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	<title>Ole Ritter - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ole_Ritter&amp;diff=1388070&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Commons hinzugefügt, deutsch, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-01-19T19:53:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commons hinzugefügt, deutsch, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ole Ritter 1970.jpg|mini|Ole Ritter (1970)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ole Jørgen Ritter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. August]] [[1941]] in [[Slagelse]], [[Dänemark]]) ist ein ehemaliger [[Dänemark|dänischer]] [[Radsport]]ler, der sowohl auf der [[Bahnradsport|Bahn]] als auch auf der [[Straßenradsport|Straße]] Erfolge erzielen konnte. Sein größter Erfolg war 1968 in [[Mexiko-Stadt]] der [[Stundenweltrekord]] mit 48,653&amp;amp;nbsp;km, zudem konnte er beim [[Giro d’Italia]] drei Etappen gewinnen und sich zwei Mal unter den Top Zehn des Gesamtklassements platzieren. Ritter wurde 1992 in die [[Sportens Hall of Fame|Hall of Fame des dänischen Sports]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Amateurzeit ==&lt;br /&gt;
Seine ersten Erfolge sammelte Ole Ritter als [[Amateursport|Amateur]] 1961, als er erstmals an einer [[UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 1961|Straßen-Weltmeisterschaft]] teilnahm. 1962 wurde er dänischer Straßenmeister und errang bei der [[UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 1962|Straßen-WM]] in [[Salo]] im Einzelstraßenfahren und im [[Mannschaftszeitfahren|100-km-Mannschaftszeitfahren]] jeweils eine Silbermedaille. 1964 wurde er erneut dänischer Amateurmeister und nahm am [[Olympische Sommerspiele 1964/Radsport – Straßenrennen (Männer)|olympischen Straßenrennen]] (74.), sowie am [[Olympische Sommerspiele 1964/Radsport – Mannschaftszeitfahren Straße (Männer)#Ergebnisse|Mannschaftszeitfahren]] (7.) der [[Olympische Sommerspiele 1964/Radsport|Olympischen Sommerspiele]] teil. Er gewann mit dem &amp;#039;&amp;#039;Grand Prix Kopenhagen&amp;#039;&amp;#039; das bedeutendste [[Einzelzeitfahren]] in Dänemark. In der [[Jugoslawien-Rundfahrt 1964]] gewann er das Einzelzeitfahren. 1965 startete er beim [[Internationale Friedensfahrt|Course de la Paix]] (Friedensfahrt), belegte den 8. Platz in der Gesamteinzelwertung.&lt;br /&gt;
Am Ende desselben Jahres stellte er einen Weltrekord über 100&amp;amp;nbsp;km auf der Bahn auf und fuhr auch noch Weltrekorde über 10&amp;amp;nbsp;km und 20&amp;amp;nbsp;km in Zürich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;cyclingnews&amp;quot;&amp;gt;„[https://www.cyclingnews.com/features.php?id=features/2008/woodland_ritter_feb08 Ole Ritter – The mysterious hour record setter]“, cyclingnews vom 8. Februar 2008 (Besucht am 12. Juli 2008)&amp;lt;/ref&amp;gt; Ritter konnte in der Saison 1965 die schwedischen „[[Schweden-Rundfahrt 1965|6-Dagars]]“ (später [[Schweden-Rundfahrt]]) gewinnen, er siegte vor [[Gösta Pettersson]] und holte zwei Etappensiege. Die &amp;#039;&amp;#039;Internationale Meisterschaft der Tschechoslowakei&amp;#039;&amp;#039; gewann er ebenfalls 1965. Er gewann vor [[Jan Smolík]]. 1966 wurde er erneut dänischer Straßenmeister. Ritter startete als Amateur für den Verein ABC Kopenhagen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://abc-vennerne.dk/1964-1973/ |titel=ABC Vennerne |werk= |hrsg= |datum= |abruf=2019-12-27 |sprache=dänisch}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Profizeit ==&lt;br /&gt;
1967 wurde Ritter in Italien [[Profisport|Profi]] im [[Radsportteam]] [[Germanvox-Wega]], für die er vier Jahre fuhr. In seinem ersten Jahr gewann er das lange Zeitfahren des [[Giro d’Italia 1967|Giro d’Italia]] gegen die Weltspitze des Zeitfahrens, einschließlich [[Eddy Merckx]], [[Jacques Anquetil]], [[Felice Gimondi]] und [[Ferdi Bracke]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;cyclingnews&amp;quot; /&amp;gt; Im Folgejahr siegte er beim [[Trofeo Matteotti]] und feierte große Erfolge auf der Bahn: Bei den [[UCI-Bahn-Weltmeisterschaften 1968|Bahn-Weltmeisterschaften]] unterlag er in der [[Einerverfolgung]] nur dem [[Vereinigtes Königreich|Briten]] [[Hugh Porter]] und wurde Vizeweltmeister. Im Sommer desselben Jahres stellte er im Velodrom von Mexiko-Stadt nacheinander Weltrekorde über 10&amp;amp;nbsp;km und 20&amp;amp;nbsp;km auf, um am Vorabend der Eröffnungsfeier der [[Olympische Sommerspiele 1968|Olympischen Spiele]] einen neuen Stundenweltrekord aufzustellen. 1969 konnte er erneut eine Etappe beim [[Giro d’Italia 1969|Giro]] gewinnen, bei dem er sich [[Giro d’Italia 1970|1970]] als Gesamtneunter platzieren konnte. Besondere Stärke bewies er im [[Einzelzeitfahren]]. So gewann er den [[Grand Prix Forlì]] und den [[Gran Premio di Lugano (Einzelzeitfahren)|Gran Premio di Lugano]] 1970. Im Gran Premio di Lugano war er 1974 erneut erfolgreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 wechselte Ritter zum italienischen [[Brooklyn (Radsportteam)|Dreher]]-Rennstall, wo er Team-Kapitän war. Sein größter Erfolg in den beiden Jahren bei diesem Team war ein Etappensieg 1971 beim [[Giro d’Italia 1971|Giro]]. 