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	<title>Oftersheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oftersheim&amp;diff=79225&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-17T11:02:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = &lt;br /&gt;
|Name              = &lt;br /&gt;
|Wappen            = COA Oftersheim.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/22/14/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 08/35/05/E&lt;br /&gt;
|Karte             = &lt;br /&gt;
|Lageplan          = Oftersheim in HD.svg&lt;br /&gt;
|Lageplanbeschreibung = &lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Karlsruhe&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Rhein-Neckar-Kreis&lt;br /&gt;
|Kreis             = &lt;br /&gt;
|Höhe              = 101&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06202&lt;br /&gt;
|PLZ               = 68723&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08226062&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE OFM&lt;br /&gt;
|Adresse           = Mannheimer Straße 49&amp;lt;br /&amp;gt;68723 Oftersheim&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = &lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.oftersheim.de/ www.oftersheim.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Pascal Seidel&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = &lt;br /&gt;
|Partei            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Oftersheim Rathaus mit Brunnen.JPG|mini|hochkant=1.5|{{center|Rathaus mit Brunnen nach der Renovierung August 2006}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oftersheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Kurpfälzische Dialekte|kurpfälzisch]]: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ofdasche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ofdasche&amp;quot; /&amp;gt; [&amp;lt;nowiki /&amp;gt;{{IPA|ˈɔfdaʃə}}]) ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Rhein-Neckar-Kreis]], [[Baden-Württemberg]] in der Nähe von [[Heidelberg]] mit etwa 12.000 Einwohnern. Oftersheim bildet mit der Nachbarstadt [[Schwetzingen]] ein zusammenhängendes Stadtgebiet und ist ein Teil der [[Metropolregion Rhein-Neckar]], eines [[Agglomeration|Ballungsraums]] mit 2,4 Millionen Einwohnern. Das im Jahr 766 erstmals schriftlich im [[Lorscher Codex]] erwähnte Oftersheim&amp;lt;ref name=&amp;quot;1.Erwähnung&amp;quot; /&amp;gt; gehörte jahrhundertelang zur [[Kurpfalz]]. Aufgrund der hohen Einwohnerzahl von mehr als 10.000 könnte Oftersheim den Status einer Stadt mit Oberbürgermeister etc. anstreben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Oftersheim liegt inmitten des Rhein-Neckar-Raums rund 15&amp;amp;nbsp;km südlich von [[Mannheim]] und gut 10&amp;amp;nbsp;km westlich vom Stadtzentrum [[Heidelberg]] entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet ist mit der im Westen und Norden angrenzenden großen Kreisstadt [[Schwetzingen]] vollkommen zusammengewachsen, so dass auch die Oftersheimer Bürger die Schwetzinger Innenstadt fußläufig erreichen und die kulturellen Angebote wahrnehmen können. Weiterhin grenzen im Nordosten [[Plankstadt]], im Osten [[Heidelberg]], im Südosten [[Sandhausen]] und eine unbewohnte [[Exklave]] von [[Leimen (Baden)|Leimen]] sowie im Süden [[Hockenheim]] an das Gemeindegebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom [[Kraichgau]] kommend, durchfließt der [[Leimbach (Rhein)|Leimbach]] das Ortsgebiet in Ost-West-Richtung. Unmittelbar vor Erreichen der geschlossenen Bebauung mündet in diesen der [[Landgraben (Leimbach)|Landgraben]]. Im äußersten Süden grenzt die Gemarkung außerdem an den [[Hardtbach (Kraichbach)|Hardtbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Oftersheim gehören das Dorf Oftersheim, der Ort [[Hardtwaldsiedlung]], der Name ist seit 1963 amtlich, das Gehöft Bachmayer-Hof und die Häuser Blindenführerhundeschule, Golfplatz und Schießstand (ehemal. Panzerschießstand).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 388–389&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hardtwaldsiedlung wurde nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] von heimatvertriebenen Zuwanderern erbaut. Dort befinden sich auch die Sportplätze und Clubhäuser des TSV und der SG Oftersheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologie und Klima ===&lt;br /&gt;
