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	<title>Okavangodelta - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Okavangodelta&amp;diff=143819&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Marc-Lautenbacher: /* Tourismus */</title>
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		<updated>2026-02-11T02:58:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Tourismus&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Welterbe&lt;br /&gt;
|Name          = Okavango-Delta&lt;br /&gt;
|Bild          = A View of the Delta.jpg&lt;br /&gt;
|Beschriftung  = &lt;br /&gt;
|Staats-Gebiet = {{Botswana}}&lt;br /&gt;
|Typ           = Natur&lt;br /&gt;
|Kriterien     = (vii)(ix)(x)&lt;br /&gt;
|Fläche        = 2.023.590&lt;br /&gt;
|Puffer        = 2.286.630&lt;br /&gt;
|Referenz-Nr   = 1432&lt;br /&gt;
|Region        = Afrika&lt;br /&gt;
|Jahr          = 2014&lt;br /&gt;
|Erweiterung   = &lt;br /&gt;
|Gefährdung    = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Okavangodelta&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist das im [[North West District]] [[Botswana]]s gelegene [[Binnendelta]] des [[Okavango]]s. Es wird im Süden durch die &amp;#039;&amp;#039;Kunyere-&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Thamalakane&amp;#039;&amp;#039;-[[Spalte (Geologie)|Spalten]] begrenzt, die als hydrologische Barrieren quer zum Okavango verlaufen und eine südliche Fortsetzung des [[Großer Afrikanischer Grabenbruch|Großen Afrikanischen Grabenbruchs]] &amp;#039;&amp;#039;(Great Rift Valley)&amp;#039;&amp;#039; darstellen. Der Okavango fächert sich dabei auf und versickert im [[Kalahari]]becken bzw. verdunstet zu großen Teilen. Dabei bildet er inmitten der [[Arides Klima|semi-ariden]] Kalahari mit über 20&amp;amp;#8201;.000 Quadratkilometern eines der größten und tierreichsten [[Feuchtgebiet]]e Afrikas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2014 gehört das Okavangodelta zum [[UNESCO-Welterbe]]. Eine Erweiterung um Gebiete [[Namibia]]s steht seit Ende Oktober 2016 auf der [[Welterbe in Namibia#Tentativliste|namibischen Tentativliste]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Okavango Delta map.png|mini|Karte des Deltas]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Okavangodelta.png|mini|Das Okavangodelta auf einem Satellitenfoto]]&lt;br /&gt;
Das Delta (eigentlich ein [[Schwemmkegel]]) gliedert sich in sechs Bereiche, die sich hinsichtlich ihrer Ökologie deutlich unterscheiden: den sogenannten Panhandle („Pfannenstiel“), den permanent wasserführenden Unterlauf des Okavangos, die dauerhaften Sumpfflächen am Ende des Panhandle, die zeitweilig trocken fallenden Bereiche an der Peripherie des Deltas sowie die größeren Inselbereiche im Inneren des Deltas (Chiefs Island, Chitabe Island) und die [[Sandveld]]-Zungen, die sich von Süden her in das Delta erstrecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Höhenunterschied zwischen dem Beginn des Panhandle und dem Fuß des Deltas in [[Maun]] beträgt bei einer Entfernung von rund 250 Kilometern sechzig Meter. Die Trockenbereiche und Inseln erheben sich maximal drei Meter über die Umgebung und haben eine Größe von wenigen Quadratmetern bis zu vielen Quadratkilometern. Der Ursprung dieser Trockenbereiche ist unterschiedlich und geht auf die Kanalsysteme, die Aktivität von [[Termiten]] oder geologische Strukturen zurück. Für die großen Inselbereiche nimmt man [[tektonisch]]e Ursachen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hydrologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Okavango11.jpg|mini|Typischer Bereich im Inneren des Deltas, mit freien Kanälen und Seen, Sumpfflächen und Inseln]]&lt;br /&gt;
