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	<title>Oedheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oedheim&amp;diff=149503&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ramona Schuck: Die letzte Textänderung von ~2026-98604-6 wurde verworfen Fehlerhafter Link</title>
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		<updated>2026-02-20T14:32:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-98604-6&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-98604-6&quot;&gt;~2026-98604-6&lt;/a&gt; wurde verworfen Fehlerhafter Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Oedheim COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49.239774&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 9.256834&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Oedheim in HN.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Stuttgart&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Heilbronn&lt;br /&gt;
|Höhe              = 166&lt;br /&gt;
|PLZ               = 74229, 74196&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 07136, [[Degmarn|07139]]&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08125078&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE OEM&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 2 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse           = Ratsstraße 1&amp;lt;br /&amp;gt;74229 Oedheim&lt;br /&gt;
|Website           = [http://www.oedheim.de/ www.oedheim.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Matthias Schmitt&lt;br /&gt;
|Partei            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oedheim v Kocherbruecke 20051113.jpg|mini|Blick von der Kocherbrücke auf das Wehr]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oedheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (gesprochen:  [{{IPA|ˈøːthaɪ̯m}}], {{Audio|Oedheim.ogg}}) ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] und ein [[Dorf]] im [[Landkreis Heilbronn]] in [[Baden-Württemberg]] ([[Deutschland]]). Sie gehört zur [[Region Heilbronn-Franken]] (bis 20. Mai 2003 &amp;#039;&amp;#039;Region Franken&amp;#039;&amp;#039;) und zur Randzone der europäischen [[Metropolregion Stuttgart]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Oedheim liegt am Unterlauf des [[Kocher (Fluss)|Kochers]] im Norden des Landkreises Heilbronn. Die Gemeinde hat Anteil an den [[Naturraum|Naturräumen]] [[Schwäbisch-Fränkische Waldberge]] und [[Hohenloher Ebene|Hohenloher-Haller Ebene]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Naturräume Baden-Württembergs&amp;#039;&amp;#039;. Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg, Stuttgart 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Oedheimer Markung umfasst 1763 Hektar und erstreckt sich über Höhen zwischen 148,60 und 249,50 Metern über Meereshöhe. Die Ortsmitte liegt auf einer Höhe von 166 Metern. Der Großteil der Markungsfläche ist von [[Löss]] oder Lösslehm über [[Unterer Keuper|Lettenkohle]] und Kalkböden bedeckt und eignet sich daher bestens für Landwirtschaft. Ackerland macht daher mehr als die Hälfte der Markungsfläche aus (1965 waren 1066 von 1763 Hektar Ackerland).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Nachbarstädte sind (im [[Uhrzeigersinn]], beginnend im Süden): [[Neckarsulm]], [[Bad Friedrichshall]] und [[Neuenstadt am Kocher]], die alle zum Landkreis Heilbronn gehören. Mit Bad Friedrichshall und [[Offenau]] ist Oedheim eine [[Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft]] eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Oedheim besteht aus den Ortsteilen Oedheim und [[Degmarn]]. Zu Oedheim selbst gehören der [[Weiler]] [[Falkenstein (Oedheim)|Falkenstein]] sowie die [[Gehöft|Höfe]] Grollenhof, [[Lautenbach (Oedheim)|Lautenbach]] und [[Willenbach]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverbände Franken und Ostwürttemberg.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1980, ISBN 3-17-005708-1, S. 48–49&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flächenaufteilung ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
ImageSize = width:600 height:150&lt;br /&gt;
PlotArea  = width:90% height:66% bottom:25% left:5%&lt;br /&gt;
DateFormat = x.y&lt;br /&gt;
Period = from:0 till:100&lt;br /&gt;
Legend = columns:2 columnwidth:250 left:12% top:95%&lt;br /&gt;
TimeAxis  = orientation:horizontal&lt;br /&gt;
ScaleMajor = unit:year increment:10 start:0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# The formatting blanks in the Colors-section are in fact figure spaces (U+2007)&lt;br /&gt;
Colors =&lt;br /&gt;
  id:Gesa   value:white        legend:    2124_ha Gesamtfläche&lt;br /&gt;
  id:Wald   value:teal         legend: 271_ha = 12,8_% Waldfläche&lt;br /&gt;
