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	<title>Ohrengipfel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-11-12T14:40:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|BILD=Ohrengipfel7.JPG&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=Ohrengipfel von [[Trochtelfingen (Bopfingen)|Trochtelfingen]] aus gesehen&lt;br /&gt;
|HÖHE=652.2&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=DE-NHN&lt;br /&gt;
|LAGE=[[Baden-Württemberg]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE=[[Schwäbische Alb]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=48.81610&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=10.39785&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=DE-BW&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN=&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ohrengipfel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein {{Höhe|652.2|DE-NHN}}{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} hoher [[Berg]] auf dem [[Härtsfeld]] am Kraterrand des [[Nördlinger Ries]]es. Er liegt auf dem Gebiet der Gemeinde [[Riesbürg]] und bildet deren höchste Erhebung,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/5057/Riesb%C3%BCrg Gemeinde Riesbürg auf leo-bw.de].&amp;lt;/ref&amp;gt; Grundbesitzer ist jedoch die bayerische Stadt [[Nördlingen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] führte General [[Gustaf Horn]] am 5.&amp;amp;nbsp;September 1634 die schwedischen Truppen, vom &amp;#039;&amp;#039;Breitwang&amp;#039;&amp;#039; bei [[Bopfingen]] kommend, über den Ohrengipfel nach [[Hürnheim (Ederheim)|Hürnheim]] zur [[Schlacht bei Nördlingen]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Blätter des Schwäbischen Albvereins&amp;#039;&amp;#039;, 1908.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.augsburger-allgemeine.de/donauwoerth/Dem-schwedischen-Heer-auf-dem-Fusse-folgen-id8429416.html „Dem schwedischen Heer auf dem Fuße folgen“], in [[Augsburger Allgemeine]] vom 6.&amp;amp;nbsp;September 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.30jaehrigerkrieg.de/keller-kheller-von-schleitheim-schlaytheim-schlayten-adam-heinrich-freiherr/ &amp;#039;&amp;#039;Adam Heinrich von Keller&amp;#039;&amp;#039;], in „Der Dreißigjährige Krieg in Selbstzeugnissen, Chroniken und Berichten“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts hieß die Gemarkung um den Ohrengipfel noch &amp;#039;&amp;#039;Karthäuserhau&amp;#039;&amp;#039;, in Anlehnung an das nahegelegene [[Kartäusertal]] um [[Christgarten]]. Eigentümer war zu diesem Zeitpunkt der [[Oettingen (fränkisch-schwäbisches Adelsgeschlecht)|Fürst von Wallerstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussichtsplattform ==&lt;br /&gt;
Am 8.&amp;amp;nbsp;Juli 1900 wurde auf dem Gipfel eine 12,70&amp;amp;nbsp;m hohe Aussichtsplattform feierlich eröffnet. Die Herstellungskosten von 444&amp;amp;nbsp;[[Goldmark|Mk]] wurden vom [[Schwäbischer Albverein|Schwäbischen Albverein]] und vom &amp;#039;&amp;#039;[[Verschönerungsverein]] Nördlingen&amp;#039;&amp;#039; getragen, errichtet wurde die an einer Buche angebrachte Platte von [[Schlosserei|Schlosser]]meister &amp;#039;&amp;#039;Hochmüller&amp;#039;&amp;#039; aus [[Neresheim]]. Plattform und Treppe bestanden aus Eisen und wogen zusammen 1.070&amp;amp;nbsp;kg, allerdings durften nur sechs Personen gleichzeitig die Plattform betreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekannte Fernsicht reichte im Süden bis zur [[Zugspitze]], dem [[Wettersteingebirge]], [[Karwendel]] und [[Kaisergebirge]], im Norden zum [[Hesselberg]] in [[Bayern]]. Bereits bei der Eröffnung der Aussichtsplattform 1900 war die Fernsicht durch den umgebenden Buchenwald eingeschränkt. Schon 1918 wurde vermerkt: „Die Aussicht von der Leiter ist nunmehr völlig verwachsen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Julius Wais: &amp;#039;&amp;#039;Albführer. Wanderungen durch die Schwäbische Alb nebst Hegau und Randen.&amp;#039;&amp;#039; Union Deutsche Verlagsgesellschaft, Stuttgart 1918, S.&amp;amp;nbsp;101.