Oftersheim liegt inmitten der [[Oberrheinische Tiefebene|Oberrheinischen Tiefebene]]. Begünstigt durch den [[Pfälzerwald]] im Westen, den [[Odenwald]] im Osten und den [[Taunus]] im weiteren Norden herrscht ein ausgeglichenes, mildes Klima. Warme Sommer und milde, fast schneefreie Winter sind hier die Regel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Gemarkungsgebiet gehört auch das größte zusammenhängende Inlanddünengebiet Deutschlands, durch das der [[Dünenrundweg Oftersheim]] führt. Die ausgedehnten Waldgebiete der [[Schwetzinger Hardt]] und die Nähe zu Odenwald und Pfälzerwald bieten zudem gute Erholungsmöglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemarkung erstreckt sich über 1278 Hektar. Davon sind 19,6 Prozent Siedlungs- und Verkehrsfläche, 30,4 Prozent werden landwirtschaftlich genutzt und 49,4 Prozent sind bewaldet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2019-05 |url=http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de/SRDB/Tabelle.asp?01515215GE226062 |text=Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Stand: 31. Dezember 2004 |archivebot=2019-05-04 21:16:04 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Geschichte ===&lt;br /&gt;
Vereinzelte Funde belegen Siedlungen in römischer Zeit. Es gab auf dem späteren Stadtgebiet vielleicht zwei [[Villa Rustica (Oftersheim)|Villae Rustica]]. In der Kantstraße fand sich 1952 ein Brandgrab.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Mathilde Grünewald]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein römisches Wohnhaus mit Wandmalereien in Oftersheim&amp;#039;&amp;#039;, Regensburg 2017, ISBN 978-3-7954-3298-0, S. 18&amp;lt;/ref&amp;gt;  Oftersheim wurde im Jahr [[767]] anlässlich einer Schenkung zugunsten des [[Kloster Lorsch|Klosters Lorsch]] im [[Lorscher Codex]] als &amp;#039;&amp;#039;Offtreshem&amp;#039;&amp;#039; erstmals urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Minst, Karl Josef [Übers.] |url=http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/minst1968bd2/0301 |titel=Lorscher Codex (Band 2), Urkunde 812, 29. Juni 767 – Reg. 187 |werk=Heidelberger historische Bestände – digital |hrsg=Universitätsbibliothek Heidelberg |seiten=301 |abruf=2018-01-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Man nimmt an, dass es bereits früher von einem fränkischen Gemeinfreien Ofteri gegründet wurde, worauf auch die Ortsnamensbildung mit der Endung -heim hindeutet.&lt;br /&gt;
Im 11. Jahrhundert schenkte der König die Herrschaft über die Schwetzinger Hardt an den [[Bistum Speyer|Bischof von Speyer]], der zur Verwaltung ein Ministerialengeschlecht einsetzte. Die Schenken von Wersau verkauften das Lehen an die [[Pfalzgraf bei Rhein|Pfalzgrafen bei Rhein]], was 1286 durch den Speyerer Bischof bestätigt wurde. Oftersheim wurde aus dem Wersauer Herrschaftsbezirk herausgelöst und unterstand seitdem direkt der [[Kurpfalz|pfälzischen]] Grund- und Landesherrschaft. Innerhalb der Kurpfalz gehörte Oftersheim zu [[Kirchheimer Zent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 17. Jahrhundert wurde Oftersheim im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] und im [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekrieg]] zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 19., 20. und 21. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gemarkungsplan Oftersheim 1878.jpg|mini|Gemarkungsplan Oftersheim 1878]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1803 wurden die Kurpfalz aufgelöst und Oftersheim gelangte zu [[Baden (Land)|Baden]]. Dort gehörte die Gemeinde zum [[Bezirksamt Schwetzingen]] und ab 1924 zum Bezirksamt Mannheim, dem späteren [[Landkreis Mannheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politisch waren nach der Reichsgründung 1871 die [[Nationalliberalismus|Nationalliberalen]] am stärksten, ehe sie 1903 von den [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|Sozialdemokraten]] überflügelt wurden. In der Endphase der [[Weimarer Republik]] kam es zu einer Radikalisierung der Wählerschaft. 1930 war die [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] die stärkste Partei und ab 1932 hatte die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] die Mehrheit und erhielt bei der [[Reichstagswahl März 1933|Reichstagswahl 1933]] 50 Prozent der Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] nahm Oftersheim mehr als 600 Heimatvertriebene auf und wurde Teil des neugebildeten Bundeslandes Baden-Württemberg. 1966 konnte das 1200-jährige Gemeindejubiläum gefeiert werden. 1972 hatte Oftersheim erstmals mehr als 10.000 Einwohner Mit Auflösung des [[Landkreis Mannheim|Landkreises Mannheim]] 1973 kam der Ort zum neuen [[Rhein-Neckar-Kreis]]. 