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	<title>Oedingerberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T20:38:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oedingerberg&amp;diff=1769958&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zollernalb: HC: +Kategorie:Burg im Kreis Olpe; +Kategorie:Burg in Europa</title>
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		<updated>2021-11-07T10:09:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: +&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Burg_im_Kreis_Olpe&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Burg im Kreis Olpe (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Burg im Kreis Olpe&lt;/a&gt;; +&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Burg_in_Europa&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Burg in Europa (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Burg in Europa&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Oedingerberg&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Lennestadt&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Lennestadt&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/10/32/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/7/48/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 388&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = Normalhöhennull&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 42&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2020-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       =&amp;lt;ref&amp;gt;Auskunft der Stadt Lennestadt&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 57368&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02725&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland NRW Lennestadt&lt;br /&gt;
| Bild                   = Kapelle Oedingerberg-1.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = St. Johannes Baptist Oedingerberg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oedingerberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil von [[Lennestadt]] in [[Nordrhein-Westfalen]]. Benachbarte Orte sind [[Oedingen (Lennestadt)|Oedingen]] und [[Bracht (Schmallenberg)|Bracht]]. Bereits im 9. bis 10. Jahrhundert befand sich auf dem Oedinger Berg eine [[Karolingische Renaissance|karolingisch]]-[[ottonisch]]e [[Befestigungsanlage]] zur Kontrolle der in der Nähe vorbeiführenden Fernwege [[Heidenstraße]] und [[Kriegerweg]]. Die Abgrenzungen der Anlage sind in der Topographie heute noch deutlich zu erkennen. Auf dem Gelände der Befestigungsanlage entstand auch der (nach [[Meschede]]) zweitälteste Marktplatz im [[Sauerland]]. Hinweise auf eine frühe Besiedlung am Oedinger Berg ergeben sich auch aus neueren Grabungen. Funde erhärten die Annahme, dass dort eine fränkische Burg stand. Ein gefundener karolingischer Schwertgurtbeschlag datiert in das erste Drittel des 9. Jahrhunderts (800 bis 835)&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Poguntke, Wichtige Bodenfunde berichten von der mittelalterlichen Besiedlung auf dem Oedinger Berg, in: Südsauerland Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe, Heft 2/2012 (Folge 247), S. 131,145&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gerberga von Burgund]] errichtete hier ein adeliges Damenstift, dem im Jahre 1000 Kaiser [[Otto III. (HRR)|Otto III.]] bestimmte Rechte verbriefte. Im Jahre 1538 wurde das Stift durch den Kölner Erzbischof [[Hermann V. von Wied]] aufgelöst. Nur noch 2 Jungfern lebten dort, und die wirtschaftlichen Verhältnisse waren desolat. Nähere Ausführungen zu dem Stift enthält der Hauptbeitrag [[Damenstift Oedingen]]. Um den Gottesdienst auf dem Oedinger Berg in der Kirche St. Johannes Baptist neu zu beleben, wurde im Jahr 1567 eine Stiftung  [[Vikarie | Vicarie]] St. [[Johannes der Täufer|Johannes Baptist]] gegründet. Am Sonntag [[Laetare]] im Jahr 1670 stürzte die Kirche allerdings ein.&lt;br /&gt;
[[Datei:Kapelle auf dem Oedingerberg-2.JPG|mini|St. Johannes Baptist auf dem Berg aus Sicht der [[Bundesstraße 55|B55]] (von [[Eslohe]] kommend)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Oedingerberg.jpg|miniatur|links|Oedingerberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fachwerkhaus Oedingerberg-1.jpg|miniatur|hochkant|Denkmalgeschütztes Fachwerkhaus]]&lt;br /&gt;
