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	<title>Oetz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T00:26:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oetz&amp;diff=133022&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kuhni74: Änderung 266212779 von Kuhni74 rückgängig gemacht; self-revert, siehe Benutzer Diskussion:Kuhni74#Oetz</title>
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		<updated>2026-04-17T10:06:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/266212779&quot; title=&quot;Spezial:Diff/266212779&quot;&gt;266212779&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Kuhni74&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Kuhni74&quot;&gt;Kuhni74&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; self-revert, siehe &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Kuhni74&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:Kuhni74 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Benutzer Diskussion:Kuhni74#Oetz&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Weitere Bedeutungen sind unter [[Ötz]] angeführt.}}&lt;br /&gt;
{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Österreich&lt;br /&gt;
|Art                = Gemeinde&lt;br /&gt;
|Wappen             = Wappen at oetz.svg&lt;br /&gt;
|lat_deg            = 47.20315&lt;br /&gt;
|lon_deg            = 10.89660&lt;br /&gt;
|Höhe               = 812&lt;br /&gt;
|Fläche             = 29.2&lt;br /&gt;
|PLZ                = 6433&lt;br /&gt;
|Vorwahl            = 05252&lt;br /&gt;
|Kfz                = IM&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl   = 70214&lt;br /&gt;
|NUTS               = AT334&lt;br /&gt;
|Straße             = Hauptstraße 51&lt;br /&gt;
|Website            = [https://www.oetz.gv.at/ www.oetz.gv.at]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister      = Hansjörg Falkner&lt;br /&gt;
|Partei             = TEAMOETZ; ÖVP&lt;br /&gt;
|Gemeinderatanzahl  = 15&lt;br /&gt;
|Gemeinderat        = 10 TEAMOETZ&amp;lt;br /&amp;gt;5 Ötzer Zukunft&lt;br /&gt;
|Wahljahr           = 2022&lt;br /&gt;
|Bild1              = Oetz - Ortsansicht vom Kalvarienberg.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung1  = Blick vom Kalvarienberg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Oetz, straatzicht Bielefeldstrasse met Pfarrkirche Dm106 IMG 0760 2019-07-30 19.18.jpg|Blick auf die Bielefeldstraße mit Pfarrkirche|mini]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oetz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Österreich)|Gemeinde]] im [[Bezirk Imst]] ([[Gerichtsbezirk Silz]]) in [[Tirol (Bundesland)|Tirol]] in [[Österreich]] mit {{EWZ|AT|70214}} Einwohnern (Stand {{EWD|AT|70214}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Oetz liegt in einer Weitung im &amp;#039;&amp;#039;Vorderen [[Ötztal]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tirol.gv.at/fileadmin/themen/landesentwicklung/raumordnung/downloads/Archiv/uro.pdf Überörtliche Raumordnung] (PDF 1 MB) auf &amp;#039;&amp;#039;tirol.gv.at&amp;#039;&amp;#039;, 22. September 2000, abgerufen am 17. Juli 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ort, ein [[Haufendorf]], hat durch seine Beckenlage am Fuß des [[Acherkogel]]s ein besonders mildes Klima, weshalb er wie die Bezirksstadt Imst mitunter „Meran Nordtirols“ genannt wird. Westlich des Hauptortes fließt die [[Ötztaler Ache]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gliederung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde besteht aus den Dörfern Oetz, dem seit Längerem damit verwachsenen Ötzermühl, sowie den eigenständigen Dörfern Ötzerau, Habichen und Piburg. Weiters gehören zur Gemeinde die [[Weiler]] Mühlau und Riedeben, die [[Rotte (Siedlung)|Rotten]] Ebene, Schlatt, Schrofen, Seite, Stufenreich und Taxegg, sowie mehrere Einzelhöfe und Almen. Nachbargemeinden sind [[Haiming (Tirol)|Haiming]], [[Sautens]], [[Silz (Tirol)|Silz]] und [[Umhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
| NORD = [[Haiming (Tirol)|Haiming]]&lt;br /&gt;
| NORDWEST = &lt;br /&gt;
| NORDOST =&lt;br /&gt;
| WEST = [[Sautens]]&lt;br /&gt;
