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	<title>Offene Magnetresonanztomografie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T07:52:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Offene_Magnetresonanztomografie&amp;diff=1299554&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Links optimiert, Kleinkram</title>
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		<updated>2024-06-20T20:49:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Links optimiert, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Offener Magnetresonanztomograph.JPG|mini|Offenes Hochfeld-MRT-System]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Offene Magnetresonanztomographie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;offene MRT&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet die [[Magnetresonanztomographie]] (MRT) mit Geräten in einer speziellen Bauform, bei der der Haupt[[magnet]] nicht in Form einer langen geschlossenen Röhre („Tunnel“), sondern mit besseren Zugangsmöglichkeiten zum Patienten gebaut ist. Wichtige Anwendungsgebiete der offenen MRT sind die Untersuchung von Patienten mit [[Klaustrophobie]]&amp;lt;ref&amp;gt;Katharina Huneck: &amp;#039;&amp;#039;Klaustrophobie in der MRT oder die Angst vor der Röhre – Der richtige Umgang mit dem Patienten.&amp;#039;&amp;#039; Diplomarbeit an der Akademie für Lehrkräfte im Gesundheitswesen e. V., durchgeführt in der radiologischen Praxis Dr. med. Andreas Förg. München&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Durchführung von chirurgischen [[Intervention (Medizin)|Interventionen]] unter MRT-Kontrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauformen ==&lt;br /&gt;
Bei der Konstruktion offener MRT-Systeme sind besondere technisch-physikalische und bauliche Schwierigkeiten zu überwinden. Je nach Hersteller sind verschiedenartige Systeme entwickelt worden: Die früheren offenen Systemkonzepte arbeiteten zumeist auf der Basis von [[Dauermagnet|Permanentmagneten]] oder konventionellen (nicht supraleitenden) [[Elektromagnet]]en mit relativ niedriger [[Magnetische Feldstärke|Magnetfeldstärke]] (bis ca. 0,6&amp;amp;nbsp;[[Tesla (Einheit)|Tesla]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit neuerer Zeit stehen sogenannte offene Hochfeld-MRT-Systeme mit [[Supraleitung|supraleitenden]] Elektromagneten und Feldstärken bis zu ca. 1&amp;amp;nbsp;Tesla (Stand 2010) zur Verfügung. Die Vorteile dieser Systeme sind nicht nur das verbesserte Raumangebot und die gute Zugänglichkeit zum Patienten, sondern auch die Bildqualität, die der von Standard-Tunnelsystemen nahekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offene MRT-Systeme werden heute meist in Form eines C-förmigen Magneten mit vertikalem Feldverlauf gebaut (vgl. Abbildung). Alternative Formen beispielsweise mit zwei hintereinanderliegenden ringförmigen Magneten und horizontalem Magnetfeldverlauf bei ausschließlich liegendem Patienten (&amp;#039;&amp;#039;double doughnut&amp;#039;&amp;#039;-System) haben sich bisher nicht durchsetzen können. Diese prinzipielle Anordnung findet jedoch Anwendung als &amp;#039;&amp;#039;Upright-MRT&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Upright-MRT arbeitet mit senkrecht stehenden Magnetspulen. Das entstehende Magnetfeld liegt waagerecht wie beim konventionellen Röhren-MRT, jedoch befindet sich der Patient hier in stehender oder sitzender Position in der Lücke zwischen den Spulen. Diese Bauform erlaubt dem Arzt, die Ursachen bestimmter Beschwerden unter realen Belastungsbedingungen zu ermitteln. So werden manche Verlagerungen oder Veränderungen der Wirbelsäule erst sichtbar, wenn diese ihrer natürlichen Gewichtsbelastung ausgesetzt ist, bzw. wenn der Patient eine spezifische Schmerzposition einnimmt. Ebenfalls möglich sind Bewegungsstudien mit mehreren Aufnahmen und unterschiedlichen Körperpositionen.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Frey: &amp;#039;&amp;#039;Die positionale und funktionelle Bildgebung im Upright-MRT.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mt-medizintechnik.&amp;#039;&amp;#039; Band 136, Nr. 5, 2016, S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Upright-MRT-Methode hat sich zum Beispiel bei der Diagnose von [[Bandscheibenvorfall|Bandscheibenvorfällen]], [[Spondylolisthesis]] (Wirbelgleiten) und belastungsabhängigen Rückenleiden bewährt. Sie eignet sich unter anderem zur Untersuchung von Beschwerden und Verletzungen an [[Schädel]], [[Wirbelsäule]], [[Kniegelenk]], [[Hüftgelenk]], [[Nerv]]en, [[Becken (Anatomie)|Becken]] und bei [[Arthrose]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Magnetfeld]] des Upright-MRT wird durch einen wassergekühlten Elektromagneten mit einer Feldstärke von 0,6 Tesla erzeugt. Ein 130 Tonnen schwerer Stahlkern verleiht diesem Magnetfeld eine hohe Homogenität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Intervention im offenen Magnetresonanztomographen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Eingriff am offenen MRT Magdeburg.JPG|mini|Eingriff am offenen Magnetresonanztomographen am [[Universitätsklinikum Magdeburg]]]]&lt;br /&gt;
Erfolgreiche Interventionen unter MRT-Kontrolle bedingen zwei Voraussetzungen. Zum einen muss dem Arzt entsprechender Zugang zum Patienten möglich sein, zum anderen ist die Qualität und Geschwindigkeit der Bildgebung für Interventionen und Funktionsuntersuchungen relevant. Wo für Funktionsuntersuchung im offenen Hochfeld-MRT hiermit bereits die Voraussetzungen geschaffen sind, sind für erfolgreiche Operationen im MRT noch weitere Herausforderungen zu bewältigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da viele konventionelle Instrumente auf Grund ihrer magnetischen Eigenschaften im Magnetresonanztomographen nicht eingesetzt werden können, besteht die Notwendigkeit zur Verwendung speziell angefertigter MRT-kompatibler chirurgischer Instrumente. An der [[Charité]] wird seit Januar 2007 im Rahmen eines von der [[TSB Technologiestiftung Berlin|TSB]] und der [[Europäische Union|Europäischen Union]] ([[EFRE]]) geförderten Forschungsprojekts an der Entwicklung komplexer chirurgischer Instrumente und deren Anwendung in der offenen MRT gearbeitet. Insbesondere werden dabei minimal-invasive Eingriffe adressiert, die bisher unter [[Computertomographie|Röntgen-CT]]-Kontrolle vorgenommen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Möglichkeit der freien Bildebenenwahl, der offenen Bauweise und der Untersuchungsdurchführung mit schnellen Bildsequenzen bietet sich die Möglichkeit, im Anschluss an Operationen unter MRT-Kontrolle das Operationsergebnis direkt zu beurteilen und gegebenenfalls sofort Korrekturen vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Universitätsklinikum Magdeburg werden seit Oktober 2007 routinemäßig Eingriffe, wie beispielsweise [[Biopsie]]entnahmen, [[periradikuläre Therapie]]n oder die Katheteranlage für [[Brachytherapie]] am offenen Magnetresonanztomographen durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=T. Kahn |Hrsg=[[Maximilian F. Reiser]], Wolfhard Semmler |Titel=Interventionelle MR-Tomographie |Sammelwerk=Magnetresonanztomographie |Verlag=Springer |Datum=2002 |ISBN=3-540-66668-0 |Seiten=939–966 |Online={{Google Buch |BuchID=8McK4vN09p0C |Hervorhebung=interventionelle MR |Seite=939}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tomografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kernspinresonanz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diagnostisches Verfahren in der Radiologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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