1984 wurde die [[Bundesstraße 291]] als südliche Ortsumgehung eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa ab dem Jahr 2006 wurde das etwa 28,5&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]] große Neubaugebiet &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oftersheim-Nordwest&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zwischen der Bahnstrecke Oftersheim–Hockenheim, der Bundesstraße 291, dem Schwetzinger Ortsteil Schälzig und dem Ortsteil Oftersheim-Nord freigegeben. In der Folge entstanden hauptsächlich Einfamilienhäuser als Reihenhäuser oder Doppelhaushälften, nur in geringerem Umfang frei stehende Einfamilienhäuser und sehr wenige Mehrfamilienhäuser. Es lockte in der Folge viele eher wohlhabendere Familien mit Kindern an. Das Wohngebiet wird im Gegensatz zu dem „eigentlichen“ oder „alten“ Oftersheim auf der anderen Bahnseite, das aus Häusern besteht, die Anfang oder Mitte des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts erbaut wurden, oder aus Hochhäusern aus den 1960er oder 1970er Jahren, als „neues Oftersheim“ bezeichnet. Der Zuzug in dieses Neubaugebiet hat mit hoher Wahrscheinlichkeit zu dem beträchtlichen Einwohnerzuwachs der Gemeinde geführt. Damals kam es zu einer bemerkenswerten Gemeinderatssitzung mit sehr hoher Bürgerbeteiligung. Die Gemeinderatsfraktionen von CDU, SPD und FDP stimmten gemeinsam mit dem damaligen Bürgermeister und heutigen Ehrenbürger gegen eine Änderung des Bebauungsplanes und der Erlaubnis von massiven Trennwänden zwischen den Terrassen der einzelnen Häuser, wie es eine Interessenvertretung von „Neubürgern“ aus Oftersheim-Nordwest anstrengte. Die einzige Gemeinderatsfraktion, die anders abstimmte, waren die Freien Wähler. Der Gemeinderatsbeschluss wurde später auf gerichtlichem Wege aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2016 fanden zur 1250-Jahr-Feier mehrere Jubiläumsfeiern&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.morgenweb.de/schwetzinger-zeitung_artikel,-oftersheim-historischer-umzug-wird-hoehepunkt-_arid,743281.html&amp;lt;/ref&amp;gt; und ein Jubiläumsumzug mit Stadtfest und Mittelaltermarkt statt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.morgenweb.de/schwetzinger-zeitung_fotostrecke,-fotostrecke-oftersheim-historischer-festzug-teil-1-_mediagalid,18818.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://issuu.com/oftersheim/docs/programmheft_oftersheim.20070728&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#E3E3E3&amp;quot;&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;left&amp;quot;| Jahr || 1439 || 1577 || 1777 || 1834 || 1875 || 1905 || 1925 || 1950 || 1961 || 1967 || 1970 || 1991 || 1995 || 2005 || 2010 || 2015 || 2020&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnerzahlen bis 1950 und 1967 &amp;#039;&amp;#039;Kreisbeschreibung Bd. 3&amp;#039;&amp;#039;, S. 744, und Statistisches Landesamt&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 || 95 || 190 || 489 || 963 || 1.710 || 2.674 || 3.629 || 5.384 || 6.860 || 8.277 || 8.398 || 10.494 || 10.485 || 10.086 || 11.192 || 12.010 || 12.257&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Oftersheim Katholische Kirche St Kilian.JPG|mini|hochkant|Katholische Kirche St. Kilian]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Oftersheim Christuskirche Glockenturm und Gebäude.JPG|mini|hochkant|Turm der evangelischen Christuskirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Oftersheim Christuskirche Hauptportal.JPG|mini|Hauptportal der Christuskirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Die [[Schwetzinger Hardt]] sowie die von ihr abgetrennten Rodungsbezirke unterstanden ab 1803 direkt dem badischen Staat. Dieser übergab 1810 die Polizeihoheit und die Führung der Grundbücher über den [[Karl I. Ludwig (Pfalz)#Der Karl-Ludwig-See|Karl-Ludwig-See]], die Seeäcker, das Talfeld, die Brühler Hardt, die Zentmaiers Hardt, die Blessenhardt und die Kurze Hardt an die Gemeinde Oftersheim, weil die meisten Pächter in diesen Gebieten Oftersheimer waren. 1891 wollte sich Oftersheim die Markungen endgültig einverleiben, konnte sich aber nicht durchsetzen. Aufgrund der größeren Nähe wurden die Gebiete 1896 unter Schwetzingen, Ketsch und Hockenheim aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 wollte sich Oftersheim nach Schwetzingen eingemeinden lassen, was der Gemeinderat und der Bürgerausschuss auch bereits beschlossen hatten. Die Fusion scheiterte allerdings an der ablehnenden Haltung des Schwetzinger Bürgerausschusses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Aufteilung der alten [[Bruchhausen (Sandhausen)|Bruchhausener]] Gemarkung konnte sich Oftersheim 1928 58 Hektar einverleiben. Weitere 18 Hektar erhielt die Gemeinde von der Stadt Heidelberg an der ehemaligen [[Heidelberg-Kirchheim|Kirchheimer]] Gemarkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1931 wurde die Gemarkung der Schwetzinger Hardt unter den anliegenden Gemeinden aufgeteilt. Dabei konnte Oftersheim sein Gemeindegebiet um stattliche 536 Hektar vergrößern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der baden-württembergischen [[Gebietsreform|Gemeindereform]] in den 1970er Jahren gab es zunächst Pläne, eine große Verwaltungseinheit mit Schwetzingen, Brühl, Ketsch, Oftersheim und Plankstadt zu bilden. Nachdem dies verworfen worden war, sollten Oftersheim und Plankstadt nach Schwetzingen eingemeindet werden. Letztlich konnte Oftersheim aber seine Selbständigkeit behaupten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