| OST = [[Silz (Tirol)|Silz]]&lt;br /&gt;
| SUEDWEST = &lt;br /&gt;
| SUED = [[Umhausen]]&lt;br /&gt;
| SUEDOST =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erste Spuren aus der [[Hallstattzeit]] weisen darauf hin, dass sich in diesem Gebiet schon vor etwa zweieinhalbtausend Jahren Menschen niedergelassen haben. Am so genannten &amp;#039;&amp;#039;Kendlschrofen&amp;#039;&amp;#039; sind Belege aus der Bronzezeit (2200 bis 800 v. Chr.) gefunden worden. Spätere Artefakte stammen von einem Brandopferplatz am &amp;#039;&amp;#039;Schlössle.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bernhard Stecher |Titel=völium zweane |Verlag=bp10 |Ort=Ötz |Datum=2023 |ISBN=978-3-200-09103-0 |Seiten=52}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Urkundliche Erwähnung ===&lt;br /&gt;
Bezüglich der ersten urkundlichen Nennung wurde gelegentlich die Auffassung vertreten, sie habe &amp;#039;&amp;#039;„Ez“&amp;#039;&amp;#039; gelautet. Allerdings bezog sich diese Meinung auf eine – von [[Joseph von Hormayr]] vor 1838 – [[Fälschung|gefälschten]] Schenkungsurkunde Herzog [[Heinrich der Löwe|Heinrichs des Löwen]] an das [[Stift Wilten]] zu angeblich 1166.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Martin Bitschnau]], [[Hannes Obermair]] |Titel=Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Bd. 2: 1140–1200 |Verlag=Universitätsverlag Wagner |Ort=Innsbruck |Jahr=2012 |Seiten=184–185 Nr. 625 (mit ausführlichen Bemerkungen) |ISBN=978-3-7030-0485-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute erinnert an diese irrtümliche Nennung der Name des Oetzer Gemeindesaals, der seit Mitte der 1990er-Jahre &amp;#039;&amp;#039;„Ez“&amp;#039;&amp;#039; lautet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bernhard Stecher |Titel=Die Sache mit dem sächlichen Gemeindesaal, in: wöll, töll, völl – Mythos Ötztal, bp10.at, 2017 |Hrsg=Bernhard Stecher |Ort=Oetz |ISBN=978-3-200-05132-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Bezeichnung stellt deshalb eine Missinterpretation dar, weil sie aus einem lateinischen Satz stammt und richtig transkribiert &amp;#039;&amp;#039;„Etz&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; lauten muss – genau so, wie der Name des Ortes auch heute im Dialekt verwendet wird – und im Mittelhochdeutschen geschrieben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bernhard Stecher |Titel=völium zweane |Auflage=1 |Verlag=www.bp10.at |Ort=Oetz |Datum=2023 |ISBN=978-3-200-09103-0 |Seiten=45}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine andere Schreibvariante war &amp;#039;&amp;#039;„Ecs“&amp;#039;&amp;#039;. Genau unter diesem Blickwinkel ist auch die aus dem Jahr 1259 stammende Überlieferung &amp;#039;&amp;#039;„Antiquas locus [super] munitionis fluvio Ez“&amp;#039;&amp;#039; (&amp;quot;Die alte Festung [oberhalb] des Flusses &amp;#039;&amp;#039;„Ötz“&amp;#039;&amp;#039;) zu sehen. In Meinhard des II. &amp;#039;&amp;#039;Urbar&amp;#039;&amp;#039; von 1288, bereits in mittelhochdeutscher Sprache verfasst, scheint der Name dementsprechend als &amp;#039;&amp;#039;„Etz“&amp;#039;&amp;#039; auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung ===&lt;br /&gt;
Die abgegangene [[Burg Auenstein]] befand sich im 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert in Ötzerau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie das ganze Tal gehörte Oetz zum Gericht Petersberg bei [[Silz (Tirol)|Silz]], das Herzog [[Meinhard II.]] 1266/67 unter seine Landesherrschaft brachte. „Dingstatt“ (Ort des Gerichtstages) für das Tal war in Oetz, weshalb dieses auch nach selbiger Gemeinde benannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch in anderen Orten der Umgebung, spielte der Flachsanbau ab dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert eine große Rolle, bis er Anfang des 20. Jahrhunderts eingestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts entwickelte sich Oetz immer mehr zu einer Tourismusgemeinde. Bereits 1877 wurde durch den Hotelier und Reichsratsabgeordneten Johann Tobias Haid der erste Verschönerungsverein gegründet. Es folgte ein Boom ab Mitte des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. Seit den 1990er Jahren sind die Betten- und Nächtigungszahlen allerdings wiederum rückläufig. Sie betragen aktuell nur zwei Drittel des Höchstwertes, vor allem, weil sich viele Privatzimmervermieter vom Tourismus abgewandt haben. Die Gemeindeführung versuchte speziell zwischen 2018 und 2020 mit umstrittenen Investorenmodell-Projekten diesem Schwund entgegenzuwirken.