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	<title>Olaf Wegewitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T00:44:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lómelinde: End-Tag fehlt kursiv nicht beidseitig geschlossen</title>
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		<updated>2025-12-21T09:01:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:LintErrors/missing-end-tag&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Spezial:LintErrors/missing-end-tag (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;End-Tag fehlt&lt;/a&gt; kursiv nicht beidseitig geschlossen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Olaf Wegewitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Oktober]] [[1949]] in [[Schönebeck (Elbe)]]) ist ein deutscher Künstler, der sich neben Arbeiten als Zeichner und Maler in seinen Kunstprojekten vor allem mit dem Verhältnis zwischen der menschlichen Kultur und der Natur auseinandersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wegewitz wuchs in [[Burgstädt]] auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wenzel2021&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Katrin Wenzel]] |url=https://www.mdr.de/kultur/literatur/olaf-wegewitz-buchkunst-100.html |titel=Wie der Buchkünstler Olaf Wegewitz dem Ursprung der Dinge nachspürt |werk=MDR Kultur – mdr.de |datum=2021-01-20 |abruf=2021-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Vater war Gartenarchitekt, seine Mutter Gartengestalterin. Ab 1966 absolvierte Wegewitz eine Lehre als Traktorenschlosser. Den Beruf übte er bis 1971 aus. Dann war er bis 1975 als Plakatkleber in [[Leipzig]] tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/olaf-wegewitz |titel=Wegewitz, Olaf: Biographische Angaben aus dem Handbuch &amp;quot;Wer war wer in der DDR?&amp;quot; |werk=bundesstiftung-aufarbeitung.de |hrsg=Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur |abruf=2022-10-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er beschäftigte sich [[Autodidakt|autodidaktisch]] mit den Ideen des [[Bauhaus]]es. In den Jahren 1974/75 betrieb er Materialstudien bei [[Hans Schulze (Professor)|Hans Schulze]] an der [[Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig]] und war dann ab 1975 als freischaffender Grafiker und Maler tätig, ab 1978 als Mitglied des [[Verband Bildender Künstler der DDR|Verbands Bildender Künstler]] der DDR. Ab 1980 kam es zu gemeinsamen Arbeiten mit [[Frieder Heinze]]. Seit 1983 lebt und arbeitet Wegewitz in [[Huy-Neinstedt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1984 gehörte er neben [[Lutz Dammbeck]], [[Günter Firit]], [[Hans-Hendrik Grimmling]], [[Frieder Heinze]] und [[Günther Huniat]] zu den Initiatoren des [[Erster Leipziger Herbstsalon|1. Leipziger Herbstsalons]], einer halblegalen Ausstellung im Messehaus am Leipziger Markt. Durch eine List waren die Künstler an einen Mietvertrag für eine Etage des Messehauses gelangt. Die Ausstellung wurde von Kulturfunktionären nicht verboten, weil diese bei Schließung der Ausstellung Protestaktionen befürchteten. Pro Forma ließen sich die ausstellenden Künstler auf die von [[Bernhard Heisig]] vom Künstlerverband der DDR gestellten Bedingungen ein: so wurde die Ausstellung als „Werkstatt“ bezeichnet und auf West- und Pressekontakte verzichtet. Im einen Monat der Ausstellungsdauer sahen knapp 10.000 Menschen die Ausstellung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jens Kassner |Titel=Subversive Kunst – Drei Wochen Ausnahmezustand |Sammelwerk=Der Freitag |Datum= |ISSN=0945-2095 |Online=https://www.freitag.de/autoren/jkassner/drei-wochen-ausnahmezustand |Abruf=2025-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegewitz beschäftigte sich mit Büchern, der Papierherstellung und nicht gegenstandsbezogenen Arbeiten. Er übernahm auch einige [[Restaurierung]]saufträge. 1990 erhielt er ein Stipendium der [[Niedersächsische Sparkassenstiftung|Niedersächsischen Sparkassenstiftung]] in der [[Herzog August Bibliothek]] [[Wolfenbüttel]]. Er begann Arbeiten, die sich mit der Naturauffassung des Menschen auseinandersetzen und beschäftigte sich mit [[Natursoziologie]] und auch [[Obstbau]] und [[Bienenhaltung]]. 