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	<title>Offdilln - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Offdilln&amp;diff=769080&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mielas: Datumsangabe korrigiert</title>
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		<updated>2025-12-01T21:09:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Datumsangabe korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Offdilln&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Haiger&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Offdilln mit blauen Werkzeugen.jpg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50.8264&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8.2302&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Hessen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 389 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 387&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 577&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 10.91&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.haiger.de/cms/Haiger/Daten-Fakten/FlaecheStadtteile/ |titel=Fläche nach Stadtteilen |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Haiger |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180325233222/http://www.haiger.de/cms/Haiger/Daten-Fakten/Einwohnerzahlen/einwohnerstatistik.pdf |archiv-datum=2018-03-25 |abruf=2018-03 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 657 &amp;lt;!-- hier nur Hauptwohnsitze --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2017-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.haiger.de/cms/Haiger/Daten-Fakten/Einwohnerzahlen/einwohnerstatistik.pdf |titel=Einwohnerstatistik |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Haiger |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180325233222/http://www.haiger.de/cms/Haiger/Daten-Fakten/Einwohnerzahlen/einwohnerstatistik.pdf |archiv-datum=2018-03-25 |abruf=2018-03 |format=PDF |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1977-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 35708&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02774&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Offdilln&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil von [[Haiger]] im [[Mittelhessen|mittelhessischen]] [[Lahn-Dill-Kreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dillquelle.JPG|mini|hochkant|Die Dillquelle nördlich von Offdilln]]&lt;br /&gt;
Der Ort liegt rund elf Kilometer nördlich von Haiger an der Quelle des Flusses [[Dill (Fluss)|Dill]], der später in die [[Lahn]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Offdilln wurde bekanntermaßen erstmals  in einem Dokument von 1311 urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EE&amp;quot; /&amp;gt; Der Name Offdilln leitet sich ab von &amp;#039;&amp;#039;off der Dill&amp;#039;&amp;#039; – das oberste Dorf an der Dill. Den Ursprung des Ortes stellt eine [[Köhler]]siedlung dar. Später wurde hier vor allem Land- und [[Hauberg]]swirtschaft betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1820 wurde die alte Schule errichtet. Nach längerem Beanstanden dieser wurde 1950/52 eine neue gebaut. Die Schule aus 1952 ging in den 1980er Jahren in den Besitz der Evang. Kirchengemeinde über und wird seitdem als Gemeindehaus genutzt.&lt;br /&gt;
1925 wurden die ersten Wasserleitungen verlegt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden nach und nach alle Straßen saniert, mit einer Kanalisation und Wasserleitungen versehen und mit einer Asphaltdecke verschlossen. 1989 wurde der Friedhof erweitert und mit einer Friedhofshalle versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2005 feierte das Dorf Offdilln seine 650-Jahr-Feier. Zu diesem Anlass wurden alte Traditionen wie [[Kohlenmeiler]] und historische Haubergswirtschaft wieder zum Leben erweckt, um so den nachfolgenden Generationen einen Eindruck des früheren Lebens auf dem Dorf zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ehemalige Bergwerke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe [[Liste von Bergwerken im Lahn-Dill-Gebiet#Haiger|Liste von Bergwerken in Haiger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hessische Gebietsreform (1970–1977)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zug der [[Gebietsreform in Hessen]] wurde die bis dahin [[selbstständige Gemeinde]] Offdilln am 1. Januar 1977 durch das &amp;#039;&amp;#039;Gesetz zur Neugliederung des Dillkreises, der Landkreise Gießen und