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	<title>Olenhusen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T05:50:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Olenhusen&amp;diff=1989728&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rendor Thuces Al&#039;Nachkar: Blaulink.</title>
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		<updated>2025-02-10T17:01:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Blaulink.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Für Angehörige der adeligen Familie siehe [[Götz von Olenhusen]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Olenhusen.jpg|mini|hochkant=1.4|Gutshof Olenhusen von Westen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Olenhusen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil von [[Settmarshausen]], Gemeinde [[Rosdorf]], in [[Südniedersachsen]]. Er besteht überwiegend aus der [[Gutshof|Gutsanlage]] Olenhusen, einem ehemals befestigten ländlichen Adelssitz der nach ihm benannten Familie [[Götz von Olenhusen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Olenhusen liegt im Tal des [[Grundbach (Rase)|Grundbaches]] an der Einmündung der Lohbeke auf etwa {{Höhe|200|DE-NN}}. Die Gutsgebäude liegen zwischen dem Grundbach und der Kreisstraße 34 von Rosdorf nach Settmarshausen, nördlich der Straße liegen einige weitere Gebäude des Ortsteils. Nachbarorte sind [[Asklepios Fachklinikum Tiefenbrunn|Tiefenbrunn]] im Südosten, Settmarshausen im Westen und [[Groß Ellershausen]] im Norden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste schriftliche Erwähnung des Ortes „Olenhus“ aus der Zeit zwischen 826 und 876 ist in den [[Corveyer Traditionen|Traditiones Corbeienses]] überliefert, eine weitere aus der Zeit zwischen 976 und 979 unter dem Namen „Olonhusun“. Der Ortsname geht auf den Personennamen &amp;#039;&amp;#039;Olo&amp;#039;&amp;#039; in Verbindung mit der häufigen Endung &amp;#039;&amp;#039;[[Hausen (Ortsname)|-hausen]]&amp;#039;&amp;#039; zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortsnamenbuch&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kirstin Casemir, Uwe Ohainski, Jürgen Udolph |Hrsg=Jürgen Udolph |Titel=Die Ortsnamen des Landkreises Göttingen |Sammelwerk=Niedersächsisches Ortsnamenbuch (NOB) |Band=Teil IV |Verlag=Verlag für Regionalgeschichte |Ort=Bielefeld |Datum=2003 |ISBN=3-89534-494-X |Seiten=305f}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Zuordnung zu einem Heerführer namens Olo des Frankenkönigs [[Chlothar I.]] auf dessen Sachsenzügen im 6. Jahrhundert, dem Chlothar das von ihm gegründete Dorf geschenkt habe, kann nur als Vermutung angesehen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meinhardt&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Günther Meinhardt |Titel=Chronik der Gemeinde Rosdorf und ihrer Ortschaften |Band=Band 1: Von den Anfängen bis 1933 |Verlag=Wartberg Verlag |Ort=Gudensberg-Gleichen |Datum=1988 |ISBN=3-925277-14-5 |Seiten=265–270}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere Autoren geben eine Erwähnung im Jahr 1318 als Ersterwähnung an, als Herzog [[Otto (Braunschweig-Göttingen)|Otto der Milde]] sechs [[Hufe]]n Land in &amp;#039;&amp;#039;Olenh(usen)&amp;#039;&amp;#039; an Gunter [[Bovenden (Adelsgeschlecht)|von Boventen]] verlehnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmaltopographie&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Ferdinand Lufen |Hrsg=Christiane Segers-Glocke |Titel=Landkreis Göttingen, Teil 1. Altkreis Münden mit den Gemeinden Adelebsen, Bovenden und Rosdorf |Sammelwerk=Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Baudenkmale in Niedersachsen |Band=5.2 |Verlag=CW Niemeyer |Ort=Hameln |Datum=1993 |ISBN=3-87585-251-6 |Seiten=241f}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch 1403 haben die Herren von Boventen den Besitz &amp;#039;&amp;#039;an dem hove tzu Olenhusen und syner tzubehoringe&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kühlhorn&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Erhard Kühlhorn |Titel=Die mittelalterlichen Wüstungen in Südniedersachsen |Sammelwerk=Veröffentlichungen des Instituts