1996/97 fertigte er drei Altarbilder für die [[St. Johannis (Halberstadt)|Halberstädter Johanniskirche]].&amp;lt;ref&amp;gt;Die Angaben können der Biografie auf der Webseite der [http://www.galerieamsachsenplatz.de/wegewitz.php Galerie am Sachsenplatz in Leipzig] entnommen werden.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1999 wurde Olaf Wegewitz mit dem [[Kunstpreis des Landes Sachsen-Anhalt]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kultur.sachsen-anhalt.de/kulturfoerderung/preise/kunstpreis/ Webseite der Staatskanzlei und des Ministeriums für Kultur Sachsen-Anhalt]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweimal durchquerte Olaf Wegewitz in den letzten Jahren Deutschland zu Fuß, entlang des 11. Längengrades zwischen Fehmarn und der Zugspitze im Jahr 2009 und entlang des 51. Breitengrades zwischen Geilenkirchen und Görlitz im Jahr 2012. Beide Wanderungen mündeten in künstlerische Arbeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://neue-saechsische-galerie.de/de/ausstellungen/rueckblick/2016/geradewegs-quer-olaf-wegewitz.html Ausstellungsankündigung der Neuen Sächsischen Galerie in Chemnitz]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2021 wurde er für sein buchkünstlerisches Werk mit dem [[Antiquaria-Preis]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wenzel2021&amp;quot; /&amp;gt; Die Laudatio hielt der Schriftsteller [[Ingo Schulze (Autor)|Ingo Schulze]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.boersenblatt.net/news/antiquariat-news/27-antiquaria-preis-fuer-buchkultur-olaf-wegewitz-153229 |titel=27. Antiquaria-Preis für Buchkultur an Olaf Wegewitz |werk=boersenblatt.net |datum=2020-11-02 |abruf=2021-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museen und öffentliche Sammlungen (unvollständig) ==&lt;br /&gt;
* Altenburg/Thür.: [[Lindenau-Museum]]&lt;br /&gt;
* Marburg: Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Philipps-Universität Marburg&lt;br /&gt;
* Nürnberg: [[Germanisches Nationalmuseum]]&lt;br /&gt;
* Cottbus: [[Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
=== Plastik ===&lt;br /&gt;
* [[Skulptur Gewächshaus]] im [[Skulpturenpark Magdeburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Buchveröffentlichungen ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Unaulutu. Steinchen im Sand&amp;#039;&amp;#039;, zus. mit [[Frieder Heinze]]. Leipzig (Reclam) 1985; Edition Brusberg West-Berlin 1986&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Sprachforscher Hans Conon von der Gabelentz (1807-1874). Eine Reflexion (Bildband)&amp;#039;&amp;#039;. Selbstverlag Lindenau – Museum Altenburg 1998&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stille Stille&amp;#039;&amp;#039;, zus. m. Xiao Kaiyu, übersetzt von Raffael Keller. Huy-Neinstedt und München (Wortraum-Edition) 2001. ISBN 978-3-936174-00-7&lt;br /&gt;
* Zus. m. Annegret Laabs, Uwe Gellner (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Olaf Wegewitz: Ich zeige&amp;#039;&amp;#039;. Magdeburg (Stadt Magdeburg Museen) 2003. ISBN 978-3-930030-66-8&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Robbenklage: Eigenrechte der Natur&amp;#039;&amp;#039;, zus. m. Hanfried Blume u. a. Huy-Neinstedt und München (Wortraum-Edition) 2004. ISBN 978-3-936174-05-2&lt;br /&gt;
* Künstlerischer Beitrag in: &amp;#039;&amp;#039;Aufbrüche: Buchkunst zwischen Pergament und Plexiglas&amp;#039;&amp;#039;, hg. v. Neue Sächsische Galerie. Chemnitz (Neue Chemnitzer Kunsthütte) 2008. ISBN 978-3-937176-14-7&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;... all seine Holdheit der Feldblume gleich: Wortraum-Natur V&amp;#039;&amp;#039;. Huy-Neinstedt und München (Wortraum-Edition) 2010. ISBN 978-3-936174-11-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (unvollständig) ==&lt;br /&gt;
=== Einzelausstellungen ===&lt;br /&gt;
* 1982: Halberstadt, Galerie „Sankt Florian“ (Malerei und Zeichnungen)&lt;br /&gt;
* 1986: Berlin&lt;br /&gt;
* 1987: Karl-Marx-Stadt&lt;br /&gt;
* 1989: Dresden (mit Frieder Heinze)&lt;br /&gt;
* 1993: Chemnitz, Galerie Oben&lt;br /&gt;