Auf eine lange Trockenzeit von April bis November folgt eine Regenzeit zwischen Dezember und April. Der durchschnittliche jährliche Niederschlag beträgt am Nordende des Panhandle bei [[Shakawe]] 550&amp;amp;nbsp;mm und nimmt nach Südosten hin bis auf rund 450&amp;amp;nbsp;mm in Maun ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Okavango bei den [[Popafälle]]n am Anfang des Panhandle seinen Höchststand bereits im März erreicht, dauert es etwa vier Monate, bis die Flut den [[Thamalakane]] bei Maun am anderen Ende des Deltas erreicht und dadurch eine Fläche von etwa 12.&amp;amp;#8201;000 Quadratkilometer bedeckt. Insbesondere diese massive Verzögerung der Flut, die wahrscheinlich auf die starke Vegetationsdichte im Delta zurückzuführen ist, hat enorme Bedeutung für die Tierwelt in der Region, da die Flut dadurch genau zum Höhepunkt der Trockenzeit das Ende des Deltas erreicht und damit erst die Grundlage für das reiche Tierleben schafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei entsprechend starker Flut wird das noch verbleibende Wasser über den [[Thamalakane]] im Südosten des Deltas abgeleitet. Ein kleiner Teil des Wassers fließt über den [[Nhabe]] und [[Kunyere]] zum [[Ngamisee]], der größere Teil jedoch über den [[Boteti]] weiter in die Kalahari zum [[Lake Xau]] und in seltenen Fällen sogar weiter zur [[Makgadikgadi-Salzpfannen|Makgadikgadi-Pfanne]]. Bei sehr starkem Hochwasser tritt das Okavangodelta über den Fluss [[Magwekwana]] (auch Selinda-Rinne genannt) in Kontakt mit dem Linyanti ([[Cuando]]) und somit zum [[Sambesi]]; ebenso fließt ein Teil des Wassers aus dem Linyanti bei Hochwasser über den [[Savuti]] in die [[Mababe Depression]] und somit ins Einzugsgebiet des Okavangodeltas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von besonderer ökologischer Bedeutung ist, dass das Wasser des Deltas Trinkwasserqualität besitzt und keinerlei erhöhte Salzkonzentration auftritt. Dies ist deshalb bemerkenswert, weil über den Okavango jährlich etwa 500&amp;amp;#8201;000&amp;amp;nbsp;t gelöster Salze eingetragen werden und 95 % des Wassers verdunsten, so dass normalerweise deutliche Versalzung zu erwarten wäre. Für die fehlende Versalzung des Wasserkörpers werden zwei ökologische Prozesse verantwortlich gemacht: Zum einen überwiegt die [[Transpiration]] (Verdunstung durch Pflanzen) gegenüber der [[Evaporation]] (Verdunstung von den freien Wasserflächen), sodass es zu einer Akkumulation der Salze im Bereich der Inseln kommt, zum anderen spielt die sich kontinuierlich ändernde Überflutung eine Rolle, die den Böden Gelegenheit gibt, sich zu regenerieren. Eine weitere Erklärung bieten [[Torf#Okavangodelta|Torffeuer]], durch die die Salze in tiefere Lagen gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Okavango kanal.jpg|mini|Dauernd wasserführender Kanal]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Okavang dry.jpg|mini|Trockenes, überflutungsfreies Gebiet (nahe [[Xakanaxa]])]]&lt;br /&gt;
Im gesamten Delta wurden etwa 1.300 Pflanzenarten identifiziert. Entsprechend den vier ökologischen Bereichen kann man vier unterschiedliche [[Vegetationstyp]]en unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang der Kanäle im Delta finden sich im Wesentlichen große [[Echter Papyrus|Papyrus]]-Bestände (&amp;#039;&amp;#039;Cyperus papyrus&amp;#039;&amp;#039;), im Bereich des Panhandle auch lokale Bestände von &amp;#039;&amp;#039;[[Pennisetum macrourum]]&amp;#039;&amp;#039; (Synonym &amp;#039;&amp;#039;Pennisetum glaucocladum&amp;#039;&amp;#039;). Die Vegetation entlang der Kanäle kann sich lokal stark unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dauerhaft überfluteten Bereiche des Deltas außerhalb der Kanäle bilden ein Mosaik aus offenen Wasserflächen, [[Schwimmende Insel|schwimmenden Inseln]] aus Vegetation und stabilen