  id:Land   value:yelloworange legend:1455_ha = 68,5_% Landwirtschaftsfläche&lt;br /&gt;
  id:Wass   value:brightblue   legend:  54_ha =  2,6_% Wasserfläche&lt;br /&gt;
  id:Erho   value:green        legend:  26_ha =  1,2_% Erholungsfläche&lt;br /&gt;
  id:Geba   value:red          legend: 175_ha =  8,2_% Gebäude-_und_Freifläche&lt;br /&gt;
  id:Verk   value:tan1         legend: 139_ha =  6,5_% Verkehrsfläche&lt;br /&gt;
  id:Sons   value:purple       legend:   5_ha =  0,2_% Sonstige_Flächen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PlotData =&lt;br /&gt;
 from:00.0 till:12.8 color:Wald&lt;br /&gt;
 from:12.8 till:81.3 color:Land&lt;br /&gt;
 from:81.3 till:83.9 color:Wass&lt;br /&gt;
 from:83.9 till:85.1 color:Erho&lt;br /&gt;
 from:85.1 till:93.3 color:Geba&lt;br /&gt;
 from:93.3 till:99.8 color:Verk&lt;br /&gt;
 from:99.8 till:100.0 color:Sons&lt;br /&gt;
&amp;lt;/timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Daten des [[Statistisches Landesamt Baden-Württemberg|Statistischen Landesamtes]], Stand 2014.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-bw.de/BevoelkGebiet/GebietFlaeche/015152xx.tab?R=GS125078 Statistisches Landesamt, Fläche seit 1988 nach tatsächlicher Nutzung] für Oedheim.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte und Altertum ===&lt;br /&gt;
Die frühesten Siedlungsspuren aus der Umgebung von Oedheim datieren in die [[Jungsteinzeit]] (4000 bis 2000 v. Chr.). Auch aus der [[Bronzezeit]] und der Zeit der [[Kelten]] wurden auf der Oedheimer Gemarkung Funde geborgen. Zur Zeit der Römer bestanden mindestens drei [[Villa rustica|römische Gutshöfe]] auf der Gemarkung von Oedheim, die von zwei alten Fernwegen, nämlich der &amp;#039;&amp;#039;Hohen Straße&amp;#039;&amp;#039; von Wimpfen nach Jagsthausen und der &amp;#039;&amp;#039;Nibelungenstraße&amp;#039;&amp;#039; von Wimpfen nach Öhringen, berührt wird. Auch die [[Dreifaltigkeitskapelle (Oedheim)|Dreifaltigkeitskapelle]] wurde vermutlich auf römischen Grundmauern errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Der heutige Ort Oedheim wurde aufgrund seiner Lage an einer Talflanke und der Endsilbe &amp;#039;&amp;#039;[[-heim]]&amp;#039;&amp;#039; vermutlich im Zuge der [[Fränkische Landnahme|fränkischen Landnahme]] gegründet. Der Ortsname bezeichnet den Ort als Sitz des Sippenführers Odo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die älteste Siedlung ist der Weiler [[Willenbach]], der bereits 803 urkundlich belegt ist. Willenbach (damals &amp;#039;&amp;#039;Willenheim&amp;#039;&amp;#039;) war vermutlich die zunächst bedeutendste Siedlung, könnte aber bei den [[Ungarneinfälle]]n im 10. Jahrhundert zerstört worden sein, woraufhin das durch seine Talflankenlage besser geschützte Oedheim entstand oder ausgebaut wurde. In Urkunden ist erstmals um 1235 von &amp;#039;&amp;#039;Odehein&amp;#039;&amp;#039; die Rede. Bereits damals erschien mit Ruodigerus de Hoedehain (Oedheim) mit dem Beinamen Capplanus ein Vertreter der Familie [[Capler von Oedheim|Capler]] als Dienstmann der [[Herren von Weinsberg]]. Der Ort zählte zur [[Herrschaft Scheuerberg]] der Herren von Weinsberg, die die Capler als Dienstmannen auf [[Schloss Oedheim]] eingesetzt hatten, von wo aus insbesondere die Furt über den Kocher kontrolliert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rückansicht Schloss Oedheim.jpg|mini|hochkant|Rückseite des Schlosses Oedheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weinsberger verkauften 1335 die gesamte Herrschaft [[Scheuerberg]] mit Oedheim an das [[Kurmainz|Erzstift Mainz]]. Dieses verpfändete die Herrschaft für 17 Jahre an [[Hans von Sickingen]] und tauschte das Gebiet 1484 schließlich mit dem [[Deutscher Orden|Deutschen Orden]] gegen ein Gebiet bei [[Stadtprozelten|Prozelten]] mit der [[Henneburg]]. So kam Oedheim 1484 zum Unteramt [[Schloss Heuchlingen|Heuchlingen]] innerhalb der Kommende [[Schloss Horneck|Horneck]] der [[Deutschordensballei Franken]]. Das Schloss in Oedheim war jedoch nicht Teil des Verkaufs von 1335 gewesen, sondern blieb unter Weinsberger Oberherrschaft, bevor es 1449 zur Herrschaft [[Neuenstadt am Kocher|Neuenstadt]] und mit dieser 1504 zu [[Württemberg]] kam. Das württembergische Lehen der Adelsfamilie Capler (mit dem Beinamen Bautz) inmitten des ansonsten zum Deutschen Orden zählenden Ortes sorgte für jahrhundertelange Streitigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Vom [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkrieg]] 1525 sind keine Auswirkungen auf Oedheim bekannt. Während der [[Reformation]] blieb der Ort aufgrund der Zugehörigkeit zum Deutschen Orden katholisch, während sich die württembergischen Lehensleute im Schloss zur Reformation bekannten. Im [[Schmalkaldischer Krieg|Schmalkaldischen Krieg]] 1546 wurde das Schloss daher von kaisertreuen Truppen des Markgrafen von Brandenburg-Kulmbach geplündert und niedergebrannt. Im 17. und 18. Jahrhundert hatte Oedheim, vor allem während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]], wie die gesamte Umgebung an den Folgen von Truppendurchzügen und der Pest zu leiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Württembergische Zeit ===&lt;br /&gt;
