Kriegen. Im Zeitraum vom 15. bis zum 18. Jahrhundert brannte die Stadt mehrmals ab, wurde jedoch immer wieder aufgebaut, und die Einwohnerzahl stieg allmählich. Die [[Pest]]epidemie von 1790 überlebten nur etwa 90 Einwohner. Da die [[Reformation]] in Rosenberg unbedeutend geblieben war, erhielt es erst 1847 eine eigene evangelische [[Kirchengemeinde|Gemeinde]]. Bis zur zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Stadt zu einem Wirtschafts- und Kulturzentrum im Norden Oberschlesiens. Am Anfang des 20. Jahrhunderts hatte Rosenberg eine evangelische Kirche, vier katholische Kirchen, eine [[Synagoge]], ein katholisches Schul[[lehrerseminar]], eine [[Präparandenanstalt]], eine Zementwarenfabrik, eine [[Ziegelei]], zwei [[Sägewerk]]e, eine [[Molkerei]] und war Sitz eines [[Amtsgericht]]s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyers&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Volksabstimmung in Oberschlesien]] 1921 stimmten 3286 Rosenberger für einen Verbleib beim Deutschen Reich, 473 optierten für Polen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.oberschlesien-ka.de/abstimmung/rosenberg.htm |text=Archivierte Kopie |wayback=20150924054324 |archiv-bot=2019-04-21 12:24:24 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde die Region im Frühjahr 1945 von der [[Rote Armee|Roten Armee]] erobert. Nach Kriegsende wurde Rosenberg zusammen mit dem größten Teil Schlesiens von der [[Sowjetunion]] unter [[Volksrepublik Polen|polnische Verwaltung]] gestellt. Nachfolgend wurde es in &amp;#039;&amp;#039;Olesno&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Die einheimischen deutschen Einwohner wurden, sofern sie nicht vorher geflohen waren, [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|weitgehend vertrieben]]. Die neu angesiedelten Bewohner waren teilweise [[Zwangsumsiedlung von Polen aus den ehemaligen polnischen Ostgebieten 1944–1946|Zwangsumgesiedelte aus Ostpolen]], das an die Sowjetunion gefallen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1945 bis 1975 gehörten Stadt und Land Olesno zur [[Woiwodschaft Opole]], anschließend zur [[Woiwodschaft Częstochowa]]. Nach der Verwaltungsreform von 1999 wurde Olesno wieder in die Woiwodschaft Opole eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Rathaus (Olesno)|Neoklassizistisches Rathaus]] von 1820/1821&lt;br /&gt;
* Statue des böhmischen Landesheiligen [[Johannes von Nepomuk]] am [[Ring (Marktplatz)|Ring]]&lt;br /&gt;
* Römisch-katholische [[Corpus-Christi-Kirche]] – 1910–1913 nach Entwurf von [[Oskar Hossfeld]] erbaut&lt;br /&gt;
* Friedhofskapelle&lt;br /&gt;
* Römisch-katholische [[St. Michael (Olesno)|St.-Michaels-Kirche]]&lt;br /&gt;
* Evangelische Kreuzkirche&lt;br /&gt;
* [[Annakirche (Olesno)|Annakirche]], eine [[Wallfahrtskirche]] aus Schrotholz aus dem 16. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
* [[Rochuskirche (Grodzisko)|Rochuskirche]], eine Wallfahrtskirche aus Schrotholz aus dem 18. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
* [[Jüdischer Friedhof (Olesno)|Jüdischer Friedhof]]&lt;br /&gt;
* [[Krankenhauskapelle (Olesno)|Kapelle im Krankenhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Annakirche Rosenberg 2.jpg|Katholische Annakirche auf einer Abbildung aus dem späten 19. Jahrhundert&lt;br /&gt;
Kościół św. Michaław w Oleśnie1.JPG|Katholische Michaelikirche&lt;br /&gt;
Kościół św. Rocha w Grodzisku (powiat oleski)1.JPG|Katholische Rochuskirche&lt;br /&gt;
Cmentarz żydowski w Oleśnie13.JPG|[[Jüdischer Friedhof (Olesno)|Jüdischer Friedhof]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Demographie ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bevölkerungsentwicklung bis 1945&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1816 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 1480 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;Neumann&amp;quot;&amp;gt;[[Gustav Neumann (Geograph)|Gustav Neumann]]:  &amp;#039;&amp;#039;Das Deutsche Reich in geographischer, statistischer und topographischer Beziehung.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, G. F. O. Müller, Berlin 1874, S. 173 ([https://books.google.de/books?id=mx5fAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA173 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1825 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 2074 || darunter 244 Evangelische, 306 Juden&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Georg Knie]]: &amp;#039;&amp;#039;Alphabetisch-Statistisch-Topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuß. Provinz Schlesien, mit Einschluß des jetzt ganz zur Provinz gehörenden Markgrafthums Ober-Lausitz und der Grafschaft Glatz; nebst beigefügter Nachweisung von der Eintheilung des Landes nach den verschiedenen Zweigen der Civil-Verwaltung.