Bereichen. Entsprechend unterschiedlich ist die Vegetation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich der zeitweilig überschwemmten Flächen zeigt sich je nach Dauer und Höhe der Überflutung unterschiedliche Vegetation. In den am höchsten und am längsten überfluteten Bereichen ähnelt die Vegetation der der dauerhaft überfluteten Gebiete; je trockener das jeweilige Gebiet ist, desto mehr Büsche und Bäume sind vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inseln und Sandzungen des Deltas sind von [[Savanne|Grasland]] umgeben, das in den seltener überfluteten Bereichen zunehmend Büschen und Bäumen weicht. Darunter sind die [[Makalani-Palme]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Hyphaene]] petersiana&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;[[Phoenix reclinata]]&amp;#039;&amp;#039;, eine Reihe von Ficus-Arten (&amp;#039;&amp;#039;[[Feigen|Ficus]] natalensis&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Maulbeer-Feige|F. sycomorus]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;F. veruculosa&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;[[Syzygium (Gattung)|Syzygium]] cordatum&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Acacia]] nigrescens&amp;#039;&amp;#039; und der [[Leberwurstbaum]] (&amp;#039;&amp;#039;Kigelia africana&amp;#039;&amp;#039;). Im Zentrum der Inseln kommt es zu einer verstärkten [[Versalzung]] der Böden aufgrund der hohen Verdunstung, sodass hier auch überwiegend salztolerante Pflanzen zu finden sind, oftmals sind jedoch auch die zentralen Bereiche der Inseln vollkommen baumfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fauna ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Okavangodelta Xakanaxa.jpg|mini|Das Okavangodelta bei Xakanaxa]]&lt;br /&gt;
Die Größe des Deltas und die Besonderheit, dass der Wasserstand im Delta genau dann seinen Höhepunkt erreicht, wenn im Umland Trockenzeit herrscht, haben zur Folge, dass sich im Umfeld des Okavangodeltas eine extrem vielseitige und dichte Tierwelt angesiedelt hat. Bisher wurden 71 Fischarten, 33 [[Amphibien]]arten, 64 Arten von [[Reptilien]], 444 Vogelarten und 122 [[Säugetiere|Säugetierarten]] identifiziert. Der seltene [[Braunkehlreiher]] kommt fast nur im Okavangodelta vor.&amp;lt;ref&amp;gt;James A. Kushlan, James A. Hancock: &amp;#039;&amp;#039;Herons&amp;#039;&amp;#039;. Oxford University Press, Oxford 2005, ISBN 0-19-854981-4, S.&amp;amp;nbsp;160 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei bietet das Delta Raum für wasserlebende Arten wie [[Flusspferd]] (&amp;#039;&amp;#039;Hippopotamus amphibius&amp;#039;&amp;#039;) oder [[Nilkrokodil]] (&amp;#039;&amp;#039;Crocodilus niloticus&amp;#039;&amp;#039;), sumpflebende Arten wie [[Sitatunga]], [[Letschwe]] und [[Wasserbock]], aber auch Tiere, die auf Wasser nur zum Trinken angewiesen sind. Sogar Arten, die längere Zeit ohne Wasser auskommen, sind im Delta anzutreffen, etwa der [[Spießbock]] (&amp;#039;&amp;#039;Oryx gazella&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Arten, die vom Wasser abhängen, wandern während der Trockenzeit, wenn das Delta seinen Höchststand hat, verstärkt vom Umland ins Delta ein, darunter zum Beispiel [[Afrikanischer Elefant|Afrikanische Elefanten]] (&amp;#039;&amp;#039;Loxodonta africana&amp;#039;&amp;#039;), [[Kaffernbüffel]] (&amp;#039;&amp;#039;Syncerus caffer&amp;#039;&amp;#039;) und [[Streifengnu]]s (&amp;#039;&amp;#039;Connochaetes taurinus&amp;#039;&amp;#039;). Der Tierreichtum hat auch eine hohe Populationsdichte von Raubtieren, darunter [[Afrikanischer Wildhund|Afrikanische Wildhunde]] (&amp;#039;&amp;#039;Lycaon pictus&amp;#039;&amp;#039;), [[Hyänen]] (etwa &amp;#039;&amp;#039;[[Crocuta crocuta]]&amp;#039;&amp;#039;), [[Löwe]]n (&amp;#039;&amp;#039;Panthera leo&amp;#039;&amp;#039;), [[Leopard]]en (&amp;#039;&amp;#039;Panthera pardus&amp;#039;&amp;#039;) und anderer Raubkatzen zur Folge. Die Sumpf- und Wasserflächen sind außerdem die Heimat hunderter zum Teil sehr seltener Vogelarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Gewässergeschichte ===&lt;br /&gt;