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Max Strozzi |url=https://www.tt.com/politik/landespolitik/13967488/wohngebiet-in-oetz-muss-investorenmodell-platz-machen |titel=Wohngebiet in Oetz muss Investorenmodell Platz machen |hrsg=Tiroler Tageszeitung |datum=2018-02-03 |abruf=2018-05-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Widerstand aus der Bevölkerung wurde das 2014 im Gemeinderat abgesegnete Papier zur Freizeitwohnsitzgestaltung 2021 wieder eingestampft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
Der Name der Gemeinde geht auf {{gohS|ezzen|abweiden}} zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ewa.saw-leipzig.de/articles/34880/de ezzen] auf &amp;#039;&amp;#039;ewa.saw-leipzig.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 17. April 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Albert L. Lloyd, Otto Springer, Rosemarie Lühr, Karen K. Purdy |Titel=Etymologisches Wörterbuch des Althochdeutschen |Verlag=Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht |Datum=1988 |ISBN=978-3-525-20768-0 |Online=https://books.google.at/books?id=iKfYGNwwNVIC&amp;amp;pg=RA2-PA185&amp;amp;lpg=RA2-PA185&amp;amp;dq=etzen+althochdeutsch&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=VkEFcTd53f&amp;amp;sig=X7Q8vriu7SE_wTKueJA-awXv6Lo&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwj74NW31O7aAhUI36QKHcTXAWcQ6AEITDAD#v=onepage&amp;amp;q=etzen%20althochdeutsch&amp;amp;f=false |Abruf=2018-05-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Laufe der [[Labialisierung]] wandelte sich das „E“ zum „Ö“, analog zum Oberinntaler &amp;#039;&amp;#039;Tesens&amp;#039;&amp;#039; (Tösens). In einer Zwischenstufe der Ortsschreibung stand oberhalb des „O“ zweiweise auch ein kleines „e“, zu finden unter anderem in Kirchenmatriken, in denen derart von &amp;#039;&amp;#039;O&amp;lt;sup&amp;gt;e&amp;lt;/sup&amp;gt;tz&amp;#039;&amp;#039; zu lesen ist. Allerdings entspricht auch diese Variante eindeutig „Ötz“: Die Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;O&amp;lt;sup&amp;gt;e&amp;lt;/sup&amp;gt;tz&amp;#039;&amp;#039; hatte lediglich in jener Zeit Bestand, in der sich gerade aus dem O&amp;lt;sup&amp;gt;e&amp;lt;/sup&amp;gt; der Umlaut Ö entwickelte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Deutsches Alphabet#Herkunft der Umlautbuchstaben]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Somit ist „Oetz“ keinesfalls als die historische Schreibweise zu betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem wurde im 19. Jahrhundert, vornehmlich im Druckwesen, auch die Schreibvariante „Oetz“ verwendet. In der Typographie war es zu dieser Zeit aber insbesondere in Zeitungen üblich, Umlaut-Großbuchstaben getrennt darzustellen. Deshalb war auch von {{&amp;quot; |Text=Oetz im Oetzthale}} zu lesen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bernhard Stecher |Titel=wöll töll völl – Mythos Ötztal |Auflage=2 |Verlag=bp10.at |Ort=Oetz |Datum=2018 |Seiten=132-144 |ISBN=978-3-200-05132-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wie etwa in &amp;#039;&amp;#039;„Ueber Land und Meer“&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Verlags-Anstalt.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Ueber Land und Meer |Hrsg=Deutsche Verlags-Anstalt |Datum=1893 |Seiten=29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1995 merkte das Tiroler Landesarchiv zur Schreibweise „Oetz“ an: {{&amp;quot; |Text=Erst zum Ende des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts bürgerte sich vorübergehend die sinnstörende Schreibung ‚Oetz‘ ein, die entgegen zahlreicher Expertengutachten noch immer fortbesteht.}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sebastian Hölzl |Titel=Die Gemeindearchive des Bezirkes Imst |Hrsg=Land Tirol |Datum=1995}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Namensänderung ====&lt;br /&gt;
