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	<title>Oldisleben - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wivoelke: typo</title>
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		<updated>2026-02-08T09:52:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = An der Schmücke&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt und Landgemeinde&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Oldisleben.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/18/32/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/10/20/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Thüringen&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2019-01-01&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 32.52&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 2199&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2017-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.oldisleben.de/oldisleben/einwohner.html |titel=Einwohner |sprache=de-DE |abruf=2025-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 130&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 06577&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 034673&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oldisleben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortschaft]] der Stadt und Landgemeinde [[An der Schmücke]] im [[Thüringen|thüringischen]] [[Kyffhäuserkreis]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/legalframework/4/1/1/6/8/Hauptsatzung_vom_16.12.2022.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;3|werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde An der Schmücke |abruf=2025-12 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;616&amp;amp;nbsp;kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Ortschaft Oldisleben zählt der [[Ortsteil]] [[Sachsenburg (An der Schmücke)|Sachsenburg]]. Oldisleben ist aus einem Marktflecken entstanden und liegt an der [[Unstrut]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Oldisleben liegt am Osthang der Hainleite an der Unstrut. Die Unstrut führte vor dem Bau eines Rückhaltebeckens bei [[Straußfurt]] regelmäßig Hochwasser. Um die dann unter dem Wasserstand gelegenen Teile des Unterdorfs zu schützen, wurde ein Deich angelegt. Dieser ist durch die Straße nach Heldrungen unterbrochen. Bei Hochwasser wurde diese Durchfahrt mit Brettern und Sandsäcken geschlossen. Die Nuten für die Bretter kann man noch heute sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zum Ortschaft Oldisleben gehört der Ortsteil [[Sachsenburg (An der Schmücke)|Sachsenburg]], der direkt an der [[Thüringer Pforte]] liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Oldisleben 5.jpg|miniatur|Der Kirchturm in Oldisleben (2016)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgeschichtliche Flach- und Hügelgräber und Höhensiedlungen bei Oldisleben weisen auf Siedlungen aus der Stein- und Bronzezeit hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung von Oldisleben geht auf die Gründung eines [[Benediktinerkloster]]s durch [[Kunigunde von Weimar-Orlamünde]], die Erbin der [[Beichlingen (Grafengeschlecht)|Grafschaft Beichlingen]] und Ehefrau des [[Kuno von Northeim]], im Jahr 1089 zurück. Der Name des nachweislich älteren Ortes&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.die-thueringer-pforte.de/oldisleben/ |wayback=20140828232259 |text=Oldisleben auf der Homepage der Thüringer Pforte |archiv-bot=2019-05-04 23:22:17 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; tauchte erstmals im Jahr 1101 als &amp;#039;&amp;#039;Adesleven&amp;#039;&amp;#039; auf. Parallel zur Entwicklung des Ortes wurden an der Thüringer Pforte südlich von Oldisleben zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert die [[Untere Sachsenburg|Untere]] und [[Obere Sachsenburg]] zur Überwachung der Verkehrswege erbaut. Im heutigen [[Sachsenburg (An der Schmücke)|Ortsteil Sachsenburg]] saßen dazu die „Paßmänner“, die die Pässe der Reisenden durch die Thüringer Pforte kontrollierten und für die Ritter und Grafen das Zoll- und [[Geleitgeld]] kassierten. Die Häuser der „Paßmänner“ lagen direkt an der Durchgangsstraße und hießen &amp;#039;&amp;#039;Rauhäuser&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund des angesehenen und reichen Klosters entwickelte sich der Ort zum [[Marktrecht|Marktflecken]]. Als 1136 ein kopfgroßer Meteorit in der Nähe des Klosters niederging, riefen die Mönche zu Wallfahrten nach Oldisleben auf. Die Klosterkirche war Grablege der Gründerfamilie, [[Beichlingen (Adelsgeschlecht)|Grafen von Beichlingen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort Oldisleben gelangte erst 1499 durch Kauf vom [[Albertiner|albertinischen]] Herzog [[Georg der Bärtige|Georg]] in den Besitz des Klosters.