[[Datei: Makgadikgadi Lake Basin OSM.png|mini|links|Die vermutete maximale Ausdehnung des Paläo-[[Makgadikgadisee]]s im frühen Pleistozän und der Verlauf der Flüsse im frühen bis mittleren Känozoikum]]&lt;br /&gt;
Vor etwa 65 Millionen Jahren versickerte der Okavango nicht in der Kalahari. Er floss parallel zum [[Cuando]] und zum [[Sambesi]] und mündete wie diese in den [[Limpopo (Fluss)|Limpopo]]. Auch der [[Luangwa]] und der [[Kafue (Fluss)|Kafue]], verlängert durch den [[Chambeshi]], mündeten weit oberhalb der heutigen Mündung und deren Wasser nahm den gleichen Abflussweg.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.the-eis.com/data/literature/A%20proposed%20drainage%20evol%20model%20did%20the%20congo%20flow%20east.pdf A proposed drainage evolution model for Central Africa – Did the Congo flow east?], www.the-eis.com (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zambezi ali 2010128.jpg|mini|Die Mambove-Verwerfung mit dem Durchbruch des Sambesi und des Chobe (Cuando)]]&lt;br /&gt;
Durch die Hebung der [[Ovambo-Kalahari-Simbabwe-Verwerfung]] (OKZ) entstand eine neue Wasserscheide, die den Okavango vom Limpopo abschnitt. In der Folge bildete sich im [[Makgadikgadi]]-Becken ein See, dessen höchste Uferlinie bei 995&amp;amp;nbsp;m lag und der in seiner Ausdehnung mit dem heutigen [[Viktoriasee]] vergleichbar ist beziehungsweise zeitweise deutlich größer war.&amp;lt;ref name=evol/&amp;gt; Es sind bisher fünf unterschiedliche Uferlinien gefunden worden. Gestaut wurde der See am heutigen Sambesi durch die Chobe- oder [[Mambova-Verwerfung]]. Im weiteren Ablauf änderte der Luangwe seinen Lauf nach Osten. Danach fiel der Chambeshi weg, der seither zum [[Kongo (Fluss)|Kongo]]-Einzugsgebiet gehört. Dann verlagerte der [[Kafue (Fluss)|Kafue]] seinen Verlauf über die Kafue-Auen in sein heutiges Bett. Und schließlich durchbrach der [[Sambesi]] die Verwerfungen oberhalb der [[Victoriafälle|Viktoriafälle]], so dass auch er nicht mehr in das Makgadikgadi-Becken floss. Als letzter wurde der Verlauf des [[Cuando]] durch eine Sanddüne zum Sambesi umgelenkt, obwohl er auch heute noch teils Kontakt zum Okavango hat.&amp;lt;ref name=evol&amp;gt;[https://researchonline.jcu.edu.au/31324/ The evolution and ages of Makgadikgadi paleo-lakes: consilient evidence from Kalahari drainage evolution south-central Africa], researchonline.jcu.edu.au (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.the-eis.com/data/literature/Zambezi%20River%20Basin%20by%20Andy%20Moore.pdf The Zambezi River – Andy E. Moore, Fenton P. D. (Woody) Cotterill, Mike P. L. Main and Hugh B. Williams], www.the-eis.com (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor rund 4.000 Jahren versiegte der Makgadikgadisee fast vollständig und das Okavangodelta, der [[Ngamisee]], die [[Makgadikgadi-Salzpfannen]] und die [[Mababe-Depression]] blieben als Relikte des Sees übrig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Humangeschichte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Mokoro - Okavango-Delta.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;[[Mokoro]]s im Okavangodelta&amp;#039;&amp;#039;: [[Einbaum]]-Boote aus dem Stamm von &amp;#039;&amp;#039;[[Leberwurstbaum|Kigelia africana]]&amp;#039;&amp;#039;, dem Leberwurstbaum]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kavango-Zambezi Transfrontier Conservation map de.png|mini|Karte der grenzüberschreitenden [[Kavango-Zambezi Transfrontier Conservation Area]]]]&lt;br /&gt;
