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	<title>Offensen (Uslar) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T02:55:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Offensen_(Uslar)&amp;diff=623555&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Michael 709: /* Geschichte */ Information + Quelle ergänzt.</title>
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		<updated>2025-10-21T18:26:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Information + Quelle ergänzt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                        = Offensen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart                     = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename                    = Uslar&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename  = &lt;br /&gt;
| Ortswappen                      = Wappen Offensen.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung         = Ehemaliges Gemeindewappen von Offensen&lt;br /&gt;
| Breitengrad                     = 51/35/35/N&lt;br /&gt;
| Längengrad                      = 9/40/37/E&lt;br /&gt;
| Bundesland                      = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe                            = 146&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug                      = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                          = &lt;br /&gt;
| Einwohner                       = 286&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum           = 2024-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle                = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner_Stadt_Uslar&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.uslar.de/portal/seiten/offensen-900000075-30090.html|titel=Offensen - Stadt Uslar|werk=Webseite der Stadt Uslar|datum=2024-12-31|abruf=2025-06-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum             = 1974-03-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1                   = 37170&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2                   = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                        = 05506&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                        = &lt;br /&gt;
| Lagekarte                       = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung          = &lt;br /&gt;
| Poskarte                        = Deutschland Niedersachsen&lt;br /&gt;
| Bild                            = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung               = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Offensen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist mit 286 Einwohnern&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner_Stadt_Uslar&amp;quot; /&amp;gt; einer der kleineren [[Ortsteil]]e der Stadt [[Uslar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Offensen liegt im südlichen [[Niedersachsen]] etwa acht Kilometer südlich von Uslar und 19 Kilometer Luftlinie nördlich der Stadt [[Hann. Münden|Münden]].&lt;br /&gt;
Die [[Kreisstadt]] [[Northeim]] liegt 25 Kilometer Luftlinie weiter nordöstlich, [[Göttingen]] 18 Kilometer südöstlich.&lt;br /&gt;
Die Landeshauptstadt [[Hannover]] liegt ca. 88 Kilometer nördlich von Offensen und [[Berlin]] gut 290 Kilometer nordöstlich.&lt;br /&gt;
Offensen ist, nach &amp;#039;&amp;#039;Fürstenhagen&amp;#039;&amp;#039;, der zweitsüdlichste Ortsteil von Uslar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den südlichen Ausläufern des [[Solling|Sollings]] im Tal der [[Schwülme]] auf einer Höhe von etwa 146 Metern wird der Ort von Wiesen und Feldern umgeben. Die südlichen Höhenzüge erreichen 400 Meter, im Nordosten steigt der „Staatsforst Uslar“ auf 430 Metern über NN an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Jagdtiger-NARA-111-SC-421383.jpg|mini|Durch einen M4 Sherman zerstörter Jagdtiger in der Nähe von Offensen (April 1945)]]&lt;br /&gt;