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://oldisleben.net/pdf/oldisleber_chronik.pdf Oldisleber Chronik]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Kloster wurde im [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkrieg]] 1525 weitgehend zerstört und 1539 aufgelöst, nachdem die Bewohner des Ortes im Zuge der [[Reformation]] zum [[Protestantismus]] übergegangen waren. Die noch verbliebenen Gebäude dienten danach als Kammergut. In ihm haben sich Kellergewölbe und einige romanische und frühgotische Baureste aus der Klosterzeit erhalten. Zum Ortsnamensbestandteil [[-leben]] siehe dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den [[Naumburger Vertrag]] trat der albertinische Kurfürst [[August (Sachsen)|August von Sachsen]] im Jahr 1554 u.&amp;amp;nbsp;a. das aufgelöste Kloster Oldisleben und das benachbarte [[Amt Sachsenburg]] an die [[Ernestiner]] ab. Während letzteres in deren Besitz blieb und 1567 als „assekuriertes Amt“ in Pfandbesitz des [[Albertiner|albertinischen]] [[Kurfürstentum Sachsen|Kurfürstentums Sachsen]] kam, gelangte Oldisleben 1555 unter sächsisch-ernestinischer Oberhoheit an die [[Mansfeld (Adelsgeschlecht)|Grafen von Mansfeld]]. 1591 kam der Ort durch Kauf zurück an die 1572 durch die [[Erfurter Teilung]] entstandene ernestinische Linie [[Sachsen-Weimar]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.genealogienetz.de/reg/THU/KYF/hist-orte-kyf.html Orte des Kyffhäuserkreises im Genealogienetz]&amp;lt;/ref&amp;gt; Vertragsgemäß wurde die ernestinische Exklave Oldisleben im Jahre 1642 in ein „[[Senioratsamt Oldisleben|Senioratsamt]]“ erhoben, welches gemeinschaftlich durch die [[Ernestinische Herzogtümer|Ernestinischen Herzogtümer]] verwaltet wurde. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurden die vier nahe gelegenen Siedlungen Kapellendorf, Möllendorf, Priesendorf und Rumsdorf durch Zerstörung zu [[Wüstung]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.die-thueringer-pforte.de/oldisleben/ |wayback=20140828232259 |text=Oldisleben auf der Homepage der Thüringer Pforte |archiv-bot=2019-05-04 23:22:17 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1732 wurde der [[Senioratsorden]] gestiftet, das Senioratsverhältnis wurde 1821 durch den [[Arnstädter Hausvertrag]] aufgehoben und das Amt Oldisleben dem Großherzogtum [[Sachsen-Weimar-Eisenach]] zugeeignet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=g4MAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA161&amp;amp;lpg=PA161&amp;amp;dq=arnst%C3%A4dter+hausvertrag&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=9LAa2vY4jC&amp;amp;sig=bO-79QBlrCEUmjPasXR5HHW0zso&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=4t9VVIzCKsnAOe6_gYAD&amp;amp;ved=0CDYQ6AEwAw#v=onepage&amp;amp;q=arnst%C3%A4dter%20hausvertrag&amp;amp;f=false Staatshandbuch für das Großherzogtum Sachsen 1843, S. 161f.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige [[St.-Johannis-Kirche (Oldisleben)|Kirche Sankt Johannis]] wurde 1910/11 erbaut, nachdem die an dieser Stelle im Jahr 1506 errichtete Kirche wegen Baufälligkeit abgerissen werden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch vor dem Machtantritt der [[Nationalsozialisten]] im Reich wurde der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]-Kreistagsabgeordnete Hermann Güntherodt aus Sachsenburg von Nazis ermordet. An ihn erinnert ein Denkmal und eine Siedlung, die seinen Namen trägt. An den KPD-Vorsitzenden des Ortes, der 1942 im [[KZ Buchenwald]] ums Leben kam, erinnert die Fritz-Hankel-Straße. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] mussten etwa 800 [[Kriegsgefangene]] sowie Männer und Frauen aus zahlreichen besetzen Ländern in der Zuckerfabrik und auf den Landgütern Göhring und Schreiber [[Zwangsarbeit]] leisten.&amp;lt;ref&amp;gt;Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933-1945 (Hg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933-1945, Reihe: Heimatgeschichtliche Wegweiser Band 8 Thüringen, Erfurt 2003, S. 172f., ISBN 3-88864-343-0&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2019 schlossen sich die Gemeinden Oldisleben, [[Bretleben]], [[Gorsleben]], [[Hauteroda]] und [[Hemleben]] sowie die [[Landstadt]] [[Heldrungen]] zur neuen Stadt und Landgemeinde An der Schmücke zusammen. Die Gemeinde Oldisleben gehörte der [[Verwaltungsgemeinschaft An der Schmücke]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bergbaugeschichte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Lageplan-Kaliwerk-Großherzog-WE.jpg|miniatur|links|Lage der Schächte]]&lt;br /&gt;
