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	<title>Oglala - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T09:24:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oglala&amp;diff=92826&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;PaulAsimov: /* Heutige Situation */ Aktualisierung/Relatvierung des ICE-Vorfalls 2026</title>
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		<updated>2026-01-16T11:16:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Heutige Situation: &lt;/span&gt; Aktualisierung/Relatvierung des ICE-Vorfalls 2026&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Sioux01.png|mini|hochkant=1.8|Ehemalige Stammesgebiete der [[Sioux]]-Gruppen (grün): der Lakota (inklusive der Oglala), der benachbarten [[Nakota]] ([[Yanktonai]] und [[Yankton (Volk)|Yankton]]) sowie [[Dakota (Volk)|Dakota]]-Stämme und heutige Reservationen (orange)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oglala&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind einer der sieben Unterstämme der [[Lakota]] aus der [[Sioux-Sprachen|Sioux-Sprachfamilie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Oglala&amp;#039;&amp;#039; bedeutet in etwa &amp;#039;&amp;#039;Die ihre Habe verschleudern&amp;#039;&amp;#039;. Die Oglala waren im Jahre 2013 mit über 46.000 registrierten Stammesmitgliedern der volkreichste und bekannteste Stamm der Lakota und haben den Freiheitskampf der Ureinwohner der [[Great Plains|Plains]] maßgeblich mitbestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über keinen Stamm der Lakota ist mehr geschrieben worden als über die Oglala. Sie waren die ersten Lakota, die nach Westen vordrangen und bereits um 1780 den [[Missouri River|Missouri]] überschritten, um sich zwischen diesem Fluss und den [[Black Hills]] niederzulassen. Ihre Nachkommen findet man heute überwiegend in der [[Pine Ridge Reservation]] im südwestlichen [[South Dakota]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Oglala bilden einen der sieben Lakota-Stämme; die anderen sechs Stämme heißen [[Brulé]], [[Hunkpapa]], [[Minneconjou]], [[Sans Arc]], [[Sihasapa]] und [[Two Kettles]]. In der Mitte des 19. Jahrhunderts lag ihr Stammesgebiet im westlichen [[Nebraska]], wo sie wie fast sämtliche Ureinwohner der Plains hauptsächlich von der [[Amerikanischer Bison|Büffeljagd]] lebten und als Nomaden in [[Tipi]]s wohnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gruppen der Oglala ==&lt;br /&gt;
Die Oglala werden oft zusammen mit den [[Brulé]] als &amp;#039;&amp;#039;Southern Lakota&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet und unterteilten sich in folgende Gruppen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oglala girl in front of a tipi2.jpg|mini|Oglalamädchen vor einem Tipi, Foto von [[John C. H. Grabill]] (1891)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Oyúȟpe Thiyóšpaye&lt;br /&gt;
** True Oyúȟpe (&amp;#039;&amp;#039;Oyúȟpe&amp;#039;&amp;#039; - ‘Broken Off’, führende Gruppe)&lt;br /&gt;
** Wakȟáŋ (‘Holy’)&lt;br /&gt;
** Makȟáiču&lt;br /&gt;
* Oglála Thiyóšpaye&lt;br /&gt;
** True Oglála&lt;br /&gt;
** Čhaŋkȟahuȟaŋ&lt;br /&gt;
** Hokayuta&lt;br /&gt;
** Húŋkpathila&lt;br /&gt;
** Itéšiča (‘Bad Face’)&lt;br /&gt;
** Payabya (‘Shove Aside’)&lt;br /&gt;
** Waglúȟe&lt;br /&gt;
* Khiyáksa Thiyóšpaye&lt;br /&gt;