&amp;#039;&amp;#039; Melcher, Breslau 1830, S. 1007–1008 ([https://books.google.de/books?id=wIRfAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA1007 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1840 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 2703 || davon 324 Evangelische, 2093 Katholiken, 285 Juden, ein [[Griechisch-orthodoxe Kirche|Griechisch-Orthodoxer]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Georg Knie]]: &amp;#039;&amp;#039;Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preusz. Provinz Schlesien.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Graß, Barth und Comp., Breslau 1845, S. 910 ([https://books.google.de/books?id=f8AGAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA910 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 || style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| 3342 || mit der Garnison (ein Bataillon  [[Landwehr]] Nr. 63), darunter 350 Evangelische und 350 Juden (2000 [[Polen (Ethnie)|Polen]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;Neumann&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1890 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 3740 || davon 540 Evangelische, 2984 Katholiken, 216 Juden (2100 [[Polen (Ethnie)|Polen]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de |pfad=rosenberg.html |name=Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990 |abruf=2023-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 5222 || davon 658 Evangelische, 142 Juden;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyers&amp;quot;&amp;gt;{{Meyers-1905 |Lemma=Rosenberg |BK-Nummer=2 |Eintragsnummer=1 |Band=17 |Seite=148 |zenoID=20007364245}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1815 mit polnischer Muttersprache (34,8&amp;amp;nbsp;%)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gemeindelexikon für die Provinz Schlesien. Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1905 und anderer amtlicher Quellen,&amp;#039;&amp;#039; S. 290 ([https://www.sbc.org.pl/dlibra/publication//488205/edition/457428 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 5877 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 6944 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 ||style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;| 7280 || &amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
* [[Arnsberg]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
* [[Zalakaros]], [[Ungarn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Wappen von Olesno}}&lt;br /&gt;
Das Wappen der Stadt ist gespalten. Im vorderen Feld zeigt es auf blauem Grund einen halben goldenen Adler. Im hinteren Feld zeigt es auf silbernem Grund eine halbe rote Rose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinde ==&lt;br /&gt;
Die [[Gmina|Stadt- und Landgemeinde]] Olesno hat etwa 17.800 Einwohner und eine Fläche von 240,8 km², von der 42 % mit Wald bedeckt ist.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gmina Olesno}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Durch den Ort verläuft die Landesstraße [[Droga krajowa 11]]. Weitere überörtliche Landstraßen sind [[Droga wojewódzka 487]], [[Droga wojewódzka 494]] und [[Droga wojewódzka 901]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Olesno Śląskie&amp;#039;&amp;#039; liegt an der Bahnstrecke [[Bahnstrecke Kalety–Wrocław|Lubliniec–Kluczbork]],  mit weiteren Haltestellen in Sowczyce und Stare Olesno, früher bestand Anschluss an die [[Rosenberger Kreisbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Georg Adam Franz von Gaschin]] (1643–1719), Landeshauptmann der Fürstentümer Ratibor und Oppeln&lt;br /&gt;
* [[Carl Ludwig von Ballestrem]] (1755–1829), Majoratsherr und Montanindustrieller&lt;br /&gt;
* [[Hermann Friedberg]] (1817–1884), Rechtsmediziner&lt;br /&gt;
* [[David Rosin]] (1823–1894), jüdischer Theologe&lt;br /&gt;
* [[Albert Kinel]] (1825–1911), Architekt und Eisenbahnbaumeister&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm von Dresow]] (1829–1895), preußischer General der Infanterie&lt;br /&gt;
* [[Karl von Wallhofen]] (1831–1894), Reichstagsabgeordneter (Zentrum)&lt;br /&gt;
* [[Valeska Gräfin Bethusy-Huc]] (1849–1926), Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* [[Adolf Weißmann]] (1873–1929), Musikkritiker&lt;br /&gt;
* [[Franziska Steinitz]] (1875–1942), Romanistin und Übersetzerin&lt;br /&gt;
* [[Reinhold Saltzwedel]] (1889–1917), Marineoffizier und U-Boot-Kapitän&lt;br /&gt;
* [[Oswald Lehnich]] (1895–1961), Politiker (NSDAP)&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Orzechowski]] (1902–1977), Mediziner&lt;br /&gt;
* [[Egon Kubuschok]] (1902–1981), Jurist&lt;br /&gt;
