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	<title>Okarben - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Okarben&amp;diff=203496&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cosal am 30. Januar 2026 um 04:06 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-30T04:06:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Okarben&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Karben&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Okarben (Karben) COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50.25159563582965&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 08.75614643096924&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 115 &amp;lt;!-- Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 6.85&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 3304 &amp;lt;!-- hier nur Hauptwohnsitze --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2021-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.karben.de/leben-in-karben/stadtportait/zahlen-daten/ |titel=Stadt Karben – Daten und Fakten |abruf=2024-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1970-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 61184&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06039&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Okarben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil von [[Karben]] im [[Hessen|hessischen]] [[Wetteraukreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Stadtteil hat eine Fläche von 685 Hektar. Der größte Teil des Ortsteils liegt zwischen der [[Main-Weser-Bahn]] im Westen und dem rechten Ufer der [[Nidda (Fluss)|Nidda]] im Osten und ist von den übrigen Stadtteilen durch hauptsächlich landwirtschaftlich genutzte Flächen getrennt. Das Ortsbild wird jenseits des durch Fachwerkhäuser und gründerzeitliche Wohngebäude geprägten Ortskerns hauptsächlich durch Einfamilienhäuser der 1950er bis 1970er Jahre bestimmt. Westlich der S-Bahn-Linie und der B&amp;amp;nbsp;3 liegt ein nach 1960 entstandenes Wohngebiet &amp;#039;&amp;#039;am Straßberg&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Römische Zeit ===&lt;br /&gt;
In der frühen nachchristlichen Zeit unterhielt die [[Römisches Reich|römische]] Armee an der Stelle des späteren Ortes ein [[Römisches Militärlager|Großkastell]] mit einer Gesamtlänge der Außenfront von 984&amp;amp;nbsp;m, das helfen sollte, die Grenze zum Siedlungsgebiet der [[Chatten]] zu sichern. Es war besetzt mit einer [[Ala (Militär)|Ala]] miliaria, einer 1000 Mann starken Reiterabteilung. Zur Regierungszeit von Kaiser [[Domitian]] wurde das Kastell als Teil der [[Limes (Grenzwall)|Limes]] Befestigungslinie im Taunusvorland errichtet. Im ersten Drittel des 2. Jahrhunderts n. Chr. wurde es mit der endgültigen Einrichtung des [[Wetterau-Limes]] aufgegeben. In unmittelbarer Nähe zum Kastell war ein Dorf (&amp;#039;&amp;#039;[[Vicus]]&amp;#039;&amp;#039;) entstanden, das auch nach der Aufgabe der Festung weiter bestand. Die [[Schlussmünze]] wurde unter [[Severus Alexander]] geprägt und belegt den Fortbestand der Siedlung bis in diese Zeit.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans Schönberger]]/[[Hans-Günther Simon]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Kastell Okarben und die Besetzung der Wetterau seit Vespasian.&amp;#039;&amp;#039; Gebr. Mann, Berlin 1980, ISBN 3-7861-1257-6 (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Limesforschungen 19&amp;#039;&amp;#039;), S.&amp;amp;nbsp;37.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Evangelische Pfarrkirche, Okarben.JPG|mini|[[Evangelische Kirche Okarben|Evangelische Pfarrkirche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die älteste erhaltene Erwähnung von Okarben stammt von 1229. Zu dieser Zeit hieß der Ort &amp;#039;&amp;#039;Akarben&amp;#039;&amp;#039;. Im [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]] gehörte das Dorf zum [[Freigericht Kaichen]], das im 15. Jahrhundert unter die Herrschaft der [[Burggrafschaft Friedberg]] kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