** True Khiyáksa&lt;br /&gt;
** Kuinyan&lt;br /&gt;
** Tȟaphíšleča (‘Spleen’, ‘Melt’)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:American bison k5680-1.jpg|mini|Amerikanischer Bison]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Informationen über die Oglala kommen von [[Lewis-und-Clark-Expedition|Lewis und Clark]] im Jahr 1806, als sie den Stamm zwischen Cheyenne und Bad River am Missouri als nördliche Nachbarn der Brulé besuchten und nur 450 Stammesmitglieder zählten. 20 Jahre später jedoch wurde von 1.500 Angehörigen berichtet, weil sich einige Gruppen der Brulé, Sihasapa und [[Yanktonai]] den Oglala angeschlossen hatten. Um 1825 bewohnten sie beide Ufer des Bad Rivers zwischen dem Missouri und den Black Hills. Ihr wichtigster Handelsplatz ([[Rendezvous (Pelzhandel)|Rendezvous]]) lag an der Mündung des Bad Rivers in den Missouri, wo sie Pelze gegen Gebrauchsgüter tauschen konnten. Um 1835 zogen sie nach Südwesten an den Oberlauf des [[North Platte River]], um sich die reichen Jagdgründe der [[Pawnee]] anzueignen. Zu Beginn der 1850er Jahre schob sich die [[Europäische Kolonisierung Amerikas|Siedlungsgrenze der Europäer]] (engl. [[Grenzland|Frontier]]) bis in das Gebiet der Lakota nach Westen und es kam zu ersten Konflikten zwischen Indigenen und Weißen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.accessgenealogy.com/native/tribes/siouan/oglalahist.htm &amp;#039;&amp;#039;Oglala History&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Spätsommer 1854 kam es zum [[Grattan-Massaker]] zwischen einer US-Einheit unter Lieutenant [[John Grattan]] und Oglala- und Brulé-Kriegern, bei dem 29 Soldaten ihr Leben verloren. Dieses Ereignis erhielt von der amerikanischen Presse die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Grattan Massaker&amp;#039;&amp;#039; und war Teil einer großangelegten antiindianischen Presse-Kampagne in den [[Vereinigte Staaten|USA]] dieser Zeit. Es war der erste bewaffnete Konflikt zwischen der [[United States Army|US-Armee]] und Indianern im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Red-Cloud-Krieg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Red Cloud 1880.jpg|mini|hochkant|Porträt von Red Cloud im Jahre 1880]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1862 wurde in [[Montana]] Gold gefunden, deshalb baute man den [[Bozeman Trail]], der quer durch die Jagdgründe der Indianer zu den Goldfeldern führte. Weil die indianischen Angriffe gegen durchziehende Goldsucher und Siedler überhandnahmen, errichtete die Armee 1865 nach Beendigung des [[Sezessionskrieg|Bürgerkriegs]] eine Kette von [[Fort]]s entlang des Bozeman Trails. Im [[Red-Cloud-Krieg]] (1866–1868), benannt nach dem Oglala-Häuptling [[Red Cloud]] (Rote Wolke), griffen verbündete Lakota, Northern [[Cheyenne (Volk)|Cheyenne]] und [[Arapaho]] vornehmlich diese Forts an. Höhepunkt des Konflikts war das [[Fetterman-Gefecht]], als 81 Soldaten unter Captain [[William J. Fetterman]] von Oglala-Kriegern unter [[Crazy Horse]] getötet wurden. Nach zwei Jahren erbitterter Kämpfe zogen sich die US-Truppen resigniert zurück. Im Jahr 1868 boten die USA Red Cloud in [[Fort Laramie]] einen Vertrag an, der den Indianern das Gebiet um den Powder River einschließlich der Black Hills zusicherte. Red Cloud unterzeichnete und versprach, niemals wieder gegen die Weißen zu kämpfen. Er hielt sein Wort bis zu seinem Tod und blieb der einzige indianische Führer im Westen, der einen Krieg gegen die US-Armee gewann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlacht am Little Bighorn ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bighornbattle de.png|mini|Schauplatz der Schlacht am Little Bighorn.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Jahre lang hatte der Vertrag Bestand. Bald jedoch waren Gerüchte über Goldfunde in den Black Hills im Umlauf. 