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	<title>Okalenice - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T02:01:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Okalenice&amp;diff=2457192&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: /* Fußnoten */</title>
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		<updated>2026-03-07T13:33:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Fußnoten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Zum Bearbeiten des Artikels nach unten scrollen. Eine Hilfe zur Bearbeitung der Tabelle befindet sich unter [[Vorlage Diskussion:Infobox Ort in Polen]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort             = Okalenice&lt;br /&gt;
| Wappen          = &lt;br /&gt;
| Woiwodschaft    = Lebus&lt;br /&gt;
| Powiat          = Żary&lt;br /&gt;
| PowiatLink      = Żarski&lt;br /&gt;
| Gemeinde        = Trzebiel&lt;br /&gt;
| GemeindeLink    = Gmina Trzebiel&lt;br /&gt;
| Breitengrad     = 51&lt;br /&gt;
| Breitenminute   = 33&lt;br /&gt;
| Breitensekunde  = 48&lt;br /&gt;
| Längengrad      = 14&lt;br /&gt;
| Längenminute    = 51&lt;br /&gt;
| Längensekunde   = 55&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner    = &lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum    = &lt;br /&gt;
| OrtFläche       = &lt;br /&gt;
| Höhe            = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl    = &lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl  = &lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = FZA&lt;br /&gt;
| Straße1         = &lt;br /&gt;
| Schienen1       = &lt;br /&gt;
| Flughafen1      = [[Nikolaus-Kopernikus-Flughafen Breslau|Breslau]]&lt;br /&gt;
| Flughafen2      = [[Flughafen Posen-Ławica|Posen-Ławica]]&lt;br /&gt;
| Webpräsenz      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Okalenice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Schönborn&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Ort in der [[Polen|polnischen]] [[Gmina Trzebiel|Gemeinde Trzebiel]] im [[Powiat Żarski|Landkreis Żary]] ([[Woiwodschaft Lebus]]), der zum [[Sołectwo|Schulzenamt]] [[Marcinów (Trzebiel)|Marcinów]] &amp;#039;&amp;#039;(Merzdorf)&amp;#039;&amp;#039; gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort liegt knapp zwei Kilometer südlich des Kirchdorfes [[Niwica]] &amp;#039;&amp;#039;(Zibelle)&amp;#039;&amp;#039;. Vom östlich gelegenen Marcinów &amp;#039;&amp;#039;(Merzdorf)&amp;#039;&amp;#039; wird es durch den Schrotbach getrennt. Umgebende Ortschaften sind [[Łuków (Trzebiel)|Łuków]] &amp;#039;&amp;#039;(Bogendorf&amp;#039;&amp;#039; mit &amp;#039;&amp;#039;Klein Bogendorf)&amp;#039;&amp;#039; im Nordosten, [[Karsówka]] &amp;#039;&amp;#039;(Mühlbach)&amp;#039;&amp;#039; und [[Wierzbięcin (Trzebiel)|Wierzbięcin]] &amp;#039;&amp;#039;(Kochsdorf)&amp;#039;&amp;#039; im Südwesten und [[Włostowice (Trzebiel)|Włostowice]] &amp;#039;&amp;#039;(Roßnitz)&amp;#039;&amp;#039; im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PC nebst HM - (Alt) Tschöpeln.png|mini|Schönborn und Zibelle als Exklave der Herrschaft Muskau &amp;lt;br /&amp;gt; Ausschnitt aus der Karte von [[Johann George Schreiber]], 1745]]&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Robert Pohl (Heimatforscher)|Robert Pohl]] war das Dorf ursprünglich eine deutsche Siedlung. Die Besitzer des [[Rittergut]]es Schönborn waren über Jahrhunderte hinweg Vasallen der [[Standesherrschaft Muskau]], zu der sie in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts stießen. In der Verkaufsurkunde der Herrschaft aus dem Jahr 1597 wird Schönborn als Ritterlehen bezeichnet. Besitzer zu dieser Zeit war möglicherweise die [[Rackel (Adelsgeschlecht)|Familie von Rackel]], der auch [[Mieszków (Trzebiel)|Beinsdorf]], [[Łuków (Trzebiel)|Bogendorf]] und der Anteil [[Niwica|Ober-Zibelle]] gehörten. Durch Heirat kam das Gut an [[Rudolf von Gersdorff]] (1633 nachweisbar), dem 1647 Heinrich [[Gersdorff (Adelsgeschlecht)|von Gersdorff]] als Besitzer von Schönborn und Bogendorf folgte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Muskau&amp;quot; /&amp;gt; Später ging Schönborn an die Familie von der Heyde aus [[Żarki Wielkie|Groß Särchen]] über, für 1709 ist Georg Abraham von der Heyde als Besitzer belegt. Mit Johann Gottfried Tettmeyer (1769) hatte das Gut in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts einen bürgerlichen Lehnsträger. Um 1894 befand sich das 193 ha umfassende  Rittergut im Besitz von  Gottlieb Schwarze.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Schlesisches Güter-Adreßbuch. Verzeichniß sämmtlicher Rittergüter und selbständigen Guts- und Forstbezirke, sowie solcher größeren Güter, die innerhalb des Gemeindeverbandes mit einem Reinertrag von etwa 1500 Mark und mehr zur Grundsteuer veranlagt sind&amp;#039;&amp;#039;. Fünfte Ausgabe, Wilhelm Gottlob Korn, Breslau 1894, [https://books.google.de/books?id=G0wRAQAAIAAJ&amp;amp;pg=PA319 S. 319, Ziffer 2840.]