=== Allgemein ===&lt;br /&gt;
Kirchlich gehörte Oftersheim im Mittelalter zur römisch-katholischen Pfarrei Schwetzingen. Im 16. Jahrhundert führte die Kurpfalz die [[Reformation]] ein und vollzog in der Folge einen häufigen Religionswechsel. Bei der [[Pfälzische Kirchenteilung|Pfälzischen Kirchenteilung]] 1707 fiel die Oftersheimer Filialkirche an die [[Reformierte Kirche|Reformierten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die evangelische Gemeinde, die 1900 eine eigene Pfarrei in Oftersheim erhielt, gehört heute zum Kirchenbezirk Südliche Kurpfalz der [[Evangelische Landeskirche in Baden|Evangelischen Landeskirche in Baden]] und die 1945 selbständig gewordene, katholische Gemeinde zum [[Dekanat Wiesloch]] des [[Erzbistum Freiburg|Erzbistums Freiburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konfessionsstatistik ===&lt;br /&gt;
Von 1727 bis 1925 war die Verteilung der Religionszugehörigkeit in der Bevölkerung nahezu stabil bei zwei Dritteln Reformierten bzw. Evangelischen und einem Drittel Katholiken. Nach dem Zweiten Weltkrieg stieg der Anteil der Katholiken durch Zuzüge auf mehr als 40 Prozent im Jahr 1967.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut der [[Volkszählung in der Europäischen Union 2011|Volkszählung 2011]] waren 36,3 % der Einwohner [[Evangelische Kirche in Deutschland|evangelisch]], 33,0 % [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] und 30,7 % waren [[konfessionslos]], gehörten einer anderen [[Glaubensgemeinschaft|Religionsgemeinschaft]] an oder machten keine Angabe.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ergebnisse.zensus2011.de/#StaticContent:082260062062,BEK_4_2_6,RELIGION_KURZ-1,table Oftersheim Religion], [[Zensus 2011]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Zahl der Protestanten und Katholiken ist seitdem gesunken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Nachbarschaftsverband ===&lt;br /&gt;
Oftersheim gehört zum [[Nachbarschaftsverband Heidelberg-Mannheim]], dessen Aufgabe es ist, den regionalen [[Flächennutzungsplan]] zu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat in Oftersheim besteht aus den 22 gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08226062/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=2327&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-8511_id_13829 Wahlinformationen des Kommunalen Rechenzentrums Stuttgart]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|--- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parteien und Wählergemeinschaften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;%&amp;lt;br /&amp;gt;2024&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2024&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;%&amp;lt;br /&amp;gt;2019&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;Center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2019&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;10&amp;quot; |{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND = DE&lt;br /&gt;
|TITEL = Kommunalwahl 2024&lt;br /&gt;
|JAHRNEU = 2024&lt;br /&gt;
|JAHRALT = 2019&lt;br /&gt;
|GUV          = ja&lt;br /&gt;
|PARTEI1      = FWV&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1    = 35.17&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1 = 34.3&lt;br /&gt;
|PARTEI2      = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2    = 23.19&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2 = 20.7&lt;br /&gt;
|PARTEI3      = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3    = 17.46&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3 = 16.3&lt;br /&gt;
|PARTEI4      = Grüne&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4    = 16.66&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT4 = 20.1&lt;br /&gt;
|PARTEI5      = FDP&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS5    = 7.52&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT5 = 8.5&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| FWV&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Freie Wählervereinigung&lt;br /&gt;
