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	<title>Offenbach-Rumpenheim - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-20T06:40:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Wikilink mit sichtbaren Klammern korrigiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Offenbach-Rumpenheim&amp;diff=194067&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-03T09:24:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wikilink mit sichtbaren Klammern korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Rumpenheim&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Offenbach am Main&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = WappenRumpenheim.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/7/47/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/47/53/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Hessen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 101 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 5271&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2020-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten Melderegister Offenbach&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1942-04-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 63075&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 069&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Karte Offenbach am Main Rumpenheim.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rumpenheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil|Stadtteil]]  der [[Südhessen|südhessischen]] Großstadt [[Offenbach am Main]]. In diesem Stadtteil lebten im Juni 2020 etwa 5300 Menschen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten Melderegister Offenbach&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Rumpenheim liegt ca. 100 m über [[Normalnull|NN]], etwa vier Kilometer nordöstlich der Offenbacher Innenstadt am linken [[Main]]ufer oberhalb des [[Mainbogen]]s zwischen dem Stadtteil [[Offenbach-Bürgel|Bürgel]] und der Stadt [[Mühlheim am Main]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gliederung ===&lt;br /&gt;
Neben dem aus dem historischen Ortskern von Rumpenheim hervorgegangenen Stadtteil zählen zu ihm auch die Ortsteile [[Biebernsee]], [[Offenbach-Waldheim|Waldheim]] und [[Offenbach-Lohwald|Lohwald]]/[[Offenbach-An den Eichen|An den Eichen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Urgeschichte ===&lt;br /&gt;
In der Rumpenheimer [[Gemarkung]] wurden Siedlungsspuren der [[Urnenfelderkultur]], aus der [[Hallstattzeit]] und Gräber aus der [[Latènezeit]] gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Nahrgang]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bodenfunde der Ur- und Frühgeschichte im Stadt- und Landkreis Offenbach am Main.&amp;#039;&amp;#039; Kramer, Frankfurt am Main 1967, S. 173–175, {{DNB|456145052}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1972 wurde in der Rumpenheimer Flur &amp;#039;&amp;#039;Klingenrain&amp;#039;&amp;#039; eine hallstattzeitliche Grabkammer entdeckt. Diese bestand aus Kalksteinbrocken auf einer Fläche von 4,3 × 2,8 Metern (Innenraum: 3,5 × 2 Meter). Bei dem Bestatteten handelte es sich um einen etwa fünfzigjährigen Mann mit 1,73&amp;amp;nbsp;m Körpergröße, der auf einem Holzwagen liegend beigesetzt war. Grabbeigaben waren eine Lanze, ein Messer, Körperteile von Tieren und Keramik. Durch die Beigaben konnte das Grab auf die Epoche Hallstatt D1 bis Hallstatt D2 (etwa 550 vor Christus) datiert werden. Aufgrund der Grabbeigaben und der Bestattung in einem [[Wagengrab]] handelte es sich um ein sogenanntes &amp;#039;&amp;#039;Fürstengrab&amp;#039;&amp;#039;, die Bestattung einer Führungsperson.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| autor=| url=http://stepone.offenbach.de/offenbach/themen/unterwegs-in-offenbach/kultur/haus-der-stadtgeschichte-museum-und-archiv/schausammlung/article/Das_Wagengrab_des_Fuersten_zu_Rumpenheim.html| titel=Das Wagengrab des Fürsten zu Rumpenheim| werk=offenbach.de| datum=2004-05-11| archiv-url=https://web.archive.org/web/20160305002700/http://stepone.offenbach.de/offenbach/themen/unterwegs-in-offenbach/kultur/haus-der-stadtgeschichte-museum-und-archiv/schausammlung/article/Das_Wagengrab_des_Fuersten_zu_Rumpenheim.html| archiv-datum=2016-03-05| zugriff=2016-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Gesine Weber: &amp;#039;&amp;#039;Das Hallstattzeitliche Wagengrab. Offenbachs erster Fürst?