1874 kamen Goldsucher unter dem Schutz der US-Armee in die heiligen Berge. Dieser Vertragsbruch brachte den Krieg in die nördlichen Plains zurück. Am 9. Dezember 1875 wurden alle außerhalb von Reservationen lebenden Indianer aufgefordert, sich bei einer der Indianer-Agenturen zu melden, um auch ihnen Reservationen zuzuweisen. Die Lakota unter ihren Führern [[Sitting Bull]], Crazy Horse und [[Gall (Häuptling)|Gall]] leisteten Widerstand und fügten den US-Soldaten weiterhin hohe Verluste zu. Im Juni 1876 wurde von [[Späher|Scouts]] ein großes Indianerlager am [[Little Bighorn River]] in Montana entdeckt. Die siebte US-Kavallerie unter Lieutenant Colonel [[George Armstrong Custer]] war als erste zur Stelle und griff die indianische Streitmacht sofort an. Die vereinigten Lakota und Northern Cheyenne unter ihren Häuptlingen Sitting Bull und Crazy Horse brachten den Angreifern in der [[Schlacht am Little Bighorn]] eine vernichtende Niederlage bei. Custers Regiment wurde bis auf den letzten Mann ausgelöscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1876/77 verblasste jedoch der Glanz des Sieges am Little Bighorn angesichts der ständigen Angriffe der weißen Soldaten, der Hungersnot und der bitteren Kälte. Am 8. Mai 1877 ergab sich Crazy Horse der Armee in [[Fort Robinson]] in Nebraska. Er hatte eingesehen, dass sein Volk, durch Kälte und Hunger geschwächt, nicht mehr weiterkämpfen konnte und wurde bald darauf bei einem Handgemenge von Militärwachen erstochen. Die hoffnungslose Situation in den Vereinigten Staaten zwang Sitting Bull und seine Hunkpapa-Krieger, nach Kanada zu fliehen. Dort bemühte er sich vergeblich um [[Asyl]] sowie Landrechte und kehrte 1881 resigniert in die USA zurück. Bis zu seinem Tod 1890 lebte er in der Standing Rock Reservation in South Dakota.&amp;lt;ref&amp;gt;John Gattuso (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;APA-Guides U.S.A. Der Wilde Westen.&amp;#039;&amp;#039; RV Reise- und Verkehrsverlag GmbH, München 1996. S. 45&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wounded Knee ===&lt;br /&gt;
[[Datei:&amp;quot;Big Foot, leader of the Sioux, captured at the battle of Wounded Knee, S.D.&amp;quot; Here he lies frozen on the snow-covered... - NARA - 530805.jpg|mini|Häuptling [[Si Tanka|Spotted Elk]] (in der Literatur auch &amp;#039;&amp;#039;Big Foot&amp;#039;&amp;#039; genannt) tot im Schnee bei Wounded Knee (29. Dezember 1890)]]&lt;br /&gt;
Verzweifelt über ihre hoffnungslose Situation wandten sich die letzten freien Stämme einer religiösen Bewegung, dem [[Geistertanz]], zu. Bei den [[Walker River Paiute|Paiute]] erschien ein Prophet namens [[Wovoka]], der die Vertreibung der Weißen, die Wiederkehr der Büffel und der traditionellen Lebensweise verkündete. Auch viele Lakota suchten Zuflucht im Geistertanz. Die Behörden befürchteten einen neuen Aufstand der Indianer und erklärten jeden als feindselig, der außerhalb einer Reservation aufgegriffen wurde. Eine Gruppe halbverhungerter Minneconjou mit ihrem Häuptling [[Si Tanka|Big Foot]] wurde bei eisiger Kälte im Dezember 1890 von einer Einheit der US-Armee gestellt und gezwungen, ihr Lager am [[Wounded Knee|Wounded Knee Creek]] in South Dakota aufzuschlagen. Rund um das Indianerlager kampierten die Soldaten und brachten ihre [[Canon revolver de 37|Hotchkiss-Kanonen]] in Stellung. Am folgenden Morgen durchsuchten die Soldaten die Tipis nach Waffen. Dabei löste sich ein Schuss, die Soldaten gerieten in Panik und schossen mit Kanonen auf die wehrlosen Gefangenen. Etwa 200 Sioux verloren beim [[Massaker von Wounded Knee]] ihr Leben, darunter war auch Häuptling Spotted Elk oder Big Foot. 25 US-Kavalleristen starben ebenfalls, zumeist von Kugeln der [[Friendly Fire|eigenen Männer]] getötet, die in dem entstandenen Chaos ihre Ziele verfehlten. Dieses Blutbad war der Schlusspunkt der Indianerkriege im amerikanischen Westen.&amp;lt;ref&amp;gt;John Gattuso (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;APA-Guides U.S.A. Indianerreservate.&amp;#039;&amp;#039; RV Reise- und Verkehrsverlag GmbH, München 1992. S. 48.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Situation ==&lt;br /&gt;
