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	<title>Offene Karte - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T23:40:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Offene_Karte&amp;diff=1975134&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wheeke: HC: ±Kategorie:Philatelie→Kategorie:Philatelie (Deutsches Kaiserreich); ±Kategorie:Postgeschichte→Kategorie:Reichspost</title>
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		<updated>2026-01-14T08:43:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: ±&lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Philatelie&quot; title=&quot;Kategorie:Philatelie&quot;&gt;Kategorie:Philatelie&lt;/a&gt;→&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Philatelie_(Deutsches_Kaiserreich)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Philatelie (Deutsches Kaiserreich) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Philatelie (Deutsches Kaiserreich)&lt;/a&gt;; ±&lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Postgeschichte&quot; title=&quot;Kategorie:Postgeschichte&quot;&gt;Kategorie:Postgeschichte&lt;/a&gt;→&lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Reichspost&quot; title=&quot;Kategorie:Reichspost&quot;&gt;Kategorie:Reichspost&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:VertreterkartePreussen.jpg|miniatur|Beispiel für eine preußische „Offene Karte“ von 1866]]&lt;br /&gt;
[[Datei:VertreterkarteSpohnRavensburg.jpg|miniatur|Beispiel einer Karte von einer Ravensburger Fabrik]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Offene Karte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Drucksachenkarte&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Avis-Karte&amp;#039;&amp;#039; war ein Vorläufer der [[Postkarte]]n in den meisten [[Altdeutsche Staaten|altdeutschen Postgebieten]]. Heute werden sie in Sammlerkreisen oft als „Vertreterkarten“ bezeichnet, da sie meist zur Ankündigung eines Vertreterbesuchs oder anderer geschäftlicher Zwecke verwendet wurden. Diese Karten konnten zu ermäßigtem Drucksachenporto versandt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Offene Postsendungen waren ursprünglich, mit Ausnahme der [[Postanweisung]] in altdeutschen Staaten nicht erlaubt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PhilatelieTeil3&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Spieglein, Spieglein, an der Wand – wer ist die Älteste im ganzen Land? Ein Beitrag zur Geschichte der (Bild-)Post-(Ansichts)karte (3)&amp;#039;&amp;#039; In: Philatelie - Das Sammlermagazin des Bundes Deutscher Philatelisten, Ausgabe 310 vom April 2003, Seite 54 f&amp;lt;/ref&amp;gt; Drucksachen mussten mit einem über Kreuz verschlungenen Streifband aus Papier, dem sogenannten „Kreuzband“, versendet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PhilatelieTeil3&amp;quot;/&amp;gt; Diese Sendungen wurden „Kreuzbandsendungen“ genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PhilatelieTeil3&amp;quot;/&amp;gt; 1865 wurden Offene Karten als erstes in Preußen durch eine Generalverfügung vom 30. Mai 1865&amp;lt;ref name=&amp;quot;PhilatelieTeil3&amp;quot;/&amp;gt; zum 1. Juni 1865 eingeführt. Somit entfiel die zeitaufwendige und damit kostenträchtige Umlegung von Kreuz- oder Streifbändern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;PhilatelieTeil3&amp;quot;/&amp;gt; Beinahe alle altdeutschen Staaten beziehungsweise Postgebiete (nämlich Baden, Bayern, Braunschweig, [[Norddeutscher Postbezirk]], Oldenburg, Sachsen und Württemberg) folgten bald diesem preußischen Vorbild.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ferch&amp;quot;&amp;gt;Hanspeter Frech: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklungsgeschichte bebilderter Postkarten&amp;#039;&amp;#039;, in: Michel-Rundschau Nr. 10/1994, Seite 766 bis 768&amp;lt;/ref&amp;gt; Als 1870 in den deutschen Postgebieten Postkarten eingeführt wurden, wurde gleichzeitig die Offene Karte eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Die ältesten bekannten ganzseitig bebilderten Karten:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;AnsichtsKarten-Sammlerbrief (Mitteilungsblatt der Ansichtskarten-Interessengemeinschaft und der Philokartisten Union), Nr. 175, Juni 2010, Seite 2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5.&amp;amp;nbsp;Dezember 1866:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Älteste bekannte deutsche Ansichtskarte (keine Offene Karte, sondern „als Briefpost geeignete Mustersendung“&amp;lt;ref&amp;gt;Hanspeter Frech: &amp;#039;&amp;#039;Die Postkarten aus den ehemaligen Postvereinsländern und dem deutschen Kaiserreich&amp;#039;&amp;#039;, Eigenverlag Hausach 1991, Seite 399&amp;lt;/ref&amp;gt;) von Lithograf Wilhelm Schneider, [[Worms]] mit Poststempel vom 5.&amp;amp;nbsp;Dezember 1866, gelaufen von [[Westhofen]] nach [[Offstein]], mit zwei 1-Kreuzer-Freimarken ([[Thurn-und-Taxis-Post]]), gedruckt auf hellgrünem Karton.