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	<title>Oelchenshammer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T19:37:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oelchenshammer&amp;diff=311588&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2024-07-25T13:10:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Engelskirchen oelchenshammer.jpg|miniatur|Links Wohngebäude des Schmiedemeisters, rechts Hammerschmiede]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oelchenshammer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Hammerschmiede]] in der Nähe von [[Bickenbach (Engelskirchen)|Bickenbach]] im [[Oberbergischer Kreis|Oberbergischen Kreis]]. Die Anlage samt Wohnhaus des Schmiedemeisters ist heute als [[Industriedenkmal]] eine Außenstelle des [[Kraftwerk Ermen &amp;amp; Engels|LVR-Industriemuseums Kraftwerk Ermen &amp;amp; Engels]] in [[Engelskirchen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Oelchenshammer.1.JPG|miniatur|Links Hammerschmiede, rechts Werkstatt mit Gebläse]]&lt;br /&gt;
Der Oelchenshammer liegt an dem Fluss [[Leppe]]. Er ist einer der letzten noch mit Wasserkraft betriebenen Schmiedehämmer im [[Rheinland]]. Daneben gibt es unter anderem den 2013/14 eröffneten historischen &amp;#039;&amp;#039;Stellershammer&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rundschau-online.de/wipperfuerth-und-lindlar/der-stellershammer-im-leppetal,19081524,24211140.html Der Stellershammer im Leppetal] abgerufen am 23.&amp;amp;nbsp;März 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; ebenfalls im Leppetal und den &amp;#039;&amp;#039;Westerhammer&amp;#039;&amp;#039; im [[Bergisches Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe|Bergischen Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe]] in [[Bergisch Gladbach]]. Den ersten Schlag machte der Oelchenshammer 1787. Viele Jahre lang schmiedete man hier Bänder für Fässer, die mit Wein, Öl und sonstigen Flüssigkeiten gefüllt wurden und [[Halbzeug]] für die Werkzeugindustrie. 1860 kaufte ihn die neu gegründete &amp;#039;&amp;#039;Firma Eduard Dörrenberg Söhne&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hammerschmiede&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Oelchens Hammer – ein historischer Wasserhammer.&amp;#039;&amp;#039; Aus: Festschrift „100 Jahre Ed. Dörrenberg Söhne.“ Ründeroth, o.&amp;amp;nbsp;J.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das gleiche Unternehmen erwarb im Jahr 1869 die alte [[Ründeroth]]er Hütte nebst Puddelofen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.geschichtsbuero.de/doerrenberg-edelstahl-gmbh-ruenderoth.php | wayback=20120323162444 | text=Dörrenberg Edelstahl GmbH, Ründeroth}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Erfindung des [[Puddelverfahren]]s im Jahr 1784 konnte man erstmals einen bruchfesten und elastischen Stahl in größeren Mengen herstellen, aus dem man [[Osemund]] – ein sehr weiches, zähes und gut schmiedbares [[Eisen]] – schmieden konnte. Dieses Verfahren verfeinerte die Firma Eduard Dörrenberg durch bis zu vierfaches [[Raffinieren#Metalle|Raffinieren]] und nannte das neue Produkt &amp;#039;&amp;#039;„Janus-Stahl“&amp;#039;&amp;#039;. Der altrömische Gott [[Ianus|Janus]] tauchte seither als Logo im Briefkopf des Unternehmens auf. Von diesem Stahl wurden Beile, Äxte, Sägen und alle Formen von Messern hergestellt, die gute Absatzmöglichkeiten erzielten, weil sie dauerhaft scharf blieben und seltener Nachschliffe erforderten. Im Jahr 1940 wurde das Puddelwerk in Ründeroth eingestellt. Das bedeutete das Ende des Oelchenshammers. Bis 1947 arbeitete man noch die vorhandenen Rohstoffe auf, dann ruhte der Betrieb für viele Jahre.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hammerschmiede&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Industriemuseum ==&lt;br /&gt;
