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	<title>Ohmgebirge - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ohmgebirge&amp;diff=311268&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-36108-23: /* Literatur */ Buchergänzung</title>
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		<updated>2025-11-24T13:40:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Buchergänzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gebirgsgruppe&lt;br /&gt;
|NAME= Ohmgebirge&lt;br /&gt;
|KARTE= &lt;br /&gt;
|KARTENBESCHREIBUNG= &lt;br /&gt;
|HÖCHSTER GIPFEL= [[Birkenberg (Ohmgebirge)|Birkenberg]]&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE= 533.4&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE-BEZUG= DE-NHN&lt;br /&gt;
|LAGE= [[Landkreis Eichsfeld]], [[Thüringen]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|EINTEILUNG NACH= [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands]]&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE= [[Unteres Eichsfeld]], [[Weser-Leine-Bergland]]&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE-BEZ= Teil der Haupteinheit&lt;br /&gt;
|GESTEIN= [[Muschelkalk]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 51/28/15/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 10/20/20/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= DE-TH&lt;br /&gt;
|POSKARTE= Deutschland Thüringen&lt;br /&gt;
|MAX-LÄNGE= &lt;br /&gt;
|FLÄCHE= 80&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN= &lt;br /&gt;
|BILD= ohmgebirge.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG= Nordausläufer des Ohmgebirges direkt südlich von Holungen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ohmgebirge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein bis {{Höhe|533.4|DE-NHN|link=1}}{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} hoher und etwa 80 km² großer Muschelkalk-Tafelberg&amp;lt;ref&amp;gt;Hiekel, W. u.&amp;amp;nbsp;a. (2004): Die Naturräume Thüringens, S. 160&amp;lt;/ref&amp;gt; des Unter[[eichsfeld]]s im [[Landkreis Eichsfeld]], Nord[[thüringen]] ([[Deutschland]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Ohmgebirge, dessen südöstliche Ausläufer die [[Bleicheröder Berge]] sind, liegt im [[Landkreis Eichsfeld]] an der Nahtstelle zum [[Landkreis Nordhausen]]. Es befindet sich zwischen [[Weißenborn-Lüderode]] im Norden, [[Bleicherode]] im Südosten, [[Worbis]] im Süden und [[Teistungen]] im Westen und breitet sich zwischen den Oberläufen der [[Helme]] im Norden und der [[Wipper (Unstrut)|Wipper]] im Süden aus. Im Norden und Westen schließt sich das [[Untereichsfeld]] an, weiter im Süden der Höhenzug des [[Dün]] und im Südwesten der [[Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal]].&lt;br /&gt;
Die wellige Hochfläche des Ohmgebirges wird für Ackerbau und Weidewirtschaft genutzt, der größte Teil, besonders die steilen Randbereiche, sind mit Kalkbuchenwäldern bewachsen. Außerdem finden sich [[Magerrasen|Kalkmagerrasenflächen]] und wildwachsende Eiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturräumliche Zuordnung ==&lt;br /&gt;
