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	<title>Olang - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Olang&amp;diff=1021600&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mai-Sachme am 18. April 2026 um 14:03 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-18T14:03:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Südtirol&lt;br /&gt;
| Name = Olang&lt;br /&gt;
| AndereNamen = ital.: &amp;#039;&amp;#039;Valdaora&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| BZG = Pustertal (Bezirksgemeinschaft){{!}}Pustertal&lt;br /&gt;
| EinwohnerVZ = 3115&lt;br /&gt;
| VZJahr = 2011&lt;br /&gt;
| ProzDeutsch = 95,64&lt;br /&gt;
| ProzItal = {{0}}3,89&lt;br /&gt;
| ProzLad = {{0}}0,47&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 46/46//N&lt;br /&gt;
| Längengrad = 12/02//E&lt;br /&gt;
| Höhe1 = 981&lt;br /&gt;
| Höhe2 = 2567&lt;br /&gt;
| HöheZ = 1048&lt;br /&gt;
| Fläche = 48,95&lt;br /&gt;
| Dauersiedlungsraum = 9,0&lt;br /&gt;
| Fraktionen = [[Geiselsberg (Olang)|Geiselsberg]], Mitterolang, Niederolang, Oberolang&lt;br /&gt;
| Nachbargemeinden = [[Bruneck]], [[Enneberg]], [[Prags]], [[Rasen-Antholz]], [[Welsberg-Taisten]]&lt;br /&gt;
| Partnergemeinde = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl = 39030&lt;br /&gt;
| Vorwahl = 0474&lt;br /&gt;
| ISTAT = 021106&lt;br /&gt;
| Steuernummer = 81003030210&lt;br /&gt;
| JahrBürgermeister = 2025&lt;br /&gt;
| Bürgermeister = Lukas Schnarf&lt;br /&gt;
| Karte = Olang in Südtirol - Positionskarte.svg&lt;br /&gt;
| Wappen = CoA civ ITA Olang-Valdaora.svg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Olang&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([{{IPA|ˈoˑlaŋ}}]; [[Italienische Sprache|italienisch]] &amp;#039;&amp;#039;Valdaora&amp;#039;&amp;#039;, [[Dialekte in Tirol|Dialekt]] &amp;#039;&amp;#039;Oaling&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Italien|italienische]] [[Italienische Gemeinden|Gemeinde]] mit {{EWZ|IT|021106}} Einwohnern (Stand {{EWD|IT|021106}}) in der Nähe von [[Bruneck]] im Osten [[Südtirol]]s. Das Zentrum des Hauptorts Mitterolang liegt auf einer Seehöhe von rund {{Höhe|1050}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Olang von goste.jpg|mini|links|Blick von Norden auf Olang: im Vordergrund rechts Mitterolang, links Oberolang; im Hintergrund von links nach rechts Piz da Peres, Furkelpass und Kronplatz]]&lt;br /&gt;
Die Gemeinde befindet sich im von Ost nach West verlaufenden [[Pustertal]]. Ihre Hauptsiedlungsflächen liegen im Olanger Becken, einer Talweitung östlich von [[Bruneck]]. Südlich davon erhebt sich das insgesamt 48,95&amp;amp;nbsp;km² große Gemeindegebiet zu den Bergen der [[Dolomiten]] bzw. [[Pragser Dolomiten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inmitten der Wiesen und Felder des Talgrunds liegen in enger Nachbarschaft – von Nordwest nach Südost – die drei [[Fraktion (Italien)|Fraktionen]] [[Niederolang]] (980–{{Höhe|1040|IT|link=true}}), [[Mitterolang]] (1040–{{Höhe|1060}}) und [[Oberolang]] (1050–{{Höhe|1100}}). Die nördlich vorbeifließende [[Rienz]] bildet streckenweise die Gemeindegrenze zu [[Rasen-Antholz]]. Östlich der drei Ortschaften befindet sich – teilweise schon zur Nachbargemeinde [[Welsberg-Taisten]] gehörend – der [[Olanger Stausee]] ({{Höhe|1055}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Südwesten steigt das Gelände zum [[Kronplatz]] ({{Höhe|2275}}) an, auf dessen Olang zugewandten Hängen der kleine Ortskern der Fraktion [[Geiselsberg (Olang)|Geiselsberg]] (1340–{{Höhe|1410}}) sowie weitere Weiler und Höfe verstreut sind. Südlich des Olanger Beckens erhebt sich das Gelände zu einer vom Kronplatz durch den [[Furkelpass]] ({{Höhe|1789}}) getrennten Bergkette. Diese trägt unter anderem den [[Piz da Peres]] ({{Höhe|2507}}) und die [[Dreifingerspitze]] ({{Höhe|2479}}) und ist Teil des [[Naturpark Fanes-Sennes-Prags|Naturparks Fanes-Sennes-Prags]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadler-Flirt-Pragser Dolomiten.jpg|mini|rechts|Blick auf die Pragser Dolomiten von der Bahnstation Olang/Antholz aus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick auf Bad Bergfall von Lapedurscharte.jpg|mini|rechts|Blick auf Bad Bergfall und das Langtal von der Lapedurscharte aus]]&lt;br /&gt;