In enger Zusammenarbeit zwischen der Firma Dörrenberg Edelstahl und dem [[Landeskonservator]] beschloss man Mitte der 1960er Jahre, die Hammerschmiede zu restaurieren und als [[Denkmal (Zeugnis)|Denkmal]] der Oberbergischen Eisenerzeugung wiederherzustellen. Man musste eine Überholung von Grund auf vornehmen. Im Jahr 1967 brannte wieder das erste Schmiedefeuer und das alte &amp;#039;&amp;#039;tupp, tupp, tupp&amp;#039;&amp;#039; des Schmiedehammers war wieder zu hören. Das LVR-Industriemuseum übernahm die Anlage im Jahr 1993 zunächst mit nur einem [[Schwanzhammer]].&amp;lt;ref&amp;gt;Archiv Baumwollspinnerei Ermen &amp;amp; Engels, Stichwortliste A, Zeittafel.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 19. Juni 2006 wurde ein zweiter Schwanzhammer dank einer Spende zusätzlich eingesetzt und in Betrieb genommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hammerschmiede&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorführungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Oelchenshammer.2.JPG|miniatur|Schmiedearbeiten, stehend der Schützjunge, sitzend der Schmied]]&lt;br /&gt;
Früher arbeiteten sechs [[Schmied]]e und zwei [[Schütz (Wasserbau)|Schützjungen]] an den vier Hämmern im Oelchenshammer. Die Schützjungen öffneten mit einer Holzstange das [[Wehr (Wasserbau)|Wehr]]. Das Wasser schoss über die Wasserräder, und die wuchtigen Schmiedehämmer begannen im Takt zu schlagen. Mit langen Zangen hielten die Schmiede die glühenden Eisenteile darunter. Bei den heutigen Vorführungen arbeiten nur ein Schmied und ein Schützjunge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geöffnet ist der Oelchenshammer von April bis Oktober an Sonntagen und nach besonderer Vereinbarung. Jeden zweiten Sonntag finden öffentliche Schmiedevorführungen statt, jeden vierten Sonntag auch Führungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Oelchenshammer.3.JPG|Der Mühlenteich&lt;br /&gt;
Datei:Oelchenshammer.4.JPG|Blick vom Mühlenteich auf die Hammerschmiede&lt;br /&gt;
Datei:Oelchenshammer.5.JPG|Antriebsrad für das Gebläse&lt;br /&gt;
Datei:Oelchenshammer.6.JPG|Antriebsrad für das Hammerwerk&lt;br /&gt;
Datei:Oelchenshammer.7.JPG|Blick über den Teichdamm&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Broschüre der Firma Dörrenberg Edelstahl GmbH: &amp;#039;&amp;#039;Oelchens Hammer – ein historischer Wasserhammer.&amp;#039;&amp;#039; Ründeroth, o.&amp;amp;nbsp;J.&lt;br /&gt;
* Oskar Dörrenberg, &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Ed. Dörrenberg Söhne, Ründeroth, 300 Jahre Eisenwerke Dörrenberg.&amp;#039;&amp;#039; Ründeroth 1960&lt;br /&gt;
* Firmenchronik &amp;#039;&amp;#039;150 Jahre Dörrenberg, Qualität aus Tradition.&amp;#039;&amp;#039; Ründeroth, 2010&lt;br /&gt;
* Claudia Euskirchen, Olaf Gisbertz, Ulrich Schäfer (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio-Handbuch|Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler]], Nordrhein-Westfalen, Band I: Rheinland.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 2005, ISBN 3-422-03093-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.doerrenberg.de/ Dörrenberg Edelstahl]  abgerufen am 23.&amp;amp;nbsp;März 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Rheinisches Industriemuseum}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=51.004392|EW=7.438313|type=landmark|dim=50|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Oelchenshammer}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wassermühle im Oberbergischen Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Engelskirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hammerwerk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mühle in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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