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	<title>Olejovice - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T17:19:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;AHZ: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2025-10-19T15:34:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Hřbitov, Olejovice, vojenský újezd Libavá 2.jpg|mini|Olejovice mit Informationstafel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Olejovice, vojenský újezd Libavá 17.jpg|mini|Mauerreste von Olejovice]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Olejovice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bis 1924 &amp;#039;&amp;#039;Olštát&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Ölstadtl&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Oehlstadtl&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Öhlstadtl&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Wüstung]] auf dem Gebiet des [[Truppenübungsplatz Libavá|Truppenübungsplatzes Libavá]] in [[Tschechien]]. Sie liegt fünf Kilometer südlich von [[Město Libavá]] und bildet mit 246 ha den kleinsten Katastralbezirk des Militärgebietes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Olejovice befand sich in 560 m.&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;M. in einem kleinen Seitental linksseitig der [[Oder]] in den [[Oderberge]]n. Durch den Ort führte die Straße von [[Lipník nad Bečvou]] und Město Libavá. Nördlich erheben sich die Kamenica (&amp;#039;&amp;#039;Hartfeldberg&amp;#039;&amp;#039;, 614 m) und der Prostřední kopec (&amp;#039;&amp;#039;Mittelberg&amp;#039;&amp;#039;, 586 m), im Nordosten der Oderský vrch (&amp;#039;&amp;#039;Oderberg&amp;#039;&amp;#039;, 582 m), südlich der Stráž (&amp;#039;&amp;#039;Hoferberg&amp;#039;&amp;#039;, 615 m) und die Hlásná (&amp;#039;&amp;#039;Wachberg&amp;#039;&amp;#039;, 638 m) sowie im Südwesten der Olomoucký kopec (&amp;#039;&amp;#039;Olmützberg&amp;#039;&amp;#039;, 633 m).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umliegende Ortschaften waren [[Město Libavá]] und [[Dřemovice]] im Norden, [[Údolná]] und [[Mastník u Města Libavá|Mastník]] im Nordosten, [[Milovany]] im Osten, [[Čermná na Moravě|Čermná]] im Südosten, [[Nová Ves nad Odrou]], Pivovarský Kopec und [[Eliščiná]] im Süden, [[Varhošť (Libavá)|Varhošť]] und [[Velká Střelná]] im Südwesten, Hühnerberk im Westen sowie [[Smilov u Města Libavá|Smilov]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die ersten schriftlichen Erwähnungen des zu den Besitzungen der [[Erzbistum Olmütz|bischöflichen]] Vogtei [[Město Libavá|Liebau]] gehörigen wüsten Dorfes &amp;#039;&amp;#039;Olstatt&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Oltsstat&amp;#039;&amp;#039; erfolgte in den Jahren 1535 und 1545. Verschiedene Quellen geben an, dass das erloschene Dorf 1456 oder auch 1504 gegründet worden sein soll. Der Ortsname leitet sich wahrscheinlich von der Leinölherstellung her. Im Urbar der Stadt Liebau von 1581 wurde &amp;#039;&amp;#039;Olstath&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Olsstadt&amp;#039;&amp;#039; als neu besiedeltes Dorf aufgeführt. Nach dem Brand von 1584, der den ganzen Ort vernichtete, wurde &amp;#039;&amp;#039;Olsstath&amp;#039;&amp;#039; wieder aufgebaut. Im Jahre 1651 wurde das Dorf als &amp;#039;&amp;#039;Alsstat&amp;#039;&amp;#039;, 1654 als &amp;#039;&amp;#039;Olstadt&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Olstadl&amp;#039;&amp;#039;, 1659 als &amp;#039;&amp;#039;Ollstadt&amp;#039;&amp;#039;, 1676 als &amp;#039;&amp;#039;Oehlstädtl&amp;#039;&amp;#039;, 1706 als &amp;#039;&amp;#039;Ohl-Stadt&amp;#039;&amp;#039;, ab 1718 als &amp;#039;&amp;#039;Öhlstadtl&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Öhlstadtel&amp;#039;&amp;#039; und ab 1771 als &amp;#039;&amp;#039;Öhlstattl&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Oelstadl&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Oehlstadium&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Místopisný&amp;quot;&amp;gt;Adolf Turek: &amp;#039;&amp;#039;Místopisný rejstřík obcí českého Slezska a severní Moravy.&amp;#039;&amp;#039; Zemský archiv v Opavě, Opava 2004, S. 441, [http://historie.zasova.info/subdom/historie/wp-content/uploads/2017/06/Mistopisny_rejstrik_obci_ceskeho_Slezska_a_severni_Moravy.pdf deutsche Einleitung und deutsches Abkürzungsverzeichnis, Ortsregister in tschechischer Sprache] (PDF; 2,4&amp;amp;nbsp;MB) auf historie.zasova.info, abgerufen am 10. Mai 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Matriken werden seit 1659 in Stadt Liebau geführt. Seit dem 18. Jahrhundert ist unterhalb des Dorfes eine Mühle an der Oder nachweislich. 