&amp;#039;&amp;#039; In: Hill. S. 14–15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch aus [[Römisches Reich|Römischer Zeit]] wurden Siedlungsspuren und Gräber gefunden. Die heutige Gemarkung lag damals im sogenannten [[Agri decumates|Dekumatenland]] und war Teil der [[Civitas Auderiensium]] in der [[Germania superior|Provinz Obergermanien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
Der Ortsname &amp;#039;&amp;#039;Rumpenheim&amp;#039;&amp;#039; lässt durch seine Endung auf &amp;#039;&amp;#039;[[-heim]]&amp;#039;&amp;#039; darauf schließen, dass es sich um eine [[Franken (Volk)|fränkische]] Gründung handelt. Die [[Fränkische Landnahme]] fand am Ende des 5. Jahrhunderts statt. Rumpenheim wurde wahrscheinlich als eine von mehreren Siedlungen entlang der alten [[Civitas Auderiensium#Römerstraßen|römischen Mainuferstraße]] gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe: Karl Nahrgang: &amp;#039;&amp;#039;Stadt und Landkreis Offenbach a. M. Atlas für Siedlungskunde, Verkehr, Verwaltung, Wirtschaft und Kultur.&amp;#039;&amp;#039; Kramer, Frankfurt am Main 1963, Tafel III 4/28.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der erste Teil des Ortsnamens bezieht sich wohl auf einen Personennamen. Demnach könnte der Gründer des Ortes Rumpo oder Rumpho geheißen haben, dies ist die Kurzfassung von Rumpraht. Rumpenheim hieße demnach: &amp;#039;&amp;#039;Siedlung des Rumpo/Rumpho und seiner Leute&amp;#039;&amp;#039;. Eine andere Theorie geht davon aus, dass es sich bei dem ersten Teil des Ortsnamens um eine Abwandlung von Rumpe handelt. Dies ist ein korbartiges Weidengeflecht, das zum Fischfang benutzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;siehe: Helmut Hill: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte Rumpenheims.&amp;#039;&amp;#039; In: Offenbacher Geschichtsverein: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Offenbacher Vororte&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Offenbacher Geschichtsblätter.&amp;#039;&amp;#039; 20, {{ISSN|0471-122X}}). Offenbacher Geschichtsverein, Offenbach am Main 1970, S. 41/42.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lorsch und Mainz ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Codex Laureshamensis Initial-D.jpg|mini|hochkant|Lorscher Codex]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die älteste erhaltene Erwähnung von Rumpenheim findet sich im [[Lorscher Codex]], datiert auf den 1. Juni 770, als ein Gunthardt dem [[Kloster Lorsch]] einen Weingarten schenkte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/minst1971bd5/0188 | titel=Lorscher Codex (Band 5), Urkunde 3436, 1. Juni 770 – Reg. 506 | werk=Heidelberger historische Bestände – digital | autor=Minst, Karl Josef [Übers.] | hrsg=Universitätsbibliothek Heidelberg | seiten=182 | zugriff=2016-02-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Es zählt damit zu den am frühesten erwähnten Orten der Region. In dieser Zeit war Rumpenheim Teil des fränkischen [[Maingau]]s. Während der nächsten Jahrzehnte folgen zahlreiche weitere beurkundete Schenkungen an das Kloster Lorsch.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ub.uni-heidelberg.de/cgi-bin/lorschercodex.cgi?ort=954 Ortsliste zum Lorscher Codex, Offenbach-Rumpenheim], Archivum Laureshamense – digital, Universitätsbibliothek Heidelberg.