| 35,17&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| 34,3&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| CDU&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands]]&lt;br /&gt;
| 23,19&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| 20,7&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| SPD&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands]]&lt;br /&gt;
| 17,46&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| 16,3&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Grüne&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Bündnis 90/Die Grünen]]&lt;br /&gt;
| 16,66&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| 20,1&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| FDP/OL&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Freie Demokratische Partei]]/Offene Liste&lt;br /&gt;
| 7,52&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 8,5&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100,0&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;22&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100,0&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;22&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;64,55 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;63,3 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeister ist seit dem 1. November 2022 Pascal Seidel (parteilos). Bei der Wahl am 18. September 2022 wurde er mit 64 Prozent der Stimmen gewählt. Amtsinhaber Jens Geiß (CDU), der von 2014 bis 2022 amtierte, erhielt lediglich 35,3 Prozent der Stimmen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/mannheim/buergermeister-wahl-oftersheim-pascal-seidel-jens-geiss-100.html |titel=Oftersheim: Pascal Seidel neuer Rathauschef, Geiß abgewählt |werk=swr.de |datum=2022-09-19 |abruf=2022-09-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bürgermeister wird in direkter Wahl für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt. Seit 1832 gibt es die einheitliche Amtsbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Bürgermeister&amp;#039;&amp;#039; (vorher [[Schultheiß]], [[Vogt]] oder [[Anwalt]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amtsinhaber seit diesem Zeitpunkt waren:&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |anzahl=3 |liste=&lt;br /&gt;
* 1825–1844: Georg Gilbert&lt;br /&gt;
* 1844–1847: Georg Heinrich Gieser&lt;br /&gt;
* 1848–1850: Johann Jakob Seitz III&lt;br /&gt;
* 1850–1852: Phillip Siegel (kommissarischer Verwalter)&lt;br /&gt;
* 1853–1870: Jakob Seitz II&lt;br /&gt;
* 1870–1876: Abraham Koppert&lt;br /&gt;
* 1876–1882: Peter Gieser II&lt;br /&gt;
* 1882–1886: Ludwig Koppert II&lt;br /&gt;
* 1886–1892: Jakob Gieser II&lt;br /&gt;
* 1893–1904: Phillip Ullmer&lt;br /&gt;
* 1904–1913: Phillip Braun&lt;br /&gt;
* 1913–1919: Ludwig Koppert IV&lt;br /&gt;
* 1919–1921: Jakob Frei&lt;br /&gt;
* 1921–1923: Jakob Siegel II&lt;br /&gt;
* 1924–1926: Johannes Greulich (kommissarisch)&lt;br /&gt;
* 1926–1933: Ludwig Koppert IV&lt;br /&gt;
* 1933–1939: Hermann Rehm&lt;br /&gt;
* 1939–1942: Georg Schuhmacher (kommissarisch)&lt;br /&gt;
* 1942–1943: Hermann Rehm&lt;br /&gt;
* 1943–1945: Peter Gieser (kommissarisch)&lt;br /&gt;
* 1945–1946: Mathias Nickler&lt;br /&gt;
* 1946–1948: Wilhelm Kehder&lt;br /&gt;
* 1948–1954: Adolf Kircher&lt;br /&gt;
* 1954–1974: Karl Frei&lt;br /&gt;
* 1974–1998: Siegwald Kehder&lt;br /&gt;
* 1998–2014: Helmut Baust&lt;br /&gt;
* 2014–2022: Jens Geiß&lt;br /&gt;
* seit 2022: Pascal Seidel}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Oftersheim Gemeindewappen.JPG|mini|Gemeindewappen am Rathaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Wappens lautet: &amp;#039;&amp;#039;Im geteilten Schild oben von Blau und Silber waagerecht gerautet, unten in Silber eine kriechende grüne Schlange.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht zurück auf ein Siegel von 1670 und wurde 1900 vom badischen Generallandesarchiv genehmigt. Die Rauten entstammen dem Wappen der [[Wittelsbach]]er, dem Herrschergeschlecht der [[Kurpfalz]]. Die Schlange ist das [[Fleckenzeichen]] Oftersheims, das sich auch auf alten Grenzsteinen wiederfindet. Die Flagge ist Grün-Weiß und wurde 1959 vom baden-württembergischen Innenministerium verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Herwig John, Gabriele Wüst: &amp;#039;&amp;#039;Wappenbuch Rhein-Neckar-Kreis&amp;#039;&amp;#039;. Ubstadt-Weiher 1996, ISBN 3-929366-27-4, S. 93&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Oftersheim unterhält partnerschaftliche Beziehungen mit der Gemeinde [[Weinböhla]] in [[Sachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmale in Oftersheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kulturelle Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Oftersheim-KURPFALZHALLE.JPG|mini|Kurpfalzhalle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Oftersheim Feuerwehrhaus.JPG|mini|Ehemaliges Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr, mittlerweile ist ein „Rettungszentrum Oftersheim“ am Ortsrand entstanden.]]&lt;br /&gt;