Wetzlar und der Stadt Gießen&amp;#039;&amp;#039; in die Stadt Haiger [[Eingemeindung|eingemeindet]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gesetz zur Neugliederung des Dillkreises, der Landkreise Gießen und Wetzlar und der Stadt Gießen (GVBl. II 330–28) |nr=17| jahr=1974 |datum=1974-05-13 |seite=1 |seiten=237ff |fundstelle=§&amp;amp;nbsp;25 |kbytes=1200}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein [[Ortsbezirk]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]] wurde für Offdilln nicht errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Herrschaftsgebiete und Staaten, in denen Offdilln lag, bzw. die Verwaltungseinheiten, denen es unterstand:&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Arcinsys Hessen| ID=b2298| linktext=HHStAW Bestand 360/187: Zugehörigkeit von Haiger| hrsg= default}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1739: [[Heiliges Römisches Reich]], Grafschaft/Fürstentum [[Nassau-Dillenburg]], [[Amt Dillenburg]] mit Gericht Ebersbach&lt;br /&gt;
* ab 1739: Heiliges Römisches Reich, Fürstentum [[Nassau-Diez]], Amt Dillenburg mit Gericht Ebersbach&lt;br /&gt;
* 1806–1813: [[Großherzogtum Berg]], [[Département Sieg]], [[Arrondissement Dillenburg]], Kanton Dillenburg&lt;br /&gt;
* 1813–1815: Fürstentum Nassau-Oranien, Amt Dillenburg mit Gericht Ebersbach&lt;br /&gt;
* ab 1816: [[Herzogtum Nassau]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Das Herzogtum Nassau war von 1815 bis 1866 Mitglied des [[Deutscher Bund|Deutschen Bundes]]. Ein Staatenbund ehemaliger Territorien des Heiligen Römischen Reichs. Er gilt als Vorläufer des [[Deutsches Reich|Deutschen Reichs]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Amt Dillenburg]]&lt;br /&gt;
* ab 1849: Herzogtum Nassau, [[Kreisamt Herborn]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Abtrennung der Justiz ([[Justizamt Dillenburg]]) bis 1854.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1854: Herzogtum Nassau, Amt Dillenburg&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Norddeutscher Bund]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Der Norddeutsche Bund war der erste deutsche [[Bundesstaat (föderaler Staat)|Bundesstaat]] unter der Führung [[Königreich Preußen|Preußens]]. Er war die [[Geschichte Deutschlands|geschichtliche]] Vorstufe des [[Deutsche Reichsgründung|Deutschen Reichs]].&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Königreich Preußen]], Provinz [[Hessen-Nassau]], [[Regierungsbezirk Wiesbaden]], [[Dillkreis]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Endgültige Trennung zwischen Justiz ([[Amtsgericht Dillenburg]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Dillkreis&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich, [[Freistaat Preußen]], Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Dillkreis&lt;br /&gt;
* ab 1932: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, [[Landkreis Dillenburg]]&lt;br /&gt;
* ab 1933: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Dillkreis&lt;br /&gt;
* ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, [[Provinz Nassau]], Dillkreis&lt;br /&gt;
* ab 1945: [[Amerikanische Besatzungszone]], [[Groß-Hessen]], Regierungsbezirk Wiesbaden, Dillkreis&lt;br /&gt;
* ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], Regierungsbezirk Wiesbaden, Dillkreis&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Dillkreis&lt;br /&gt;
* ab 1968: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Dillkreis&lt;br /&gt;
* ab 1977: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, [[Lahn-Dill-Kreis]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Am 1. Januar 1977 wurde Offdilln als Stadtteil in die Stadt Haiger eingegliedert.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1981: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, [[Regierungsbezirk Gießen]], Lahn-Dill-Kreis. Stadt Haiger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerung ===&lt;br /&gt;
==== Einwohnerstruktur 2011 ====&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Offdilln 735 Einwohner. Darunter waren 3 (0,4 %) Ausländer.&lt;br /&gt;
Nach dem Lebensalter waren 96 Einwohner unter 18 Jahren, 315 zwischen 18 und 49, 165 zwischen 50 und 64 und 156 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Einwohner lebten in 288 Haushalten. Davon waren 60 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 93 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 108 Paare mit Kindern, sowie 24 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 3 [[Wohngemeinschaft]]en. In 63 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 177 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einwohnerentwicklung ====&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Offdilln|width=450|float=none|maxEinwohner=780&lt;br /&gt;
