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	<title>Oleg Zinger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T16:23:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oleg_Zinger&amp;diff=1358541&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Leben */ Halbgeviertstrich, Abkürzung korrigiert, Leerzeichen vor Zahl eingefügt</title>
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		<updated>2025-12-18T20:14:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Halbgeviertstrich, Abkürzung korrigiert, Leerzeichen vor Zahl eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oleg Alexandrowitsch Zinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|Олег Александрович Зингер (Цингер)}}; * {{JULGREGDATUM|8|3|1909|Link=1}} in [[Moskau]]; † [[9. Januar]] [[1997]] in [[Nîmes]]) war ein russisch-deutscher [[Malerei|Maler]], [[Grafiker|Graphiker]] und [[Illustrator]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Zinger stammte aus einer Gelehrtenfamilie. Sein Vater, Alexander, war Physiker und Sohn des deutsch-russischen Mathematikers [[Wassili Jakowlewitsch Zinger|Wassili J. Zinger]], die Mutter Schauspielerin am [[Konstantin Sergejewitsch Stanislawski|Stanislawski]]-[[Tschechow-Künstlertheater Moskau|Künstlertheater]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1922 kamen sie nach der Machtergreifung der [[Bolschewiki]] und [[Russischer Bürgerkrieg|russischem Bürgerkrieg]] mit der ersten Emigrationswelle nach Deutschland. Er bereiste Paris und besuchte dort auch Maler, u.&amp;amp;nbsp;a. [[Sinaida Jewgenjewna Serebrjakowa|Zinaida Serebriakova]]. 1926/27 war er in [[Berlin]] Schüler von [[Wilhelm Müller-Schönefeld]], ab 1927 lernte er an der dortigen Unter-Anstalt des Staatlichen Kunstgewerbe-Museums bei [[Oskar Hermann Werner Hadank]]. [[Fritz Mierau]] berichtet, Zinger sei in Berlin [[Leonid Pasternak]], dem Vater von [[Boris Pasternak]] vorgestellt worden, und der Empfehlung des Malers Pasternak habe Zinger seine Ausbildung als Maler verdankt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Fritz Mierau]]: &amp;#039;&amp;#039;Oleg Zingers Erinnerungen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Sinn und Form]]&amp;#039;&amp;#039; 6/1991, S. 1132–1133.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er arbeitete dann in Berlin als gutbeschäftigter freischaffender Werbegrafiker. In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] war er obligatorisch Mitglied der [[Reichskammer der bildenden Künste]]. Es ist jedoch lediglich 1937 seine Teilnahme an der Ausstellung „Graphik und Kleinplastik“ in Berlin sicher belegt. Die Fachzeitschrift Gebrauchsgrafik urteilte 1934: „Unbestritten gehört Zinger zu den stärksten Begabungen des Berliner Nachwuchses …. Farbe und Komposition sind immer ‚plakatif‘.“&amp;lt;ref&amp;gt;Heft 5/1934, S. 48&amp;lt;/ref&amp;gt; U. a. war er ab etwa 1934 der Hauszeichner der großen Kleiderfirma &amp;#039;&amp;#039;Esders &amp;amp; Dyckhoff.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=SLUB Dresden |url=https://www.arthistoricum.net/werkansicht |titel=Gebrauchsgraphik, 11.1934,5 |sprache=de-DE |abruf=2024-02-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Berliner Adressbuch verzeichnet ihn 1943 in [[Berlin-Lankwitz|Lankwitz]], Ingridpfad 23. Das Haus wurde 1943 durch Bomben zerstört. Wie andere Künstler hielt sich Zinger gern in [[Łeba]] an der [[Kurische Nehrung|Kurischen Nehrung]] auf. Der „Bund der Lebaer e.V.“, ein „Zusammenschluss von im früheren ostpommerschen Ostseebad Leba und dessen näherer Umgebung geborenen und ansässig gewesenen Personen mit ihren Ehepartnern sowie deren Nachkommen“ nennt Oleg Zinger als unter den mit dem berühmten Ostseebad nachhaltig verbundenen Malern.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Märtens: {{Webarchiv |url=http://www.leba-bdl.de/MalerInLeba.htm |text=Maler in Leba |wayback=20111113001345}}, auf leba-bdl.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Buchumschlag zu Zingers „Lieber Micha“ im Kinderbuchverlag Berlin.jpg|mini|Bild von Buchumschlag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Berlin war Oleg Zinger besonders mit den russischen Malern verbunden, u.&amp;amp;nbsp;a. mit Nikolai Sarezki, der über Zinger in der &amp;#039;&amp;#039;[[Gebrauchsgraphik]]&amp;#039;&amp;#039; (November 1929) einen kleinen Artikel schrieb. Befreundet war Zinger auch mit dem Genforscher [[Nikolai Wladimirowitsch Timofejew-Ressowski]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Fritz Mierau]]: &amp;#039;&amp;#039;Oleg Zingers Erinnerungen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Sinn und Form]]&amp;#039;&amp;#039; 6/1991, S. 1132–1133.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 wurde Zinger in Berlin von sowjetischen Truppen verhaftet, aber wieder freigelassen. 1948 ging er mit einem [[Reiseausweis für Flüchtlinge|Flüchtlingspass]] nach Paris, wo er wieder in der Werbung arbeitete. Von seinen ersten Eindrücke von Paris zeugen Bilder, die in dem Kinderbuch „Lieber Micha“ wiedergegeben sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zingers Werk umfasst eine Vielzahl von Vignetten, Illustrationen, Tierzeichnungen und Plakaten. Hinzu kommen Stillleben und Bildnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seinem künstlerischen Werk hat sich Zinger mit einer Autobiographie hervorgetan, die als Quelle für die russische Emigration des 20. Jahrhunderts in Deutschland und Frankreich den Zeitraum von fünf Jahrzehnten (1932–1975) abdeckt und darin ohne Beispiel ist.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Moskau, Berlin, Paris. Das Leben eines Malers.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Philipp Reclam jun. Leipzig, Reclam-Bibliothek Band 1544, 1995; Hrsg. [[Fritz Mierau|Fritz]] und Sieglinde Mierau&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zinger wurde in [[Saint-Siffret]] begraben.&amp;lt;ref&amp;gt;Über Saint-Siffret schreibt Zinger in dem kurzen, im Oktober 1989 verfaßten autobiographischen Text: &amp;#039;&amp;#039;Der Garten der Lüste&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Sinn und Form]]&amp;#039;&amp;#039; 6/1991, S. 1128–1131.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Literatur) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Moskau, Berlin, Paris: Das Leben eines Malers&amp;#039;&amp;#039; (Autobiographie). Hrsg. von Fritz und Sieglinde Mierau. Leipzig, Reclam Verlag 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