;Kurpfalzhalle&lt;br /&gt;
Mit der 1961–1963 erbauten, 1980 und 2004 erweiterten bzw. modernisierten &amp;#039;&amp;#039;Kurpfalzhalle&amp;#039;&amp;#039;, hat die Gemeinde ihren Einwohnern Möglichkeiten bzw. Räumlichkeiten für die kulturelle Gemeinschaftsarbeit errichtet. Beginn der Erdarbeiten war am 10. Mai 1961. Am 24. Februar 1962 fand die Grundsteinlegung und Namensgebung statt. Am 10. Mai 1963 wurde die Halle eingeweiht. Sie war lange Zeit Mittelpunkt des sportlichen und kulturellen Lebens der Gemeinde. Da sie auch als Sporthalle für die örtlichen Schulen diente genügte sie bald nicht mehr den Anforderungen. Aufgrund dessen wurde 1978 der Umbau und eine Generalsanierung beschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Rose-Saal&lt;br /&gt;
Für kleinere Veranstaltungen steht seit 1983 der &amp;#039;&amp;#039;Rose-Saal&amp;#039;&amp;#039; zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Karl-Frei-Sporthalle&lt;br /&gt;
Den sportlichen und schulischen Belangen entsprechen konnte die Gemeinde durch den Bau der &amp;#039;&amp;#039;Karl-Frei-Sporthalle&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1970, die den Namen des früheren, langjährigen Bürgermeisters und [[Ehrenbürger]]s Karl Frei erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Mannheimerstr. 59&lt;br /&gt;
Als weiterer Mittelpunkt des öffentlichen Geschehens ist das Anwesen Mannheimer Straße 59, mit einer Begegnungsstätte für die älteren Bürger, einem ausgebauten Innenhof mit Scheune für Großveranstaltungen und einem Gewölbekeller für kleinere Vereinsveranstaltungen, entstanden. Seit 2013 findet dort ein Weihnachtsmarkt mit Ständen von Hobbykünstlern statt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.oftersheim.de/mitteilung/4915&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Bellamar&lt;br /&gt;
Oftersheim war und ist beteiligt an Bau und Betrieb der, unweit der Gemarkungsgrenze in [[Schwetzingen]] gelegenen, Bäderanlage, dem Freibad sowie Freizeit- und Erlebnisbad Bellamar, die die gemeindliche Infrastruktur beachtlich ergänzt und bereichert. Die Einweihung fand am 22. Oktober 1982 statt&lt;br /&gt;
[[Datei:Buzzel-Hexenzunft Oftersheim.JPG|mini|Buzzel-Hexenzunft Oftersheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mundart ===&lt;br /&gt;
In Oftersheim wird, wie in der gesamten [[Kurpfalz]], ein ausgesprochen starker Kurpfälzer [[Dialekt]] gesprochen. Es gibt noch heute eine &amp;#039;&amp;#039;Ofdascha Mundart&amp;#039;&amp;#039;. Durch die starke [[Immigration]] geht die Verwendung dieser Sprache jedoch von [[Generation (Gesellschaft)|Generation]] zu Generation mehr zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grillhuette-Oftersheim.jpg|mini|Grillhütte am Rande der Dünen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmäler und Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
Die Landschaft der [[Oftersheimer Dünen|Oftersheimer]] und [[Sandhausener Dünen]] gehört zu den landschaftlich schönsten und vegetationskundlich wertvollsten [[Binnendüne]]n Süddeutschlands. Hier befindet sich nicht nur die höchste Binnendüne Süddeutschlands, sondern die Gegend zählt auch zu den letzten Rückzugsgebieten für seltene und vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten in Baden-Württemberg. Der überwiegende Teil der Dünenlandschaft zwischen Oftersheim und Sandhausen ist seit November 2007 als so genanntes FFH-Gebiet (Fauna-Flora-Habitat) im Rahmen des europäischen Schutzgebietsnetzes [[Natura 2000|NATURA 2000]] ausgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt5/Ref56/Natura2000/Seiten/Sandgebiete-zwischen-Mannheim-und-Sandhausen.aspx |titel=Sandgebiete zwischen Mannheim und Sandhausen |werk=rp.baden-wuerttemberg.de |hrsg=Regierungspräsidium Karlsruhe |abruf=2020-05-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Lokale Agenda 21 Oftersheim hat einen Naturerlebnisweg durch die Dünenlandschaft eingerichtet, den [[Dünenrundweg Oftersheim]]. Leider sind weitere schützenswerte Gebiete entlang der Bahnstrecke nach Hockenheim ungeschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Herzogskreuz (Oftersheim)|Herzogskreuz]] ist ein historisches Steinkreuz, das im 18. Jahrhundert zum Grenzstein umgenutzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