Zwischen 985 und 993 wurde Olang als &amp;#039;&amp;#039;Ôlaga&amp;#039;&amp;#039; im [[Traditionsbuch]] des [[Diözese Bozen-Brixen|Hochstifts Brixen]] erstmals urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Oswald Redlich]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Traditionsbücher des Hochstiftes Brixen vom zehnten bis in das vierzehnte Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Acta Tirolensia]]&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 1). Wagner: Innsbruck 1886, S. 8, Nr. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen 1142 und 1155 wurde im Traditionsbuch des [[Kloster Neustift|Augustinerstifts Neustift]] bei Brixen die Namensform &amp;#039;&amp;#039;Olagen&amp;#039;&amp;#039; bezeugt.&amp;lt;ref&amp;gt;Max Schrott: &amp;#039;&amp;#039;Liber testamentorum conventus Neocellensis&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Geschichtsquellen des Etschlandes.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1). Bozen 1967, Nr. 11, 35.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits zwischen 1052 und 1062 ist der Ortsteil Mitterolang im Traditionsbuch von [[Kloster Weihenstephan]] als &amp;#039;&amp;#039;Mittirnǒlag&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor= [[Martin Bitschnau]], [[Hannes Obermair]] | Titel= Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Band 1: Bis zum Jahr 1140 | Verlag= Universitätsverlag Wagner | Ort= Innsbruck | Jahr= 2009 | Seiten= 198 Nr. 220| ISBN= 978-3-7030-0469-8 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1430 erscheint die Namensform &amp;#039;&amp;#039;zu Mitteralang unter Welsperg&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor=Hannes Obermair| Titel=Bozen Süd – Bolzano Nord. Schriftlichkeit und urkundliche Überlieferung der Stadt Bozen bis 1500| Band=Band 2| Verlag=Stadtgemeinde Bozen| Ort= Bozen| Jahr=2008| Seiten=71, Nr. 980| ISBN=978-88-901870-1-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, 1455 die Formen &amp;#039;&amp;#039;Olangen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Olang&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johannes Helmrath]], Thomas Woelki (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Acta Cusana. Quellen zur Lebensgeschichte des Nikolaus von Kues&amp;#039;&amp;#039;. Band II, Lieferung 4. Felix Meiner Verlag, Hamburg 2018. ISBN 978-3-7873-3344-8, S. 1110–1113, Nr. 4603.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Egon Kühebacher]] mutmaßte, der Ortsname könnte keltischen Ursprungs sein und „Besitz eines Aulos“ bedeuten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Egon Kühebacher]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen Südtirols und ihre Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Band 1. Athesia: Bozen 1995, S. 293f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer weiteren Theorie zufolge könnte der Name aus den althochdeutschen Begriffen &amp;#039;&amp;#039;ouwa&amp;#039;&amp;#039; („Aue, Land am Wasser bzw. entlang eines Baches“) und &amp;#039;&amp;#039;lachūn&amp;#039;&amp;#039; (Dat. Pl. von &amp;#039;&amp;#039;lahha&amp;#039;&amp;#039;, „Lache, Pfütze bzw. kleine stehende Gewässer“) hervorgegangen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Tobias Flatscher |Titel=Namen im Einzugsgebiet der Rienz, 2. Teil: Orts-, Tal-, Gewässer-, Berg- und Almnamen |Verlag=Druckerei A. Weger |Ort=Brixen |Datum=2021 |Seiten=279–282}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1460 wurde in den Olanger Fluren das „Spitzige Stöckl“ als Mahnmal zur Erinnerung an die [[Pest]] von 1448 errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1809 gab es einen Volksaufstand gegen Franzosen und Bayern, der Schützenleutnant [[Peter Sigmayr]] wurde am 14. Januar 1810 als Rebell hingerichtet. Die [[Pustertalbahn|Pustertaler Eisenbahn]] wurde 1871 als Netzbestandteil der österreichischen [[Südbahngesellschaft]] erbaut, was positive Auswirkungen auf den beginnenden Fremdenverkehr hatte. Um 1900 erlebte Olang einen wirtschaftlichen Aufschwung, erste touristische Erfolge waren auf die Heilbäder Bergfall und Schartl sowie einige Gastwirte zurückzuführen. Ein Großbrand vernichtete 1904 fast das ganze Dorf Mitterolang. 1910 wurde das Peter-Sigmayr-Denkmal, eine Sandsteinskulptur von [[Hans Piffrader]], eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 wurde Olang mit Antholz, Niederrasen und Oberrasen zur Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Rasun Valdaora/Rasen Olang&amp;#039;&amp;#039; fusioniert. 1955 wurde diese in die zwei heutigen Gemeinden Olang und [[Rasen-Antholz]] aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Aufstiegsanlage der „Olanger Seilbahnen AG“ wurde 1966 am [[Kronplatz]] gebaut. 1971 fanden die [[Rennrodel-Weltmeisterschaften]] auf der Kunstbahn in Olang statt, im selben Jahr wurde das Kongresshaus errichtet. Der [[Naturpark Fanes-Sennes-Prags]] wurde 1980 eingerichtet. Im Jahr 2000 fand eine Rodelweltmeisterschaft auf der Olanger Naturbahn statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeister seit 1952:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.gvcc.net/gemeindeamt/html/GEMEINDEN50-Jahre-dt.pdf | titel=Die Bürgermeister der Gemeinden Südtirols seit 1952 | werk=Festschrift 50 Jahre Südtiroler Gemeindenverband 1954–2004 | hrsg=[[Südtiroler Gemeindenverband]] | seiten=139–159 | zugriff=2015-11-16 | format=PDF; 15 MB }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Michael Messner: 1952–1956&lt;br /&gt;
* Josef Jud: 1956–1974&lt;br /&gt;
* Hermann Zingerle: 1974–1980&lt;br /&gt;
* Herbert Jesacher: 1980–1991&lt;br /&gt;
* Alfred Jud: 1991–2004&lt;br /&gt;
* Annelies Schenk: 2004–2010&lt;br /&gt;
* Reinhard Bachmann: 2010–2015&lt;br /&gt;
* Georg Reden: 2015–2025&lt;br /&gt;
* Lukas Schnarf: seit 2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
In Silber ein grüner Schrägrechtsbalken, darin drei goldene Wagenräder. Der grüne Balken zeigt die aufsteigende Flur an, in welcher die drei Orte Nieder-, Mitter- und Oberolang liegen, bezeichnet durch die drei Wagenräder. Die Verleihung erfolgte durch ein Dekret der [[Regionalregierung Trentino-Südtirol]] vom 10. Januar 1968.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Olang ist gemäß den erhobenen [[Ethnischer Proporz (Südtirol)|Sprachgruppenzugehörigkeitserklärungen bzw. Sprachgruppenzuordnungserklärungen]] eine weitgehend deutschsprachige Gemeinde. Als Berechnungsgrundlage der folgenden Prozentwerte wurden die gültigen Erklärungen von Personen mit italienischer Staatsbürgerschaft herangezogen.&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em&amp;quot; |Verteilung nach Sprachgruppenzugehörigkeits- bzw. Sprachgruppenzuordnungserklärungen&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Sprache !! 1981&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat1981&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://astat.provinz.bz.it/de/aktuelles-publikationen-info.asp?news_action=300&amp;amp;news_image_id=899072|titel=Volkszählung 1981 – Die amtliche Bürgerzahl und die Sprachgruppen in Südtirol nach Gemeinde und Bezirk|hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]]|datum=1983-03|zugriff=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; !! 