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	<title>Oldenburger Wall - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T15:32:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oldenburger_Wall&amp;diff=1483712&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2025-12-13T09:59:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den Oldenburger Wall in der Stadt Oldenburg in Holstein. Für den Oldenburger Wall in Horst siehe [[Oldenburger Wall (Horst)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Oldenburg Holstein Slaven Wall.JPG|mini|Oldenburger Wall]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oldenburger Wall&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Rest einer [[Slawen|slawischen]] – später [[Holstein|holsteinischen]] – Befestigungsanlage in der Stadt [[Oldenburg in Holstein]] im [[Kreis Ostholstein]] in [[Schleswig-Holstein]], die zu den bedeutendsten archäologischen Denkmälern in Schleswig-Holstein zählt. Die Anlage wurde von [[Karl Wilhelm Struve]] erstmals archäologisch erforscht und  dokumentiert. Der Oldenburger Wall ist der Ursprung der Stadt Oldenburg in Holstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Oldenburger-Wall-1.JPG|mini|Der Oldenburger Wall (Nordseite)]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Oldenburger-Wall-2.JPG|mini|Die Innenfläche des Oldenburger Walls (in Richtung Osten)]]&lt;br /&gt;
Der Oldenburger Wall befindet sich am Rande einer zum Teil sehr feuchten Niederung, die von zahlreichen Wasserläufen durchzogen ist. Dabei handelt es sich um verlandete und trockengelegte Reste früher schiffbarer Wasserwege, die als Ausläufer des [[Oldenburger Graben]]s mit der Ostsee in Verbindung standen. Diese Lage ermöglichte einen umfangreichen Fernhandel, der die Burg und die sie umgebende Siedlung – genannt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Starigard&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; („Alte Burg“, daraus dann niederdeutsch „Olden Burg“) – zu einer der bedeutendsten Siedlungen im damaligen [[Ostsee]]raum machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Es handelt sich um die Reste einer (im letzten Ausbaustadium) [[oval]]en [[Wallburg]]anlage (in West-Ost-Richtung) von ca. 220 Metern Länge und ca. 100 Metern Breite, wobei die Wälle an der Nord-, Ost- und Westseite die Umgebung bis zu 18 Meter überragten. Im Süden geht das Gelände ohne merklichen Höhenunterschied in das Gelände der Innenstadt von Oldenburg über. Ein Gebäude befindet sich im inneren Bereich der Wallanlage. Die Wälle überragen die Innenfläche der Burg nur um wenige Meter.&lt;br /&gt;
Der Oldenburger Wall, die Funde der Ausgrabungen und die Lebenswelt der slawischen Einwohner werden im nahen [[Oldenburger Wallmuseum]] dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Errichtet wurde die Wallburg in für diese Zeit typisch slawischer Bauart aus mit Erde verfüllten Holzkastenkonstruktionen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Karl Wilhelm Struve: Slawisches Ingenieurwerk in Holstein. In: Schleswig-Holstein 10, 1961, S. 276f. Derselbe: Die Holzkastenkonstruktion in der slawischen Burganlage von Scharstorf, Kreis Plön. In: Studien aus Alteuropa II, 1965, S. 278–284.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Oldenburger-Wall - Schild.JPG|mini|Darstellung der Bauphasen des Oldenburger Walls (auf der Informationstafel am Oldenburger Wall)]]&lt;br /&gt;
Der Oldenburger Wall wurde in mehreren Phasen ausgebaut/genutzt:&lt;br /&gt;
* Nach der Einwanderung [[Slawen|slawischer]] ([[Abodriten]]/[[Wagrier]]) Stämme in das Gebiet des östlichen Holsteins wurde zwischen 680 und 700 (n.&amp;amp;nbsp;Chr.) ein Ringwall (der westliche Teil des Oldenburger Walles) angelegt, dem nach Osten eine [[Vorburg]] vorgelagert war.&lt;br /&gt;
* Nach 750 wurde die Vorburg wie die bisherige Hauptburg ausgebaut und dieser angefügt. Zu diesem Zeitpunkt wurde der slawische Fürstenhof in die ehemalige Vorburg verlegt.&lt;br /&gt;
* 1148/1149 wurde die Burg von [[Dänen]] unter [[Waldemar I. (Dänemark)|Waldemar I.]] erobert und zerstört.&lt;br /&gt;
* Nach 1200 wurde durch den dänischen König [[Waldemar II. (Dänemark)|Waldemar II.]] – nach der [[Schlacht bei Stellau]] – auf Resten der slawischen Befestigung eine neue Burg errichtet.&lt;br /&gt;
