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	<title>Oldendorp - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oldendorp&amp;diff=2257529&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: +Ref</title>
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		<updated>2025-09-25T08:37:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Ref&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Oldendorp&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Jemgum&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Führt kein Wappen.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 53/18/29/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 7/17/35/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 2 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 5.29&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 87&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2015-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Strukturdaten&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.jemgum.de/gemeinde/strukturdaten/ |wayback=20180415063401 |text=&amp;#039;&amp;#039;Strukturdaten&amp;#039;&amp;#039;. }} jemgum.de; abgerufen am 2. Oktober 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1973-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 26844&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 04902&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Rheiderland de.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Karte des Rheiderlands&lt;br /&gt;
| Bild                   = ChurchOldendorp.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Oldendorper Kirche&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oldendorp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im [[Rheiderland]] ist eine Ortschaft in der Gemeinde [[Jemgum]] im [[Niedersachsen|niedersächsischen]] [[Landkreis Leer]] in [[Ostfriesland]]. Das [[Dorf#Haufendorf|Haufendorf]] hat 87 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Gebiet ==&lt;br /&gt;
Oldendorp wurde auf dem ehemaligen Uferwall der Ems gegründet, der sich heute etwa 600&amp;amp;nbsp;Meter südlich der Deichlinie befindet. Das Dorf liegt auf einer Höhe von 0,6 bis  {{Höhe|0.8|DE-NHN}}, während sich das Umland etwa auf Meereshöhe oder leicht darunter befindet. Dies führte in vergangenen Jahrhunderten zu großen Entwässerungsproblemen, die erst 1954 mit der Inbetriebnahme des Schöpfwerkes bei Ditzum gelöst werden konnten. Der Boden besteht hauptsächlich aus [[Knickmarsch]], südlich des Ortes findet sich auch Niederungsmoor. Insgesamt bedeckt der Ort eine Fläche von 5,29&amp;amp;nbsp;Quadratkilometer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortschronisten&amp;quot;&amp;gt;Ortschronisten der Ostfriesischen Landschaft: [https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/php/ortschronisten/Ortsartikel/HOO_Oldendorp.pdf &amp;#039;&amp;#039;Böhmerwold, Gemeinde Jemgum, Landkreis Leer&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 24&amp;amp;nbsp;kB), eingesehen am 31. März 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Emsuferwall wurde im Frühmittelalter besiedelt. Vermutlich wurde auch Oldendorp in diesem Zeitraum gegründet. Darauf deutet ein 1875 entdecktes frühmittelalterliches Gräberfeld hin. Erstmals wird die Warftsiedlung  im Jahre 909 in einem [[Urbar (Verzeichnis)|Heberegister]] als &amp;#039;&amp;#039;Aldonthorpe&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Im Spätmittelalter ist Oldendorp Sitz eines [[Ostfriesische Häuptlinge|Häuptlings]], deren Burgstelle aber bis dato nicht zweifelsfrei lokalisiert werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich gehörte Oldendorp zum historischen Territorium Rheiderland. Dieses wurde zu Beginn der Neuzeit in Oberrheiderland und Niederrheiderland aufgeteilt. Oldendorp war fortan Teil der Vogtei Ditzum und im Amt Emden, das zum Niederrheiderland zählte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Schlacht bei Jena und Auerstedt]] im Jahre 1806 wurde das Rheiderland aufgrund alter niederländischer Ansprüche aus Ostfriesland ausgegliedert und dem niederländischen [[Département Ems-Occidental]] mit der Hauptstadt [[Groningen]] zugeschlagen. Böhmerwold gehörte fortan unter niederländischer sowie später französischer Herrschaft seit 1807 dem Kanton Jemgum im Arrondissement Winschoten an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortschronisten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Niederlage Napoleons und dem Zusammenbruch seiner Herrschaft zogen in den Jahren 1813 bis 1815 erneut die Preußen ein, die Ostfriesland dann nach dem [[Wiener Kongress]] 1814/15 an das [[Königreich Hannover]] abtreten mussten. Dieses schlug Böhmerwold 1817 dem Amt Jemgum zu, das 1859 in das Amt Weener eingegliedert wurde. Nach dem erneuten Einzug der Preußen wurde das Dorf 1885 eine Kommune im [[Kreis Weener]], der 1932 im [[Landkreis Leer]] aufging.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortschronisten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oldendorp war bereits vor 1933 eine Hochburg der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]. Allerdings erhielt [[Adolf Hitler]] bei der [[Reichspräsidentenwahl 1932]] erst im zweiten Wahlgang die absolute Mehrheit der Stimmen, nachdem er auch die 20 % Wahlstimmen der [[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]] aus dem ersten Wahlgang auf sich vereinigen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] lieferten sich kanadische Soldaten heftige Gefechte mit deutschen Truppen auf dem anderen Ufer der Ems. Davon zeugen heute noch Einschusslöcher in der Westmauer der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm der Ort – wie das gesamte Rheiderland – eine besonders große Zahl an [[Heimatvertriebene]]n auf, die zeitweise mehr als 30&amp;amp;nbsp;Prozent der Bevölkerung stellten. Dies ist wohl darauf zurückzuführen, dass Oldendorp als landwirtschaftlich so leistungsstark angesehen wurde, dass es die zusätzlichen Bewohner ernähren konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortschronisten&amp;quot; /&amp;gt; Seit dem 1. Januar 1973 ist das Dorf ein Ortsteil der Gemeinde Jemgum.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber = Statistisches Bundesamt | Titel = Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 | Jahr = 1983 | Verlag = W. Kohlhammer GmbH | Ort = Stuttgart und Mainz | ISBN = 3-17-003263-1 | Seiten = 263}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung des Ortsnamens ===&lt;br /&gt;
Erstmals wird der Ort im 10. Jahrhundert als „Aldonthorpe“ bezeichnet. 1367 ist der Name „Aldathorp“ bezeugt. Der Name bedeutet „altes Dorf“ und steht dem benachbarten „neuen Dorf“ Nendorf gegenüber.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortschronisten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Die [[Oldendorper Kirche]] wurde im 13. oder 14. Jahrhundert als rechteckige [[Saalkirche]] mit bis zu 1,20 Meter dicken Mauern errichtet. In religiöser Hinsicht gehörten die Einwohner von Oldendorp während des Mittelalters zur [[Propstei (Kirche)|Propstei]] Hatzum im [[Bistum Münster]]. Nach der Reformation setzte sich das [[Reformierte Kirchen|Reformierte Bekenntnis]] durch.  Seit 1911 bilden Oldendorp und der Nachbarort Nendorp eine Gemeinde, die heute vom Ditzumer Pastor betreut wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortschronisten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Oldendorp.pdf Beschreibung von Oldendorp] in der [[Historische Ortsdatenbank für Ostfriesland|Historischen Ortsdatenbank]] der [[Ostfriesische Landschaft|Ostfriesischen Landschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortschaften der Gemeinde Jemgum}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4297726-5|VIAF=237384924}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rheiderland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Leer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Jemgum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Leer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Ems]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1973]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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