Wann Offensen gegründet wurde, ist nicht geklärt. Auch der Zeitpunkt der ersten schriftlichen Erwähnung ist umstritten, weil die Zuordnung zu Offensen nicht sicher ist und auch die Datierung alter Schriften teilweise umstritten ist. Eine Erwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Uffenhusun&amp;#039;&amp;#039; in den [[Corveyer Traditionen]] wird in das 9. Jahrhundert&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortsnamensbuch&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Kirstin Casemir, Franziska Menzel, Uwe Ohainski | Herausgeber=Jürgen Udolph | Titel=Die Ortsnamen des Landkreises Northeim | Sammelwerk=Niedersächsisches Ortsnamenbuch (NOB) | Band=Teil V | Verlag=Verlag für Regionalgeschichte | Ort=Bielefeld | Jahr=2005 | Seiten=288f | ISBN=3-89534-607-1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder in den Anfang des 11. Jahrhunderts&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmaltopographie&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Christian Kämmerer, Peter Ferdinand Lufen | Herausgeber=Christiane Segers-Glocke | Titel=Landkreis Northeim, Teil 1. Südlicher Teil mit den Städten Hardegsen, Moringen, Northeim und Uslar, den Flecken Bodenfelde und Nörten-Hardenberg, der Gemeinde Katlenburg-Lindau und dem Gemeindefreien Gebiet Solling | Sammelwerk=Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Baudenkmale in Niedersachsen | Band=7.1 | Verlag=CW Niemeyer | Ort=Hameln | Jahr=2002 | Seiten=346ff | ISBN=3-8271-8261-1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; datiert, andere gehen von einer Ersterwähnung im 7. Jahrhundert als &amp;#039;&amp;#039;Uffahus&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.uslar.de/staticsite/staticsite.php?menuid=103&amp;amp;topmenu=64&amp;lt;/ref&amp;gt; aus. Im Jahre 1784 hatte Offensen 44 Feuerstellen und gehörte damit im alten Amt Uslar zu den größeren Dörfern. Im 19. Jahrhundert erfolgte eine Erweiterung des Ortes durch die Erschließung eines Baugebietes am Hang des Lohberges nördlich des alten Ortsbereichs.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmaltopographie&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde am 9. April 1945 bei Offensen ein schwerer Panzerjäger [[Jagdpanzer VI Jagdtiger|Jagdtiger]] der deutschen Schweren Panzerjägerabteilung 512 während des Rückzugs von einem amerikanischen Panzer vom Typ [[M4 Sherman]] abgeschossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Department of Defense. Department of the Army. Office of the Deputy Chief of Staff for Operations and Plans. Training Directorate. U.S. Army Audiovisual Center. U.S. Army Still Photographic Library. (1978 - 10/1980), Department of Defense. Department of the Army. Office of the Chief Signal Officer. Signal Corps Pictorial Center. (ca. 1953 - 02/01/1956), Department of Defense. Defense Audiovisual Agency. (06/21/1979 - 09/30/1985), War Department. Army War College. Historical Section. World War I Branch. (ca. 1918 - ca. 1948) |Titel=Photograph of Soldier Standing by Unidentified Enemy Tank in Offensen, Germany |Reihe=Records of the Office of the Chief Signal Officer |Online=https://catalog.archives.gov/id/148727556 |Abruf=2025-10-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Gebietsreform vom 1. März 1974 gehört die ehemals selbständige Gemeinde zur neu gegründeten Großgemeinde „Stadt Uslar“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber = Statistisches Bundesamt | Titel = Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 | Jahr = 1983 | Verlag = W. Kohlhammer GmbH | Ort = Stuttgart/Mainz | ISBN = 3-17-003263-1 | Seiten = 214}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Offensen hat einen fünfköpfigen [[Ortsbeirat|Ortsrat]], der seit der [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2021|Kommunalwahl 2021]] ausschließlich von Mitgliedern der [[Wählergruppe|Wählerliste]] &amp;quot;Bürger für Offensen&amp;quot; besetzt ist. Die Wahlbeteiligung lag bei 84,09 Prozent.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager.kdo.de/20210912/03155012/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=225&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_8_id_2012 |titel=Ergebnis Ortsratswahl 2021 |abruf=2022-07-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Offensen Kirche.jpg|miniatur|hochkant|Offenser Kirche]]&lt;br /&gt;