für Historische Landesforschung der Universität Göttingen |Band=Band 3 O – Z |Verlag=Verlag für Regionalgeschichte |Ort=Bielefeld |Datum=1995 |ISBN=3-89534-133-9 |Kapitel=275 Olenhusen |Seiten=57–59}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Urkunde vom 17. Mai 1414 gestatten Hans von Boventen und seine drei Söhne Borchard, Heinrich und Gunter der Stadt [[Göttingen]] den Bau einer steinernen [[Wartturm|Warte]] auf seinem Land oberhalb des Hofes zu &amp;#039;&amp;#039;Oylenhusen&amp;#039;&amp;#039;. Die Warte stand am Wartberg etwa 800 Meter nördlich von Olenhusen, wo die ehemalige Heer- und Handelsstraße von Göttingen nach [[Hann. Münden|Münden]] verlief, und war in das System der [[Göttinger Landwehr]] einbezogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lücke&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Olenhusen Torwappen Goetz von Olenhusen.jpg|mini|hochkant|Wappen der Familie von Olenhusen am Tor zum Gutshof]]&lt;br /&gt;
Ein Vergleich des Umfangs der Ländereien des späteren Gutshofes von etwa 20 Hufen Feldflur und 8,5 Hufen Wald im Jahr 1850 mit den erwähnten 6 Hufen des Hofes der Herren von Boventen könnte ebenso wie der Ortsname darauf hindeuten, dass Olenhusen ursprünglich nicht nur aus einem großen Hof bestand, sondern ein Dorf mit mehreren Höfen war, deren Ländereien erst später zu einem unbekannten Zeitpunkt in den erwähnten Hof eingegliedert wurden. Olenhusen wird daher manchmal wie auch andere Dörfer, die in einem Gut oder Kloster aufgingen, als &amp;#039;&amp;#039;partielle [[Wüstung|Ortswüstung]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kühlhorn&amp;quot; /&amp;gt; Der letzte Herr von Boventen, Ludwig, verkaufte seinen Lehnsbesitz mit den Vogteirechten in Olenhusen 1578 an [[Joachim Götz]], einem Gefolgsmann Herzog [[Erich II. (Braunschweig-Calenberg-Göttingen)|Erichs des Jüngeren]]. Ihm wurde am 13. Juli 1591 durch Kaiser [[Rudolf II. (HRR)|Rudolf II.]] der erbliche Adel unter dem Namen [[Götz von Olenhusen]] verliehen. 1588 erwarb Joachim Götz von Olenhusen einen Teil der Feldflur des wüstgefallenen benachbarten Ortes &amp;#039;&amp;#039;Sidershusen&amp;#039;&amp;#039; von der Stadt Göttingen zunächst als Pfandbesitz. Nach einem Streit mit dem Göttinger Bürger Veltmann, der zu dem Lehen an dem 3,6 Kilometer südwestlich gelegenen Vorwerk [[Heißental]] auch den Siedershäuser Grund erwerben wollte,  kaufte Götz von Olenhusen das Lehen am Siedershäuser Grund von der Stadt Göttingen. Sein Nachkomme kaufte 1663 auch das Lehen am Vorwerk Heißental.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lücke&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Heinrich Lücke]] |Titel=Burgen, Amtssitze und Gutshöfe rings um Göttingen |Auflage=2. |Ort=Clausthal-Zellerfeld |Datum=1969 |Kapitel=Olenhusen |Seiten=297–310}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das [[Rittergut]]&amp;lt;!-- seit wann und ggf. bis wann war Olenhusen Rittergut? --&amp;gt; Olenhusen gehörte politisch zunächst zum [[Amt Münden]] und wurde dann 1743 zum Gericht Leineberg verlegt. 1832 ging daraus das [[Amt Göttingen]] hervor.&lt;br /&gt;
Die Rechtsprechung für kleinere Vergehen lag in den Händen des Gutsherrn, bis Olenhusen mit der Aufhebung der [[Patrimonialgericht]]sbarkeit 1851 zum Amtsgericht [[Friedland (Niedersachsen)|Friedland]] gelangte, das dann 1859 mit dem Amtsgericht [[Reinhausen (Gleichen)|Reinhausen]] zusammengelegt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meinhardt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seit 1838 wurde das Gut in Eigenbewirtschaftung durch die Familie Götz von Olenhusen geführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rittergüter&amp;quot;&amp;gt;Gustav Stölting, [[Börries Freiherr von Münchhausen]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Rittergüter der Fürstentümer Calenberg, Göttingen und Grubenhagen&amp;#039;&amp;#039;, Hannover 1912, S.  308–316&amp;lt;/ref&amp;gt; 1855 wurde das Gut durch die Ablösung der Lehnslasten freies Eigentum der Familie Götz von Olenhusen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lücke&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1885 wurde ein Gutsbezirk Olenhusen gebildet, der 1928 ebenso wie das Vorwerk Heißental der damals selbständigen Gemeinde Settmarshausen zugeordnet wurde. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde ein Teil der Gutsgebäude durch Artilleriebeschuss zerstört, darunter das Herrenhaus mit der Gutskapelle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmaltopographie&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Siedlung Olenhusen gehören heute neben dem mit einer Mauer umgrenzten Gutshof noch mehrere jüngere Wohn- und Wirtschaftsgebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Gutshof ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Olenhusen Kapelle.jpg|mini|hochkant|Kapelle des Gutshofes]]&lt;br /&gt;
Der unter Denkmalschutz stehende Gutshof ist mit der rudimentär erhaltenen, wahrscheinlich mittelalterlichen Befestigungsmauer und den verschiedenen Gebäuden aus unterschiedlichen Bauzeiten eine Besonderheit in Südniedersachsen. Vom [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]] ist lediglich der etwa 13 Meter hohe runde Treppenturm erhalten, der seitdem das Bild der Gutsanlage prägt und früher möglicherweise auch als kleinerer [[Bergfried]] diente. Daneben ist auch die erst 1856 errichtete Fachwerkkapelle erwähnenswert, in die ein Teil der ehemaligen Befestigungsmauer integriert ist. Daneben befindet sich der etwa drei Meter hohe Turmstumpf eines Befestigungsturms.&lt;br /&gt;
Der zum Gut gehörende Park wurde wahrscheinlich im 18. Jahrhundert angelegt und hat eine Größe von etwa vier [[Morgen (Einheit)|Morgen]]. Der benachbarte bewaldete Hang ist ebenfalls parkartig gestaltet, dort befindet sich das 1893 errichtete Erbbegräbnis der Familie Götz von Olenhusen. Ein Teil der ehemaligen Landwehr der Stadt [[Göttingen]] ist im Gutspark als doppelter Graben erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmaltopographie&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Gutshof ist nicht öffentlich zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wandern und Radfahren ===&lt;br /&gt;
Nördlich und nordwestlich von Olenhusen führt in 600 Meter Entfernung der [[Weser-Harz-Heide-Radfernweg]] auf der ehemaligen Bahnlinie der [[Dransfelder Rampe]] vorbei. 750 Meter südlich des Gutes führt der [[Studentenpfad]] (Fernwanderweg X13) von Kassel nach Göttingen vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Heute beherbergt das Gut Olenhusen außer dem Wohnsitz der Familie Götz von Olenhusen auch eine Reitanlage.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.reitanlage-olenhusen.de/ |titel=Reitanlage Olenhusen |hrsg=Bettina Geschke |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20100611184409/http://www.reitanlage-olenhusen.de/ |archiv-datum=2010-06-11 |abruf=2010-08-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Siedlung ist über die Kreisstraße 34 mit den Nachbarorten Settmarshausen und Rosdorf verbunden, eine weitere Autostraße stellt die Verbindung nach Groß Ellershausen her. Über die Buslinie 131 des [[Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen|Verkehrsverbunds Süd-Niedersachsen]] von Mengershausen nach Varmissen ist Olenhusen an das Netz des öffentlichen Personennahverkehrs angebunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://vsninfo.de/show_image.php?id=5813 |titel=VSN-Fahrplan Linie 131 |hrsg=[[Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen]] GmbH (VSN) |format=PDF |abruf=2010-08-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Ebidat |ID=7343 |Name=Olenhusen |Autor=Stefan Eismann |Abruf=2021-07-26}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=51/30/18/N|EW=9/51/30/E|type=city|region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Rosdorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal im Landkreis Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rittergut in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Landkreis Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Rosdorf)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rendor Thuces Al&#039;Nachkar</name></author>
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