1991&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2001&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://astat.provinz.bz.it/downloads/mit17_02.pdf|titel=Volkszählung 2001 – Berechnung des Bestandes der drei Sprachgruppen in der Provinz Bozen-Südtirol|hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]]|datum=2002-08|zugriff=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; !! 2001&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2001&amp;quot; /&amp;gt; !! 2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://astat.provinz.bz.it/de/aktuelles-publikationen-info.asp?news_action=300&amp;amp;news_image_id=1160209|titel=Ergebnisse Sprachgruppenzählung 2024 – Berechnung des Bestandes der drei Sprachgruppen in der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol|hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]]|datum=2024-12|zugriff=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  !! 2024&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Deutsch&lt;br /&gt;
| 98,69 %&lt;br /&gt;
| 98,32 %&lt;br /&gt;
| 97,42 %&lt;br /&gt;
| 96,47 %&lt;br /&gt;
| 95,64 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Italienisch&lt;br /&gt;
| 1,05 %&lt;br /&gt;
| 1,32 %&lt;br /&gt;
| 2,16 %&lt;br /&gt;
| 3,18 %&lt;br /&gt;
| 3,89 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | Ladinisch&lt;br /&gt;
| 0,26 %&lt;br /&gt;
| 0,36 %&lt;br /&gt;
| 0,42 %&lt;br /&gt;
| 0,34 %&lt;br /&gt;
| 0,47 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
In Mitterolang und Niederolang bestehen zwei Kindergärten. Das Angebot an [[Grundschule (Südtirol)|Grundschulen]] umfasst Einrichtungen in Niederolang, Oberolang und Geiselsberg. In Mitterolang ist die [[Mittelschule (Südtirol)|Mittelschule]] der Gemeinde angesiedelt. Die drei Grundschulen und die Mittelschule bilden zusammen mit den vier Grundschulen der Nachbargemeinde Rasen-Antholz den deutschsprachigen [[Schulsprengel]] Olang.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.provinz.bz.it/de/institutionen/institutionen-kategorien.asp?bninf_inid=1003448|hrsg=[[Südtiroler Bürgernetz]]|titel=Schulsprengel Olang|zugriff=2014-10-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Mitterolang gibt es außerdem eine deutschsprachige Musikschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Mitterolang befindet sich die [[Öffentliche Bibliothek Olang]], welche über einen großen Bestand an Büchern, Zeitschriften und neuen Medien sowie über öffentliche Internet-Arbeitsplätze verfügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Für den [[Kraftverkehr]] erschlossen ist Olang in erster Linie über die [[Strada Statale 49 della Pusteria|Pustertalstraße]] sowie die von dieser abzweigenden LS&amp;amp;nbsp;43, die durch Mitterolang und weiter über den [[Furkelpass]] ins südwestlich gelegene [[Gadertal]] führt. Zudem queren die [[Pustertalbahn]], die am Bahnhof Olang-Antholz eine Zugangsstelle bietet, und die [[Radroute&amp;amp;nbsp;3 „Pustertal“]] das Gemeindegebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Oberolang, Pfarrkirche Maria Himmelfahrt Dm18071 IMG 1294 2019-08-05 12.06.jpg|mini|Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Oberolang]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Olang|Liste der Naturdenkmäler in Olang}}&lt;br /&gt;
Die Marienkirche Oberolang stammt aus dem 15. Jahrhundert, ihr heutiges Äußeres ist auf Umbauten (zuletzt um 1900) zurückzuführen. Die Ägidiuskirche Mitterolang wurde im Jahre 1138 errichtet. Sie birgt eine Reihe bedeutender Kunstwerke aus der Zeit der [[Spätgotik]]: Das Hochaltarbild mit der [[Anbetung der Könige]] sowie das [[Christophorus]]-Fresko an der Außenwand stammen von dem Brunecker Maler [[Friedrich Pacher]]; die Fresken an der linken Langhauswand ([[Abendmahl Jesu|Letztes Abendmahl]], [[Offenbarung des Johannes#Verfasser|Johannes auf Patmos]], Heilige [[Simon Petrus|Petrus]] und [[Paulus von Tarsus|Paulus]]) malte im Jahr 1481 Friedrich Pachers Schüler [[Simon von Taisten]]. Weitere Kirchen in Olang sind die neugotische Kirche zum Hl. Wolfgang in Geiselsberg und die [[Pfarrkirche Niederolang|Pfarrkirche in Niederolang]]. 