Heute wird jedes Jahr am 29. Dezember der Opfer des Massakers am Wounded Knee Creek durch Nachkommen der Lakota auf der [[Pine Ridge Reservation]] des [[Oglala Sioux Tribe]] in South Dakota gedacht. 1973 erlangten die Pine-Ridge-Oglala erneut Aufmerksamkeit durch die Besetzung der Ortschaft [[Wounded Knee#Besetzung von Wounded Knee 1973|Wounded Knee]]. Die [[Volkszählung]] aus dem Jahr 2000 ergab, dass 22.157 Oglala in der Pine Ridge Reservation lebten – jedoch reichen die Schätzungen bis zu 35.000 Stammesmitgliedern. Ein bekannter zeitgenössischer Oglala ist [[Billy Mills]], der 1964 Olympiasieger im 10.000-m-Lauf wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lakota Indians touring with Circus Sarrasani.tif|mini|Mehrere Lakota-Indianer (aus Pine Ridge) aus den Vereinigten Staaten und der Artist [[Gustav Grade]], 2. von links, arbeiteten für Sarrasani, 1931–1932.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gewaltsame Verfolgung des Stammes, die Ächtung ihrer Kultur und die vollkommene Entziehung der traditionellen Lebensgrundlagen haben zu einer kulturellen Entwurzelung geführt, die es dem Einzelnen äußerst schwer macht, sich mit seinem Volk zu identifizieren. Apathie, Resignation und Depression sind das Ergebnis dieser Geschichte. 60 % der Lakota leben unterhalb der offiziell festgesetzten Armutsgrenze. Die Arbeitslosigkeit liegt bei 85 %, und ebenso hoch wird die Alkoholikerrate vermutet. Das Pine-Ridge-Reservat weist innerhalb der USA die höchste Zahl an Diabetes-, Herz- und Krebserkrankungen sowie eine erschütternd hohe Selbstmord- und Säuglingssterblichkeitsrate auf. Es ist an der Tagesordnung, dass bis zu 40 Personen auf einer Wohnfläche von 50 m² leben müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
75 Prozent der Haushalte auf Pine-Ridge bestreiten ihren Lebensunterhalt durch verschiedene Formen der [[Subsistenzwirtschaft]] wie Jagd auf Kleinwild, Sammeln traditioneller Nahrungsmittel oder (seltener) etwas Gartenbau. Neben der Selbstversorgung werden diese Erzeugnisse auch an andere Lakota-Familien oder in den Städten um das Reservat verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;Kathleen Pickering: &amp;#039;&amp;#039;Alternative Economic Strategies in Low-Income Rural Communities: TANF, Labor Migration, and the Case of the Pine Ridge Indian Reservation*.&amp;#039;&amp;#039; Department of Anthropology Colorado State University, In: &amp;#039;&amp;#039;Rural Sociology.&amp;#039;&amp;#039; Band 65, Nr. 1, März 2000, S. 160 ({{Toter Link|url=http://anthropology.colostate.edu/wp-content/files/2013/05/Alternativeeconstrategies.pdf|text=anthropology.colostate.edu}} PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Januar 2026 nahm die [[United States Immigration and Customs Enforcement]] (ICE) mutmaßlich drei&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; oder vier&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://apnews.com/article/oglala-sioux-immigration-detention-donald-trump-minneapolis-fb02f775dbdf3b9bc62a9ca539a14148 |titel=Oglala Sioux president walks back claims of DHS pressure, member arrests |werk=[[Associated Press]] |datum=2026-01-15 |sprache=en |abruf=2026-01-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wohnungslose Mitglieder der Oglala in [[Minneapolis]] fest und nahm sie in einer ICE-Einrichtung in [[Fort Snelling]] in Haft. Auf Nachfrage ob ihrer Herkunft als [[Native Americans]] forderte das zuständige [[Ministerium für Innere Sicherheit der Vereinigten Staaten|Heimatschutzministerium]] den Stamm der Oglala Sioux in Gänze auf, ein „[[Einwanderung in die Vereinigten Staaten|Einwanderungsverfahren]]“ zu beantragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://apnews.com/article/ice-minneapolis-tribal-citizens-immigration-detention-29ac43de85569b80bd64875388097ab6 |titel=Oglala Sioux Tribe says three tribal members arrested in Minneapolis are in ICE detention |werk=[[Associated Press]] |datum=2026-01-14 |sprache=en |abruf=2026-01-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem ICE die Festnahme von Mitgliedern der Oglala Sioux abstritt, relativierte Stammesführer Frank Star Comes Out die Meldung wenige Tage später. Man befände sich im „kooperativem Austausch“ und hätte die Forderungen seitens ICE missverstanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Stämme der Oglala ==&lt;br /&gt;
Heute gehören die Oglala, zusammen mit Angehörigen anderer Sioux-Stämme, folgenden zwei auf Bundesebene anerkannten Stämmen (&amp;#039;&amp;#039;federally recognized tribes&amp;#039;&amp;#039;) an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Vereinigte Staaten]] – [[South Dakota]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oglala Sioux Tribe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link|url=http://www.oglalalakotanation.org/oln/Home.html|text=Homepage der Oglala Lakota Nation (Oglala Sioux Tribe)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (auch &amp;#039;&amp;#039;Oglala Lakota Nation&amp;#039;&amp;#039;, die [[Pine Ridge Reservation]] (Wazí Aháŋhaŋ Oyáŋke oder Oglala Oyanke) mit Verwaltungssitz Pine Ridge und ca. 11.000 km² Fläche, liegt im Südwesten von South Dakota an der Grenze zu [[Nebraska]], der [[White River (Missouri River)|White River]] durchfließt diese im Westen und bildet die Grenze im Norden, im äußersten Nordwesten grenzt sie an den Cheyenne River, das Reservat gilt als der ärmste Landstrich innerhalb der USA, die [[Arbeitslosenquote]] in dem Reservat liegt bei 85 %, im Reservat befindet sich die Gedenkstätte sowie der Ort des [[Wounded Knee|Massakers von Wounded Knee]] als auch Teile des [[Badlands-Nationalpark]]s, Stammesgruppe: Lakota, Stämme: Oglala, einige Upper Brulé (Heyata Wicasa Oyate – ‘Highland People’), ca. 35.000 bis 40.000 Stammesmitglieder (Weiße und Indianer, davon ca. 50 % Sioux), leben im Reservat, ein Drittel der Reservatsbewohner geben [[Lakota (Sprache)|Lakȟótiyapi]] als ihre Muttersprache an)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rosebud Sioux Tribe of the Sicangu Oyate&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rosebudsiouxtribe-nsn.gov/ Homepage des Rosebud Sioux Tribe]&amp;lt;/ref&amp;gt; (auch &amp;#039;&amp;#039;Sičháŋǧu Oyate&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Sicangu Lakota&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Upper Brulé Sioux Nation&amp;#039;&amp;#039;, die [[Rosebud Indian Reservation]] mit dem Verwaltungssitz [[Rosebud (South Dakota)|Rosebud]], umfasst ca. 3.571 km² im äußersten Süden von South Dakota und grenzt hier an die South Dakota-Nebraska-Grenze, im Osten durchfließen der [[Keya Paha River]] und im Westen der [[Little White River (White River)|Little White River]] das Reservat, Stammesgruppe: Lakota, Stämme: Upper Brulé (Heyata Wicasa Oyate - ‘Highland People’), Brulé of the Platte, einige Oglala sowie einige mit Dakota-Ponca-Abstammung, die sich heute als [[Ponca (Volk)|Ponca]]&amp;lt;ref&amp;gt;Mary Bakeman: &amp;#039;&amp;#039;Legends, Letters, and Lies: Readings About Inkpaduta and the Spirit Lake Massacre.&amp;#039;&amp;#039; S. 168, ISBN 978-0-915709-77-9.&amp;lt;/ref&amp;gt; identifizieren, Stammesmitglieder gesamt (Weiße und Indianer): 20.481 (davon 18.443 Sioux), hiervon leben 10.869, darunter 9.809 Sioux, im Reservat)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Oglala ==&lt;br /&gt;