Der Ort fiel 1806 durch die [[Mediatisierung]] des Ordensgebietes an das [[Königreich Württemberg]] und kam zum [[Oberamt Neckarsulm]]. 1851 kamen Willenbach und Lautenbach als Teilgemeinden zu Oedheim. Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts wanderten zahlreiche Oedheimer von dem rein landwirtschaftlich geprägten Ort ins Ausland aus. Von den 158 zwischen 1846 und 1927 ausgewanderten Personen gingen 148 nach Nordamerika. Ab dem späten 19. Jahrhundert ließ die Auswanderung ins Ausland nach, dafür setzte verstärkt eine Binnenwanderung in die durch die Industrialisierung aufblühenden Städte ein. Aufgrund von Ab- und Auswanderung stagnierte der Bevölkerungsstand des Ortes in der Zeit von 1850 bis 1900 bei etwa 1700 Personen. Beginnend mit einzelnen, in der Zeit ab 1870 errichteten Häusern entwickelte sich auf der rechten Kocherseite die Siedlung &amp;#039;&amp;#039;Neudorf&amp;#039;&amp;#039;, die bis in die 1970er Jahre auf rund 1400 Bewohner anwuchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938, im Zuge der württembergischen Gebietsreform während der [[Württemberg zur Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]], kam Oedheim zum Landkreis Heilbronn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1937 richtete die [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] südlich des Orts [[Militärflugplatz Oedheim|einen Fliegerhorst]] ein, von dem aus im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] Angriffe gegen [[Frankreich]] geflogen wurden. In den letzten Kriegstagen wurde der Ort durch Kampfhandlungen zwischen Einheiten der [[Seventh United States Army|7. US-Armee]] und im Ort verschanzter Truppen der [[Waffen-SS]] schwer beschädigt. Insgesamt lag der Ort zehn Tage im Artilleriefeuer und erlitt zudem einen Luftangriff. Etwa die Hälfte der Bebauung, etwa 120 Gebäude, wurden dabei zerstört. 35 Einwohner verloren bei den Kämpfen ihr Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus-Dietmar Henke: &amp;#039;&amp;#039;Die amerikanische Besetzung Deutschlands.&amp;#039;&amp;#039; R. Oldenbourg Verlag, München 1995, ISBN 3-486-54141-2, Seite 789&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 14. April 1945 konnten die Amerikaner den Ort besetzen. 1939 wurden 2058 Einwohner gezählt, Ende 1945 waren es 2242.&amp;lt;ref&amp;gt;Mitteilungen des Württ. und Bad. Statistischen Landesamtes Nr. 1: Ergebnisse der Einwohnerzählung am 31. Dezember 1945 in Nordwürttemberg&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Oedheim Teil der [[Amerikanische Besatzungszone|Amerikanischen Besatzungszone]] und gehörte somit zum neu gegründeten Land [[Württemberg-Baden]], das 1952 im jetzigen Bundesland Baden-Württemberg aufging. Es wurden ab 1946 zwischen 500 und 600 Heimatvertriebene in Oedheim angesiedelt. Außerdem ließen sich auch verstärkt Ausländer am Ort nieder. Oedheim wandelte sich von einem bäuerlich geprägten Ort zu einem Wohnort für [[Pendler]] in die umliegenden, von Industrie und Gewerbe geprägten Orte [[Neckarsulm]], [[Heilbronn]] und [[Bad Friedrichshall]]. In Oedheim selbst haben sich Industrie und Gewerbe nur in sehr beschränktem Maße angesiedelt. Am 1. Juli 1971 wurde [[Degmarn]] nach Oedheim eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=450}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Demographie ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bevölkerungsentwicklung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.citypopulation.de/de/germany/badenwurttemberg/heilbronn/08125078__oedheim/ |titel=Oedheim (Heilbronn, Baden-Württemberg, Deutschland) - Einwohnerzahlen, Grafiken, Karte, Lage, Wetter und Web-Informationen |abruf=2023-12-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable zebra hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Einwohner&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|1990&lt;br /&gt;
|4.895&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|2001&lt;br /&gt;
|5.813&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|2011&lt;br /&gt;