Die Gemeindeführung beantragte im Jahr 2014 beim Land Tirol die Änderung der offiziellen Schreibweise von „Ötz“ in „Oetz“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Peter Nindler |url=https://www.tt.com/politik/landespolitik/8255474/schritt-zurueck-und-aus-oetz-wird-oetz |titel=Schritt zurück und aus Ötz wird Oetz |hrsg=Tiroler Tageszeitung |datum=2014-04-21 |abruf=2018-05-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Begründung: Es habe sich bei „Oetz“ um die {{&amp;quot; |Text=immer schon verwendete}} Version gehandelt. Dem Antrag wurde stattgegeben, weil jede Gemeinde selbst bestimmen kann, wie sie heißen will. Allerdings trägt die eigentliche Katastralgemeinde nach wie vor die ursprüngliche Bezeichnung [[Ötz (Gemeinde Oetz)|Ötz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Oetz“ stellt in der Region somit eine Ausnahme dar: Sowohl das Ötztal, der Tourismusverband &amp;#039;&amp;#039;TVB Ötztal&amp;#039;&amp;#039; als auch andere Ortsnamen wie [[Ötztal-Bahnhof]], [[Kühtai]], [[Köfels (Gemeinde Umhausen)|Köfels]], [[Sölden]] und Testimonials wie [[DJ Ötzi]] oder auch der Eismann [[Ötzi]] werden unter Verwendung von Umlauten geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür gelangte das &amp;quot;Ö&amp;quot; im Jahr 2019 wieder in die bis dahin vorherrschende Schreibweise „Hochoetz“. Dabei blieb allerdings auch das „e“ bestehen, weshalb es zu der für Verwirrung und Verwunderung sorgenden Version „Hochöetz“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bernhard Stecher |Titel=völium zweane |Auflage=1 |Verlag=www.bp10.at |Datum=2023 |ISBN=978-3-200-09103-0 |Seiten=47}}&amp;lt;/ref&amp;gt; kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flurnamenkarte ===&lt;br /&gt;
So wie in anderen Tiroler Gemeinden wurden auch in Oetz um das Jahr 2015 viele alte Namen in einem so genannten Flurverzeichnis für die Nachwelt festgehalten. Allerdings führte auch dies zu Missverständnissen und unterschiedlichen Schreibweisen, wie etwa bei „Perweg/Bärweg“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bernhard Stecher |Titel=wöll töll völl |Hrsg=bp10 |Auflage=2 |Verlag=bp10.at |Datum=2018 |ISBN=978-3-200-05132-4 |Seiten=40 ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In besagtem Fall beugte sich die Gemeinde Oetz und schloss sich der Schreibweise der Nachbargemeinde Sautens mit „Beerweg“ an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bernhard Stecher |Titel=völium zweane |Auflage=1 |Verlag=www.bp10.at |Ort=Oetz |Datum=2023 |ISBN=978-3-200-09103-0 |Seiten=41}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{{#chart:Oetz Demography.Line.chart}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{weitereBDA}}&lt;br /&gt;
* Die spätgotische [[Pfarrkirche Oetz|Pfarrkirche]] wurde barock erweitert.&lt;br /&gt;
* Im Ortskern sind historische Gasthöfe teils mit Fassadenmalereien.&lt;br /&gt;
* Das Turmmuseum erhielt den Museumspreis des Bundeslandes Tirol 2004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freizeit und Sport ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Habichen, de Ötztaler Ache IMG 0782 2019-07-31 10.01.jpg|Habichen, die Ötztaler Ache|mini]]&lt;br /&gt;
* Oetz ist häufig Schauplatz von Kajakmeisterschaften wie der &amp;#039;&amp;#039;Sick LIne&amp;#039;&amp;#039;, die auf der [[Ötztaler Ache]] stattfindenden.&lt;br /&gt;
* Die Ötztaler Ache wird kommerziell mit &amp;#039;&amp;#039;[[Rafting|Rafts]]&amp;#039;&amp;#039; befahren.&lt;br /&gt;
* [[Fahrradtourismus|Fahrrad]]: Oetz ist Startpunkt für die – mit dem Fahrrad sehr anspruchsvolle – West-Ost-Überquerung des [[Kühtaisattel]]s.&lt;br /&gt;
* Ski alpin: Skigebiet [[Hochoetz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Piburger See ===&lt;br /&gt;
