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	<title>Oflag VI-A - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T08:09:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oflag_VI-A&amp;diff=2218480&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Vorlagen nicht mit &quot;Vorlage:&quot; einbinden</title>
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		<updated>2025-02-06T06:33:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagen nicht mit &amp;quot;Vorlage:&amp;quot; einbinden&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kaserne Colonel BEM Adam bearb (7).jpg|mini|Die ehemalige Kaserne Colonel BEM Adam in Soest, Blick Richtung Südwesten]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oflag VI A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] ein [[Offizierslager|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Of&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;fiziers&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;lag&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;er&amp;#039;&amp;#039;]], ein Kriegsgefangenenlager für Offiziere in [[Soest]]. Es befand sich auf dem Gelände der 1938 errichteten Infanteriekaserne, der späteren belgischen Kaserne „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Colonel BEM Adam&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;“ ([[Französische Sprache|franz.]]) bzw. „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kolonel SBH Adam&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;“ ([[Flämische Sprache|fläm.]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Nutzung 1938–1945 ===&lt;br /&gt;
Die Gebäude des Lagers wurden ab 1938 im Zuge des Ausbaus der [[Wehrmacht]] als [[Infanterie]]kaserne gebaut. Bereits vor Vollendung der Gesamtanlage wurden die Gebäude ab dem 15.&amp;amp;nbsp;November 1939 als Kriegsgefangenenlager für polnische Soldaten genutzt, die nach dem [[Überfall auf Polen]] in deutsche Gefangenschaft geraten waren. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Lager den Namen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Stammlager|Stalag]] VI E&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, wobei „VI“ den [[Wehrkreis]] angibt. Nach dem Sieg über Frankreich verengte sich die Rolle des gewöhnlichen Kriegsgefangenenlagers auf die eines speziellen Lagers für Offiziere.[[Datei:franzkapellesoest gesamtansicht.jpg|mini|Innenansicht der Kapelle]] Ab dem 31.&amp;amp;nbsp;Juli 1940 waren ca. 1500 französische Offiziere interniert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.franzkapellesoest.de/de/ausstellungoflag.html |titel=Modell des Lagers, unten auf der Seite |werk=franzkapellesoest.de |abruf=2023-10-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Insbesondere an ihre Anwesenheit erinnert die heute unter Denkmalschutz stehende, von internierten Offizieren mit christlich-patriotischen Motiven ausgemalte [[Französische Kapelle (Soest)|Kapelle]] in einem der Kasernengebäude.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.franzkapellesoest.de/de/kapelle.html |titel=Geschichte der Französischen Kapelle |werk=franzkapellesoest.de |abruf=2023-10-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer französischen Offizieren waren zeitweise auch niederländische Offiziere und [[Kadett (Militär)|Kadetten]] sowie ca. 1500 belgische Offiziere interniert. Die Lagerinsassen, zum Zeitpunkt etwa 5000, darunter auch russische Kriegsgefangene, wurden am 6.&amp;amp;nbsp;April 1945 durch alliierte Truppen befreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Oflag VI-A ist einer der Schauplätze des Romans „Haut und Knochen“ von [[Georges Hyvernaud]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nutzung 1945–1951 ===&lt;br /&gt;
Die Alliierten nannten das Lager „Camp Vantelot“. Bis 1946 diente es zur Unterbringung von [[Displaced Person]]s. Von 1946 bis 1951 wurde der Gebäudekomplex dann als „O-Lager“ für Flüchtlinge aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nutzung 1951–1994 ===&lt;br /&gt;