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es werden Wohngebäude, Äcker, Wald, Wiesen, ein goldenes Kreuz und 40 [[Höriger|Hörige]] verschenkt. Durch die Schenkungen hatte das Kloster einen Besitz von 600 bis 700 [[Morgen (Einheit)|Morgen]] Land. Später gelangte das Dorf ganz in den Besitz des Lorscher [[Reichsprälat|Reichsklosters]], das in jener Zeit von zentraler Bedeutung für das [[Heiliges Römisches Reich|Alte Reich]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kloster Lorsch#Äbte|Abt Winther]] (auch Winitherius) verpfändete 1077 dem [[Pfalzgraf]]en einen Teil des Klosterbesitzes, unter anderem auch Rumpenheim, um [[Liste der Bischöfe von Worms|Bischof von Worms]] werden zu können. Sein Nachfolger erwarb den Besitz aber wieder zurück. Ende des 12. Jahrhunderts wurde Rumpenheim den Herren von [[Dornberg (Hessen)|Dornberg]] als [[Lehen]] gegeben. Bis 1232 übernahm [[Kurmainz]] alle Rechte und Besitzungen des Klosters Lorsch, sodass Rumpenheim Teil des Kurfürstentums wurde. Die [[Dornberg (Adelsgeschlecht)|Herren von Dornberg]] starben 1259 mit Konrad von Dornberg aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Mittelalter bis 1819 gehörte Rumpenheim der [[Biebermark]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Namensformen ===&lt;br /&gt;
In erhaltenen Urkunden wurde Rumpenheim unter den folgenden Namen erwähnt (in Klammern das Jahr der Erwähnung):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Rumphenheim (770–1285)&lt;br /&gt;
* Rumpinheim (1343, 1380)&lt;br /&gt;
* Rumppenheym an dem Meynstryne (1451)&lt;br /&gt;
* Rumpelhaim (1576)&lt;br /&gt;
* Rumpelheim (1616)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hanau ===&lt;br /&gt;
Nach dem Aussterben der Herren von Dornberg wurde Rumpenheim 1261 als Lehen an [[Reinhard I. (Hanau)|Reinhard I.]] von [[Hanau (Adelsgeschlecht)|Hanau]] gegeben. Seitdem gehörte es zum [[Amt Büchertal]] der [[Herrschaft Hanau]], ab 1429: [[Grafschaft Hanau]], nach der Landesteilung von 1458: [[Grafschaft Hanau-Münzenberg]]. Es war der einzige Ort des Amtes Büchertal, der südlich des Mains lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1338 wurden ein Pfarrer und eine Pfarrkirche erwähnt. Das [[Kirchenpatronat]] lag bei den Herren von Hanau. Kirchliche Mittelbehörde war das [[Archidiakonat]] [[St. Peter und Alexander (Aschaffenburg)|St. Peter und Alexander]] in Aschaffenburg, [[Landkapitel Rodgau]], das zur [[Bistum Mainz|Diözese Mainz]] gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Herren von Rumpenheim]] bekamen das Dorf seit dem Ende des 13. Jahrhunderts von den Herren von Hanau als [[Afterlehen]]. 1401 verzichtete Günter von Rumpenheim auf das Lehen, und neuer Hanauer Vasall wurde ab 1409 ein Frank [[Cronberg (Adelsgeschlecht)|von Cronberg]]. Mit einer Unterbrechung von 1426 bis 1449 blieben die Cronberger bis 1617 in Rumpenheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Grafschaft Hanau-Münzenberg wurde im 16. Jahrhundert nach und nach die [[Reformation]] eingeführt. In Rumpenheim geschah dies zunächst im [[Evangelisch-lutherische Kirchen|lutherischen]] Sinn. Der Rumpenheimer Pfarrer Demuth heiratete 1532. In einer „zweiten Reformation“, wurde die [[Konfession]] der Grafschaft Hanau-Münzenberg erneut gewechselt: Graf [[Philipp Ludwig II. (Hanau-Münzenberg)|Philipp Ludwig II.]] verfolgte ab 1597 eine entschieden [[Calvinismus|reformierte]] Kirchenpolitik. Er machte vom &amp;#039;&amp;#039;[[Cuius regio, eius religio|Jus reformandi]]&amp;#039;&amp;#039;, seinem Recht als Landesherr Gebrauch, die Konfession seiner Untertanen zu bestimmen, und setzte dies für die Grafschaft Hanau-Münzenberg weitgehend als verbindlich durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie in der übrigen Grafschaft Hanau-Münzenberg wurde auch hier seit der Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert das [[Solmser Landrecht]] zum Gewohnheitsrecht.&amp;lt;ref&amp;gt; [[Arthur Benno Schmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Die geschichtlichen Grundlagen des bürgerlichen Rechts im Großherzogtum Hessen&amp;#039;&amp;#039;. Curt von Münchow, Giessen 1893, S. 75, Anm. 65, sowie beiliegende Karte. &amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Gemeines Recht|Gemeine Recht]] galt nur, wenn Regelungen des Solmser Landrechts für einen Sachverhalt keine Bestimmungen enthielten. Das Solmser Landrecht blieb auch im 19. Jahrhundert geltendes Recht, auch in [[Kurfürstentum Hessen|kurhessischer]] und [[Großherzogtum Hessen|großherzoglich hessischer]] Zeit. Erst das [[Bürgerliches Gesetzbuch|Bürgerliche Gesetzbuch]] vom 1. Januar 1900, das einheitlich im ganzen [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] galt, setzte das alte [[Partikularrecht]] weitgehend außer Kraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1617 wurde Rumpenheim zunächst nicht mehr als Afterlehen verliehen. 