|5.868&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|6.544&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Mauritiuskirche Oedheim.jpg|mini|hochkant|Mauritiuskirche Oedheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Oedheim gibt es die katholische Kirchengemeinde [[St. Mauritius (Oedheim)|St. Mauritius]] mit der zugehörigen [[Dreifaltigkeitskapelle (Oedheim)|Dreifaltigkeitskapelle]] und die evangelische [[Christuskirche (Oedheim)|Christuskirchen]]-Gemeinde, die zur Pfarrei Bad Friedrichshall-Kochendorf gehört. In Degmarn gibt es die katholische Kirchengemeinde [[St. Pankratius (Degmarn)|St. Pankratius]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Oedheim juedischer Friedhof 20080210.jpg|mini|[[Mazewa|Grabsteine]] auf dem jüdischen Friedhof (Feb. 2008)]]&lt;br /&gt;
Die [[Jüdische Gemeinde Oedheim]] entstand, als Juden in Oedheim durch den Deutschen Orden und die Freiherren Capler ab dem späten 17. Jahrhundert aufgenommen wurden und ab 1705 das Recht erhielten, Schule und Gottesdienst abzuhalten. Die Zahl der jüdischen Familien erhöhte sich bis 1780 auf insgesamt 18 Familien. Nach dem Übergang zu Württemberg wurden 1807 insgesamt 84 Juden am Ort gezählt. 1854 war mit über 100 jüdischen Einwohnern ein Höchststand erreicht, danach nahm die [[Kehillah|Gemeinde]] durch Ab- und Auswanderung rasch ab. Nachdem der Gottesdienst zuvor in verschiedenen Häusern abgehalten worden war, erbaute die jüdische Gemeinde im Jahr 1864 die [[Synagoge Oedheim]]. 1869 waren noch 63 Juden im Ort, 1900 noch 38 und 1933 noch 16, von denen elf auswandern konnten, während fünf Personen nach [[Deportation von Juden aus Deutschland|Deportationen]] 1942 den Tod fanden. Beim Novemberpogrom 1938 wurde der [[Jüdischer Friedhof Oedheim|Jüdische Friedhof Oedheim]] von Sprengungen durch SA-Leute verwüstet. Eine noch im Ort lebende jüdische Familie wurde misshandelt, ihre Wohnung demoliert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;angerbauer_frank&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Wolfram Angerbauer]], Hans Georg Frank |Titel=Jüdische Gemeinden in Kreis und Stadt Heilbronn: Geschichte, Schicksale, Dokumente |Verlag=Landratsamt Heilbronn Schul- und Kulturamt |Ort=Heilbronn |Datum=1986 |ISBN=3-9801562-0-6}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Oedheim-rathaus2007.jpg|mini|Rathaus von Oedheim]]&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat besteht aus den gewählten 18 ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte zu folgendem Endergebnis.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08125078/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=2743&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-9543_id_15278 Wahlinformationen des Kommunalen Rechenzentrums Stuttgart]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND = DE&lt;br /&gt;
|TITEL = Kommunalwahl 2024&lt;br /&gt;
|JAHRNEU = 2024&lt;br /&gt;
|JAHRALT = 2019&lt;br /&gt;
|GUV = ja&lt;br /&gt;
|PARTEI1 = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1 = 45.90&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1 = 47.55&lt;br /&gt;
|PARTEI2 = FW(BW)&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2 = 39.77&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2 = 40.44&lt;br /&gt;
|PARTEI3 = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3 = 14.33&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3 = 12.02&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|--- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parteien und Wählergemeinschaften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;%&amp;lt;br /&amp;gt;2024&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2024&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;%&amp;lt;br /&amp;gt;2019&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;Center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2019&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|CDU&lt;br /&gt;
|[[Christlich Demokratische Union Deutschlands]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |45,90&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |8&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;right&amp;quot; |9&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|FWV&lt;br /&gt;
|[[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freie Wählervereinigung]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |39,77&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |7&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;right&amp;quot; |8&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|SPD&lt;br /&gt;