|400|442|396|402|390|386|327|339|372|366|369|356|432|460|552|585|573|597|675&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,709)(1985,-1)(1995,-1)(2005,781)(2011,735)(2017,657)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; nach 1970: Stadt Haiger&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2005&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2017&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=18 |seiten=14 und 54 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2021-10 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,1&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027220518/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_b.pdf#page=18 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Religionszugehörigkeit ====&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: || 371 [[Evangelische Kirche|evangelische]] (= 99,73 %), ein [[Römisch-katholische Kirche|katholischer]] (= 0,27 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 549 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 91,96 %) und 43 katholische (= 7,20 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;2005: || 539 evangelische (= 69,01 %), 55 katholische (= 7,04 %) und 221 sonstige (= 28,30 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2005&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.haiger.de/rathaus/Zahlen/30062005.htm |titel=Einwohnerzahlen 2005 |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Haiger |archiv-url=https://web.archive.org/web/20060518051312/http://www.haiger.de:80/rathaus/Zahlen/30062005.htm |abruf=2019-02 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;2017: || 412 evangelische (= 62,71 %), 45 katholische (= 6,85 %) und 200 sonstige (= 30,44 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2017&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen und Flagge ==&lt;br /&gt;
Das Wappen und die Flagge wurden am 25. Juni 1955 durch das Hessische Innenministerium genehmigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Genehmigung eines Wappens der Gemeinde Offdilln, Dillkreis, Regierungsbezirk Wiesbaden |fundstelle=Punkt 736 |nr=28 |jahr=1955 |datum=1955-06-25 |seite=2 |seiten=686 |kbytes=322}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung = In Gold ein schräglinker blauer Wellenfluss, beseitet von einer blauen Hippe und einem blauen Lohschäler mit schwarzem Griff.&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = Wappen von Offdilln }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flaggenbeschreibung: „In einer blauen von zwei goldenen Streifen eingefaßten breiten Mittelbahn der goldene Schild mit blauem Querfluß, beseitet von blauer Hippe und blauem Lohschäler mit schwarzem Griffen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
In Offdilln wird jährlich [[Hauberg]] gemacht. Wie auch in den anderen Dörfern des Oberen Dilltals und des Roßbachtals gibt es eine Haubergsgenossenschaft. Die rechtliche Grundlage der Haubergsarbeit geht auf die „Haubergordnung für den Dillkreis und den Oberwesterwaldkreis“ vom 4. Juni 1887 zurück. Darin heißt es: „Hauberge im Sinne dieses Gesetzes sind die Grundstücke in den Gemarkungen [[Dillbrecht]], [[Fellerdilln]], [[Oberroßbach (Haiger)|Ober]]- und [[Niederroßbach (Haiger)|Niederroßbach]], [[Ewersbach|Bergebersbach]], [[Eibelshausen]], [[Mandeln (Dietzhölztal)|Mandeln]], Offdilln, [[Rittershausen (Dietzhölztal)|Rittershausen]], [[Steinbrücken (Dietzhölztal)|Steinbrücken]], Straßebersbach, [[Weidelbach (Haiger)|Weidelbach]] und [[Unnau|Korb]], welche gegenwärtig zu Haubergsverbänden gehören.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rv.hessenrecht.hessen.de/bshe/document/jlr-HaubergOHErahmen Haubergsordnung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsbild ===&lt;br /&gt;