Nach der naturräumlichen Gliederung Deutschlands wird das Ohmgebirge nach &amp;#039;&amp;#039;Blatt Kassel&amp;#039;&amp;#039; wie folgt zugeordnet:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blatt 112&amp;quot;&amp;gt;Hans-Jürgen Klink:&amp;#039;&amp;#039; Geographische Landesaufnahme: [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands#Einzelblätter|Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 112]] Kassel&amp;#039;&amp;#039; – Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1969 → [http://geographie.giersbeck.de/karten Online-Karte]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Das Ohmgebirge ist im vorliegenden Blatt 112 nur am Randbereich erfasst, während der Hauptteil auf &amp;#039;&amp;#039;Blatt 113 Sondershausen&amp;#039;&amp;#039; gelegen hätte, dessen Nichterscheinen 1969 bereits beschlossen war.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;(zu 37 [[Weser-Leine-Bergland]], [[Niedersächsisches Bergland]])&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;(375 [[Unteres Eichsfeld]])&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*** 375.2 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ohmgebirge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und [[Bleicheröder Berge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie]] benutzt eine etwas gröbere eigene, nur landesweit existierende Gliederung, innerhalb derer die Landschaft [[Ohmgebirge-Bleicheröder Berge]] in der Einheit &amp;#039;&amp;#039; Nordthüringer Buntsandsteinland&amp;#039;&amp;#039; liegt.{{GeoQuelle|DE-TH|LUG|X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Muschelkalk]]-Höhenzüge &amp;#039;&amp;#039;Ohmgebirge&amp;#039;&amp;#039; und [[Bleicheröder Berge]] sind in beiden Einteilungen als &amp;#039;&amp;#039;ein&amp;#039;&amp;#039; zusammenhängender Einzelnaturraum ausgewiesen. Sie stellen eher eine durch das [[Unteres Eichsfeld|Untere Eichsfeld]] unterbrochene Fortsetzung der nordwestlichen Randplatte des [[Thüringer Becken]]s dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benachbarte Naturräume sind im Uhrzeigersinn betrachtet:&lt;br /&gt;
* [[Unteres Eichsfeld]] mit dem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eichsfelder Kessel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im Süden und den [[Zehnsberg]] im Westen&lt;br /&gt;
* [[Eichsfelder Becken]] mit dem &amp;#039;&amp;#039;Duderstädter Becken&amp;#039;&amp;#039; im Nordwesten und der Hügellandschaft der [[Hellberge (Eichsfeld)|Hellberge]] im Norden&lt;br /&gt;
* [[Silkeroder Hügelland]] jenseits der [[Eller (Rhume)|Geroder Eller]] im Nordosten&lt;br /&gt;
* [[Nordthüringer Hügelland]] im Osten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Das Ohmgebirge (und die südöstlich anschließenden Bleicheröder Berge) sitzen als Zeugenberge mit einer [[Muschelkalk]]schichtstufe der umgebenden [[Buntsandstein]]hügellandschaft auf. Die Schichtstufe leitet häufig mit [[Felsen|Felsabbrüchen]] zur welligen Ohmgebirgs-Hochfläche über. Beispiele sind der Hübelstein bei Breitenworbis und die 30 m hohe Hauröder Klippe. Im Bereich der [[Ohmgebirgs-Grabenzone]] zwischen [[Leinefelde-Worbis|Worbis]] und [[Holungen]] liegen verschiedene Gesteine vor, unter anderem auch [[Kreide (Gestein)|Kreide]]. Die Grabenzone ist der zentrale Teil der Ohmgebirgsmulde, die das [[Thüringer Becken]] nach Nordwesten begrenzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Dietrich Franke: Regionale Geologie in Ostdeutschland – Ein Wörterbuch 2011 [http://www.regionalgeologie-ost.de/Einfuehrung.htm Regionalgeologie Ost]&amp;lt;/ref&amp;gt; Den Sockel des Ohmgebirges bildet der [[Röt-Formation|Röt]] mit seinem lehmig-tonigen und wasserundurchlässigen Charakter, jene Erhebungen auf der Hochfläche bestehen aus Oberem Muschelkalk, während