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	<title>Ofenbauermuseum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ofenbauermuseum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Backes befindet sich in Gershasen, einem Stadtteil von [[Westerburg]] im [[Westerwald]]. Hier befand sich eines von vier Zentren des [[Backofen]]baus mit [[Backofenstein]]en. Backes ist im Westerwald die Bezeichnung für einen Backofen. Neben dem [[Brot]] wurde im Westerwald auch der Backeskuchen, der aus geriebenen Kartoffeln besteht in Steinbacköfen ausgebacken, wenn die Ofentemperatur absank.&lt;br /&gt;
[[Datei:GershasenWesterburgBackesBackhaus2.jpg|mini|Der Backes in Gershasen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortschaft und Geschichte ==&lt;br /&gt;
In Gershasen befand sich ein historisches Ofenbauerzentrum, neben [[Königswinter]], [[Bell (bei Mendig)|Bell]] und [[Pelm]]. Im Ort selbst erinnert eine Ofenbauerstraße an die Vergangenheit. Voraussetzung für die Entwicklung als Ofenbauerzentrum waren die vulkanischen [[Tuff]]steinvorkommen der Brüche (genannt Kauten) bei Gershasen. Dieses Gestein wurde am [[Waltersberg]] und bei [[Sainscheid]] gebrochen. Vulkanische Tuffe haben die Eigenschaft, Wärme zu speichern und sie langsam abzugeben. Ferner sind die Tuffe leicht und eignen sich daher für den Bau der Gewölbe in den Öfen. Die Backofensteine von Gershasen wurden im Tagebau bis zu einer Tiefe von 10 Metern abgebaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Steinofenbau ==&lt;br /&gt;
Zum Bau der Öfen benutzten die Maurer Maurerwerkzeuge wie Maurerhammer, Kelle, Wasserwaage, Lot und Winkel. Daneben setzten sie Steinmetzwerkzeuge wie den [[Zweispitz (Werkzeug)|Zweispitz]], [[Steinbeil (Steinmetz)|Steinbeil]] (genannt Bill), [[Fäustel]] und Meißel, [[Schmiege]] und [[Brechstange]]n bei der Steingewinnung im Steinbruch ein; sowie zur Formung der Backofensteine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Abbau wurden Quadrate mit einer Kantenlänge von 5 × 5 m freigelegt und mit einem Zweispitz Rohblöcke aus dem Gestein geschlagen. Diese wurden entweder von zwei [[Steinhauer (Beruf)|Steinhauern]] transportiert oder mit einem [[Flaschenzug]] angehoben und mittels eines Kabelkrans und einer Laufkatze zum Werkplatz transportiert. Die Größe der Steinplatten lag bis zu einer Länge von 150 Zentimetern, einer Breite bis zu 75 Zentimeter und einer Dicke von 12 Zentimetern, ferner Herdplatten bis zu einer Größe 180 Zentimetern. Die Herdplatten waren für den Backofen von besonderer Bedeutung, denn für einen Gemeinde- oder Bäckerofen wurden je nach Größe bis zu vier bis sechs Herdplatten gebraucht.&amp;lt;ref name=Diehl /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Agglomerattuff ==&lt;br /&gt;
Der Agglomerattuff, der bei Gershasen gebrochen wurde, ist zäh und gut zu bearbeiten, wenn er noch [[bergfrisch]] ist. Wenn dieser Naturstein seine Bruchfeuchte verloren hat, ist hart und spröde, denn er besteht im Wesentlichen aus schaumig vulkanischem Glas. Dieser Stein ist besonders hitzebeständig, speichert die Wärme und gibt sie langsam ab, daher ist er für den Bau von den Steinöfen besonders geeignet. Die dortigen Backofenbauer sind seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts nachweisbar. Sie erhielten zunächst Aufträge aus der näheren Umgebung des Westerwaldes, die sich bis Fulda, Gießen und Kassel ausweiteten. Um 1960 gab der letzte Backofenbauer sein Handwerk im Westerwald auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Diehl&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.ureader.de/msg/14444975.aspx |wayback=20120315212509 |text=Karl-Ludwig Diehl: Gewölbe zum Brotbacken in der Biedermeierzeit: die Backofenbauer des Westerwaldes, 2007 }}, abgerufen am 19. September 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museum ==&lt;br /&gt;
Das Ofenbauer- und Heimatmuseum gibt einen Einblick in 160 Jahre lange Geschichte des Backofenbauens in Gershasen. Das Museum präsentiert den noch heute regelmäßig genutzten steinernen Ofen, den Backes, eine Ofenbauerstube mit Ausstellung von Werkzeugen und eine Dorfstube mit historischen Gebrauchsgegenständen; ferner Bilder über den Tuffsteinabbau und dessen Verarbeitung zu Backofensteinen aus den 1940er Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleichbare Museen oder Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
Eine vergleichbare Ausstellung zum Steinofenbau befindet sich im [[Siebengebirgsmuseum]] bei Königswinter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2024-04 |url=http://www.7gmuseum.de/index.htm?/ofenbau.htm |text=Backofenbau und Ofenkaulen im Siebengebirge |archivebot=2024-04-03 19:35:11 InternetArchiveBot}}, abgerufen am 19. September 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner gibt es in bei [[Emstal (Kloster Lehnin)|Emstal]] in [[Brandenburg]] frei stehende, funktionstüchtige historische Backöfen (um 1870) in einem Backofenmuseum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks == &lt;br /&gt;
*[https://stadt-westerburg.de/stadt/museen/backes-museum-gershasen Backes-Museum Gershasen]&lt;br /&gt;
*[http://www.backofen-emstal.de/index.php/das-backen/ofenbau Anleitung zum Ofenbau - Backofenmuseum Emstal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50.557014|EW=7.955594|dim=20|type=landmark|region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatmuseum in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgeologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Westerburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ofenbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handwerksmuseum (Deutschland)|Westerwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum im Westerwaldkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energietechnisches Museum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Wärmetechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tuff]]&lt;/div&gt;</summary>
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