|[[Sozialdemokratische Partei Deutschlands]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |14,33&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |3&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |12,02&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |2&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|--- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100,0&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;18&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100,0&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;19&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|--- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;65,00 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;63,53 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Matthias Schmitt wurde am 29. November 2015 mit 72,4 Prozent der Stimmen zum Bürgermeister gewählt. Er trat das Amt am 1. März 2016 an. Am 3. Dezember 2023 wurde er mit 99,1 Prozent der Stimmen für eine zweite Amtszeit wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/heilbronn/bm-wahlen-in-stimpfach-und-oedheim-100.html |titel=BM-Wahlen: Stimpfach und Oedheim behalten ihre Bürgermeister |werk=swr.de |datum=2023-12-04 |abruf=2023-12-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgermeister von Oedheim seit 1897:&lt;br /&gt;
* 1897–1902: A. Rieg&lt;br /&gt;
* 1902–1904: Karl Barth&lt;br /&gt;
* 1904–1920: Ferdinand Kraus&lt;br /&gt;
* 1920–1928: Kohler&lt;br /&gt;
* 1928–1945: Eugen Joos&lt;br /&gt;
* 1945–1946: Amtsverweser Otto Sandel, Josef Last u. Hermann Wolf sen.&lt;br /&gt;
* 1946–1948: Gerhard Seesann&lt;br /&gt;
* 1948–1951: Eugen Joos&lt;br /&gt;
* 1951–1968: Gregor Natterer&lt;br /&gt;
* 1968–1992: Manfred Ley (ab 1971 Bürgermeister für die neugebildete Gemeinde mit Degmarn)&lt;br /&gt;
* 1992–2016: Ulrich Ruoff&lt;br /&gt;
* Seit 2016: Matthias Schmitt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgermeister von Degmarn von 1900 bis zur Eingemeindung 1971:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1885–1903: Josef Vogt&lt;br /&gt;
* 1903–1925: Josef Schiemer&lt;br /&gt;
* 1925–1945: Karl Schiemer&lt;br /&gt;
* 1945–1966: August Horch&lt;br /&gt;
* 1966–1971: Karl Hehn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen und Flagge ===&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Oedheimer Wappens lautet: &amp;#039;&amp;#039;In Silber aus einem mit einem linkshin schwimmenden silbernen Fisch belegten blauen Schildfuß wachsend ein rot bekleideter Mann mit roter Mütze, in jeder Hand einen aufrechten schwarzen Pfeil haltend.&amp;#039;&amp;#039; Die Flagge der Gemeinde ist Rot-Weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 DEU Oedheim COA.svg|Wappen Oedheims&lt;br /&gt;
 Oedheim-dtordenwappen-rathaus-1600.jpg|Wappenstein mit Deutschordenswappen am Rathaus&lt;br /&gt;
 Oedheim-brunnenwappen.jpg|Wappen am Kastenbrunnen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Wappenstein von 1600 am Oedheimer Rathaus zeigt schon zwei Wappen des Ortes: den rotgekleideten Mann mit Pfeilen in den Händen in silbernem Feld und eine silberne [[Pflugschar]], wahrscheinlich das Oedheimer [[Fleckenzeichen]], in rotem Feld. Die Bedeutung des Mannes ist nicht geklärt. Das Pflugscharwappen wird auch in [[Siegel]]n der Jahre 1607 bis 1623 verwendet. In späteren Siegeln von 1842 uns 1914 wurden beide Wappen zu einem vereinigt, mit der Pflugschar im Schildfuß. Die Pflugschar wurde in einem Stempel von 1930 durch einen Pflug ersetzt, 1952 – offenbar ein Missverständnis – durch einen Fisch, der schon im Friedensgerichtssiegel von 1949 festgestellt werden kann. Der Fisch wird als Hinweis auf den Kocher verstanden. Wappen und Flagge wurden der Gemeinde am 17. August 1953 von der vorläufigen baden-württembergischen Regierung verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinz Bardua: &amp;#039;&amp;#039;Die Kreis- und Gemeindewappen im Regierungsbezirk Stuttgart&amp;#039;&amp;#039;. Theiss, Stuttgart 1987, ISBN 3-8062-0801-8 (Kreis- und Gemeindewappen in Baden-Württemberg, 1). S. 111&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Eberhard Gönner: &amp;#039;&amp;#039;Wappenbuch des Stadt- und des Landkreises Heilbronn mit einer Territorialgeschichte dieses Raumes&amp;#039;&amp;#039;. Archivdirektion Stuttgart, Stuttgart 1965 (&amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039;. Heft 9), S. 128&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnergemeinde ===&lt;br /&gt;