Heute verfügt der Ort noch über viel alte Bausubstanz, die zum Teil aufwändig restauriert wurde. Jedoch hat ein Brand in der Mitte des 19. Jahrhunderts einiges der historischen Bausubstanz vernichtet. Daraus ist die heutige „Neue Straße“ entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben zwei noch erhaltenen Schmieden besitzt der Ort eine [[Evangelische Kirche (Offdilln)|evangelische Kirche]] aus dem Jahr 1777 sowie ein renoviertes Gemeindebackhaus. Die auf der Gemarkung von Offdilln befindliche Dillquelle ist aufwändig gefasst. Weiterhin steht in der Gemarkung Offdilln die bekannte und weithin sichtbare Auerhahnhütte. Von dieser 1856 erbauten Hütte ging bereits der Herzog Adolf von Nassau zur Jagd. Unweit der Auerhahnhütte hatte der Herzog seinen letzten Auerhahn in der Gemarkung Offdilln erlegt.  Seinerzeit war der Auerhahn rund um Offdilln heimisch und stellte eine begehrte Jagdtrophäe dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historischer Hauberg ===&lt;br /&gt;
Der „Heimat- und Geschichtsverein Offdilln“ hat oberhalb des Dorfs einen historischen Hauberg angelegt. Darin erfährt der Besucher Details zur Haubergswirtschaft. Es wird der Jahreszyklus im Hauberg dargestellt und gezeigt, wie sich der Wald nach der Rodung in den Folgejahren entwickelt, bis er wieder als Hauberg ausgewiesen wird.&lt;br /&gt;
Daneben gibt es einen [[Rennofen]], der an die Zeit erinnert, als vor 2000 Jahre die Kelten Eisenerz schmolzen und einen [[Kohlenmeiler|Meiler]]. Einmal im Jahr findet ein Meilerfest statt, bei dem ein [[Köhler]] Holzkohle herstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.heimatundgeschichtsvereinoffdilln.de/ Heimat &amp;amp; Geschichtsverein]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kulturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
Siehe [[Liste der Kulturdenkmäler in Haiger#Offdilln|Liste der Kulturdenkmäler in Haiger-Offdilln]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
Siehe [[Liste der Naturdenkmale in Haiger|Liste der Naturdenkmäler in Haiger-Offdilln]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Der Ort besitzt die [[Freiwillige Feuerwehr]] Offdilln, mit der &amp;#039;&amp;#039;SG Obere Dill&amp;#039;&amp;#039; einen [[Sportverein]] (zusammen mit dem Nachbarort [[Dillbrecht]] betrieben) sowie ein Hotel mit Restaurant. Außerdem gibt es die Evangelische Kirchengemeinde und die [[Bund Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland|Freie Evangelische Gemeinde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rothaarsteig ===&lt;br /&gt;
Am 1. Mai 2011 wurde ein Zugangsweg zum [[Rothaarsteig]] von Landrat Schuster eröffnet. Der Weg führt vom „Mühlenhof“ entlang der jungen [[Dill (Fluss)|Dill]], dann durch die Ortschaft, durch den „Historischen Hauberg“, über den Bocksborn bis zum Rothaarsteig. Insgesamt müssen 240 Höhenmeter überwunden werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.mittelhessen.de/lokales/topnews_aus_mittelhessen/451112_Durch_die_Hauberge_wandern.html |text=mittelhessen.de: Durch die Hauberge wandern. Stabd: 6. Mai 2011 |archive-is=20120804175439}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Roderich Feldes]] (1946–1996), Schriftsteller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kurt Becker: &amp;#039;&amp;#039;Unsere Väter – die Bergleute der Grube Bautenberg zwischen Gilsbach und Wilden, Dill und Westerwald&amp;#039;&amp;#039;, Dillbrecht 1994&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116328428 |GND=10161120-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.haiger.de/leben-in-haiger/haiger-und-stadtteile/offdilln/ |titel=Stadtteil Offdilln |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Haiger |abruf=2018-08 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|ID=532011100| titel=Offdilln, Lahn-Dill-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{LAGIS|ref=nein|ID=532011100| titel=Offdilln, Lahn-Dill-Kreis| datum=2018-10-16}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EE&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
nach dem Text der Urkunde Best. 172 Nr. 62, s. [https://www.offdilln.de/2021/02/20/veraenderung-in-der-offdillner-ortsgeschichte/ Veränderung in der Offdillner Ortsgeschichte], während LAGIS 1294 nennt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW2017&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=http://www.haiger.de/cms/Haiger/Daten-Fakten/Einwohnerzahlen/einwohnerstatistik.pdf |titel=Einwohnerstatistik |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Haiger |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180325233222/http://www.haiger.de/cms/Haiger/Daten-Fakten/Einwohnerzahlen/einwohnerstatistik.pdf |archiv-datum=2018-03-25 |abruf=2021-01 |format=PDF |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Haiger}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=10161120-1}}&lt;br /&gt;
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