* [[Horst-Oskar Swientek]] (1908–1967), deutscher Historiker und Archivar&lt;br /&gt;
* [[Vera Scholz von Reitzenstein]] (1924–2018), Bildhauerin und Plastikerin&lt;br /&gt;
* [[Lothar Klingberg]] (1926–1999), Pädagoge und Didaktiker&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Bartsch]] (1929–1981), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Franciszek Kokot]] (1929–2021), Arzt, Nephrologe und Endokrinologe&lt;br /&gt;
* [[Alfons Grutzka]] (1930–2012), Generalarzt der Bundeswehr&lt;br /&gt;
* [[Gerard Rogowski]] (1931–2022), römisch-katholischer Geistlicher&lt;br /&gt;
* [[Engelbert Kupka]] (* 1939), Politiker (CSU)&lt;br /&gt;
* [[Andrzej Czaja]] (* 1963), Bischof von Oppeln&lt;br /&gt;
* [[Justine Seewald]] (* 1972), Hörspielsprecherin&lt;br /&gt;
* [[Adam Ledwoń]] (1974–2008), polnisch-deutscher Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Anna Wloka]] (* 1993), polnische Kugelstoßerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* [[Christian Hölmann]] (1677–1744), Mediziner und Dichter, Pestarzt in Rosenberg&lt;br /&gt;
* [[Daniel Latussek]] (1787–1857), Weihbischof und Kapitularvikar, zeitweise Kaplan in Rosenberg&lt;br /&gt;
* [[Jakob Levy]] (1819–1892), Rabbiner und Sprachwissenschaftler, 1845–1850 Rabbiner in Rosenberg&lt;br /&gt;
* [[Franz Welczek]] (1825–1901), Königlicher Kanzleirat sowie Stadtverordnetenvorsteher in Kreuzburg, verbrachte einen Teil seiner Kindheit in Rosenberg&lt;br /&gt;
* [[Oskar Hossfeld]] (1848–1915), Architekt, entwarf die Pläne für den Bau der Pfarrkirche Corpus Christi&lt;br /&gt;
* [[Bruno Seibt]] (1856–1933), Politiker, 1884–1888 Amtsrichter in Rosenberg&lt;br /&gt;
* [[Bruno Goebel]] (1860–1944), Orgelbauer, zeitweise Ausbildung in Rosenberg&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Pastucha]] (1936–2022), lutherischer Theologe und ehemaliger Bischof, zeitweise Pastor in Olesno&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* Franciszek Kokot, Professor&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Jagoda]] (1940–2015), Politiker (CDU) und Präsident der Bundesanstalt für Arbeit in Nürnberg&lt;br /&gt;
* Gerhard Kuss&lt;br /&gt;
* Wolfgang Weidel&lt;br /&gt;
* Ilkka Liukas-Fin.&lt;br /&gt;
* Erika Hahnwald&amp;lt;ref&amp;gt;Westfälische Rundschau 23. August 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Rosenberg (Schlesien) |Band=11 |Seite=175}}&lt;br /&gt;
* Karl August Müller: &amp;#039;&amp;#039;Vaterländische Bilder, oder Geschichte und Beschreibung sämmtlicher Burgen und Ritterschlösser Schlesiens beider Antheile und der Grafschaft Glatz.&amp;#039;&amp;#039; Zweite Auflage, Glogau 1844, S. 149–151 ([https://books.google.de/books?id=YB0-AAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA149 books.google.de]).&lt;br /&gt;
* [[Johann Georg Knie]]: &amp;#039;&amp;#039;Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preusz. Provinz Schlesien.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Graß, Barth und Comp., Breslau 1845, S. 910 ([https://books.google.de/books?id=f8AGAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA910 books.google.de]).&lt;br /&gt;
* [[Hugo Weczerka]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten]].&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Schlesien&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 316). Kröner, Stuttgart 1977, ISBN 3-520-31601-3, S. 443–447.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio-Handbuch]] der Kunstdenkmäler in Polen. Schlesien.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, München u. a. 2005, ISBN 3-422-03109-X, S. 683–685.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schlesien.&amp;#039;&amp;#039; DuMont KunstReiseführer, Ostfildern 2006, ISBN 978-3-7701-4418-1, S. 192.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.olesno.pl/ Webpräsenz von Stadt und Gemeinde Olesno] (polnisch)&lt;br /&gt;
* Christian Weidel: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.olesno.de/ Willkommen in Rosenberg O/S – Witamy w Olesnie Śląskim]&amp;#039;&amp;#039; (deutsch, polnisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.bibliosfera.olesno.pl/mbp.html Stadtbibliothek Olesno (&amp;#039;&amp;#039;Oleska Biblioteka Publiczna&amp;#039;&amp;#039;)] (polnisch)&lt;br /&gt;
* [https://mapa.szukacz.pl/?x=458928&amp;amp;y=334546&amp;amp;m=Olesno&amp;amp;w=opolskie&amp;amp;p=oleski&amp;amp;g=Olesno&amp;amp;z=3 Stadtplan von Olesno] (mapa.szukacz.pl)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=5194190-9|VIAF=104145067196966631112}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Opole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olesno| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wietek</name></author>
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