=== Tafelbilder (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Berliner Tiergarten&amp;#039;&amp;#039; (Tempera; Museum für moderne Kunst, Prag)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ruinen in Berlin-Wilmersdorf&amp;#039;&amp;#039; (Öl auf Leinwand, 39 × 50 cm, 1946; [[Berlinische Galerie]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://sammlung-online.berlinischegalerie.de/eMP/eMuseumPlus?service=ExternalInterface&amp;amp;module=collection&amp;amp;objectId=142577&amp;amp;viewType=detailView |titel=Sammlung Online – Berlinische Galerie |abruf=2024-02-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Buchillustrationen (Auswahl) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Illustration Zingers in „Lieber Micha“.jpg|mini|Illustration zu &amp;#039;&amp;#039;Lieber Micha&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Georg Richter: Die ruhebedürftigen Tiere.&amp;#039;&amp;#039; Wolfgang Weber Verlag, Überlingen 1948.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ist das ein Löwe?&amp;#039;&amp;#039; Der Kinderbuchverlag, Berlin 1950.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Er heißt Jacob.&amp;#039;&amp;#039; Der Kinderbuchverlag, Berlin 1951.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lieber Micha. Dreizehn Briefe aus Paris mit Bildern von Oleg Zinger.&amp;#039;&amp;#039; Der Kinderbuchverlag, Berlin 1951.&amp;lt;ref&amp;gt;Im Impressum des Buches heißt es: „Der Text zu den Bildern … entstand aus der gemeinsamen Arbeit eine Kollektivs des Kinderbuchverlages.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Bruno Horst Bull]]: &amp;#039;&amp;#039;Rätselkönig. 222 Rätsel in 99 Geschichten.&amp;#039;&amp;#039; Herder-Verlag, Freiburg im Breisgau 1972.&lt;br /&gt;
* [[Hans-Jürgen Nierentz]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Tunichtgut aus Xanten, der hatte drei reiche Tanten. Vergnügliche Limericks&amp;#039;&amp;#039;. Herderbücherei, Band 840, 1981&lt;br /&gt;
* [[Michail Jurjewitsch Lermontow]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Dämon. Ein morgenländisches Poem.&amp;#039;&amp;#039; Feuervogel-Verlag, Frankfurt (Main) 1992.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (unvollständig) ==&lt;br /&gt;
* 1946 und 1956: Berlin, Wolff´s Bücherei&lt;br /&gt;
* 1980: Berlin, Galerie Taube (Bilder und Graphik 1944 – 1980)&lt;br /&gt;
* 1981: Mönchengladbach, Wohnwelt Fliescher (Ölbilder, Gouachen, Siebdrucke, Pinselzeichnungen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Oleg Zinger.&amp;#039;&amp;#039; In: Gebrauchsgraphik, Jg. 11 (1934), Heft 5, S. 48–53 ([https://www.arthistoricum.net/werkansicht/dlf/159214/62 arthistoricum.net] Digitalisat).&lt;br /&gt;
* {{ThiemeBecker |Autor= |Lemma=Zinger, Oleg |Band=36 |Seite=521}}&lt;br /&gt;
* {{Vollmer |Lemma=Zinger, Oleg |Band=5 |Seite=210}}&lt;br /&gt;
* [[Kurt Flemig]]: &amp;#039;&amp;#039;Karikaturisten-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 1993, ISBN 978-3-598-10932-4.&amp;lt;!-- was (Lemma), wo (Seite) ???--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119280027}}&lt;br /&gt;
* [http://www.moles.ee/06/Oct/13/12-1.php Für die Tallinner Slawistin, Irina Belobrowzewa, weist Zingers Autobiographie unter den schriftstellerisch tätig gewordenen Russen in der Emiragtion einen der längsten Erfassungszeiträume (von 1932 bis 1975) auf] (russisch)&lt;br /&gt;
* [http://bibliophilierusse.blogspirit.com/archive/2007/03/02/portrait-d-oleg-zinger.html Oleg A. Zinger (1909–1997)] (französisch)&lt;br /&gt;
* [http://christian.berthon.free.fr/1990.html Christian Berthon widmet dem „unfreiwilligen“ Wahlfranzosen Oleg Zinger ein erstes Internet-Portrait von Lebensweg, Schaffen und Privatphotos des Malers aus dessen Autobiographie] (französisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119280027|LCCN=n86021994|VIAF=52495578}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Zinger, Oleg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Russisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russischer Emigrant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russlanddeutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1997]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Zinger, Oleg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Zinger, Oleg Alexandrowitsch (vollständiger Name); Цингер, Олег Александрович (russisch); Зингер, Олег Александрович (russisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=russisch-deutscher Maler, Graphiker und Illustrator&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. März 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Moskau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Januar 1997&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Nîmes]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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