Partnergemeinde Oedheims ist [[Degerfors]] in der Landschaft [[Värmland]] in [[Schweden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Oedheim-witwenhaus2007.jpg|mini|hochkant|Witwenhaus]]&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;[[Schloss Oedheim]]&amp;#039;&amp;#039; liegt am Abhang des Kocherufers und geht auf eine kleine wehrhafte Burg zurück, die im Laufe der Zeit vielfach umgestaltet wurde. Die Anlage war seit dem hohen Mittelalter bis zu deren Aussterben 1967 von der Familie [[Capler von Oedheim]] bewohnt. Das Anwesen befindet sich in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden.&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;[[Witwenhaus (Oedheim)|Witwenhaus]]&amp;#039;&amp;#039; wurde im 16. Jahrhundert durch Ulrich Capler von Oedheim als Witwensitz erbaut.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;evangelische Christuskirche&amp;#039;&amp;#039; wurde durch die Bauplatzspende des fast 80-jährigen Dietrich Freiherr Capler von Oedheim, genannt Bautz, möglich, dessen Familie seit Jahrhunderten evangelisch war. Nach den Plänen von Architekt [[Hannes Mayer (Architekt)|Hannes Mayer]] errichtete die Gemeinde 1957 mit viel Eigenleistung den Bau. Ein kleines Farbfenster rechts in der Altarwand, vermutlich vom Stuttgarter Glaskünstler [[Adolf Saile|Adolf Valentin Saile]] geschaffen, zeigt eine Taube als Symbol des heiligen Geistes.&lt;br /&gt;
* Die katholische &amp;#039;&amp;#039;[[Mauritiuskirche (Oedheim)|Mauritiuskirche]]&amp;#039;&amp;#039;, erstmals erwähnt 1241, ist die ursprüngliche Kirche des Ortes. Sie wurde im 18. und 19. Jahrhundert zu ihrer heutigen Gestalt erweitert. Das nahe der Kirche gelegene &amp;#039;&amp;#039;Pfarrhaus&amp;#039;&amp;#039; wurde 1729 erbaut und 1973 renoviert.&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Rathaus&amp;#039;&amp;#039; wurde 1579 als Amtshaus des Deutschen Ordens erbaut. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde es von 1953 bis 1955 nach Plänen von Paul Binnig zu seiner heutigen Gestalt umgebaut. Das schmuckvolle Ordenswappen aus dem Jahr 1600 an dem Gebäude erinnert an das in jenem Jahr verliehene Siegelrecht der Gemeinde.&lt;br /&gt;
[[Datei:Alte Mühle Oedheim.jpg|mini|Alte Mühle in Oedheim]]&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Kundenmühle&amp;#039;&amp;#039; auf der linken und die &amp;#039;&amp;#039;Kunstmühle&amp;#039;&amp;#039; auf der rechten Kocherseite sind historische [[Mühle]]n in Oedheim. Die Kundenmühle war die ältere der beiden historisch zusammengehörigen Mühlen, deren Geschichte bis in das 11. oder 12. Jahrhundert zurückgeht. 1377 wird Graf Albert [[Grafschaft Löwenstein|von Löwenstein]] als Besitzer der Kundenmühle genannt, über die Verpfändung an Konz von Neideck kam die Mühle wenig später an das Spital in Mosbach. 1805 tauschte der Deutsche Orden die Mühle ein, doch kam sie nach dessen [[Mediatisierung]] bereits 1806 an Württemberg und wenig später in Privatbesitz. 2020 wurde sie zur Errichtung eines Neubaues abgetragen.&lt;br /&gt;
: Die Kunstmühle entstand als jüngere Säg- und Ölmühle mit Hanfreibe. 1896 hatte sie einen eigenen Besitzer, brannte jedoch 1902 ab und erhielt nach dem Wiederaufbau ihren heutigen Namen. Die Kunstmühle war bis 1968 in Betrieb, die Kundenmühle bis in die jüngere Zeit. Zum elektrischen Betrieb der Mühlen wurde 1952 durch [[Richard Spohn]] das &amp;#039;&amp;#039;Richard-Spohn-Werk&amp;#039;&amp;#039; genannte Wasserkraftwerk am Kocher errichtet.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Kocherbrücke&amp;#039;&amp;#039; geht auf das Jahr 1765 zurück, als bei Oedheim erstmals anstelle des durch Hochwasser zerstörten [[Nachen|Fahrnachens]] eine Brücke über den Kocher geschlagen wurde. Da die Capler von Oedheim die Fahrgerechtigkeit für die bisherige Kocherüberquerung hatten, mussten für die Brückennutzung weiterhin Gebühren bezahlt werden, die erst 1833 mit dem Wegfall der Fahrgerechtigkeit und 1847 mit der Aufhebung des Brückengelds wegfielen. Die Brücke wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und letztlich 1945 von deutschen Pionieren gesprengt. Nach einigen Jahren einer provisorischen Brücke erfolgte 1959 der Neubau der heutigen Brücke. Die Figur des Brückenheiligen Nepomuk stand schon auf der ersten Brücke und stammt von 1766.&lt;br /&gt;
* Auf dem ab 1798 belegten &amp;#039;&amp;#039;Friedhof&amp;#039;&amp;#039; von Oedheim sind mehrere historische Grabmäler der einstigen Ortsherren erhalten, die ältesten davon stammen aus dem 16. Jahrhundert. Das schmuckvolle Grabmal der beiden letzten Capler-Brüder Hans und Dietrich wurde um 1920 von [[Albert Volk]] gestaltet.&lt;br /&gt;
: 2003/2004 wird auf dem Gewann Weiher, außerhalb des Ortes an der Degmarner Straße, ein neues Friedhofsgelände mit Aussegnungshalle und Gräberfeldern angelegt. Dabei wird an dieser Stelle ein merowingisches Gräberfeld des 6. Jahrhunderts aufgefunden.&lt;br /&gt;
* Südöstlich außerhalb des Altortes, heute am Rande eines Neubaugebiets und der Straße nach Neuenstadt am Kocher gelegen, befindet sich die &amp;#039;&amp;#039;[[Dreifaltigkeitskapelle (Oedheim)|Dreifaltigkeitskapelle]]&amp;#039;&amp;#039;. Auf der Markung von Oedheim befindet sich darüber hinaus noch eine Vielzahl von religiösen Kleindenkmälern wie Steinkreuzen und Bildstöcken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Oedheim-schloss3.JPG|Schloss Oedheim&lt;br /&gt;