Die Fülle an Wasser in einer sonst [[Arides Klima|ariden]] Umgebung hat nicht nur Attraktivität für die Tierwelt. Steinzeitliche Funde weisen auf menschliche Besiedlung des Gebiets vor über 100&amp;amp;#8201;.000 Jahren hin. Das Okavangodelta gilt auch als erster Ort der Sesshaftigkeit von Menschen im südlichen Afrika und als Ausgangspunkt der Viehzucht. Beides wird von der Archäologie um 200&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. in diesem Gebiet datiert. Im frühen 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert gab es erste Berichte über Fluss-Buschleute. Im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wanderten einige Stämme von Norden, sowie von Süden verschiedene Gruppen der Batawana in das Delta und ließen sich entlang des Deltas nieder. Trotz dieser Zuwanderung weist das Delta jedoch kaum permanente Besiedlung auf. Ursachen dafür dürften die abgelegene Lage des Gebietes sowie das häufige Auftreten von Krankheiten wie [[Malaria]] und [[Afrikanische Trypanosomiasis|Schlafkrankheit]] sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Deutsche Umwelthilfe]] warnte im Sommer 2025 davor, dass das kanadische Öl- und Gasunternehmen &amp;#039;&amp;#039;Recon Africa&amp;#039;&amp;#039; Bohrungen im [[Naturschutzgebiet]] vornehmen wolle. Da die [[Kavango-Zambezi Transfrontier Conservation Area]] (KAZA) von der Deutschen Bundesregierung über die [[Kreditanstalt für Wiederaufbau]] seit Jahrzehnten in Millionenhöhe gefördert werde, habe [[Deutschland]] eine besondere Verantwortung für den Schutz der Region.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.duh.de/informieren/naturschutz/wildnis/okavango-delta/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Massensterben von Elefanten ===&lt;br /&gt;
Seit 2020 sind mehrere hundert Elefanten von einem [[Massensterben]] heimgesucht worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.geo.de/natur/tierwelt/24088-rtkl-okavango-delta-massensterben-geht-weiter-schon-39-tote-elefanten-seit |titel=Massensterben geht weiter: Schon 39 tote Elefanten seit Jahresbeginn |werk=geo.de |datum=2021-02-26 |abruf=2023-11-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Forschern zufolge ist das Bakterium &amp;#039;&amp;#039;[[Pasteurella multocida]]&amp;#039;&amp;#039; die Ursache.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Foggin2023&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lomeo2024&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Flugzeug im Okavangodelta. Im Hintergrund Impalas.jpg|mini|Flugzeug nach der Landung im Okavangodelta, im Hintergrund eine Gruppe von [[Letschwe]]]]&lt;br /&gt;
Aufgrund seines Tierreichtums und der spektakulären Sumpflandschaft stellt das Okavangodelta ein begehrtes Ziel für Safari-Touristen, Angler und Jäger dar. Es gibt wenige, stark reglementierte Unterkünfte, zumeist als Luxus-Lodges im Hochpreis-Segment, aber auch zum Campen für Selbstversorger. Oft sind sie nur per Flugzeug zu erreichen. Das Okavangodelta ist Teil des grenzüberschreitenden Schutzgebiets [[Kavango-Zambezi Transfrontier Conservation Area]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
* Der mit Preisen ausgezeichnete Film &amp;#039;&amp;#039;[[Die lustige Welt der Tiere]]&amp;#039;&amp;#039; spielt unter anderem im Okavangodelta.&lt;br /&gt;