Ein beliebtes Ausflugsziel ist der nahe gelegene [[Piburger See]]. Der 800&amp;amp;nbsp;m lange, 250&amp;amp;nbsp;m breite und bis zu 25&amp;amp;nbsp;m tiefe See ist das Ergebnis eines [[Bergsturz]]es. Das naturbelassene Gewässer stellt den größten See im Ötztal dar. Er ist mit bis zu 23&amp;amp;nbsp;°C auch der wärmste Gebirgssee Tirols.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Naturpark Ötztal - Landschaftsschutzgebiet Achstürze-Piburger See - 16 - Naturdenkmal ND 2 2 Piburger See.jpg|mini|Naturdenkmal Piburger See im Landschaftsschutzgebiet Achstürze-Piburger See]]&lt;br /&gt;
Der Piburger See ist eines der ältesten Naturschutzgebiete Tirols. 1929 wurde er zum Naturdenkmal erklärt. 1983 wurde das Schutzgebiet erweitert, es entstand das heutige Landschaftsschutzgebiet Achstürze–Piburger See. (Landschaftsschutzgebiete sind Gebiete, die zur Erhaltung der besonderen landschaftlichen Eigenart und Schönheit und des sich daraus ergebenden Erholungswertes unter Schutz gestellt werden. Der Schutz von Tieren und Pflanzen tritt hier in den Hintergrund.) Im Frühjahr 2004 wurde seitens der Tiroler Landesregierung eine Betreuungsstelle für dieses Schutzgebiet eingerichtet. Wesentliche Aufgaben der Gebietsbetreuung sind die Vermittlung der Besonderheiten und der Bedeutung eines Schutzgebietes und damit die Sensibilisierung der Bevölkerung dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die urkundlich belegte Geschichte des Sees geht auf das Jahr 1282 zurück, als Graf [[Meinhard II.]] den See als Zugehör des benachbarten Hofs Piburg dem Stift [[Stams]] im Oberinntal schenkte. Diese Urkunde stellt eine der vier ältesten schriftlichen Aufzeichnungen des Landes Tirol dar. 1860 verkaufte das Stift den See an den als „Teufelsschmied“ bekannten Johann Leitner, 1876 kam er in den Besitz der Familie Pfaundler. 1980 kaufte die Gemeinde Oetz den See und ließ die alte Bade- und Bootsanlage erneuern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bernhard Stecher |Titel=wöll töll völl |Hrsg=bp10.at |Auflage=1 |Datum=2017 |Seiten=206 |ISBN=978-3-200-05132-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Sage&lt;br /&gt;
:&amp;#039;&amp;#039;„Wo dieser Gebirgssee in Ötzthal seine Wellen schlägt, war vor Zeiten eine schöne Ebene mit einem stolzen Bauernhofe und einer freundlichen Kapelle. Hof und Kapelle sind versunken, weil die dortigen Bewohner den Feiertag nicht heiligten. Sie waren so gottlos, daß sie am hohen Unserfrauentag (15. August) das Heu, das sie am vorigen Tage gemäht hatten, einführten. Als sie aber mit dem ersten großen Fuder zum Stadel kamen, wich plötzlich der Boden und der ganze Hof versank mit Mann und Maus.“&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist ein zweisaisonaler Fremdenverkehrsort mit dem Ski- und Wandergebiet [[Hochoetz]]. Viele Einwohner pendeln allerdings täglich zu ihren Arbeitsplätzen in größere Orte ([[Imst]], [[Landeck (Tirol)|Landeck]], [[Telfs]] und [[Innsbruck]]). Laut Verkehrszählung des Landes Tirol&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tirol.gv.at/verkehr/verkehrslagestatistik/ Verkehrslage/-statistik] auf &amp;#039;&amp;#039;tirol.gv.at&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; rollten 2019 täglich rund 14.400 Fahrzeuge, an Spitzentagen sogar über 21.000, durch Oetz. Im Vergleich dazu fuhren weniger Fahrzeuge über den [[Fernpassstraße|Fernpass]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die touristisch besten Zeiten hatte Oetz Ende der 1970er bis Anfang der 1980er Jahre. 1981 wurden am Höhepunkt des Tourismus 398.710 Übernachtungen verzeichnet. Die Übernachtungsstatistik pendelte sich um den Jahrtausendwechsel bei rund einer Viertelmillion ein (2019: 269.589). Die Gemeinde hatte vergeblich versucht, die Anzahl der Übernachtungen wieder erhöhen. Dazu wurde das Skigebiet Hochoetz mehrfach erweitert. Trotz des Entstehens touristischer Großprojekte in näherer Umgebung wie des &amp;#039;&amp;#039;Aqua Domes&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;Area 47&amp;#039;&amp;#039; konnte Oetz nicht wesentlich profitieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Spätherbst 2018 und Frühjahr 2019 gab es Diskussionen über ein neues Schigebiet im Bereich Feldring/Schafjoch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.alpenverein.at/portal/natur-umwelt/alpine_raumordnung/skierschliessungsprojekte/Archiv/080_silz_kuehtai.php |titel=Silz/Kühtai – Erschliessung Pirchkogel/Feldringer Böden und Zusammenschluss mit dem Skigebiet „Hochötz-Balbach“ über Ochsengarten Alpenverein |werk=alpenverein.at |abruf=2019-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Projektwerber zogen das Projekt, das bereits zur [[Umweltverträglichkeitsprüfung|UVE-Prüfung]] beim Land eingereicht war, wieder zurück und starteten einen „Dialogprozess“. Im Herbst 2020 äußerte sich der Bürgermeister dazu abschließend in einem Bezirksmedium: „Der kontrovers diskutierte Zusammenschluss der Schigebiete Hochötz und Kühtai ist vom Tisch.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Friedericke Hirsch |Titel=Raumordnungskonzept in Oetz |Hrsg=Oberländer Rundschau |Ort=Imst |Datum=2020-10-21 |Seiten=12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls viel Staub wirbelte um dieselbe Zeit ein in Oetz errichtetes [[Investorenmodell]] in Form einer Apartmentanlage auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Max Strozzi |url=https://www.tt.com/wirtschaft/standorttirol/14226645/umwidmung-in-oetz-heftig-umstritten |titel=Umwidmung in Oetz heftig umstritten |werk=tt.com |datum=2018-04-11 |abruf=2019-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2025 kam es zu einer Volksbefragung über ein geplantes Großhotel. Die Abstimmung erbrachte ein ausgeglichenes Ergebnis. Dafür ausgesprochen hatten sich die Bürgermeisterliste und der Ortsausschuss des TVB, dagegen die Opposition.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://tirol.orf.at/stories/3318840/ |titel=Knappes Ja zu umstrittenen Hotelprojekt |werk=tirol.orf.at |datum=2025-08-24 |abruf=2026-01-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Fusion der Ortsverbände des Tales stellte der Tourismusverband Oetz eine eigene Institution dar. Deren letzte Obmänner waren Hans Röck und Kurt Fischer. Der gemeinsame Talverband [[Ötztal Tourismus]] stand anfangs unter dem Motto &amp;#039;&amp;#039;„Ein Band, das verbindet“&amp;#039;&amp;#039; und zeigte neben einem bunten Streifen lediglich den einheitlichen Schriftzug „Ötztal“. Bald wurden auf dem Band aber auch die Logos von Sölden und Obergurgl platziert. Hinweise auf andere Talgemeinden fehlen seitdem. Nach einer kurzen Übergangsperiode mit Anton Haid als Ortsausschussobmann steht seit 2018 Roland Haslwanter an der Spitze. Der Unternehmer fungiert auch als Gemeinderat und ist im Aufsichtsrat der Bergbahnen tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Weil die stark frequentierte [[Ötztalstraße]] mitten durch den Ort verläuft, regte sich Widerstand in der Bevölkerung. Erstmals öffentlich gemacht hat das Thema im Jahr 2015 Bernhard Stecher mit seinem Blog &amp;#039;&amp;#039;dynamoetz.at,&amp;#039;&amp;#039; der zur Lösung eine Tunnel-Umfahrung mit gleichzeitiger Umgestaltung des Ortskerns zu einer verkehrsberuhigten Zone anregte. In der darauffolgenden Wahlwerbung sprach die &amp;#039;&amp;#039;Bürgerliste&amp;#039;&amp;#039; (14 von 15 Mandaten) davon, dass eine Umfahrung „für uns jedenfalls keine Lösung ist“. Im März 2019 äußerte der Bürgermeister Hansjörg Falkner in einem ORF-Interview, Oetz habe „kein Verkehrsproblem“. In einem Postwurf und einer Pressekonferenz der Gemeindeführung vom November 2020 wurde eine mögliche Umfahrung allerdings als „alternativlos“ bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thomas Parth |url=https://www.tt.com/artikel/17515845/grundsaetzliches-ja-zu-umfahrung-fuer-oetz |titel=Grundsätzliches Ja zur Umfahrung |werk=tt.com |datum=2020-11-06 |abruf=2020-11-06 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://tirol.orf.at/stories/3074750/ |titel=Oetz strebt Megaprojekt an |werk=tirol.orf.at |datum=2020-11-07 |abruf=2020-11-08 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.krone.at/2269392 |titel=Umfahrung Oetz einzige Chance |werk=krone.at |datum=2020-11-06 |abruf=2020-11-08 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die dabei skizzierte Begegnungszone entsprach exakt der Idee aus dem Jahr 2015. Laut weiterer Ankündigung sollten im Herbst 2021 „Varianten für eine Ortsumfahrung