* 1227 fiel die Burg – infolge der [[Schlacht bei Bornhöved (1227)|Schlacht bei Bornhöved]] – an den [[Schauenburger]] [[Adolf IV. (Schauenburg und Holstein)|Adolf IV.]] Diese Burg bestand aus einem von Gräben getrennten nördlichen und südlichen Teil, wobei zwischen beiden ein befestigter Streifen verblieb. Die drei Teile der Burg waren über Brücken verbunden.&lt;br /&gt;
* 1261 wurde die Burg (während der Auseinandersetzungen zwischen [[Gerhard I. (Holstein-Itzehoe)|Graf Gerhard I. von Holstein-Itzehoe]], [[Erich I. (Schleswig)|Herzog Erich I. von Schleswig]] und [[Erik V. (Dänemark)|König Erich V. von Dänemark]]) belagert und zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahrhunderten wurden keine neuen Befestigungen angelegt.&lt;br /&gt;
* Ab 1833 wurden große Teile des Walles eingeebnet.&lt;br /&gt;
* Zwischen 1953 und 1958 sowie 1973 bis 1986 wurde der Oldenburger Wall archäologisch untersucht.&lt;br /&gt;
* 1986/1987 wurde der Oldenburger Wall durch Erdauftrag auf die Wälle teilweise rekonstruiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Karl Wilhelm Struve|Titel=Voruntersuchungen in der slawischen Burgwallanlage von Oldenburg in Holstein|Sammelwerk=Germania 33|Jahr=1955}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Karl Wilhelm Struve|Titel=Der slawische Burgwall von Oldenburg in Holstein|Sammelwerk=Führer zu vor- und frühgeschichtlichen Denkmälern Band 10|Jahr=1968}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Ernst-Günther Prühs |Titel=Der „Oldenburger Wall“ – die größte slawische Anlage Ostholsteins |Sammelwerk=Jahrbuch für Heimatkunde, [[Eutin]] |Jahr=1980 |Seiten=56–64}}&lt;br /&gt;
* T. Kempke: Starigard/Oldenburg. Hauptburg der Slawen in Wagrien. Die Waffen des 8.–13. Jahrhunderts. In: Offa-Bücher 73. Neumünster 1991.&lt;br /&gt;
* Reihe &amp;#039;&amp;#039;Starigard/Oldenburg&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Offa-Bücher&amp;#039;&amp;#039; 52ff., Neumünster 1984ff.&lt;br /&gt;
* Michael Müller-Wille (Hg.): Sta&amp;#039;&amp;#039;rigard/Oldenburg. Ein slawischer Herrschersitz des frühen Mittelalters in Ostholstein&amp;#039;&amp;#039;, Neumünster 1991.&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Erich Koglin|Titel=Chronikberichte über die wendische Zeit der Stadt Oldenburg in Holstein|Ort=Oldenburg in Holstein|Jahr=1995}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Oldenburger Wall}}&lt;br /&gt;
* [https://www.oldenburger-wallmuseum.de/ Homepage des Wallmuseums]&lt;br /&gt;
* [http://www.starigard-museum.de/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=18&amp;amp;Itemid=35 Detaillierte Informationen] Bem: von Norton als „gefährliche Webseite“ eingestufte&lt;br /&gt;
* [http://www.eutin.de/showobject.phtml?La=1&amp;amp;object=tx%7C68.94.1 Daten/Geschichte bei www.eutin.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.museerne.dk/media(2220,1031)/Slawische_Zeit.pdf Slawische Zeit] (PDF; 301 kB) Bem: 404 - File or directory not found.&lt;br /&gt;
* [http://www.stranddorf.de/Kursbuch/Oldenburg/Oldenburg%204.htm Daten/Geschichte bei www.stranddorf.de] Bem: 404 - Page not found&lt;br /&gt;
* [[Karl Müllenhoff]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10457249?page=406 Die goldnen Wiegen],&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;[https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10457249?page=635 Am Oldenburger Wall]&amp;#039;&amp;#039;  in: {{Literatur |Autor= |Titel=Sagen, Märchen und Lieder der Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg |Verlag=Schwers’sche Buchhandlung |Ort=Kiel |Datum=1845 |Online=https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10457249?}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oldenburg in Holstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Kreis Ostholstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgwall in Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz im Kreis Ostholstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Slawischer Burgwall]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal im Kreis Ostholstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=54.294 |EW=10.885 |type=landmark |region=DE-SH}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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