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	<title>Ofenplatte - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T14:08:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ofenplatte&amp;diff=1887860&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dguendel am 16. März 2024 um 08:37 Uhr</title>
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		<updated>2024-03-16T08:37:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Weingarten Schlössle Stucksaal Ofenplatte.jpg|mini|Ofenplatte mit Wappen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gießen einer eisernen Ofenplatte.webm|mini|Gießen einer eisernen Ofenplatte, 1983]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ofenplatten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind gusseiserne Platten in unterschiedlichen Größen die oft mit Reliefs geschmückt sind. Es handelt sich um Einzelteile von eisernen [[Kastenofen|Kastenöfen]], die vom 15. bis 19. Jahrhundert verbreitet waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Mit zunehmender Entwicklung der Eisengießerei nach dem Entstehen leistungsfähiger [[Hochofen|Hochöfen]] begann am Ende des 15. Jahrhunderts die Entwicklung eiserner Kastenöfen zur Beheizung von Räumen, die aus einzelnen Gusseisenplatten zusammengesetzt wurden. Die am weitesten verbreitete Form war der sogenannte [[Hinterladerofen]], der aus insgesamt fünf Platten bestand: Boden- und Deckplatte, einer Vorderplatte und zwei seitlichen Platten, die alle miteinander verschraubt wurden. Boden-, Deck- und Seitenplatten waren zudem in die hinter dem Ofen stehende Wand eingemauert. Durch eine Öffnung in der Wand konnte der Ofen vom Nachbarraum aus befeuert werden. Die Vorderplatte und die beiden Seitenplatten wurden meist mit Reliefs geschmückt. Sie stellten häufig [[Heiliger|Heilige]], Szenen aus der [[Bibel]] oder historische Ereignisse dar, häufig wurden auch [[Wappen]] verwendet. Die [[Model]] für diese Reliefs wurden oft nach Vorlagen bedeutender Künstler geschnitzt. Die Boden- und Deckplatte blieben unverziert, sie waren aber meist mit einer umlaufenden [[Nut (Technik)|Nut]] versehen, in der die Seiten- und Vorderplatten saßen. Manchmal wurde der Ofen auch noch mit einem Aufbau aus Kacheln versehen, so dass eine Mischform zwischen Eisen- und [[Kachelofen]] entstand. In diesem Fall hatte die Deckplatte des Eisenofens eine Öffnung, durch die die Hitze des Feuers in den Aufbau gelangen konnte. Bei manchen Öfen saß auf dem unteren Kasten auch ein zweiter, ebenfalls aus Eisenplatten gebildeter. Zur Verbindung der Seiten- und der Frontplatte wurden schmale, oft verzierte Deckleisten verwendet, die von außen über die Ecke des Ofens gelegt und von innen mit Schrauben gesichert wurden. Der ganze Kastenofen ruhte unten auf einem gemauerten oder aus Stein gehauenen Sockel, manchmal aber auch auf Säulen oder eisernen Füßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rathaus Rapperswil - Innenansicht - Ratssaal 2013-04-06 14-30-33 (P7700) ShiftN.jpg|mini|hochkant=1|[[Renaissance]]ofen (Jahreszahl&amp;amp;nbsp;1572) im [[Rathaus Rapperswil]], aufgebaut aus Ofenplatten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die ab der Mitte des 18. Jahrhunderts aufkommenden Rundöfen (die auch scherzhaft [[Kanonenofen]] genannt wurden), sank die Bedeutung der Plattenöfen. Im 19. Jahrhundert verschwanden sie endgültig aus der Produktion der [[Eisenhütte]]n. Die einzelnen Platten abgebauter Öfen wurden aber oft für andere Zwecke verwendet, z. B. als [[Schachtdeckel]] auf [[Güllegrube|Jauchegruben]] oder Wetterschutzdach auf [[Schornstein]]en (wegen ihres hohen Gewichts mussten sie dort nicht weiter befestigt werden). Durch die häufige Zweitverwendung blieben sie erhalten und wurden schon bald von [[Sammeln|Sammlern]] gesucht; bis heute sind sie auf dem [[Antiquität|Antiquitätenmarkt]] beliebt. Sie werden häufig mit [[Takenplatte]]n oder [[Kaminplatte]]n verwechselt, zumindest die Seitenplatten eines Ofens lassen sich aber durch ihren unverzierten Seitenrand (der in der Mauer saß) leicht unterscheiden. Boden- und Deckplatten finden sich in Sammlungen meist seltener, da sie nicht besonders dekorativ sind. Von verschiedenen Gießereien werden heute auch Ofenplatten nachgegossen, für den Sammler ist hier Vorsicht geboten, da sie oft als Originale verkauft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museum ==&lt;br /&gt;
Im Heinrich-Blickle-Museum in [[Rosenfeld]] und im [[Volkskunde- und Freilichtmuseum Roscheider Hof]] sind Ofenplatten aus verschiedenen Jahrhunderten ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|1=Stove plates}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Heinz von den Driesch: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Ofen-, Kamin- und Takenplatten im Rheinland&amp;#039;&amp;#039; (= Werken und Wohnen. Volkskundliche Untersuchungen im Rheinland, Band 17), Köln 1990.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4172473-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ofenbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dguendel</name></author>
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