1621 wurde Rumpenheim im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] durch Truppen des spanischen Generals [[Spinoza]] [[Plünderung|geplündert]] und in Brand gesteckt. Auch die Truppen des Generals [[Guillaume de Lamboy]] verlangten den Bewohnern der Gegend während der Belagerung [[Hanau]]s 1635/36 schwere Opfer ab. Die Einwohnerzahl sank in diesen Jahren stark, so dass 1637 hier nur noch 57 Personen lebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1674 belehnte Graf [[Friedrich Casimir (Hanau)|Friedrich Casimir von Hanau]] den Chef seiner Regierung, [[Johann Georg Seifert von Edelsheim]], mit Rumpenheim. Dieser errichtete Ende des 17. Jahrhunderts ein Herrenhaus, Grundstock des heutigen [[Rumpenheimer Schloss]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Schloss Rumpenheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hessen-Kassel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Offenbach Rumpenheimer Schloss a.jpg|miniatur|Rumpenheimer Schloss im März 2005]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des letzten Hanauer Grafen, [[Johann Reinhard III. (Hanau)|Johann Reinhard III.]], 1736 erbte [[Landgraf]] [[Friedrich (Schweden)|Friedrich I.]] von [[Landgrafschaft Hessen-Kassel|Hessen-Kassel]] aufgrund eines Erbvertrages aus dem Jahr 1643 die Grafschaft Hanau-Münzenberg und damit auch das Amt Büchertal und Rumpenheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Maria von Großbritannien, Irland und Hannover (1723–1772)|Landgräfin Maria]] nutzte das Schloss Rumpenheim 1764–1772 als Altersresidenz. Dann ging es in den Besitz des Landgrafen [[Friedrich von Hessen-Kassel (1747–1837)|Friedrich III. von Hessen-Kassel]] (1747–1837) über, der die [[Hessen-Rumpenheim]]er Seitenlinie des [[Haus Hessen|Hauses Hessen]] begründete, und diente ihm und seiner Familie als Residenz. Schritt um Schritt wurde das bestehende Herrenhaus zu einem dreiflügeligen Schloss ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1803 wurde die Landgrafschaft Hessen-Kassel zum [[Kurfürstentum Hessen]] erhoben. Während der [[Napoleon|napoleonischen]] Zeit stand das Amt Büchertal ab 1806 zunächst unter französischer Militärverwaltung, gehörte 1807–1810 zum [[Fürstentum Hanau]] und dann von 1810 bis 1813 zum [[Großherzogtum Frankfurt]], [[Departement Hanau]]. Anschließend fiel es wieder an das Kurfürstentum Hessen zurück. Nach der [[Kurfürstentum Hessen#Verwaltungsgliederung|Verwaltungsreform des Kurfürstentums Hessen]] von 1821, durch die Kurhessen in vier Provinzen und 22 Kreise eingeteilt wurde, ging das Amt Büchertal im neu gebildeten [[Kreis Hanau]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hessen-Darmstadt ===&lt;br /&gt;
Nach dem verlorenen [[Deutscher Krieg|Krieg von 1866]] [[Annexion|annektierte]] das [[Königreich Preußen]] das Kurfürstentum Hessen. Allerdings wurde Rumpenheim im [[Friedensvertrag vom 3. September 1866]] von Preußen in einem Gebietstausch an das [[Großherzogtum Hessen|Großherzogtum Hessen-Darmstadt]] weitergegeben. Dort wurde der Ort in den [[Kreis Offenbach]] eingegliedert, der zur [[Provinz Starkenburg]] gehörte. Gerichtlich gehörte Rumpenheim nun zum [[Gerichtsbezirk|Bezirk]] des [[Landgericht Offenbach|Landgerichts Offenbach]], das 1879 durch das [[Amtsgericht Offenbach]] ersetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1911 wurde der Ortsteil Waldheim als Landhauskolonie gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Zum 1. April 1942 wurde Rumpenheim von Offenbach [[Eingemeindung|eingemeindet]]. Nach einem [[Luftangriff|Fliegerangriff]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] brannte der Dachstuhl des Schlosses am 20. Dezember 1943 aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 entstand am Ostrand von Rumpenheim die Siedlung [[Biebernsee]]. Nach Jahrzehnten des Verfalls wurde die Ruine des Schlosses Rumpenheim mit Eigentumswohnungen des gehobenen Standards ausgebaut. In den letzten Jahren wurde Rumpenheim durch Neubaugebiete beträchtlich