==== TSV 1895 Oftersheim e.&amp;amp;nbsp;V. ====&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leichtathletik:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Malaika Mihambo]] wurde 2018 mit einer Weite von 6,75 m Europameisterin im Weitsprung, 2019 wurde sie Weltmeisterin im Weitsprung und [[Sportler des Jahres 2019 (Deutschland)|Sportlerin des Jahres]]. Dieser Titel wurde ihr auch 2020 verliehen, 2021 wurde sie bei den Olympischen Spielen in Tokyo Olympiasiegerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Handball:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die Herren-Mannschaft der [[HG Oftersheim/Schwetzingen]], einer Spielgemeinschaft der Handballabteilungen des [[TSV Oftersheim]] und des [[TV Schwetzingen 1864]], spielte von 2004 bis 2009 in der [[2. Handball-Bundesliga]]. Nach einigen Jahren in der Regionalliga Süd ist die HG seit der Saison 2016/17 wieder in der 3. Bundesliga aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== SG Oftersheim ====&lt;br /&gt;
Die [[SG Oftersheim]] hat ihre größten Erfolge im Fußball erreicht, als sie 1996/97 in der [[Fußball-Oberliga Baden-Württemberg|Oberliga Baden-Württemberg]] spielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:20140810Bahnhof Oftersheim1.jpg|mini|Bahnhof Oftersheim an der Rheinbahn]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Oftersheim Friedrich-Ebert-Grundschule.JPG|mini|Friedrich-Ebert-Grundschule]]&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Verkehrstechnisch ist die Gemeinde regional und überregional mit der [[Bahnstrecke Mannheim–Rastatt]] und den [[Autobahn]]anschlüssen [[Bundesautobahn 5|A 5]] &amp;amp; [[Bundesautobahn 6|A 6]] angebunden. [[Nahverkehr]]sanbindungen bestehen in Richtung [[Mannheim]], [[Heidelberg]], [[Speyer]], [[Hockenheim]], [[Walldorf (Baden)|Walldorf]] und [[Karlsruhe]]. Oftersheim gehört zum Tarifgebiet des [[Verkehrsverbund Rhein-Neckar|Verkehrsverbunds Rhein-Neckar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wohngemeinde verfügt damit über einen ausgezeichneten Zugang zu den wirtschaftlichen Ballungszentren in Mannheim, Ludwigshafen (insbesondere [[BASF]]) und Heidelberg, sowie zu Arbeitsplätzen hauptsächlich in Schwetzingen und Walldorf ([[SAP]]).&lt;br /&gt;
Auf kurzem Wege gelangt man von hier auch zu den Universitäten in Heidelberg, Mannheim und auch Karlsruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Alltagsrouten aus dem [[Radnetz Baden-Württemberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.radroutenplaner-bw.de/radroutenplaner?infrastrukturen=%5B%22radvis-infrastrukturen:radvisnetz-radnetz%22%5D&amp;amp;hintergrund=%22osm%22 Das RadNETZ Baden-Württemberg auf www.radroutenplaner-bw.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; ist Oftersheim&lt;br /&gt;
* über [[Schwetzingen]] mit Mannheim,&lt;br /&gt;
* über Hockenheim mit [[Waghäusel]] und [[Radverkehr in Karlsruhe|Karlsruhe]] und&lt;br /&gt;
* über Walldorf mit [[Wiesloch]] verbunden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Medien === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
* Theodor-Heuss-Grundschule (bis 2020 Grund-, Haupt- und Werkrealschule), erbaut 1969–1970.&lt;br /&gt;
* Friedrich-Ebert-Grundschule&lt;br /&gt;
Von den alten Schulhäusern steht nur noch der 1888 erbaute spätklassizistische Klinkerbau, in dem die Friedrich-Ebert-Grund-Schule noch Unterricht abhält, aber auch Vereine Übungsstunden veranstalten bzw. Vorträge der Volkshochschule stattfinden. Das Hauptgebäude der Friedrich-Ebert-Schule wurde 1911 errichtet und umfasst sechs Säle; die Schule wurde 1952/53 um acht Zimmer erweitert und 1997/98 komplett modernisiert und an den heutigen Standard angepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Theodor-Heuss-Grundschule wurde in den Jahren 2020 bis 2021 von einer Grund-, Haupt- und Werkrealschule zu einer Ganztagesgrundschule umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bekannte Sportler Oftersheimer Vereine ===&lt;br /&gt;
* [[Kenneth Kronholm]] (* 1985), Fußballprofi&lt;br /&gt;
* [[Holger Löhr]] (* 1970), Handballnationalspieler&lt;br /&gt;
* [[Malaika Mihambo]] (* 1994), Weitsprung-Weltmeisterin und Olympiasiegerin&lt;br /&gt;
* [[Max Moerstedt]] (* 2006), Fußballprofi bei der TSG Hoffenheim und ehemaliger Jugendspieler der SG Oftersheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