Die beiden stillgelegten [[Schacht (Bergbau)|Schächte]] des [[Kaliwerk Gewerkschaft Großherzog Wilhelm Ernst|Kaliwerkes Gewerkschaft Großherzog Wilhelm Ernst]] liegen unmittelbar westlich von Oldisleben (vergleiche untenstehenden Lageplan). Sie befinden sich auf dem einstigen Gebiet der „[[Exklave]] Oldisleben“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Dezember 1905 wurde mit dem [[Abteufen]] des Schachtes Großherzog Wilhelm Ernst I (auch als Schacht Möllendorf bezeichnet) begonnen, seine [[Teufe|Endteufe]] mit 595 m erreichte man nach drei Jahren. Die zweite Schachtanlage, Schacht Großherzog Wilhelm Ernst II (auch Schacht Hainthal genannt) liegt ca. 1325 m westlich vom Schacht I. Mit seinem Abteufen begann man erst sieben Jahre später, am 6. November 1912. Seine [[Teufe|Endteufe]] mit 621 m erreichte man Anfang 1914. Die Gewinnung von [[Carnallit]]it und [[Hartsalz]] erfolgte ab 1908. Das bergmännische [[Abbauverfahren]] war das [[Kammerbau]]-Verfahren. Die Verarbeitung der geförderten Salze erfolgte in der gewerkschaftseigenen Kalifabrik, zu der eine Seilbahn führte. Im Jahre 1922 wurde die Schachtanlage Großherzog Wilhelm Ernst gemäß § 83a der Stilllegungsverordnung stillgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Beide Schächte wurden im Jahre 1923 mit einem Betondeckel verschlossen. Nach dem Ersten Weltkrieg und dem „Verlust“ der elsässischen Kalibergwerke war das deutsche Kalimonopol gebrochen. Um die Überproduktion von Kalisalzen einzudämmen, erließ der Reichstag am 22. Oktober 1921 die „Verordnung betreffend Abänderung der Vorschriften des Gesetzes über die Regulierung der Kaliwirtschaft“ vom 18. Juli 1919, kurz als „Stilllegungsverordnung“ bezeichnet. Mit dieser Rechtsverordnung bot man den Kaliwerksbetreibern an, weniger rentable Werke bis zum Ablauf des 31. Dezember 1953 freiwillig stillzulegen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
1974 wurde Sachsenburg eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Entwicklung der Einwohnerzahl &amp;#039;&amp;#039;(jeweils zum 31. Dezember)&amp;#039;&amp;#039;:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.thueringen.de/datenbank/portrait.asp?TabelleID=GG000102&amp;amp;auswahl=gem&amp;amp;nr=65054&amp;amp;Aevas2=Aevas2 |titel=Bevölkerung Gemeinde Oldisleben |werk=statistik.thueringen.de |hrsg=Thüringer Landesamt für Statistik |abruf=2025-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;20%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1994: 2806&lt;br /&gt;
* 1995: 2734&lt;br /&gt;
* 1996: 2706&lt;br /&gt;
* 1997: 2704&lt;br /&gt;
* 1998: 2688&lt;br /&gt;
* 1999: 2682&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;20%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2000: 2664&lt;br /&gt;
* 2001: 2615&lt;br /&gt;
* 2002: 2556&lt;br /&gt;
* 2003: 2515&lt;br /&gt;
* 2004: 2457&lt;br /&gt;
* 2005: 2434&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;20%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2006: 2409&lt;br /&gt;
* 2007: 2360&lt;br /&gt;
* 2008: 2310&lt;br /&gt;
* 2009: 2311&lt;br /&gt;
* 2010: 2278&lt;br /&gt;
* 2011: 2227&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;20%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2012: 2187&lt;br /&gt;
* 2013: 2178&lt;br /&gt;
* 2014: 2172&lt;br /&gt;
* 2015: 2198&lt;br /&gt;
* 2016: 2196&lt;br /&gt;
* 2017: 2196&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
:&amp;lt;small&amp;gt; Datenquelle ab 1994: Thüringer Landesamt für Statistik&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ehemaliger Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Bei der [[Kommunalwahlen in Thüringen 2009|am 7. Juni 2009 stattgefundenen Wahl]] konnte die CDU zum zweiten Mal in Folge Zugewinne verbuchen, diesmal von knapp sieben Prozentpunkten, und wurde damit stärkste Kraft vor der SPD, die 1999 noch mit 58,2 % der Stimmen eine deutliche absolute Mehrheit erreicht hatte, 2004 auf 47,9 % abgerutscht war und die Hälfte der Sitze erreicht hatte und nun bei neuerlichen erdrutschartigen Verlusten mit 32,6 % nur noch zweitstärkste Partei hinter der erstarkten CDU wurde. Der VIBT, der 2004 aus dem Stand 12,8 % der Stimmen erreicht hatte, steigerte dieses Ergebnis um acht Prozentpunkte und gewann einen dritten Sitz hinzu.