1951 wurden die Gebäude des ehemaligen Lagers von den [[Belgische Streitkräfte in Deutschland|Belgischen Streitkräften in Deutschland]] übernommen, die die Anlage nach „Colonel BEM Adam“ benannten. Bei Colonel Armand Arthur Gabriel Adam handelt es sich um den ranghöchsten belgischen Kriegsgefangenen, der 1943 durch die [[Gestapo]] in [[Lüttich]] erschossen worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe niederländische Wikipedia: [[:nl:Armand Arthur Gabriel Adam|Armand Arthur Gabriel Adam]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Soest war bis Anfang der 1990er Jahre der größte belgische Garnisonsstandort östlich des Rheins, mit mehreren Kasernen in der Stadt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.museum-bsd.de/museum-bsd/grafiken/standorte/standorte_soest.htm |text=Liste der einzelnen Standorte in Soest |wayback=20071029211937}} auf der Website des „Museums der Belgischen Streitkräfte in Deutschland“ in Soest.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die belgische Garnison bestand bis 1994.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seit 1994 ===&lt;br /&gt;
Nachdem längere Zeit in der Stadt Soest Unklarheit darüber herrschte, was mit dem Kasernengelände geschehen sollte,&amp;lt;ref&amp;gt;Unter anderem wurde das Gelände mehrere Jahre für das Musikfestival „Die Börde bebt“ genutzt. Aufsehen in der Stadt erregte insbesondere der Vorschlag von [[Muhammad Salim Abdullah]] zu Beginn der 1990er Jahre, das Gelände evtl. für eine Islamisch-Christliche Akademie zu nutzen.&amp;lt;/ref&amp;gt; wird der Gebäudekomplex seit 1997 u.&amp;amp;nbsp;a. von einer Kunstinitiative unter dem Namen „Künstlerhaus Bem Adam“ benutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kuenstlerhaus-bem-adam.de/ Website des Kunsthauses]&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier befand sich das „Museum der belgischen Streitkräfte in Deutschland“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Tameer Gunnar Eden |url=https://eifeler-presse-agentur.de/2018/09/27/sammlung-des-museums-der-belgischen-streitkraefte-in-vogelsang-ip/ |titel=Sammlung des Museums der belgischen Streitkräfte in Vogelsang |werk=eifeler-presse-agentur.de |datum=2018-09-27 |abruf=2023-10-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute sind hier eine Gedenkstätte an das Kriegsgefangenenlager sowie die erwähnte Gedenkkapelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Leo de Hartog |Titel=Officieren achter prikkeldraad 1940–1945 |Verlag=Hollandia |Ort=Baarn |Datum=1983 |ISBN=90-6045-207-0}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Gisela Rogge |Hrsg=Geschichtswerkstatt Französische Kapelle e.&amp;amp;nbsp;V. Soest |Titel=Das Oflag VI A: gefangen in Westfalen: die Geschichte der französischen Kriegsgefangenen in Soest |Ort=Bad Sassendorf |Datum=1999}}&lt;br /&gt;
* Georges Hyvernaud: &amp;#039;&amp;#039;Haut und Knochen. Roman&amp;#039;&amp;#039;, übersetzt von Julia Schoch; Suhrkamp, Berlin 2010, ISBN 978-3-518-22456-4.&lt;br /&gt;
* Raymond Gangloff: &amp;#039;&amp;#039;Cinq ans d&amp;#039;Oflags. La Captivité des officiers francais en Allemagne 1940–1945&amp;#039;&amp;#039;. Paris 1987.&lt;br /&gt;
* Georges Hyvernaud: &amp;#039;&amp;#039;Carnets d&amp;#039;Oflag&amp;#039;&amp;#039;. Paris 1999.&lt;br /&gt;
* Mechtild Brand: &amp;#039;&amp;#039;Weggesperrt : Kriegsgefangenschaft im Oflag VI A Soest&amp;#039;&amp;#039;. Essen : Klartext, 2014, ISBN 978-3-8375-0942-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Oflag VI-A|Oflag VI-A}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.franzkapellesoest.de/ |titel=Geschichtswerkstatt Französische Kapelle e.V. Soest |werk=franzkapellesoest.de |abruf=2023-10-09 |abruf-verborgen=1 |kommentar=Ausführliche Informationen zur Geschichte der Kaserne und zur Französischen Kapelle, mit zahlreichen Abbildungen}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.ns-gedenkstaetten.de/nrw/soest/besucherinformationen.html |titel=Besucherinformationen Geschichtswerkstatt Französische Kapelle |werk=[[Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte in NRW]] |abruf=2023-10-09 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=51.561112|EW=8.089373|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
{{Offizierslager}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4561116-6|LCCN=n00035841|VIAF=130148212}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Oflag Vi A}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriegsgefangenenlager der Wehrmacht|Offizierslager #:6A]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Soest)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Soest]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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