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LinkeAnsichtenS63&amp;quot;&amp;gt;Arnold Linke: &amp;#039;&amp;#039;Ansichten und Karten gleich Ansichtskarten. Ergänzendes zur Frühgeschichte der Ansichtspostkarte&amp;#039;&amp;#039;, in: Post- und Telekommunikationsgeschichte, Heft 1 / 1997, {{ISSN|1430-4597}}, Seite 63&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Deutsche Briefmarken-Zeitung]], Heft Nr. 19/1986, Artikel: Wege der Postkarte (III), Seite 1046&amp;lt;/ref&amp;gt; 1987 wurde die Karte durch das Auktionshaus Kruschel versteigert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kruschel-Katalog&amp;quot;&amp;gt;Auktionskatalog mit Ergebnislisten des Auktionshauses Walter Kruschel, Berlin vom 29. April 1987&amp;lt;/ref&amp;gt; Ausrufpreis war 3000&amp;amp;nbsp;DM und der Zuschlagspreis war 5500&amp;amp;nbsp;DM.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kruschel-Katalog&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;AkSbNr175S2&amp;quot;&amp;gt;AnsichtsKarten-SammlerBrief (Mitteilungsblatt der AnsichtsKarten-InteressenGemeinschaft), Nr. 175, September 2010, Seite 2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;28. März 1867:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Eine Karte, die 2007 auf einem Flohmarkt entdeckt wurde, mit Berliner Poststempel: P.E. No. 12 vom 28. März 1867, mit preußischer Briefmarke, Michel Nr. 16&amp;lt;ref&amp;gt;AK Express Nr. 123&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;30. Oktober 1867:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Diese sogenannte „Breslau-Karte“ galt lange Zeit als die älteste dieser Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:SchneiderWorms.jpg|Karte von Wilhelm Schneider Worms&lt;br /&gt;
Datei:OffeneKarte2Gesamt.jpg|Zweitälteste Karte&lt;br /&gt;
Datei:BreslauOffeneKarte.jpg|Breslau-Karte: Drittälteste Karte&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
In der Regel sind auf den Karten Adresse und der gedruckte Mitteilungstext auf der Vorderseite vereint, auf der außerdem die Frankatur aufzukleben war, während die Rückseite meist unbedruckt war.&amp;lt;ref&amp;gt;Hanspeter Frech: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklungsgeschichte bebilderter Postkarten&amp;#039;&amp;#039;, in: Michel-Rundschau Nr. 10/1994, Seite 766&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.phila-lexikon.de/phila_d.html#Drucksachenkarte Philalexikon] Stichwort: Drucksachenkarte, abgerufen am 6. September 2009, Autor: Gert W. F. Murmann&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie waren mit [[Briefmarke#Freimarken|Freimarken]] zu bekleben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zumstein39&amp;quot;&amp;gt;Zumstein Spezialkatalog: &amp;#039;&amp;#039;Die Ganzsachen der Schweiz&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Zumstein &amp;amp; Cie., Bern 2002, Seite 39&amp;lt;/ref&amp;gt; Als handschriftliche Vermerke waren außer der Adresse des Empfängers nur die Absenderangaben und bei Geschäftsanzeigen die Unterschrift zugelassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ArGeNpd&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.arge-ndp.de/geschi.htm |wayback=20071021215032 |text=Arbeitsgemeinschaft Norddeutscher Postbezirk |archiv-bot=2019-05-04 20:39:15 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 6. September 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Rückseite war nicht für individuelle beliebige Mitteilungen freigegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Maassen: &amp;#039;&amp;#039;Spieglein, Spieglein, an der Wand – wer ist die Älteste im ganzen Land? Ein Beitrag zur Geschichte der (Bild-)Post-(Ansichts)karte (4)&amp;#039;&amp;#039; In: Philatelie - Das Sammlermagazin des Bundes Deutscher Philatelisten, Ausgabe 311 vom Mai 2003, Seite 53&amp;lt;/ref&amp;gt; Manchmal waren sie mit meist kleinen Bilddrucken versehen. Nur ausnahmsweise nimmt auf diesen Karten eine Illustration die volle Rückseite ein,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ferch&amp;quot;/&amp;gt; diese können als Vorläufer der [[Ansichtskarte]]n in Deutschland angesehen werden. Einige sind mit bildlichen Darstellungen auf der Vorderseite werbewirksam ergänzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ferch&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hanspeter Frech: &amp;#039;&amp;#039;Die Postkarten aus den ehemaligen Postvereinsländern und dem deutschen Kaiserreich&amp;#039;&amp;#039;, Eigenverlag Hausach 1991, Seite 16 bis 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Offene Karte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Postkartentyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Philatelie (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichspost]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Versandform]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
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