Die Offenser Pfarrkirche steht an der Glockenstraße und wurde um die Wende des 13. zum 14. Jahrhundert als ursprünglich dreigeschossiger turmartiger Rechteckbau mit kleinteiligen [[Staffelgiebel]]n errichtet. Sie ist aus Sandstein-Bruchsteinen gemauert, die Ecken und die Fenster- und Türleibungen sind aus größeren quaderförmig behauenen Steinen gesetzt. Der spitzbogige Nordeingang führte in den früher mit zwei [[Joch (Architektur)|Jochen]] überwölbten Hauptraum, die Obergeschosse waren nur durch die hoch im Giebel liegenden Öffnungen zugänglich. Diese Bauweise und die schießschartenartige Öffnung unter der Traufe zeigen die ehemalige [[Wehrkirche|Wehrfunktion]] der Kirche an. Noch im Mittelalter wurde im Osten ein fast quadratischer eingeschossiger Chorraum angebaut. Im Jahre 1781 wurden größere Fenster eingebrochen, um die Belichtung zu verbessern. Heute ist der Kapellenraum flachgedeckt, das alte Kreuzgratgewölbe existiert nicht mehr. Das Dach des Hauptbaus trägt einen schiefergedeckten Dachreiter mit Uhr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmaltopographie&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Kirche im Vorgarten steht eine Eisengussglocke der Firma [[J. F. Weule|Weule]] aus dem Jahr 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren der Kirche befindet sich ein kleiner dreiteiliger [[Flügelaltar]], der auf den Anfang des 15. Jahrhunderts datiert wird. Der kunstvoll geschnitzte Mittelschrein zeigt die Anbetung der Könige, die Seitenflügel (Außenseiten) sind mit Gemälden der Geburt Jesu (links) und der [[Verkündigung des Herrn|Verkündigung Mariä]] (rechts) geschmückt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Denkmaltopographie&amp;quot; /&amp;gt; Der Altar wurde 1907/08 und 1956 restauriert. Die Flügel sind heute vertauscht angeordnet, das Rahmenwerk des Altars ist erneuert. Aufgrund der Darstellung des Mittelschreins kommen als wahrscheinliches [[Patrozinium]] der Kirche die [[Heilige Drei Könige|Heiligen Drei Könige]] in Betracht.&amp;lt;ref&amp;gt;Gottfried Kiesow et al. (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler&amp;#039;&amp;#039;. Teil Bremen, Niedersachsen. München 1977. ISBN 3-422-00348-7, S. 919&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Wüstung Bremke === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Schäfersteine === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
* Straße: Durch den Ort führt die von Uslar über Offensen und [[Adelebsen]] nach Göttingen verlaufende Landesstraße. Die nächsten [[Anschlussstelle (Autobahn)|Autobahnanschlussstellen]] der [[Bundesautobahn 7|A&amp;amp;nbsp;7]] befinden sich in bzw. bei Northeim, [[Nörten-Hardenberg]] und Göttingen.&lt;br /&gt;
* Busverkehr: Regelmäßige Verbindungen bestehen in Richtung Uslar und Göttingen.&lt;br /&gt;
* Bahn: Offensen besitzt einen Haltepunkt an der [[Bahnstrecke Göttingen–Bodenfelde|Oberweserbahn]] zwischen [[Bodenfelde]] und [[Göttingen]]. Ein weiterer benachbarter Regionalbahnhof befindet sich an der [[Sollingbahn]] in Uslar mit mindestens zweistündigen Zugverbindungen zwischen [[Paderborn Hauptbahnhof|Paderborn]] bzw. [[Bahnhof Ottbergen|Ottbergen]] und [[Bahnhof Northeim (Han)|Northeim]]. Der [[Bahnhof Göttingen]] ist der nächste Halt [[Schienenpersonenfernverkehr|für Fernzüge]].&lt;br /&gt;
* Luftverkehr: In Uslar befindet sich der [[Flugplatz Uslar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Tourismus ==&lt;br /&gt;
Die meisten erwerbstätigen Einwohner sind in den umliegenden Städten wie Göttingen oder Uslar beschäftigt.&lt;br /&gt;
Erwähnenswert ist der letzte historische Stellmacher im Uslarer Land.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.offensen.de/index.php?pg=hist_stellmacher &amp;#039;&amp;#039;Historischer Beruf - Stellmacher&amp;#039;&amp;#039;] Informationen über den letzten Stellmacher in Offensen auf der privaten Website des Ortsheimatpflegers.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*[http://klauskunze.com/heikun/off/osboff.html Klaus Kunze, Ortssippenbuch Offensen, Das Einwohnerbuch von Uslar-Offensen von 1510 bis 2010, Uslar 2010] ISBN 978-3-933334-22-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.uslar.de/ Stadt Uslar]&lt;br /&gt;
* [http://www.offensen.de/ Offensen]&lt;br /&gt;
* [[Klaus Kunze]]: [http://klauskunze.com//hf/off.htm Eine Offenser Schenkung von 1572]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Uslar}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Northeim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Northeim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Uslar)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Michael 709</name></author>
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