Datei:Oedheim-mauritius-2005-edit.jpg|Mauritiuskirche&lt;br /&gt;
Datei:Oedheim-brunnen-marktplatz.JPG|Brunnen &amp;#039;&amp;#039;[[Wasserfrau|Fischfräulein]]&amp;#039;&amp;#039; auf dem Marktplatz&lt;br /&gt;
Datei:Oedheim Dreifaltigkeitskapelle 20080427.jpg|Dreifaltigkeitskapelle&lt;br /&gt;
Datei:Oedheim Christuskirche 20080323.jpg|Christuskirche&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserturm im diffusem Licht.jpg|mini|hochkant|Der Wasserturm ist eine der Landmarken Oedheims]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Oedheim ist ein Weinbauort, dessen Lagen zur Großlage Kayberg im Bereich Württembergisch Unterland des [[Württemberg (Weinbaugebiet)|Weinbaugebietes Württemberg]] gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den bedeutendsten Unternehmen in Oedheim zählte die Maschinenfabrik Boehringer, die in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg entstand, hauptsächlich Steinfertigungsmaschinen baute und damit vom Bauboom der 1950er Jahre und auch von einem griechischen Staatsauftrag nach dem Erdbeben auf den Ionischen Inseln 1954 profitierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Dr. Julius Keil: Die westdeutsche Industrie und ihre führenden Männer, Bd. VI: Land Baden-Württemberg, Frankfurt am Main 1966, S. 53–56.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Denkschrift Eisenbahn Jagstfeld-Neuenstadt Bild Oedheim.png|mini|Bahnhof in Oedheim (1907)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Anschluss an das Fernstraßennetz besteht in Neuenstadt am Kocher ([[Bundesautobahn 81|A 81]] [[Stuttgart]]–[[Würzburg]]) und [[Neckarsulm]] ([[Bundesautobahn 6|A 6]] [[Mannheim]]–[[Nürnberg]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1907 bis 1993 bediente die [[Untere Kochertalbahn]] Bad Friedrichshall–[[Ohrnberg]] als [[Nichtbundeseigene Eisenbahn|Privatbahn]] der [[Württembergische Eisenbahn-Gesellschaft|Württembergischen Eisenbahn-Gesellschaft]] (WEG) Oedheim und Degmarn. Die Gleise wurden Anfang 2006 demontiert. Auf der Trasse verläuft seit 2009 ein [[Liste von Fahrradwegen auf stillgelegten Bahntrassen|Fahrradweg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;hst-20090609&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Siegfried Lambert |Titel=Eine neue Perle für Pedalritter |Sammelwerk=[[Heilbronner Stimme]] |Datum=2009-06-09 |Online=[http://www.stimme.de/art16305,1553125 bei stimme.de]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der öffentliche Personennahverkehr wird heute durch [[Regionalbusverkehr|Regionalbusse]] des [[Omnibus-Verkehr Ruoff|OVR]] gewährleistet und ist in den Verkehrsverbund [[Heilbronner Hohenloher Haller Nahverkehr|HNV]] integriert. Der nächste Bahnhof ist der [[Bad Friedrichshall Hauptbahnhof|Bad Friedrichshaller Hauptbahnhof]]. Er ist Knotenpunkt der [[Frankenbahn|Franken-]], [[Neckartalbahn|Neckartal-]] und [[Elsenztalbahn]]en.&lt;br /&gt;
[[Datei:Frontansicht Meravo Luftreederei Oedheim.jpg|mini|Meravo-Luftreederei Oedheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Oedheim verläuft als Landes-[[Radwanderweg|Radfernweg]] der [[Kocher-Jagst-Radweg]], zum Teil auf der stillgelegten Bahntrasse. Er ist ein Rundkurs entlang der beiden Flüsse [[Kocher (Fluss)|Kocher]] und [[Jagst]] zwischen Bad Friedrichshall und einer Querverbindung zwischen den Tälern bei [[Aalen]] (Stadtteil Unterkochen) und [[Lauchheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Camping- und Freizeitpark ===&lt;br /&gt;
Rund 2 km vom Ortszentrum entfernt im Westen liegt in einer Kocherschleife der &amp;#039;&amp;#039;Sperrfechter Freizeitpark&amp;#039;&amp;#039;; er grenzt direkt an den Ortsteil [[Hagenbach (Bad Friedrichshall)]] an. Auf dem rund 300.000 Quadratmeter großen Gelände befinden sich zwei quellgespeiste Seen, die als Angler- bzw. Badesee ausgewiesen sind. Der Campingplatz verfügt über 450 Stellplätze. Auf dem Gelände gibt es auch eine Schwefelheilquelle mit Tretbeckenanlage, Spielplätze, Boulebahnen, Tretbootverleih sowie einen Fischlehrpfad.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.sperrfechter-freizeit.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:OedheimSperrfechterFreizeitparkKocherCampingMeravoLuftreederei2020-10-21-14-06-52.jpg|mini|Der Sperrfechter Camping- und Freizeitpark und die Meravo-Luftreederei in der Kocherschleife bei Oedheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien ===&lt;br /&gt;
Über das Geschehen in Oedheim berichtet die Tageszeitung [[Heilbronner Stimme]] in ihrer Ausgabe N, Landkreis Nord.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Die Kochertalschule Oedheim ist eine [[Grundschule|Grund-]] und [[Hauptschule]] mit [[Werkrealschule]].&lt;br /&gt;