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] blieb zumindest die Aussicht aufs [[Nördlinger Ries|Ries]] erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Ruth Wais: &amp;#039;&amp;#039;Albführer. Wanderungen durch die Schwäbische Alb von Julius Wais.&amp;#039;&amp;#039; Band I, &amp;#039;&amp;#039;Östlicher Teil: Vom Ries bis zum Hohenstaufen.&amp;#039;&amp;#039; [[Verlag des Schwäbischen Albvereins]], Stuttgart 1962, S.&amp;amp;nbsp;129.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das weitere Schicksal der Aussichtsplattform ist unbekannt, als Aussichtspunkt letztmals erwähnt wird der Ohrengipfel 1978, jedoch auch mit der Einschränkung, die Aussicht sei „durch Bäume beschränkt“.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Dumler: &amp;#039;&amp;#039;Wanderführer Albrandweg. Die Nord- und Südrandlinie der Schwäbischen Alb.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Wanderverlag Dr. Mair &amp;amp; Schnabel &amp;amp; Co., Stuttgart 1978, ISBN 3-8134-0037-9, S.&amp;amp;nbsp;36.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute beherbergt die flache Bergkuppe des Ohrengipfels lediglich Sitzbänke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Windkraftanlagen ==&lt;br /&gt;
Der „Windatlas Baden-Württemberg“ führt das Gebiet um den Ohrengipfel als besonders geeignet für die Aufstellung von [[Windkraftanlage]]n. Daher wurde 2011 von zwei Energieunternehmen der Antrag eingebracht, einen [[Windpark]] mit bis zu 12 Windrädern im Bereich des Ohrengipfels zu errichten. Da der [[Regionalplanung|Regionalplan]] für die [[Region Ostwürttemberg]] diesen Bereich als „schutzwürdiger Bereich Erholung“ ausweist, wurde die Aufstellung von Windkraftanlagen in diesem Gebiet abgelehnt. Zusätzlich ist das Gebiet um den Ohrengipfel aus [[forstrecht]]lichter Sicht als [[Erholungswald]] deklariert und genießt daher besonderen Schutz.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.augsburger-allgemeine.de/noerdlingen/Ohrengipfel-ist-aus-dem-Rennen-id18572766.html „Ohrengipfel ist aus dem Rennen“], in [[Augsburger Allgemeine]] vom 1.&amp;amp;nbsp;Februar 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.augsburger-allgemeine.de/noerdlingen/Regionalverbaende-Keine-Windraeder-am-Ohrengipfel-id19154991.html „Regionalverbände: Keine Windräder am Ohrengipfel“] in Augsburger Allgemeine vom 9.&amp;amp;nbsp;März 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wanderwege ==&lt;br /&gt;
Der [[Schwäbische-Alb-Nordrand-Weg]] verläuft seit seiner Anlage 1907 knapp unterhalb des Gipfels über den Berg. Die Wegemarkierung wird von der Ortsgruppe Bopfingen des Schwäbischen Albvereins gewartet.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.schwaebische.de/region/ostalb/bopfingen/stadtnachrichten-bopfingen_artikel,-Sie-machen-den-Weg-frei-_arid,5234332.html „Sie machen den Weg frei“] auf schwaebische.de (Ipf- und Jagst-Zeitung vom 7.&amp;amp;nbsp;April 2012).&amp;lt;/ref&amp;gt; 2010 wurde der &amp;#039;&amp;#039;Schwedenweg&amp;#039;&amp;#039; angelegt, der den Spuren des schwedischen Heeres im Dreißigjährigen Krieg folgt und ebenfalls über den Ohrengipfel führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* [http://www.schwaben-kultur.de/cgi-bin/getpix.pl?obj=000000032/00005433&amp;amp;typ=image &amp;#039;&amp;#039;Einweihung der Aussichtsplatte auf dem Ohrengipfel.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Blätter des Schwäbischen Albvereins&amp;#039;&amp;#039;, XII. Jahrgang, Nr.&amp;amp;nbsp;8, 1900.&lt;br /&gt;
* [http://www.schwaebische.de/home_artikel,-Windpark-soll-auf-dem-Ohrengipfel-entstehen-_arid,5096900.html &amp;#039;&amp;#039;Windpark soll auf dem Ohrengipfel entstehen.&amp;#039;&amp;#039;] Auf schwaebische.de vom 30.&amp;amp;nbsp;Juni 2011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ohrengipfel1.jpg|Gipfel&lt;br /&gt;
Ohrengipfel2.jpg|Aufstieg&lt;br /&gt;
Ohrengipfel3.jpg|Hinweisschild&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Ostalbkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg der Schwäbischen Alb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Riesbürg)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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