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;90%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parteien und Wählergemeinschaften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;%&amp;lt;br /&amp;gt;2009&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;erg2009&amp;quot;&amp;gt;http://www.wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&amp;amp;wJahr=2009&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=065&amp;amp;gemnr=65054&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2009&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;erg2009&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;%&amp;lt;br /&amp;gt;2004&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;erg2004&amp;quot;&amp;gt;http://www.wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&amp;amp;wJahr=2004&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=065&amp;amp;gemnr=65054&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2004&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;erg2004&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;%&amp;lt;br /&amp;gt;1999&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;erg1999&amp;quot;&amp;gt;http://www.wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&amp;amp;wJahr=1999&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=065&amp;amp;gemnr=65054&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;1999&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;erg1999&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;%&amp;lt;br /&amp;gt;1994&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;erg1994&amp;quot;&amp;gt;http://www.wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=GW&amp;amp;wJahr=1994&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=065&amp;amp;gemnr=65054&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;1994&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;erg1994&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;12&amp;quot; |{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = Kommunalwahl 2009&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2004&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2009&lt;br /&gt;
|GUV            = ja&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 36.5&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1   = 29.6&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 32.6&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2   = 47.9&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = [[Volksinteressenbund Thüringen|VIBT]]&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 20.9&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3   = 12.8&lt;br /&gt;
|FARBE3         = 00CCFF&lt;br /&gt;
|PARTEI4        = [[Die Linke|LINKE]]/OL&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4      = 10.0&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT4   = 9.8&lt;br /&gt;
|FARBE4         = 8b1c62&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG4     = 2004: [[Partei des Demokratischen Sozialismus|PDS]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|CDU&lt;br /&gt;
|[[Christlich Demokratische Union Deutschlands]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |36,5&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |5&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |29,6&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |4&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |27,2&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |4&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |30,6&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SPD&lt;br /&gt;
|[[Sozialdemokratische Partei Deutschlands]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |32,6&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |5&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |47,9&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |7&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |58,2&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |9&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |40,1&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|VIBT&lt;br /&gt;
|[[Volksinteressenbund Thüringen]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |20,9&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |3&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |12,8&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |2&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |—&lt;br /&gt;
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|[[Die Linke]]/Offene Liste (2004, 1999, 1994: [[Partei des Demokratischen Sozialismus|PDS]])&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemaliger Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Als Bürgermeister der einstigen Gemeinde Oldisleben wurde 2004 Joachim Pötzschke, SPD mit 87,8 % der gültigen Stimmen wiedergewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Oldisleben 1.jpg|mini|[[St.-Johannis-Kirche (Oldisleben)|Kirche Oldisleben]]]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St.-Johannis-Kirche (Oldisleben)}}&lt;br /&gt;