1973 fuhr Ritter eine Saison für [[Bianchi-Piaggio|Bianchi-Campagnolo]] an der Seite von Felice Gimondi und errang die beste Platzierung im Gesamtklassement einer großen Rundfahrt: er wurde Siebenter des [[Giro d’Italia 1973|Giro]]. Dabei wurde er vom dänischen Dokumentarfilmer [[Jørgen Leth]] begleitet, der das Ergebnis als &amp;#039;&amp;#039;Stjernerne og vandbærerne&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{IMDb|tt0200173|Stjernerne og vandbærerne}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Schon während seiner Zeit als Amateur-Rennfahrer, im Jahre 1966, hatte Ritter das Angebot erhalten, in einem Dokumentarfilm über Straßenradrennsport porträtiert zu werden. Die Mitwirkung war ihm jedoch damals vom dänischen Radsport-Verband mit Hinweis auf seinen Amateurstatus untersagt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Radsport&amp;#039;&amp;#039;, 1. März 1966&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 versuchte er einen neuen Stundenweltrekord in Mexiko aufzustellen, obwohl er seine eigene Bestleistung zweimal unterbieten konnte, blieb er über der Zeit des neuen Weltrekordhalters Merckx. Dies wurde erneut von Leth in einem Dokumentarfilm verarbeitet: &amp;#039;&amp;#039;Den umulige time&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{IMDb|tt0378936|Den umulige time}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Berufsfahrer hatte er 21 Straßenrennen als Sieger beendet. In den letzten Jahren seiner Karriere konnte er sich dann auch bei Bahnwettkämpfen einen Namen machen, gewann 1974 und 1975 die Sechstagerennen im dänischen [[Sechstagerennen von Herning|Herning]] (mit Leo Duyndam), 1976 die [[Derny-Europameisterschaften]] und 1977 das [[Sechstagerennen]] in Kopenhagen an der Seite von Patrick Sercu. 1978 verabschiedete er sich 36-jährig als Aktiver mit einem zweiten Platz beim Kopenhagener Sechstagerennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufliches nach dem Radsport ==&lt;br /&gt;
Ursprünglich hatte Ritter eine Metzgerlehre absolviert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Radsport |Hrsg=Bund Deutscher Radfahrer |Nummer=34 |Datum=1962 |Verlag=Deutscher Sportverlag Kurt Stoof |Ort=Köln |Seiten=17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch während seiner Laufbahn betrieb er zeitweilig einen Autohandel.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Radsport |Hrsg=[[Bund Deutscher Radfahrer]] |Nummer=9 |Verlag=Deutscher Sportverlag Kurt Stoof |Ort=Köln |Datum=1966 |Seiten=14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979 erkrankte Ole Ritter an Hodenkrebs. Während einer Behandlung setzte sein Herz aus, er konnte wiederbelebt werden und erholte sich vollständig von seiner Erkrankung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;billedbladet&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.billedbladet.dk/kendte/danmark/sport/cykelrytter-ole-ritter-var-doed-i-tre-minutter |titel=Cykelrytter Ole Ritter var død i tre minutter |werk=Billed Bladet |datum=2013-10-24 |autor=Lisbeth Grube |abruf=2020-09-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seiner aktiven Zeit als Radsportler arbeitete Ole Ritter als Sportjournalist und Fernsehkommentator für das dänische Fernsehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;cyclingnews&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Mitte der 1960er-jahre gab es in Dänemark keinen Verband für Berufsradfahrer, der entsprechende Lizenzen vergeben konnte. Ritter musste wie [[Palle Lykke]] seine Lizenz direkt bei der [[Union Cycliste Internationale|Union Cycliste International]] (UCI) als sogenannter [[Staatenloser]], der er natürlich nicht war, beantragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Radsport |Hrsg=Bund Deutscher Radfahrer|Nummer=38 |Verlag=Deutscher Sportverlag Kurt Stoof |Ort=Köln |Datum=1967|Seiten=8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Memoire-du-cyclisme|ritter_ole}}&lt;br /&gt;
* {{Olympedia|16324}}&lt;br /&gt;
* {{Radsportseiten|4502}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Dänische Meister im Straßenrennen (Amateure)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|VIAF=152941420|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2025-03-05}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ritter, Ole}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radsportler (Dänemark)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dänischer Meister (Radsport)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Olympiateilnehmer (Dänemark)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnradfahrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Däne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ritter, Ole&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ritter, Ole Jørgen Phister (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=dänischer Radsportler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. August 1941&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Slagelse]], [[Dänemark]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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