&amp;lt;/ref&amp;gt; In der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts war ein weiterer Besitzer die Glashüttenfirma Hirsch-Jahnke aus [[Weißwasser]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1782 wurde im benachbarten Merzdorf für Merzdorf, Bogendorf und Schönborn eine Schule gegründet und ein Gebäude dafür errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Muskau&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem im Zuge des [[Wiener Kongress]]es 1815 die [[Oberlausitz]] geteilt und der [[Preußen|preußische]] Anteil 1816 einer Verwaltungsreform mit neu gebildeten Landkreisen unterzogen wurde, kamen einige eigentlich [[Herzogtum Sagan|schlesisch-saganische]] Dörfer um [[Niwica|Zibelle]], so auch Schönborn, mit Rücksicht auf die Standesherrschaft Muskau als [[Exklave]]n zum [[Kreis Rothenburg (Ob. Laus.)]], die vom [[Kreis Sorau]] im Norden und vom [[Kreis Sagan]] im Süden umschlossen wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Muskau&amp;quot; /&amp;gt; Erst als der Kreis Sagan 1932 aufgelöst wurde und dessen westlicher Teil an den Rothenburger Kreis fiel, wurden die bisherigen Exklaven mit dem Kreisgebiet verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. April 1938 wurde der etwas größere Nachbarort [[Marcinów (Trzebiel)|Merzdorf b. Priebus (Schlesien)]], der bis 1932 im Kreis Sagan lag, in Schönborn eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg lag die Gemeinde östlich der [[Oder-Neiße-Linie]] und kam somit an Polen. Unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Okalenice&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Marcinów&amp;#039;&amp;#039; wurden Schönborn und Merzdorf Ortsteile der Gemeinde [[Niwica]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der 1975 durchgeführten Verwaltungsreform wurde die Gemeinde der [[Woiwodschaft Grünberg]] zugeordnet. Nach der Auflösung der Gemeinde Niwica im Jahr 1976 kam Okalenice als Teil des Schulzenamts Marcinów mit den meisten anderen Schulzenämtern zur Gemeinde [[Trzebiel]], die seit einer erneuten Verwaltungsreform 1998/1999 zum wiedererrichteten [[Powiat Żarski|Landkreis Żary]] in der [[Woiwodschaft Lebus]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1840&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ohnesorge Darstellung&amp;quot; /&amp;gt;||align=right| 77&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindevz1910&amp;quot; /&amp;gt;||align=right| 64&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1919&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pohl Ewz&amp;quot; /&amp;gt;||align=right| 58&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verwaltungsgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;||align=right| &amp;#039;&amp;#039;231&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verwaltungsgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;||align=right| &amp;#039;&amp;#039;218&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1840 lebten in Schönborn 77 evangelische Einwohner in 18 Wohnhäusern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ohnesorge Darstellung&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohnerzahl fiel bis 1910 auf 64, davon 15 im Gutsbezirk.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindevz1910&amp;quot; /&amp;gt; Neun Jahre später war die Einwohnerzahl des Gutsbezirks zwar auf 18 gestiegen, jedoch die des Ortes auf 40 gefallen, so dass nur noch 58 Einwohner verzeichnet wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pohl Ewz&amp;quot; /&amp;gt; Zusammen mit Merzdorf, das 1925 noch 199 Einwohner hatte, kam Schönborn 1933 auf 231 und 1939 auf 218 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verwaltungsgeschichte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die noch vorhandene deutsche Bevölkerung ausgewiesen und der Ort durch vertriebene Polen aus dem Osten besiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und weiterführende Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Robert Pohl (Heimatforscher)|Robert Pohl]] |Titel=Heimatbuch des Kreises Rothenburg O.-L. für Schule und Haus |Verlag=Buchdruckerei Emil Hampel |Ort=Weißwasser O.-L. |Datum=1924 |Seiten=178}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fußnoten ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Muskau&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Hermann Graf von Arnim-Muskau]], [[Willi A. Boelcke]] |Titel=Muskau |TitelErg=Standesherrschaft zwischen Spree und Neiße |Verlag=Ullstein-Verlag |Ort=Berlin/Frankfurt am M./Wien |Jahr=1978 |ISBN=3-550-07377-1 |Seiten=43 f., 51, 96, 154}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ohnesorge Darstellung&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Friedrich Leopold von Ohnesorge|[Friedrich Leopold] von Ohnesorge]] |Titel=Darstellung der statistischen Verhältnisse des Rothenburger Kreises (Liegnitzer Regierungs-Bezirks) |Ort=Rothenburg |Jahr=1842 |Seiten=33 |Online=[https://digital.slub-dresden.de/id20258833Z/37 Digitalisat]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindevz1910&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?schlesien/rothenburg.htm |titel=Landkreis Rothenburg (Oberlausitz) |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-25 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20240817083050if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?schlesien/rothenburg.htm |archiv-datum=2024-08-17 |abruf=2026-02-25 |abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pohl Ewz&amp;quot;&amp;gt;Robert Pohl: &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch des Kreises Rothenburg&amp;#039;&amp;#039;. S. 84.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verwaltungsgeschichte&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=rothenburg.html|name=Landkreis Rothenburg (Oberlausitz)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Trzebiel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Lebus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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