* [[Crazy Horse|Tȟašúŋke Witkó bzw. Crazy Horse]] (* um 1840; † 5. September 1877)&lt;br /&gt;
* [[He Dog|Šúŋka Bloká bzw. He Dog]] (* um 1838; † 1936)&lt;br /&gt;
* [[American Horse I|Mílahaŋska Tȟašúŋke Ikíču bzw. American Horse I]] (* um 1830; † 9. September 1876)&lt;br /&gt;
* [[American Horse II|Wašíču(ŋ)-Tȟašúŋke bzw. American Horse II]] (* um 1840; † 16. Dezember 1908)&lt;br /&gt;
* [[Kicking Bear|Matȟó Wanáȟtaka bzw. Kicking Bear]] (* 18. März 1846; 18. Mai 1904)&lt;br /&gt;
* [[Tȟaópi Čík’ala bzw. Little Wound]] (* um 1835; † Winter 1899)&lt;br /&gt;
* [[Old Chief Smoke|Šóta bzw. Old Chief Smoke]] (* Oktober 1774; † September 1864)&lt;br /&gt;
* [[Red Cloud|Maȟpíya Lúta bzw. Red Cloud]] (* 1. Dezember 1822; † 10. Dezember 1909)&lt;br /&gt;
* [[Siŋté Máza bzw. Iron Tail]] (* um 1842; † 29. Mai 1916)&lt;br /&gt;
* [[Čhetáŋ Kiŋyáŋ bzw. Flying Hawk]] (* März 1854; † 24. Dezember 1931)&lt;br /&gt;
* [[Itȟáŋka bzw. Big Mouth]] (* um 1822; † 29. Oktober 1869)&lt;br /&gt;
* [[Tȟašúŋke Kȟokípȟapi bzw. Young-Man-Afraid-of-His-Horses]] (They-Fear-His-Horse; * um 1836; 13. Juli 1893)&lt;br /&gt;
* [[Black Elk|Heȟáka Sápa bzw. (Nicholas) Black Elk]] (* 1863; † 19. August 1950)&lt;br /&gt;
* [[Arthur Amiotte]] (* 1942, Künstler und Kunsthistoriker)&lt;br /&gt;
* [[Cecilia Fire Thunder]] (* 1946, erste Frau als Präsidentin des Oglala Sioux Tribe)&lt;br /&gt;
* [[Maria Yellow Horse Brave Heart]] (* 1953, entwickelte das Konzept des Historischen Traumas)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste indigener Völker Nordamerikas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Raymond J. DeMallie (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbook of North American Indians]].&amp;#039;&amp;#039; Band 13: &amp;#039;&amp;#039;Plains.&amp;#039;&amp;#039; Smithsonian Institution Press, Washington D.C. 2001, ISBN 0-16-050400-7.&lt;br /&gt;
* Dee Brown: &amp;#039;&amp;#039;Begrabt mein Herz an der Biegung des Flusses.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Hoffmann und Campe, Hamburg, 1972, ISBN 3-455-08873-2.&lt;br /&gt;
* Benjamin Capps: &amp;#039;&amp;#039;Die Indianer.&amp;#039;&amp;#039; Reihe: &amp;#039;&amp;#039;Der Wilde Westen.&amp;#039;&amp;#039; Time-Life Books (Netherland) B.V., 1980.&lt;br /&gt;
* John Gattuso (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;APA-Guides U.S.A. Indianerreservate.&amp;#039;&amp;#039; RV Reise- und Verkehrsverlag GmbH, München 1992, ISBN 3-575-21425-5.&lt;br /&gt;
* John Gattuso (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;APA-Guides U.S.A. Der Wilde Westen.&amp;#039;&amp;#039; RV Reise- und Verkehrsverlag GmbH, München 1996, ISBN 3-8268-1449-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.accessgenealogy.com/native/tribes/siouan/oglalahist.htm &amp;#039;&amp;#039;Oglala Sioux Tribe&amp;#039;&amp;#039;] (Geschichte der Oglala, englisch)&lt;br /&gt;
* [http://siouxme.com/redcloud.html &amp;#039;&amp;#039;Red Cloud&amp;#039;&amp;#039;] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://siouxme.com/crazyhor.html &amp;#039;&amp;#039;Crazy Horse&amp;#039;&amp;#039;] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indianerstamm in Nebraska]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Indianerstamm in South Dakota]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sioux]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PaulAsimov</name></author>
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