erweitert. Der ehemalige Offenbacher Stadtteil [[Offenbach-Lohwald|Lohwald]], der sich auf Rumpenheimer [[Gemarkung]] befand, wurde abgerissen. An seiner Stelle entsteht das Wohngebiet &amp;#039;&amp;#039;An den Eichen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{internetquelle |hrsg=op-online.de |url=https://www.op-online.de/offenbach/eichen-wird-offenbachs-botanisches-viertel-299938.html |titel=Vermarktungsstart für das Ex-Lohwaldareal: „An den Eichen“ wird Offenbachs botanisches Viertel |datum=2009-05-16 |zugriff=2013-09-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Belegte Einwohnerzahlen sind:&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1812: 67&amp;amp;nbsp;Feuerstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Rumpenheim|width=450|float=none|maxEinwohner=5300&lt;br /&gt;
|494|515|577|579|607|643|737|759|819|1038|1211|1384|1718|1915|0|&lt;br /&gt;
|vor1834=(1812,330)(1821,330)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1968,-1)(1970,3063)(2012,5097)(2015,5280)&lt;br /&gt;
|quelle=&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten Melderegister Offenbach&amp;quot; /&amp;gt;; 1821:&amp;lt;ref&amp;gt; Thomas Klein: &amp;#039;&amp;#039;Grundriß zur deutschen Verwaltungsgeschichte 1815–1845&amp;#039;&amp;#039;. Reihe A: Preußen. Band 11: Hessen-Nassau einschließlich Vorgängerstaaten. Marburg 1979, S. 109. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rumpenheim, katholische Kirche.JPG|mini|[[Heilig Geist (Offenbach-Rumpenheim)|katholische Kirche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Schlosskirche (Rumpenheim)}}&lt;br /&gt;
Die evangelische &amp;#039;&amp;#039;Schlosskirchengemeinde&amp;#039;&amp;#039; von Rumpenheim gehört zum Dekanat Frankfurt und Offenbach der [[Evangelische Kirche in Hessen und Nassau|Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische Pfarrgemeinde &amp;#039;&amp;#039;[[Heilig Geist (Offenbach-Rumpenheim)|Heilig Geist]]&amp;#039;&amp;#039; und die Waldheimer Pfarrgemeinde &amp;#039;&amp;#039;Heilig Kreuz&amp;#039;&amp;#039; gehören als Teil der Pfarrei &amp;#039;&amp;#039;St. Franziskus&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Offenbach&amp;#039;&amp;#039; in der Region Mainlinie zum [[Bistum Mainz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Offenbach Mainfaehre Rumpenheim.jpg|mini|Die Mainfähre verbindet Rumpenheim mit dem Maintaler Stadtteil Bischofsheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Mainfähre Rumpenheim]] verbindet Rumpenheim mit dem Maintaler Stadtteil [[Bischofsheim (Maintal)|Bischofsheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der früher „&amp;#039;&amp;#039;Bischofsheim-Rumpenheim&amp;#039;&amp;#039;“ genannte Bahnhof, heute „Maintal West“, an der [[Bahnstrecke Frankfurt–Hanau]], liegt ein ganzes Stück nördlich des Mains und ist nur über die Fähre zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter des Ortes ===&lt;br /&gt;
* [[Karl Cäsar von Leonhard]] (1779–1862), deutscher Mineraloge&lt;br /&gt;
* [[Philipp von Hessen (Politiker)|Philipp von Hessen]] (1896–1980), Prinz aus dem Hause Hessen-Kassel und als nationalsozialistischer Politiker Oberpräsident der preußischen Provinz Hessen-Nassau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Rumpenheim haben gewirkt ===&lt;br /&gt;
* [[Samuel Eck]] (1856–1919), Theologieprofessor und liberaler Landtagsabgeordneter, 1887 bis 1899 war er Pfarrer in Rumpenheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenswertes ==&lt;br /&gt;
Am Mainufer verlaufen mehrere [[Radwanderweg]]e:&lt;br /&gt;
* Der [[Hessischer Radfernweg R3|Hessischen Radfernweg R3]] (&amp;#039;&amp;#039;Rhein-Main-Kinzig-Radweg&amp;#039;&amp;#039;) führt unter dem Motto &amp;#039;&amp;#039;Auf den Spuren des [[Spätlesereiter]]s&amp;#039;&amp;#039;. entlang von [[Rhein]], [[Main]] und [[Kinzig (Main)|Kinzig]] über [[Fulda]] nach [[Tann (Rhön)|Tann]] in der [[Rhön]].&lt;br /&gt;
* Der [[Main-Radweg]] führt von den Quellen des [[Weißer Main|Weißen-]] und [[Roter Main|Roten Mains]] bis nach [[Mainz]] zur Mündung in den [[Rhein]].&lt;br /&gt;