In Okarben galt das [[Partikularrecht]] des Freigerichts Kaichen, die [[Friedberger Polizeiordnung]]. 1679 wurde sie erneuert und gedruckt. Damit ist sie zum ersten Mal schriftlich fassbar. Sie behandelte überwiegend [[Verwaltungsrecht|Verwaltungs-]], [[Polizei- und Ordnungsrecht]]. Insofern blieb für den weiten Bereich des [[Zivilrecht]]s das [[Solmser Landrecht]] die Hauptrechtsquelle.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arthur Benno Schmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die geschichtlichen Grundlagen des bürgerlichen Rechts im Großherzogtum Hessen&amp;#039;&amp;#039;. Curt von Münchow, Gießen 1893, S. 107, beiliegende Karte ([https://books.google.de/books?id=HewnAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA107#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitale Ansicht]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Gemeines Recht|Gemeine Recht]] galt darüber hinaus, wenn all diese Regelungen für einen Sachverhalt keine Bestimmungen enthielten. Diese Rechtslage blieb auch im 19. Jahrhundert geltendes Recht, nachdem Okarben an das [[Großherzogtum Hessen]] übergegangen war. Erst das [[Bürgerliches Gesetzbuch|Bürgerliche Gesetzbuch]] vom 1. Januar 1900, das einheitlich im ganzen [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] galt, setzte dieses alte Partikularrecht außer Kraft.&lt;br /&gt;
Mit der Burggrafschaft Kaichen fiel Okarben 1806 an [[Großherzogtum Hessen|Hessen-Darmstadt]]. Von 1821 bis 1853 gehörte es zum Bezirk des [[Landgericht Großkarben|Landgerichts Großkarben]], der 1853 aufgelöst wurde, dann bis 1879 zu dem des [[Landgericht Vilbel|Landgerichts Vilbel]], ab 1879 zu dem des [[Amtsgericht Bad Vilbel|Amtsgerichts Vilbel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1970 entstand die Stadt Karben  im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] durch den freiwilligen [[Gemeindefusion|Zusammenschluss]] der bis dahin eigenständigen Gemeinden [[Groß-Karben]], [[Klein-Karben]], [[Kloppenheim (Karben)|Kloppenheim]], Okarben und [[Rendel]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Innern |titel=Zusammenschluß der Gemeinden Groß-Karben, Klein-Karben, Kloppenheim, Okarben und Rendel im Landkreis Friedberg zur neuen Gemeinde „Karben“ und Verleihung des Rechts zur Führung der Bezeichnung „Stadt“|nr=27 |jahr=1970 |datum=1970-06-19 |seite=10 |seiten=1366 |fundstelle=Punkt 1325 |kbytes=5940}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 11. Juni 1955 durch das Hessische Innenministerium genehmigt.&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung = In blauem Schild, von silbernem Wellenband geteilt, oben zwei und unten eine goldene [[Garbe (Heraldik)|Garbe]].&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = Wappen von Okarben&lt;br /&gt;
|Quelle = {{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Genehmigung eines Wappens der Gemeinde Okarben, Landkreis Friedberg, Regierungsbezirk Darmstadt |fundstelle=Punkt 690 |nr=26 |jahr=1955 |datum=1955-06-11 |seite=4 |seiten=640 |kbytes=5170}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturdenkmäler ==&lt;br /&gt;
Siehe: [[Liste der Kulturdenkmäler in Karben#Okarben|Liste der Kulturdenkmäler in Okarben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Da die Hauptverkehrsströme an Okarben auf der [[Bundesstraße 3]] vorbeigeleitet wurden, konnte der gesamte Ortsbereich in den 1990er Jahren [[Verkehrsberuhigung|verkehrsberuhigt]] werden. Derzeit wird der [[Bundesstraße 3#Weiterer Ausbau|Ausbau der B 3]] zwischen Nieder-Wöllstadt und Kloppenheim geplant. Die Planung sieht vor, diese neue B 3 dann mitten durch die Stadt und in einem engen Bogen westlich um das Wohngebiet &amp;#039;&amp;#039;am Straßberg&amp;#039;&amp;#039; herumzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1894 wurde ein [[Bahnhof]] an der [[Main-Weser-Bahn]] errichtet. Der Stadtteil verfügt heute über einen [[S-Bahn Rhein-Main|S-Bahn]]-Haltepunkt, der von der [[Liste der Linien der S-Bahn Rhein-Main|Linie&amp;amp;nbsp;S6]] nach [[Friedberg (Hessen)]] sowie [[Frankfurt am Main]] bedient wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
! Takt&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV Rhein-Main|S6|Teilstrecke=Nord}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HessBib |NAME=Okarben |GND=4116745-4}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |NAME=Karben-Okarben |GND=2138008-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.karben.de/portal/seiten/okarben-900000050-24930.html?rubrik=900000004 |titel=Stadtteil Okarben |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Karben |abruf=2018-08 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL |ID=440012050 |titel=Okarben, Wetteraukreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL |ID=440012050| titel=Okarben, Wetteraukreis |datum=2023-05-21}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Karben}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=2138008-9|VIAF=246569464}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Wetteraukreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Karben)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Wetteraukreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1229]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1970]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cosal</name></author>
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