1789 wurde im Haus des Lehrers Karl Zink eine Schule eingerichtet. Drei Jahre später nahm eine Sägemühle den Betrieb auf, sie wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts wieder stillgelegt. Im Jahre 1830 wurde die Kapelle erbaut. In den 18 Häusern des Ortes lebten im Jahre 1835 184 Personen. Die Bewohner lebten von der Landwirtschaft, die wegen der steinigen und trockenen Böden wenig ertragreich war. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb &amp;#039;&amp;#039;Öhlstadtl&amp;#039;&amp;#039; immer dem Olmützer Fürsterzbischöflichen Kammergut Liebau untertänig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der [[Grundherrschaft|Patrimonialherrschaften]] bildete &amp;#039;&amp;#039;Öhlstadtl&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;Olejovice&amp;#039;&amp;#039; ab 1850 einen Ortsteil der Stadt Liebau in der Bezirkshauptmannschaft [[Hranice na Moravě|Mährisch Weißkirchen]] und dem Gerichtsbezirk Stadt Liebau. 1854 wurde ein eigenes Schulhaus eingeweiht. Im Jahr 1855 wurde Öhlstadtl dem Bezirk Stadt Liebau zugeordnet und ab 1868 gehörte das Dorf zum Bezirk Sternberg. Als tschechischer Ortsname wurde ab 1854 &amp;#039;&amp;#039;Olštátl&amp;#039;&amp;#039; und ab 1881 &amp;#039;&amp;#039;Olštát&amp;#039;&amp;#039; verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Místopisný&amp;quot;/&amp;gt; Im Jahre 1884 löste sich &amp;#039;&amp;#039;Öhlstadtl&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;Olštát&amp;#039;&amp;#039; von Stadt Liebau los und bildete eine eigene Gemeinde. Die [[Freiwillige Feuerwehr]] gründete sich 1902. 1909 wurde Öhlstadtl dem Bezirk [[Moravský Beroun|Bärn]] zugeordnet. Beim Zensus von 1900 bestand der Ort aus 30 Häusern, in denen 173 deutschsprachige Einwohner lebten. 1921 lebten in den 34 Häusern von Öhlstadtl 164 deutschsprachige Einwohner. 1924 wurde &amp;#039;&amp;#039;Olejovice&amp;#039;&amp;#039; als amtlicher tschechischer Name eingeführt. Im Jahre 1930 lebten in den 32 Häusern des Dorfes 162 Deutsche und ein Tscheche. Nach dem [[Münchner Abkommen]] wurde &amp;#039;&amp;#039;Ölstadtl&amp;#039;&amp;#039; 1938 dem Deutschen Reich zugeschlagen und gehörte bis 1945 zum [[Landkreis Bärn]] und Gerichtsbezirk Stadt Liebau. 1939 lebten in &amp;#039;&amp;#039;Ölstadtl&amp;#039;&amp;#039; 168 Menschen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges ging das Dorf wieder zur Tschechoslowakei zurück. Die meisten deutschstämmigen Bewohner wurden vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Errichtung des [[Truppenübungsplatz Libavá|Truppenübungsplatzes Libavá]] wurde Olejovice 1946 nicht wieder besiedelt. 1949 wurde die Gemeinde dem Bezirk und Gerichtsbezirk Olomouc zugeordnet. Im Jahr darauf wurde die Gemeinde Olejovice offiziell aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
Olejovice befindet sich innerhalb des absoluten Sperrgebietes. Obwohl der Truppenübungsplatz einmal im Jahr am 1. Mai während der Fahrradtouristikaktion „Bílý kámen“&amp;lt;ref&amp;gt;https://bilykamen-libava.cz/&amp;lt;/ref&amp;gt; geöffnet ist, befindet sich Olejovice auf keiner der zugelassenen Transitrouten und ist daher das ganze Jahr über unzugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhalten sind u. a. Mauerreste der Kapelle und der Mühle an der Oder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehemalige Denkmale ==&lt;br /&gt;
* Kapelle des hl. Johannes von Nepomuk, sie wurde 1830 durch Stiftung von 800 Gulden des aus Oehlstadtl stammenden Olmützer Malers F. Schwartze erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Veronika Cahová: &amp;#039;&amp;#039;Zaniklé obce Olomouckého kraje.&amp;#039;&amp;#039; Diplomarbeit, Olomouc 2006, S. 50–51, S. 52–53 in der [http://geography.upol.cz/soubory/studium/dp/2007/2007_Cahova.pdf online Diplomarbeit] (PDF; 1,9 MB; 105 Seiten) auf geography.upol.cz (tschechisch), abgerufen am 10. Mai 2019.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.libavsko.eu/historie/olejovice-oelstadtl Geschichte des Ortes auf libavsko.eu]&lt;br /&gt;
* [http://www.baerner-laendchen.de/Oehlstadtl.htm Präsentation auf baerner-laendchen.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.zanikleobce.cz/index.php?lang=d&amp;amp;obec=420 Eintrag in zanikleobce.cz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung im Okres Olomouc]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Truppenübungsplatz Libavá]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1535]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde in Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1950]] &lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;AHZ</name></author>
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