zwischen Worbis, Kirchohmfeld und Kaltohmfeld [[Keuper]]- und Kreidesedimente zu finden sind. Jene Muschelkalkschichten zeigen sich äußerst zerklüftet und wasserdurchlässig, aufgrund dessen nur wenige kleine Fließgewässer existieren, welche zum Teil noch auf der Hochfläche wieder versickern. Die ausgewaschenen Gipslager im Stufenbildner Röt führen häufig zu Einbrüchen, [[Erdfall|Erdfällen]] und Suberosionen in den oberen Deckenschichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berge und Erhebungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ohmgebirge 4.jpg|mini|Der Birkenberg, von Kaltohmfeld aus gesehen, höchste Erhebung auf der Hochfläche des Ohmgebirges.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Holungen Ohmgebirge.JPG|mini|Der Ohmberg (links) und die Sonder (rechts) am Nordostrand des Ohmgebirges]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Haynrode 7 (1940) C.jpg|mini|Die Hasenburg bei Haynrode]]&lt;br /&gt;
[[Datei:AmOhmberg-WildeKirchen01.JPG|mini|Eine der „Wilden Kirchen“ auf dem [[Ohmberg]]]]&lt;br /&gt;
Zu den Bergen und Erhebungen des Ohmgebirges im engeren Sinne und dessen Ausläufer nach Norden und Osten, die bereits benachbarten Naturräumen zugerechnet werden, gehören – mit Höhe in Meter über [[Normalhöhennull]] (NHN):{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
* [[Birkenberg (Ohmgebirge)|Birkenberg]] (533,4 m), höchster Berg des Ohmgebirges und guter Aussichtsberg nördlich von [[Kaltohmfeld]]&lt;br /&gt;
* [[Bornberg (Ohmgebirge)|Bornberg]] (529,7 m), nördlich von Kirchohmfeld&lt;br /&gt;
* [[Ohmberg]] (528,7 m), westlich von Hauröden&lt;br /&gt;
* [[Kälberberg (Ohmgebirge)|Kälberberg]] (524,7 m), südlich von Kaltohmfeld&lt;br /&gt;
** Oberberg (496,5 m)&lt;br /&gt;
** Mittelberg (449,9 m)&lt;br /&gt;
* Ochsenberg (514,6 m), westlich von Kaltohmfeld&lt;br /&gt;
* [[Sonder (Ohmgebirge)|Sonder]] (512,9 m), südlich von Holungen&lt;br /&gt;
* Trogberg (502,9 m), südöstlich von Wehnde&lt;br /&gt;
* Oberberg (496,5 m), nordöstlich von Worbis&lt;br /&gt;
* Schwarzenberg (491,4 m), südöstlich von Brehme&lt;br /&gt;
* [[Hasenburg (Eichsfeld)|Hasenburg]] (487,4 m), südöstlicher Zeugenberg, nördlich von Buhla&lt;br /&gt;
* [[Sonnenstein (Ohmgebirge)|Sonnenstein]] (485,6 m), nordwestlich von Holungen&lt;br /&gt;
** Wehenberg (440,8 m)&lt;br /&gt;
** Braune Bühl (427,5 m)&lt;br /&gt;
* Mittelberg (475,8 m), weiter nördlich von Wintzingerode&lt;br /&gt;
* Heinrichsberg (478,4 m), nordwestlich von Kirchohmfeld&lt;br /&gt;
* [[Himberg (Ohmgebirge)|Himberg]] (474,0 m), westlich von Haynrode&lt;br /&gt;
* Mittelberg (465,9 m), zwischen Kaltohmfeld und Breitenworbis&lt;br /&gt;
* Fernstein (464,0 m), östlich von Ferna&lt;br /&gt;
* Langenberg (462,6 m), nördlich von Kirchworbis&lt;br /&gt;
* [[Ziegenrück (Bleicheröder Berge)|Ziegenrück]] (460,8 m), höchster Berg der [[Bleicheröder Berge]], südlich von Buhla&lt;br /&gt;
* Haferberg (460,7 m), östlich von Kirchohmfeld&lt;br /&gt;
* [[Krantberg]] (455,6 m), nördlich von Holungen&lt;br /&gt;
* [[Harburg (Eichsfeld)|Haarburg]] (453,1 m), südöstlicher Zeugenberg, südöstlich von Haynrode&lt;br /&gt;
* [[Kanstein (Ohmgebirge)|Kanstein]] (435,5 m), nordwestlich von Worbis&lt;br /&gt;
* Rottersberg (420,6 m), nordwestlich von Worbis&lt;br /&gt;
* Winkelberg (415,2 m), östlich von Jützenbach&lt;br /&gt;
* [[Die Hardt (Ohmgebirge)|Die Hardt]] (400,9 m), nördlich von Worbis&lt;br /&gt;