1907 wurde der Bau der jetzigen Pfarrkirche begonnen, bei diesem barocken Umbau handelt es sich um eine Erweiterung der alten romanischen und gotischen Pfarrkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Peter-Sigmayr-Denkmal und die Peter-Sigmayr-Gedenkkapelle in Mitterolang erinnern an den Olanger Freiheitskämpfer. Weiters verfügt die Ortschaft über eine Schwefelquelle und den Naturrundweg Schornstein. Das &amp;#039;&amp;#039;Peststöckl&amp;#039;&amp;#039; erinnert an die Pest von 1543.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Baudenkmal besonderer Art ist der in der Aue (Niederolang) am Furkelbach befindliche Untermühlbacher [[Kalkofen]], der in jüngerer Zeit renoviert und als Schauofen erhalten geblieben ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Geschichte der zahlreichen Kalköfen im Olanger Gebiet s. Friedrich Brunner: &amp;#039;&amp;#039;Kalkbrennen in Olang.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;St. Kassian-Kalender für das Gemeinjahr 1986.&amp;#039;&amp;#039; 277. Jahrgang, Brixen 1986, S. 65–74; zum Untermühlbacher Ofen S. 67–68.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Olang ist dank der [[Rodelbahn Panorama]] international als Rodelhochburg bekannt. Der Sportclub Olang wurde 1952 gegründet. Ein großes Ereignis für den S.C. Olang waren die Weltmeisterschaften der [[Rennrodel-Weltmeisterschaften|Kunstbahnrodler]], welche 1971 in Olang ausgetragen wurde. In den 1970er und 1980er Jahren wurden auch dreimal die [[Rennrodel-Europameisterschaften|Europameisterschaften]] veranstaltet. Man machte sich damit einen Namen in der Rodelszene. Nach weiteren [[Naturbahnrodel-Weltmeisterschaft|Naturbahnrodelweltcups]] und der Weltmeisterschaft 2000 wurde vom 15. bis 17. Februar 2008 die Europameisterschaft im Naturbahnrodeln veranstaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2005 fand die erste Bock-WM am Kronplatz statt, im Jahr 2013 wurde dieses Spektakel zum zweiten Mal in Olang ausgetragen. Beim Rennböckl (auch Rennbock oder Bock) handelt es sich um ein Gefährt, welches in Olang erfunden wurde und aus einer Sitzplatte mit zwei seitlich montierten Griffen besteht, die auf eine Art Kufe oder auf einen abgeschnittenen Ski montiert ist. Gesteuert wird einfach durch Gewichtsverlagerung bzw. auch mit den Beinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Olanger Sportanlagen zählen unter anderem ein öffentliches Freischwimmbad, vier Tennisplätze, zwei Fußballplätze (Rasen- und Kunstrasenplatz) und eine [[Golfplatz#Driving Range|Driving Range]] für Golfer. Weiters verfügt Olang über ein [[Beachvolleyball]]-Feld, zwei Reiterhöfe, einen Trimm-Dich-Pfad, den [[Nordic Walking|Nordic-Walking]]-Park „Kronplatz-Dolomiti“, sowie einen 3D-Bogenparkour.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* Alpenverein Olang&lt;br /&gt;
* „Böhmische“ Peter Sigmair&lt;br /&gt;
* Heimatbühne Olang&lt;br /&gt;
* Mädchensinggruppe Olang (1980–1981)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://viaf.org/de/viaf/122769476 |titel=VIAF |abruf=2025-09-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Musikkapelle Peter Sigmair&lt;br /&gt;
* Umweltgruppe Olang&lt;br /&gt;
* ASC Olang&lt;br /&gt;
* Schützenkompanie Peter Sigmayr Olang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zivilschutzorganisationen ==&lt;br /&gt;
* Feuerwehr Oberolang&lt;br /&gt;
* Feuerwehr Mitterolang&lt;br /&gt;
* Feuerwehr Niederolang&lt;br /&gt;
* Feuerwehr Geiselsberg&lt;br /&gt;
* Bergrettung Olang (AVS)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Brunner (Rennrodler)|Karl Brunner]] (* 1951), Rennrodler&lt;br /&gt;