Die Volkshochschule Unterland unterhält in Oedheim eine Außenstelle.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://vhs-unterland.de/Aussenstellen &amp;#039;&amp;#039;VHS Unterland Außenstellen&amp;#039;&amp;#039;].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabmal Dietrich Fritz Hermann Freiherr Capler von Oedheim genannt Bautz 20080215.jpg|mini|hochkant=0.87|Grabmal von Dietrich Fritz Hermann Freiherr Capler von Oedheim genannt Bautz]]&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Oedheim hat folgenden Personen das [[Ehrenbürger]]recht verliehen&amp;lt;ref name=&amp;quot;seitz_fries&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Thomas Seitz |Titel=Die Oedheimer Ehrenbürger |Sammelwerk=Oedheimer Hefte |Nummer=3 |Auflage=2. |Verlag=Eigenverlag Thomas Seitz |Ort=Oedheim |Datum=2007 |Seiten=24–25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* 1901: Friedrich Laib (* 21. September 1819 in [[Oberndorf am Neckar]]; † 19. Januar 1903 in [[Rottenburg am Neckar]]), Pfarrer in Oedheim von 1867 bis 1899&lt;br /&gt;
* 1911: Hugo Josef Thomas Roth (* 21. Dezember 1851 in [[Wernau (Neckar)|Steinbach]]; † 2. November 1942 in Oedheim), Pfarrer in Oedheim von 1900 bis 1924&lt;br /&gt;
* 1961: [[Dietrich Capler von Oedheim genannt Bautz|Dietrich Fritz Hermann Freiherr Capler von Oedheim genannt Bautz]] (* 5. August 1876 in [[Bad Friedrichshall#Kochendorf|Kochendorf]]; † 8. Dezember 1967 in Stuttgart), letzter Vertreter des lokalen Adelsgeschlechts [[Capler von Oedheim]]&lt;br /&gt;
* 1975: Anton Henkel (* 4. Februar 1902 in [[Berkheim]]; † 3. Oktober 1987), Lehrer und Schulleiter in Oedheim von 1948 bis 1968, Heimatforscher. Nach ihm ist die Anton-Henkel-Straße benannt.&lt;br /&gt;
* 1987: [[Heinrich Fries]] (* 31. Dezember 1911 in [[Mannheim]]; † 19. November 1998 in [[München]]), römisch-katholischer Theologe der [[Ökumenische Bewegung|ökumenischen Bewegung]], wuchs in Oedheim auf und ist dort begraben. Nach ihm ist die Heinrich-Fries-Straße benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige Gemeinde Degmarn hat folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen&amp;lt;ref name=&amp;quot;seitz_fries&amp;quot; /&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* 1966: August Horch (* 30. August 1895 in Degmarn; † 1. Juni 1982 ebenda), Bürgermeister in Degmarn von 1945 bis 1966&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Franz Theodor Wirth]] (* 2. Oktober 1777; † 20. November 1850 in Stuttgart), Oberamtmann&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Huss]] (* 24. Februar 1876; † 5. August 1948 in [[Mariannhill]]), katholischer Missionar. Nach ihm ist die Bernhard-Huss-Straße benannt.&lt;br /&gt;
* [[Paul Strenkert]] (* 9. Januar 1899; † 1. Dezember 1989 in Kempten), Gewerkschafter und Politiker (BVP, später CSU)&lt;br /&gt;
* [[Karl Grathwohl]] (* 23. September 1905; † 26. Mai 1982 in Heidelberg), Geologe und Politiker (FDP/DVP)&lt;br /&gt;
* [[Franz Mosthav]] (* 13. Juni 1916; † 19. Juli 2000 in München), Schauspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* [[Joseph Emerich]] (* 21. September 1801 in Neckarsulm; † 1. November 1861 in Stuttgart), 1827 bis 1861 Schultheiß von Oedheim, Landtagsabgeordneter.&lt;br /&gt;
* [[August von Wächter|Johann August Freiherr von Wächter]] (* 3. April 1807 in Den Haag; † 3. August 1879 in Lautenbach), Diplomat und württembergischer Außenminister, war Gutsherr von Lautenbach und wirkte in Oedheim und Umgebung als Mäzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Neckarsulm |Titel=Oedheim  |Seite=580–603 |Wikisource=Kapitel B 26}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Anton Henkel&lt;br /&gt;
   |Titel=Oedheim. Beiträge zur Heimatgeschichte&lt;br /&gt;
   |Verlag=Gemeinde Oedheim&lt;br /&gt;
   |Ort=Oedheim&lt;br /&gt;
   |Datum=1975}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Ralph Walter&lt;br /&gt;
   |Titel=750 Jahre Oedheim. 1235–1985&lt;br /&gt;
   |Verlag=Gemeinde Oedheim&lt;br /&gt;
   |Ort=Oedheim&lt;br /&gt;
   |Datum=1985}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Heilbronn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4297377-6|LCCN=n2003040106|VIAF=135067444}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oedheim| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Heilbronn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Kocher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort im Weinanbaugebiet Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1235]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort in Baden-Württemberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ramona Schuck</name></author>
	</entry>
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