* Der Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;[[The End of Eden]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Rick Lomba]] warnt vor Plänen, ein Wasserkraftwerk am Okavango zu bauen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.okavangodelta.com/about/threats/ |wayback=20200222105527 |text=&amp;#039;&amp;#039;Threats to the Okavango Delta&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2022-12-23 08:31:40 InternetArchiveBot}} bei okavangodelta.com, abgerufen am 4. September 2016 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* T. S. McCarthy, A. Bloem, P. A. Larkin: &amp;#039;&amp;#039;Observations on the hydrology and geohydrology of the Okavango Delta.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;South African Journal of Geology.&amp;#039;&amp;#039; V101-2, Juni 1998 (englisch).&lt;br /&gt;
* L. Ramberg, P. Hancock, M. Lindholm, T. Meyer, S. Ringrose, J. Sliva, J. Van As, C. Van der Post: &amp;#039;&amp;#039;Species diversity of the Okavango Delta, Botswana.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Aquatic Sciences – Research Across Boundaries.&amp;#039;&amp;#039; V68-3, Oktober 2006 (englisch).&lt;br /&gt;
* John Reader (auch Fotos): &amp;#039;&amp;#039;Der Fluß, der in den Himmel mündet&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[GEO (Zeitschrift)|Geo-Magazin.]]&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1978, 9, S.&amp;amp;nbsp;8–28. (Informativer, wissenschaftlicher Erlebnisbericht über Botswanas Okavango) {{ISSN|0342-8311}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Okavango Delta|Okavangodelta}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelbelege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Foggin2023&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
C.&amp;amp;nbsp;M. Foggin, Laura E. Rosen, Marijke M. Henton, Angela Buys, Toby Floyd, Andrew D. Turner, Jonathan Tarbin, Antony S. Lloyd, Columbas Chaitezvi, Richard J. Ellis, Helen C. Roberts, Akbar Dastjerdi, Alejandro Nunez, Arnoud H.&amp;amp;nbsp;M. van Vliet, Falko Steinbach : &amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;#x200B;&amp;#039;&amp;#039;Pasteurella&amp;#039;&amp;#039; sp. associated with fatal septicaemia in six African elephants.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Nature]] Communications&amp;#039;&amp;#039;, Band 15, Nr.&amp;amp;nbsp;6398, 25. Oktober 2023; {{doi|10.1038/s41467-023-41987-z}} ({{enS}}).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lomeo2024&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Davide Lomeo, Emma J. Tebbs, Nlingisisi D. Babayani, Michael A. Chadwick, Mangaliso J. Gondwe, Anne D. Jungblut, Graham P. McCulloch, Eric R. Morgan, Daniel N. Schillereff, Stefan G.&amp;amp;nbsp;H. Simis, Anna C. Songhurst: &amp;#039;&amp;#039;Remote sensing and spatial analysis reveal unprecedented cyanobacteria bloom dynamics associated with elephant mass mortality.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Science of The Total Environment&amp;#039;&amp;#039;, Band 957, 20. Dezember 2024, Nr.&amp;amp;nbsp;177525; [[doi:10.1016/j.scitotenv.2024.177525]], Epub Anfang Dezember 2024 ({{enS}}).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Welterbe Botswana}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=19/30//S |EW=23/00//E |type=waterbody |dim=200000 |region=BW-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flussdelta]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Okavango| Okavangodelta]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Botswana)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im North West District]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ramsar-Gebiet in Botswana]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Afrika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welterbestätte in Afrika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welterbestätte in Botswana]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltnaturerbestätte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Marc-Lautenbacher</name></author>
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