vorgelegt“ werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tt.com/artikel/30800516/mobilitaetsstrategie-oetztal-2030-oetztal-zuegelt-den-verkehr |titel=Ötztal zügelt den Verkehr |werk=tt.com |datum=2021-09-09 |abruf=2021-09-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies geschah im Frühsommer 2022: Präsentiert wurden drei oberirdische Varianten auf der Südwestseite des Talkessels und zwei Tunnellösungen im Nordosten. Als weitere Vorgangsweise kündigte Bgm. Falkner „eine Einigung rechtzeitig vor den [[Landtagswahl in Tirol 2022|Tiroler Landtagswahlen]]“ (25. September 2022) an&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thomas Parth |url=https://www.tt.com/artikel/30823527/umfahrung-oetz-fuenf-varianten-sind-technisch-machbar |titel=Umfahrung Oetz: Fünf Varianten sind „technisch machbar“ |werk=tt.com |datum=2022-06-20 |sprache=de |abruf=2022-08-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thomas Parth |url=https://www.tt.com/artikel/30824467/ringen-um-umfahrung-und-vertraege-in-oetz |titel=Ringen um Umfahrung und Verträge in Oetz |werk=tt.com |datum=2022-06-30 |sprache=de |abruf=2022-08-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, weil sich „hier ein günstiges Verhandlungsfenster öffnen“ würde. Weiters sprach der Obmann des Planungsverbandes davon, dass „bereits an Plänen für eine Bahn durch das Ötztal gearbeitet“ werden würde. Von diesem Ansinnen wusste allerdings der Tourismusverband Ötztal nichts und präsentierte die Idee in sozialen Medien als Faschingsscherz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bernhard Stecher |Titel=völium zweane |Auflage=1 |Verlag=www.bp10.at |Datum=2023 |ISBN=978-3-200-09103-0 |Seiten=222}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Außer der Installation eines kurzzeitigen Arbeitskreises („Die Umfahrung soll wenig Fläche verbrauchen“) tat sich die folgenden Jahre nichts. Die Opposition vermutete daher eine „wahltaktische Aufschiebung des Themas“ und verlangte, dass „zumindest beim Land deponiert würde, dass die Bevölkerung sich eine Tunnelumfahrung wünschen würde“. Diese Vorgangsweise lehnte der Bürgermeister 2025 ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Niederschrift der 1. Gemeinderatssitzung 2025, Seite 50&amp;lt;/ref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Verkehrszahlen 2022&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchschnittlicher Tagesverkehr: 14.088 Kfz/24h&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größter Tagesverkehr (05.03.): 20.256 Kfz/24h&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größter Stundenwert (26.02./10-11 h): 1.716 Kfz/h&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Zwischen 2004 und 2010 gab es in Oetz eine Einheitsliste, de facto auch zwischen 2020 und 2022, nachdem sich die 1-Mandatar-Opposition (AfÖ; SPÖ) aufgelöst hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell werden in den Gemeinderat 15 Mandatare gewählt.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Partei&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |2022&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlen.tirol.gv.at/gemeinderats_und_buergermeisterwahlen_2022/gemeinden/oetz.html |titel=Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen 2022 {{!}} Gemeinde Oetz |hrsg=Land Tirol |abruf=2022-08-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |2016&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlen.tirol.gv.at/gemeinderats_und_buergermeisterwahlen_2016/gemeinden/oetz.html |titel=Land Tirol - Wahlen 2016 |abruf=2022-08-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Prozent&lt;br /&gt;
!Stimmen&lt;br /&gt;
!Mandatare&lt;br /&gt;
!%&lt;br /&gt;
!Stimmen&lt;br /&gt;
!Mandatare&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Die Oetzer Bürgerliste mit Bürgermeister Hansjörg Falkner (TEAMOETZ; ÖVP)&lt;br /&gt;
|67,38&lt;br /&gt;
|818&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|90,27&lt;br /&gt;
|1123&lt;br /&gt;
|14&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Oetzer Zukunft (OEZ; parteifrei)&lt;br /&gt;
|32,62&lt;br /&gt;