* Florian Jud (1928–2015), Missionar in Borneo u. Brasilien&lt;br /&gt;
* [[David Kofler]] (1922–2012), erster Leiter des Deutschen Schulamts von Südtirol&lt;br /&gt;
* [[Konrad Kurt Ladstätter]] (* 1968), Skirennläufer&lt;br /&gt;
* [[Markus Lanz]] (* 1969), Fernsehmoderator&lt;br /&gt;
* [[Evelyn Mayr]] (* 1989), Tennisspielerin&lt;br /&gt;
* [[Julia Mayr]] (* 1991), Tennisspielerin&lt;br /&gt;
* [[Johann Perthaler]] (1816–1862), österreichischer Jurist und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Pörnbacher]] (1914–2006), Südtiroler Künstler&lt;br /&gt;
* [[Hansjörg Raffl]] (* 1958), Rennrodler&lt;br /&gt;
* [[Johanna Schnarf]] (* 1984), Skirennläuferin&lt;br /&gt;
* Leonhard Steger (geb. 1939) Missionar in Pakistan&lt;br /&gt;
* [[Georg Untergaßmair]] (* 1941), Augustinerchorherren-Propst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Theobald Innerhofer: &amp;#039;&amp;#039;Olang: Eine Gemeinde im Wandel der Zeiten&amp;#039;&amp;#039;. Bruneck 1984.&lt;br /&gt;
* Reinhard Bachmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Straßennamen von Olang.&amp;#039;&amp;#039; Gemeinde Olang, Olang 1989.&lt;br /&gt;
* [[Franz Huter]]: &amp;#039;&amp;#039;Archivbericht aus Mitterolang.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Schlern]]&amp;#039;&amp;#039; 30, 1956, S. 49–51 ([https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Zeitungsarchiv/Seite/Zeitung/62963/1/01.01.1956/256307/70 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Herbert Theobald Innerhofer: &amp;#039;&amp;#039;Kirchenkunst in Olang und Geiselsberg&amp;#039;&amp;#039;. Lana: Tappeiner Verlag 1995. ISBN 88-7073-199-5&lt;br /&gt;
* [[Hannes Obermair]]: &amp;#039;&amp;#039;Bedrohtes Kulturgut vor Ort: Archivbericht aus Geiselsberg, Gemeinde Olang&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Denkmalpflege in Südtirol 1996&amp;#039;&amp;#039;. Bozen: Athesia 1997, S. 173–184.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Stampfer]]: &amp;#039;&amp;#039;Simon von Taisten und Friedrich Pacher: Überlegungen zu Neufunden in Olang&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Der Schlern]] 81, 2007, S. 40–47.&lt;br /&gt;
* Francesco Pozzato: &amp;#039;&amp;#039;Olang: Impression Eisenbahn&amp;#039;&amp;#039;. Bozen: Athesia 2007. ISBN 978-88-6011-070-1.&lt;br /&gt;
* Reinhard Bachmann: &amp;#039;&amp;#039;Festschrift zum 50jährigen Jubiläum der AVS-Sektion Olang (1958–2008)&amp;#039;&amp;#039;. Olang 2008.&lt;br /&gt;
* Claudia Plaikner, Christian Egger: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Musikkapelle „Peter Sigmair“ Olang (1908–2008)&amp;#039;&amp;#039;. Olang 2008.&lt;br /&gt;
* Martin Laimer: &amp;#039;&amp;#039;Kulturführer Olang.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der Gemeinde Olang. verlag.Passeier, St. Martin in Passeier 2010, ISBN 978-88-89474-15-0.&lt;br /&gt;
* Birgit Herkula: &amp;#039;&amp;#039;Lang, oh lang, mein Olang – Blicke von draußen auf ein Dorf in Südtirol.&amp;#039;&amp;#039; Brixen: Weger 2014. ISBN 978-88-6563-103-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Olang}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Olang}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gemeinde.olang.bz.it/ Gemeinde Olang]&lt;br /&gt;
* {{Landschaftsplan Südtirol|61|Olang}}&lt;br /&gt;
* {{Tirol Atlas|210106}}&lt;br /&gt;
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== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Olang| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturpark Fanes-Sennes-Prags]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pragser Dolomiten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 10. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mai-Sachme</name></author>
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