* Die [[D-Route]] 5 (Saar-Mosel-Main) von Saarbrücken über Trier, Koblenz, Mainz, Frankfurt am Main, Würzburg und Bayreuth bis zur tschechischen Grenze (1.021 km).&lt;br /&gt;
* Die [[Hessische Apfelwein- und Obstwiesenroute]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das „Karlgeorg und Maria Hoefer Archiv“ der Schreibwerkstatt Klingspor Offenbach befindet sich in den Räumen der ehemaligen Pianofabrik. Hier werden die Werke von [[Karlgeorg Hoefer]] und seiner Ehefrau ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Barbara Demandt: &amp;#039;&amp;#039;Die mittelalterliche Kirchenorganisation in Hessen südlich des Mains&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriften des Hessischen Landesamtes für Geschichtliche Landeskunde.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 29, {{ZDB|506886-1}}). Elwert, Marburg 1966, S. 147.&lt;br /&gt;
* Helmut Hill (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rumpenheim und Waldheim. Lebendige Stadtteile von Offenbach am Main.&amp;#039;&amp;#039; CoCon, Hanau 2006, ISBN 3-9377-7425-4.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Müller: &amp;#039;&amp;#039;Hessisches Ortsnamenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Starkenburg.&amp;#039;&amp;#039; Historische Kommission für den Volksstaat Hessen, Darmstadt 1937, S. 619 ff.&lt;br /&gt;
* Offenbacher Geschichtsverein: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Offenbacher Vororte&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Offenbacher Geschichtsblätter.&amp;#039;&amp;#039; 20, {{ISSN|0471-122X}}). Offenbacher Geschichtsverein, Offenbach am Main 1970.&lt;br /&gt;
* Hans Georg Ruppel (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortsverzeichnis für das Gebiet des ehemaligen Großherzogtums und Volksstaats Hessen. Mit Nachweis der Kreis- und Gerichtszugehörigkeit von 1820 bis zu den Veränderungen im Zuge der kommunalen Gebietsreform&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Darmstädter Archivschriften.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2, {{ZDB|194415-0}}). Verlag des Historischen Vereins für Hessen, Darmstadt 1976, S. 184.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler im Großherzogthum Hessen.&amp;#039;&amp;#039; A: &amp;#039;&amp;#039;Provinz Starkenburg.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: Georg Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Kreis Erbach.&amp;#039;&amp;#039; Bergsträsser, Darmstadt 1891, S. 162 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.offenbach.de/leben-in-of/stadtteile-quartiersmanagement/rumpenheim/index.php Offizieller Internetauftritt der Stadt Offenbach am Main zum Stadtteil Rumpenheim]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.rumpenheim.de/ |titel=Rumpenheim |titelerg=Ortsgeschichte, Infos |werk=www.rumpenheim.de | hrsg=Private &amp;#039;&amp;#039;Website&amp;#039;&amp;#039; |abruf-verborgen=1 |zugriff=2018-08-31 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160413001638/http://www.rumpenheim.de/ |archiv-datum=2016-04-13}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=413000044|titel=Rumpenheim, Stadt Offenbach am Main}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=413000044|titel=Rumpenheim, Stadt Offenbach am Main| datum=2018-04-17}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten Melderegister Offenbach&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.offenbach.de/medien/bindata/of/Statistik_und_wahlen_/dir-18/dir-29/BEV11-2020-Einwohnerstruktur_nach_Stadtteile_d_nd.pdf&lt;br /&gt;
 |format=PDF; 17&amp;amp;nbsp;kB&lt;br /&gt;
 |titel=Einwohner der Stadt Offenbach am Main nach Stadtteilen am 30.06.2020.&lt;br /&gt;
 |hrsg=Stadt Offenbach am Main&lt;br /&gt;
 |datum=2020-06-30&lt;br /&gt;
 |zugriff=2020-10-25}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Offenbach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7550363-3|VIAF=244321100}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Offenbach-Rumpenheim| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Offenbach am Main|Rumpenheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 770]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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