Auf dem Berg wohnten gemäß einer Kopfschatzliste aus dem Jahr 1543 (diente der Erhebung von Steuern) 3 Familien. Eine weiter aufgeschlüsselte Kopfschatzliste des Gerichts Oedingen aus dem Jahr 1779 weist für den Oedinger Berg 6 Familien mit insgesamt 49 Einwohnern aus. Als Berufsbezeichnungen der „haussitzenden Eheleute“ werden genannt: 3 Halbmeyer bzw. Kötter (Kleinbauern), 1 Vollmeyer, 1 Viehhändler und 1 Handelsmann. Die erwähnten 49 Einwohner beinhalten neben den Familienangehörigen auch Mägde und Knechte sowie „beywohnende [[Hausgenosse]]n“ wie Tagelöhner u. a. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1716 stellten die Einwohner von Oedingerberg den Antrag an den Kölner Erzbischof, eine Kapelle zu bauen und dazu die Steine des ruinierten Klosters und der 1670 eingestürzten Kirche zu nutzen. Die Genehmigung wurde unter der Auflage erteilt, dass die Einwohner das geplante Gotteshaus in gutem Zustand erhalten und für die Reparaturen aufkommen. Aber im Jahre 1843 wird in einem Brief an das Generalvikariat vermerkt, dass die dem St. [[Johannes der Täufer|Johannes Baptist]] gewidmete Kapelle wieder baufällig geworden ist. In der Folgezeit wurden die Besitzverhältnisse und die Unterhaltspflicht neu geregelt; das Eigentum der in Eigenleistung renovierten Kapelle wurde auf die Bewohner des Oedinger Bergs übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1767 wurde eine neue Vcarie St. Antoni Albertis auf dem Oedinger Berg durch Canonicus Antonius Vogt aus [[Leckmart]] (Vogtsche Stiftung) gegründet. Die Gottesdienste fanden wahrscheinlich in der 1716 errichteten Kapelle statt. Über die Beendigung der Vicarie gibt es keine Angaben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Bau des [[Kreuzweg]]s zur Kapelle im Jahre 1874 stieß man beim Ausheben der Fundamente für die Stationen auf eine vermeintliche [[Krypta]]. Gut 100 Jahre später konnte anlässlich der Restaurierung der barocken Kapelle im Jahre 1979 ein Pfeilerstumpf der ehemaligen [[Hallenkirche]] bis etwa 1,33&amp;amp;nbsp;m unter dem Kapellenboden nachgewiesen werden. Der Boden bestand aus geebnetem Felsengrund mit Lehmabgleichung und einem Laufniveau. Weiterhin kamen Reste eines Plattenbodens aus unregelmäßigen Schieferplatten zu Tage. Die vorgefundene Pfeilerform deutet auf eine Hallenkirche des 13. Jahrhunderts hin, die als Neubau der alten [[Stiftskirche]] errichtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Hefte für Geschichte, Kunst und Volkskunde, 1983/1, Seite 247&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ist von Fachleuten des Denkmalschutzes die nicht abschließend geklärte Frage erhoben worden, ob nicht auch die 1874 ergrabene vermeintliche Krypta ein Teil dieser Hallenkirche des 13. Jahrhunderts ist und die Deutung als Krypta der früheren Stifts- bzw.  Klosterkirche auf einem Irrtum beruht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Johanneskapelle ist ein schlichter einschiffiger Bau mit kleinem achtseitigen Dachreiter. Das Innere der Kapelle wird geschmückt durch ein barockes [[Altarretabel]]. In den Jahren 1979/80 wurde die Kapelle grundlegend renoviert. Eigentümerin der Kapelle bzw. des zugehörigen Grundstücks ist seit 1973 die [[St. Burchard (Oedingen)|Kirchengemeinde St. Burchard Oedingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Statistiken der Stadt Lennestadt zum 30. Juni 2020 belief sich die Einwohnerzahl des ländlich geprägten Ortes Oedingerberg auf 42 Personen und hatte sich damit gegenüber dem Jahr 1779 (wie oben beschrieben) vermindert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Die Ausführungen stützen sich auf Aufzeichnungen aus Dokumenten des  Archivs der Pfarrgemeinde St. Burchardus in Oedingen und des Stadtarchivs Arnsberg, die von Gerhard Arens (Oedingen) anlässlich der 1000-Jahr-Feier zusammengestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ralf Breer und Otto Höffer: &amp;#039;&amp;#039;Kirchen und Kapellen in Attendorn, Lennestadt und Kirchundem&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. Sparkasse Attendorn-Lennestadt-Kirchhundem, Attendorn 1999, S. 118 ff. (Quellenangaben beziehen sich u.&amp;amp;nbsp;a. ebenfalls auf Gerhard Arens)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Oedingerberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Ebidat |ID=4932 |Name=Oedingerberg |Autor=Stefan Eismann |Abruf=2021-08-31}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Lennestadt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Lennestadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgwall in Nordrhein-Westfalen|Oedingerberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Kreis Olpe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zollernalb</name></author>
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