Neben der [[St.-Johannis-Kirche (Oldisleben)|St.-Johannis-Kirche]] und den Resten des [[Kloster Oldisleben|Klosters Oldisleben]] gilt besonders die ehemalige Klostermühle von Bedeutung. Dort befindet sich auch der Mühlenpark, wo einige seltene Baumarten wie [[Götterbaum]], [[Japanischer Schnurbaum]] und [[Ginkgo]] zu finden sind. Die Mühle ging im Jahre 1802 in den Privatbesitz der Familie Weineck über. Heute wird sie durch die &amp;#039;&amp;#039;HS Wasserwerke&amp;#039;&amp;#039; betrieben und genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Mühlenwehr komponierte im Jahre 1840 [[Carl Friedrich Zöllner]] die Melodie zu dem bekannten Volkslied &amp;#039;&amp;#039;[[Das Wandern ist des Müllers Lust]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeitzeugen-oldisleben.de/ Zeitzeugen aus Oldisleben und Umgebung - &amp;#039;&amp;#039;Oldisleben&amp;#039;&amp;#039; in zeitzeugen-oldisleben.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ortsteil Sachsenburg steht noch das ehemalige Geleit-, Zoll- und Gerichtshaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Europäisches Zuckermuseum Oldisleben ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Sugar refinery Oldisleben 01.jpg|mini|[[Zuckerfabrik Oldisleben]], heute Europäisches Zuckermuseum]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Zuckerfabrik Oldisleben}}&lt;br /&gt;
Im Jahr 1873 wurde in Oldisleben eine [[Zuckerfabrikation|Zuckerfabrik]] gebaut. Bis zur [[Rübenkampagne]] 1990 wurde hier aus [[Zuckerrübe]]n [[Zucker]] hergestellt. 1989 wurde die Fabrik unter Denkmalschutz gestellt. Die Fabrik dient als [[Zuckerfabrik Oldisleben]] als [[Museum]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.suedzucker.de/de/Unternehmen/Geschichte_1/Zuckerfabrik-Oldisleben/ Zuckerfabrik Oldisleben - ein Industrie-Denkmal]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* Frühjahrsmarkt&lt;br /&gt;
* Sportwochenende VfB Oldisleben e.&amp;amp;nbsp;V. (im Juni vor dem Reiterfest). Dieser Jugend-Fußballverein wurde am 1. Januar 2014 mit dem [[Fair Play|Fairplay]]-Pokal geehrt&lt;br /&gt;
* Sommernachtsball (letztes Wochenende im Juni)&lt;br /&gt;
* Sommerfest&lt;br /&gt;
* Schützenfest (erstes Wochenende im September)&lt;br /&gt;
* Herbstmarkt&lt;br /&gt;
* Weihnachtsmarkt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Kühmstedt]] (1809–1858), Organist und Komponist&lt;br /&gt;
* [[Hans Johow]], geboren als &amp;#039;&amp;#039;Oscar Heinrich Baum&amp;#039;&amp;#039; (1856–1893), Schiffbauingenieur&lt;br /&gt;
* [[Elimar Murken]] (1870–1946), Jurist, Bankdirektor und Mitglied des Oldenburgischen Landtags&lt;br /&gt;
* [[Erich Kober]] (1885–1955), Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor&lt;br /&gt;
* [[Hans Andreas]] (1912–1982), Mediziner und Hochschullehrer &lt;br /&gt;
* [[Harald Korall]] (1932–2017), Lektor, Gerichtsreporter, Redakteur, Herausgeber und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Klaus Hart]] (* 1949), Journalist, Auslandskorrespondent, Musikproduzent und Buchautor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof]] &amp;#039;&amp;#039;Oldisleben&amp;#039;&amp;#039; lag an der [[Bahnstrecke Esperstedt–Oldisleben]]. Der [[Schienenpersonennahverkehr|SPNV]] wurde 1959 und der [[Schienengüterverkehr|SGV]] 1992 eingestellt. Die Strecke wurde 1993 [[Streckenstilllegung|stillgelegt]] und 2012 [[Freistellung (AEG)|entwidmet]].&amp;lt;ref name =&amp;quot;BR_201205&amp;quot;&amp;gt;Bescheid des Eisenbahnbundesamtes zur Freistellung von Bahnbetriebszwecken betreffend Flurstücke in Esperstedt und Oldisleben, [[Bahn-Report]], Heft 5/2012, S. 60, Herausgeber: Interessengemeinschaft Schienenverkehr e.&amp;amp;nbsp;V., Rohr, {{ISSN|0178-4528}}. ({{BAnz|AT 25.04.2012 B3}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.oldisleben.de Homepage von Oldisleben]&lt;br /&gt;
* [http://blaues-band.de/unstrut/index.htm?oldisleben.htm Informationsseite über Oldisleben auf blaues-band.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [http://oldisleben.net/pdf/oldisleber_chronik.pdf Chronik von Oldisleben von 1989] – abgerufen am 20. November 2018&lt;br /&gt;
* [[August Nebe (Theologe)|August Nebe]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Klosters Oldisleben&amp;#039;&amp;#039;, in: Zeitschrift des Harzvereins für Geschichte und Alterthumskunde 1887&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt An der Schmücke}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4439812-8}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:An der Schmücke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kyffhäuserkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kyffhäuserkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Unstrut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1089]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2019]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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