* 2014: Magdeburg, Kunstmuseum Unser Lieben Frauen („gradewegs“)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Magdalena Burkhardt |url=https://kunstmuseum-magdeburg.de/olaf-wegewitz/ |titel=Olaf Wegewitz |werk=Kunstmuseum Magdeburg |datum=2021-10-11 |abruf=2024-09-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2016: Chemnitz, Neue Sächsische Galerie („geradewegs quer“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Teilnahme an Gruppenausstellungen ===&lt;br /&gt;
* 1977/78: VIII. [[Kunstausstellung der DDR]], Dresden&lt;br /&gt;
* 1977: &amp;#039;&amp;#039;100 ausgewählte Grafiken&amp;#039;&amp;#039;, Berlin und weitere Städte&lt;br /&gt;
* 1978: &amp;#039;&amp;#039;Junge Künstler der DDR&amp;#039;&amp;#039;, Galerie Junge Kunst, Frankfurt/Oder&lt;br /&gt;
* 1979 und 1985: Bezirkskunstausstellung, Leipzig&lt;br /&gt;
* 1982: 10 Jahre Leipziger Grafikbörse, Leipzig&lt;br /&gt;
* 1985: &amp;#039;&amp;#039;Musik in der bildenden Kunst der DDR&amp;#039;&amp;#039;, Neue Berliner Galerie im Alten Museum, Berlin&lt;br /&gt;
* 2025: &amp;#039;&amp;#039;Sendung aus dem Gegen-Raum Mail Art, Plakate und Faltrollos alternativer DDR-Kunstszenen&amp;#039;&amp;#039;, [[Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst / Dieselkraftwerk Cottbus|Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst Cottbus]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.blmk.de/programm/sendung-aus-dem-gegen-raum/ |titel=Sendung aus dem Gegen-Raum Mail Art, Plakate und Faltrollos alternativer DDR-Kunstszenen |werk=blmk.de |hrsg=Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst |abruf=2025-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=olaf-wegewitz|lemma=Wegewitz, Olaf|autor=Doris Liebermann|band=2|idNum=3715}}&lt;br /&gt;
* Jörg Sperling u. Andreas Hüneke: &amp;#039;&amp;#039;Olaf Wegewitz – Bucharbeit: Mit einem Werkverzeichnis der Künstlerbücher.&amp;#039;&amp;#039; Brandenburgische Kulturstiftung, Cottbus 1994, ISBN 978-3-928696-47-0.&lt;br /&gt;
* Hendrikje Hüneke: &amp;#039;&amp;#039;Unaulutu: Zeugnisse indigener Völker als künstlerische Inspiration in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; [[Tectum Wissenschaftsverlag]], Marburg 2016, ISBN 978-3-8288-3645-7.&lt;br /&gt;
* Andreas Hornemann: &amp;#039;&amp;#039;Von so weit her bis hier hin.&amp;#039;&amp;#039; QuadratArtVerlag, Magdeburg 2009, ISBN 978-3-935971-53-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wegewitz, Olaf.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dietmar Eisold]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Künstler in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; [[Verlag Neues Leben]], Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 1005/1006.&lt;br /&gt;
* Annegret Laabs, Uwe Gellner: &amp;#039;&amp;#039;Olaf Wegewitz – geradewegs zu fuß auf dem 11. längengrad durch Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Jovis Verlag, Berlin 2014, ISBN 978-3-86859-314-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://katalog.arthistoricum.net/?tx_find_find%5Bq%5D%5Bdefault%5D=Olaf+Wegewitz Olaf Wegewitz] bei &amp;#039;&amp;#039;[[Arthistoricum.net]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://www.bildindex.de/ete?action=queryupdate&amp;amp;desc=%22wegewitz%2C%20olaf%22%20&amp;amp;index=obj-all Werke von Olaf Wegewitz] im &amp;#039;&amp;#039;[[Bildindex der Kunst und Architektur|Bildindex]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://www.artnet.de/k%C3%BCnstler/olaf-wegewitz/ Werke von Olaf Wegewitz] bei &amp;#039;&amp;#039;[[Artnet]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11882127X|LCCN=n95053443|VIAF=22938211}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wegewitz, Olaf}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wegewitz, Olaf&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Künstler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Oktober 1949&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schönebeck (Elbe)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lómelinde</name></author>
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