* Großer Heuberg (389,0 m), nordwestlich von Bischofferode&lt;br /&gt;
* Steinberg (385,8 m), östlicher Ausläufer, westlich von Werningerode (OT von Steinrode)&lt;br /&gt;
* Buchenberg (383,5 m), nordöstlich von Brehme&lt;br /&gt;
* Bauerberg (361,6 m), östlicher Ausläufer, östlich von Werningerode (Grenzbereich zum Landkreis Nordhausen)&lt;br /&gt;
* Stadtberg (351,2 m), nördlicher Ausläufer, südwestlich von Jützenbach&lt;br /&gt;
* Hühnerberg (349,9 m), östlicher Ausläufer, südlich von Bischofferode&lt;br /&gt;
* Sommerberg (342,1 m), nördlicher Ausläufer, nördlich von Brehme&lt;br /&gt;
* Nonnecke (338,5 m), nordwestlicher Ausläufer, westlich von Wehnde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ &amp;#039;&amp;#039;Für diese und weitere siehe Absatz [[Liste von Bergen und Erhebungen in Thüringen#Ohmgebirge|Ohmgebirge]] des Artikels „Liste von Bergen und Erhebungen in Thüringen“.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fließgewässer ==&lt;br /&gt;
Das Ohmgebirge ist das Ursprungsgebiet von [[Hahle (Rhume)|Hahle]], [[Helme]], [[Wipper (Unstrut)|Wipper]], [[Brehme]] und [[Bode (Wipper)|Bode]].&lt;br /&gt;
Durch das Ohmgebirge verläuft die [[Elbe-Weser-Wasserscheide]]. Der Westteil des Gebirges entwässert über Hahle und Brehme zur [[Leine (Aller)|Leine]] und [[Weser]]. Die Bode und ihre Nebenbäche sowie die Wipper entwässern den Ostteils des Ohmgebirges; sie zählen zum Einzugsgebiet der [[Elbe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortschaften ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Worbis - Blick von der Hardt nach Kirchohmfeld - panoramio - Renato Pietsch.jpg|mini|Blick auf Kirchohmfeld im Winter]]&lt;br /&gt;
Zu den [[Ortschaft]]en im und am Ohmgebirge gehören:&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width:300px&amp;quot; valign=top|&lt;br /&gt;
* [[Bischofferode (Am Ohmberg)|Bischofferode]] (im Nordteil)&lt;br /&gt;
* [[Bleicherode]] (südöstlich)&lt;br /&gt;
* [[Breitenworbis]] (südlich)&lt;br /&gt;
* [[Brehme]]&lt;br /&gt;
* [[Buhla]] (im südlichen Zentrum)&lt;br /&gt;
* [[Ecklingerode]] (nordwestlich)&lt;br /&gt;
* [[Ferna]] (südwestlich)&lt;br /&gt;
* [[Großbodungen]] (im Nordostteil)&lt;br /&gt;
* [[Haynrode]] (im südlichen Zentrum)&lt;br /&gt;
* [[Holungen]] (im Nordteil)&lt;br /&gt;
* [[Kehmstedt]] (östlich)&lt;br /&gt;
* [[Kaltohmfeld]] (im Zentrum)&lt;br /&gt;
|valign=top|&lt;br /&gt;
* [[Kirchohmfeld]] (im Zentrum)&lt;br /&gt;
* [[Kirchworbis]] (südlich)&lt;br /&gt;
* [[Kraja]] (im Ostteil)&lt;br /&gt;
* [[Neustadt (Eichsfeld)|Neustadt]] (im Nordostteil)&lt;br /&gt;
* [[Sollstedt]] (südöstlich)&lt;br /&gt;
* [[Trebra]] (nordöstlich)&lt;br /&gt;
* [[Tastungen]] (westlich)&lt;br /&gt;
* [[Teistungen]] (westlich)&lt;br /&gt;
* [[Weißenborn-Lüderode]] (nördlich)&lt;br /&gt;
* [[Wehnde]] (westlich)&lt;br /&gt;
* [[Wintzingerode (Eichsfeld)|Wintzingerode]] (südlich)&lt;br /&gt;
* [[Wülfingerode]] (östlich)&lt;br /&gt;
|valign=top|&lt;br /&gt;
* [[Worbis]] (südsüdwestlich)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft und Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Bodenstein 01.jpg|mini|Burg Bodenstein von Osten aus gesehen.]]&lt;br /&gt;
Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Ohmgebirge noch &amp;#039;&amp;#039;Ohmberg&amp;#039;&amp;#039; (auch Ohmberge) genannt. Seinen Namen hat das Ohmgebirge bzw. der Ohmberg von dem südlich verlaufenden Fluss [[Ohne (Wipper)|Ohne]] (germanisch „Aumana“), was Quelle oder Flusslauf bedeutet. Die erste urkundliche Erwähnung „in pago Onfelt“ aus dem 9. Jahrhundert bezeichnet den mittelalterlichen [[Ohmfeldgau]], 1217 erscheint nochmals der Name „onvelde“.&amp;lt;ref&amp;gt;Erhard Müller: &amp;#039;&amp;#039;Der Name Ohmgebirge.&amp;#039;&amp;#039; In: Eichsfelder Heimathefte. Eichsfelddruck, Heiligenstadt 1981, Heft 2, S. 141&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Hochfläche wird auch als &amp;#039;&amp;#039;Ohmfeld&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, wovon die Ortsnamen Kalt- und Kirchohmfeld abgeleitet wurden. Im Nordwesten und Nordosten des Ohmgebirges heißen noch heute zwei Berge Ohmberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Nordrand des Ohmgebirges verlief vermutlich die Stammesgrenze zwischen [[Thüringer|thüringischen]] und [[Sachsen (Volk)|sächsischen]] Volksstämmen, welche vermutlich mit einer Landwehr geschützt wurde. Darüber hinaus existierten am Gebirgsrand mehrere [[Wallburg]]en und Befestigungsanlagen, von denen noch die Burg Bodenstein und die Wehnder Warte erhalten sind. Noch heute bildet diese Besiedlungsgrenze die Sprachgrenze zwischen dem [[Niederdeutsche Sprache|Niederdeutschen]] und dem [[Mitteldeutsche Dialekte|Mitteldeutschen]] im Eichsfeld.&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1400 gab es im Ohmgebirge mehrere Bergbauversuche des Mainzer Kurfürsten, um für seine Münzprägungsstätte in Heiligenstadt Silber zu finden. Auf Grund der geologischen Situation waren diese Versuche aber nicht erfolgreich.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Lauerwald: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des Münzwesens auf dem Eichsfeld.&amp;#039;&amp;#039; In: Eichsfelder Heimathefte. Eichsfelddruck Heiligenstadt 1985, Heft 4, S. 352&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grund seiner Höhenlage befand sich zu Zeiten der [[DDR]] auf dem Birkenberg eine [[Radaranlage|Radarstation]] der [[Sowjetarmee]], welche mittlerweile abgerissen und der ehemalige Standort renaturiert wurde. Erhalten geblieben sind lediglich der Schlagbaum zur ehemaligen Garnison und die bis zu sechs Meter hohen aufgeschütteten Fundamente der Radaranlagen. Nach dem Ende des [[Kalisalz]]abbaues 1993 in [[Kaliwerk Bischofferode|Bischofferode]] am Rande des Ohmgebirges wurden im Jahr 2022 im Gebiet des &amp;#039;&amp;#039;Bergwerkseigentum Ohmgebirge&amp;#039;&amp;#039; zwei Sondierungsbohrungen durchgeführt, um eine erneute Abbauwürdigkeit zu prüfen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://southharzpotash.com/projekte/ohmgebirge/?lang=de Bergwerkseigentum (BWE) Ohmgebirge] der Südharz Kali GmbH&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bodenstein Meißnerblick.jpg|mini|Blick vom Südwestrand des Ohmgebirges zum Hohen Meißner]]&lt;br /&gt;
Das Gebiet des Ohmgebirges bietet zahlreiche touristische Ausflugsmöglichkeiten. Sehenswürdigkeiten sind:&lt;br /&gt;
* [[Burg Bodenstein]] bei Kirchohmfeld&lt;br /&gt;
* Heinrich-Werner-Denkmal in Kirchohmfeld&lt;br /&gt;
* Gruft derer von Wintzingerode in [[Wintzingerode (Eichsfeld)|Wintzingerode]]&lt;br /&gt;
* Kirchenruine Wildungen bei [[Brehme]]&lt;br /&gt;
* [[Wehnde]]r Warte&lt;br /&gt;
* ehemaliges [[Kloster Gerode]] bei [[Weißenborn-Lüderode]]&lt;br /&gt;
* Bergbaumuseum in [[Bischofferode (Am Ohmberg)|Bischofferode]]&lt;br /&gt;