|396&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|Alternative für Ötz (AfÖ; SPÖ)&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|9,73&lt;br /&gt;
|121&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Im September 2022 vermutete die wiedererstarkte Opposition korruptes Verhalten des ÖVP-Bürgermeisters. Dessen Replik: „Wenn mir [[Machtmissbrauch]] nachgewiesen werden kann, bitte ich, das zu tun.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thomas Parth |url=https://www.tt.com/artikel/30830553/skandaltraechtiger-gemeinderat-in-oetz-koennte-folgen-haben |titel=Skandalträchtiger Gemeinderat in Oetz könnte Folgen haben |datum=2022-09-01 |sprache=de |abruf=2022-09-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bis zum Jahr 1849 gab es so genannte Vorsteher oder Ortsvorsteher. Die ersten, namentlich bekannten, in Oetz waren: Bartlmä Morherr, gestorben 1858; er war 44 Jahre lang Lehrer und Organist. Sein Sohn Alois Morherr wird im Traubuch der Pfarre ebenfalls als Ortsvorsteher geführt, auch er war Organist und Lehrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Bürgermeister: Franz Alois Jäger (1890–1908); Heinrich Schöpf (1908–1911); Alois Neurauter (1911–1915); Nikolaus Jäger (1916–1922); Jakob Kuen (1922–1938); Kurt Schwemberger, Paul Hantinger, Klaus Plattner (diese drei waren während des Zweiten Weltkrieges als Dorfverantwortliche eingesetzt); Franz Grießer (übergab 1945 an die Besatzung); Alois Schmid (1945–1950); Walter Gritsch (1950–1986); Joachim Grießer (1986–2004); Hansjörg Falkner (seit 2004).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=OETZER Gemeindebote |Datum=2018}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinde wurde 1951 folgendes Wappen verliehen: In einem geteilten Schild oben in silbernem Feld zwei grüne Kleeblätter auf unterem grünen Feld. Im Schildfuß blauer See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kleeblätter stammen aus dem Wappen des im Mittelalter reich begüterten Klosters Frauenchiemsee und weisen auf die Landwirtschaft hin. Das blaue Gewässer steht für den Piburgersee, der heute eine wichtige Funktion für den Fremdenverkehr hat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.oetz.tirol.gv.at/Unser_Oetz/Wissenswertes/Wappen |titel=Wappen |werk=tirol.gv.at |hrsg=Gemeinde Oetz |sprache=de |abruf=2022-08-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Kassian Haid]] (1879–1949), Abt der Abtei [[Mehrerau]] und Generalabt der [[Zisterzienser]]&lt;br /&gt;
* [[Bruno Griesser]] (1889–1965), Mönch der Abtei Mehrerau, Zisterzienser und Kirchenhistoriker&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Klotz]] (1921–1986), österreichischer Heimatforscher und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Adolf Trientl]] (1817–1897), Priester und Landwirtschaftsberater&lt;br /&gt;
* [[Hans Jäger (Kunstsammler)|Hans Jäger]] (1937–2012), Galerist und Sammler, Begründer des Turmmuseums und des dazugehörigen -vereines&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichtskunde des Ötztales&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schlern-Schriften&amp;#039;&amp;#039; 229). Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 1963.&lt;br /&gt;
* Eduard Widmoser: &amp;#039;&amp;#039;Oetz – Geschichte und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Anlässlich der 1977 stattgefundenen Hundertjahrfeier des Fremdenverkehrs in Oetz. Eigenverlag der Gemeinde, Oetz 1978.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* {{StatistikAustria|70214}}&lt;br /&gt;
* [http://www.oetz.tirol.gv.at/ Seite der Gemeinde Oetz]&lt;br /&gt;
* [http://www.turmmuseum.at/ Turmmuseum Oetz]&lt;br /&gt;
* {{GeschichteTirol|ort|z|Oetz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Bezirk Imst}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4043337-7|VIAF=242534722}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oetz| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ötztaler Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stubaier Alpen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kuhni74</name></author>
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