Die Jahreszahlen geben den Zeitpunkt der Verleihung der [[Ehrenbürger]]würde wieder.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.oftersheim.de/gemeinde/ehrenbuerger/ |text=Gemeinde Oftersheim, abgerufen am 16. Juni 2015 |wayback=20150623172721 |archiv-bot=2019-05-04 21:16:04 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |anzahl=3 |liste=&lt;br /&gt;
* 1960: Franz Volk, Heimatforscher&lt;br /&gt;
* 1960: Wilhelm Hesch, Dekan&lt;br /&gt;
* 1974: Karl Frei, langjähriger Bürgermeister&lt;br /&gt;
* 1990: Hans Stohner, langjähriger Gemeinderat&lt;br /&gt;
* 1990: Otto Heger, langjähriger Gemeinderat&lt;br /&gt;
* 1998: Siegwald Kehder, langjähriger Bürgermeister&lt;br /&gt;
* 2009: Rudolf Uebelhör, langjähriger Gemeinderat&lt;br /&gt;
* 2014: Kurt Siegel, langjähriger Gemeinderat&lt;br /&gt;
* 2014: Walter Pfister, langjähriger Gemeinderat&lt;br /&gt;
* 2014: Helmut Baust, langjähriger Bürgermeister&lt;br /&gt;
* 2018: Roland Seidel, langjähriger Gemeinderat&lt;br /&gt;
* 2019: Janfried Patzschke, langjähriger Gemeinderat&lt;br /&gt;
* 2019: Friedbert Schnabel, langjähriger Gemeinderat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Bücher und Publikationen zu Oftersheim ===&lt;br /&gt;
* Seyfried, Eugen: &amp;#039;&amp;#039;Heimatgeschichte des Bezirks Schwetzingen&amp;#039;&amp;#039;, Ketsch 1925&lt;br /&gt;
* Volk, Franz: &amp;#039;&amp;#039;Oftersheim. Ein Dorf und seine Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Mannheim 1968&lt;br /&gt;
* Liébray, Gilbert: &amp;#039;&amp;#039;Das phonologische System der Oftersheimer Mundart&amp;#039;&amp;#039; (Diss.), Marburg 1969&lt;br /&gt;
* Frei, Karl: &amp;#039;&amp;#039;Ofdascha Schbroch und Gschischde&amp;#039;&amp;#039;, Oftersheim 1979&lt;br /&gt;
* Frei, Karl: &amp;#039;&amp;#039;Alt Oftersheim im Bild&amp;#039;&amp;#039;, Oftersheim 1983&lt;br /&gt;
* Frei, Karl: &amp;#039;&amp;#039;Oftersheim Schbroch und Schbrisch&amp;#039;&amp;#039;, Oftersheim 1984&lt;br /&gt;
* Frei, Karl: &amp;#039;&amp;#039;Oftersheim – Streifzüge durch die Geschichte eines Dorfes&amp;#039;&amp;#039;, Oftersheim 1989&lt;br /&gt;
* Frei, Kurt / Frei, Karl: &amp;#039;&amp;#039;Familien in Oftersheim  1694–1900.&amp;#039;&amp;#039; Oftersheim 1992 (= Badische [[Ortsfamilienbuch|Ortssippenbücher]] 67)&lt;br /&gt;
* Oestergaard, Jessen: &amp;#039;&amp;#039;Oftersheim. Portrait einer Gemeinde&amp;#039;&amp;#039;, Heidelberg 1993&lt;br /&gt;
* Sparkasse Heidelberg (Hg): &amp;#039;&amp;#039;Oftersheim. Geschichte und Gegenwart (Städte-/Gemeindeportraits Nr. 23)&amp;#039;&amp;#039;, Heidelberg 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstige ===&lt;br /&gt;
* Hans Huth: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Landkreises Mannheim: Ohne Stadt Schwetzingen&amp;#039;&amp;#039;. München 1967&lt;br /&gt;
* Schaab, Meinrad: Staatl. Archivverwaltung Baden-Württemberg in Verbindung mit d. Städten u.d. Landkreisen Heidelberg u. Mannheim (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Stadt- und die Landkreise Heidelberg und Mannheim: Amtliche Kreisbeschreibung&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
** Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeiner Teil&amp;#039;&amp;#039;. Karlsruhe 1966&lt;br /&gt;
** Bd. 2: 1968&lt;br /&gt;
** Bd. 3: &amp;#039;&amp;#039;Die Stadt Mannheim und die Gemeinden des Landkreises Mannheim&amp;#039;&amp;#039;. Karlsruhe 1970&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.oftersheim.de/ Website der Gemeinde Oftersheim]&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/6457/Oftersheim LEO-BW, Landeskunde entdecken online], Oftersheim&lt;br /&gt;
* [http://www.themenpark-umwelt.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/44594/?path=4422;6350;6706; Naturschutzgebiet Oftersheimer Dünen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ofdasche&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=http://www.oftersheim.de/mitteilung/2477&lt;br /&gt;
 |titel=Tour „Rund um Ofdasche“&lt;br /&gt;
 |hrsg=Gemeinde Oftersheim&lt;br /&gt;
 |abruf=2013-07-30}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;1.Erwähnung&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=http://www.oftersheim.de/infoblock/75&lt;br /&gt;
 |titel=Zeittafel mit den wichtigsten und markantesten Daten und Ereignissen bis 1959&lt;br /&gt;
 |hrsg=Gemeinde Oftersheim&lt;br /&gt;
 |abruf=2013-07-30}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4043384-5|LCCN=n81141960|VIAF=159461790}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Rhein-Neckar-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oftersheim| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 766]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1803]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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