* [[Alternativer Bärenpark Worbis|Bärenpark]] in [[Worbis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die abwechslungsreiche Landschaft mit ihren Buchenmischwäldern, ihrem Artenreichtum an Flora und Fauna ist ideal für Ausflüge und Wanderungen. Von den Aussichtspunkten [[Sonnenstein (Ohmgebirge)|Sonnenstein]] bei Brehme, [[Hauröden|Hauröder]] Klippen, Kälberberg bei [[Kaltohmfeld]], der Burg Bodenstein und der Wehnder Warte sind weite Aussichten bis zum [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]], [[Kyffhäuser]], oberes und unteres Eichsfeld sowie das obere Leinebergland möglich.&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Burgen und Befestigungsanlagen im Ohmgebirge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Th. Thürich: &amp;#039;&amp;#039;Das Ohmgebirge.&amp;#039;&amp;#039; Sonderdruck 1, Eichsfelder Heimatglocken, Verlag Mecke Duderstadt 1923&lt;br /&gt;
* Eberhard Walter: &amp;#039;&amp;#039; Hydrologische Untersuchungen des Hils, des Ohmgebirges und des Kyffhäusers, nebst Bestimmung des radioaktiven Gehalts der Quellwässer.&amp;#039;&amp;#039; In: Geologische und Palaeontologische Abhandlungen. 13. Band, Hrsg. J.F. Pompeckj und Fr. Freih. von Huene, Verlag Gustav Fischer, Jena 1914–15. (Abschnitt zum Ohmgebirge S. 268–283)&lt;br /&gt;
* J.G. Bornemann: &amp;#039;&amp;#039;Über die geognostischen Verhältnisse des Ohmgebirges bei Worbis.&amp;#039;&amp;#039; N. Jb. Min. 1852&lt;br /&gt;
* [[Gerd Seidel (Geologe)|Gerd Seidel]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Thüringer Becken. geologische Exkursionen.&amp;#039;&amp;#039; Gotha/Leipzig 1972&lt;br /&gt;
* Franz Boegehold: &amp;#039;&amp;#039;Der Name des Ohmgebirges.&amp;#039;&amp;#039; In: Die Goldene Mark Bd. 5 (1954), S. 17–20&lt;br /&gt;
* Klaus Köhler, Eckhard Speelzen: &amp;#039;&amp;#039;Der Braune Bühl am Nordrand des Ohmgebirges - eine geologische besonderheit.&amp;#039;&amp;#039; In: Eichsfeld-Jahrbuch. 21 (2013), S. 391–400&lt;br /&gt;
* Helmut Heiland: &amp;#039;&amp;#039;Heimatkundliche Geologie des Eichsfeldes (5). Das Ohmgebirge.&amp;#039;&amp;#039; In: Eichsfelder Heimatzeitschrift, 2015, Heft 2, S. 53–55&lt;br /&gt;
* Arne Willenberg: &amp;#039;&amp;#039;Die natürlichen Waldgesellschaften des Ohmgebirges (Eichsfeld).&amp;#039;&amp;#039; Dipl.-Arb. Martin-Luther-Univ. Halle-Wittenberg, Institut für Geobotanik (1993), 140 S.&lt;br /&gt;
* [[Heinz-Gerd Röhling]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausbildung und Gliederung der Oberkreide-Vorkommen im Ohmgebirge (Eichsfeld).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Eichsfeld Jahrbuch&amp;#039;&amp;#039; 13, 2005, S. 193–223, {{ISSN|1610-6741}}.&lt;br /&gt;
* Micheal Seidel: &amp;#039;&amp;#039;Das Ohmgebirge im Eichsfeld.&amp;#039;&amp;#039; Naumburger Verlagsanstalt, 2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bfn.de/03/landschaften/steckbrief.php?landschaftid=37501 BfN Landschaftssteckbrief]&lt;br /&gt;
* [https://naturschutzgrossprojekt-eichsfeld-werratal.de/de/projekt/projektgebiet/2_3_ohmgebirge.php Naturschutzprojekt „Grünes Band“] Ohmgebirge und Sonnenstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4735553-0|VIAF=240106938}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mittelgebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Eichsfeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ohmgebirge| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Eichsfeld)]]&lt;/div&gt;</summary>
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