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	<title>Oeder Weg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T12:57:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oeder_Weg&amp;diff=903084&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Verkehr */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-10-14T16:24:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verkehr: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Straße&lt;br /&gt;
|Name=Oeder Weg&lt;br /&gt;
|Alternativnamen=&lt;br /&gt;
|Stadtwappen=DEU Frankfurt am Main COA.svg&lt;br /&gt;
|Kategorie=Straße in Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
|Bild=Oeder Weg Frankfurt 1.jpg&lt;br /&gt;
|Bild zeigt=Ecke Mittelweg und Bornwiesenweg&lt;br /&gt;
|Ort=Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
|Ortsteil=[[Frankfurt-Nordend|Nordend]]&lt;br /&gt;
|Angelegt=Mitte bis Ende 19. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|Neugestaltet=&lt;br /&gt;
|HistNamen=&lt;br /&gt;
|Straßen=[[Eckenheimer Landstraße|Eckenheimer Ldstr.]] (Norden)&amp;lt;br /&amp;gt;Eschenheimer Anlage, Eschenheimer Tor (Süden)&lt;br /&gt;
|Querstraßen=[[Holzhausenstraße]], [[Glauburgstraße]], [[Wolfsgangstraße]],&amp;lt;br /&amp;gt;Adlerflychtplatz, Paul-Hindemith-Anlage&lt;br /&gt;
|Plätze=&lt;br /&gt;
|Bauwerke=Holzhausentor, Volksbildungsheim, ev. Epiphaniaskirche&lt;br /&gt;
|Nutzergruppen=&lt;br /&gt;
|Straßengestaltung=&lt;br /&gt;
|Straßenlänge=1325 m&amp;lt;ref&amp;gt;{{Stadtkarte-ffm}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Baukosten=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oeder Weg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine zentrale Straße im [[Frankfurt am Main|Frankfurter]] Stadtteil [[Frankfurt-Nordend|Nordend]]. Sie beherbergt unter anderem den Zugang zum [[Holzhausenpark]] sowie Geschäfte und Restaurants.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Straße verläuft vom [[Frankfurter Anlagenring|Anlagenring]] in Höhe des [[Eschenheimer Tor]]s in einem leichten Anstieg stadtauswärts nach Norden. Sie mündet südlich der [[Deutsche Nationalbibliothek|Deutschen Nationalbibliothek]] kurz vor dem [[Frankfurter Alleenring|Alleenring]] in die [[Eckenheimer Landstraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
Der Name des Oeder Wegs ist abgeleitet von den vormals an die Straße angrenzenden Ländereien einiger vor den Toren der historischen [[Frankfurter Stadtbefestigung]] gelegenen Einödhöfe. Der Oeder Weg führte vom Eschenheimer Tor zu diesen landwirtschaftlichen Besitztümern Frankfurter [[Patrizier]]. Dazu gehörten die Holzhausen-Oede (in der im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert das Holzhausenschlösschen errichtet wurde), der Glauburger Hof, der Schwarzburger Hof sowie die [[Stalburger Oede]]. Die Namen der heute in den Oeder Weg einmündenden Straßen Holzhausenstraße, Schwarzburgstraße, Glauburgstraße und Stalburgstraße sind Hinweise auf diese Geschichte der Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der Oeder Weg war entsprechend seiner Bedeutung als Hauptstraße im Nordend eine stark befahrene Straße. Hauptanteil des Kraftverkehrs bildete der Individualverkehr. Hinzu kam Lieferverkehr mit kleinen Transportern und Lastkraftwagen. Inzwischen wurde der Oeder Weg umgestaltet, verkehrsberuhigt und in eine Fahrradstraße umgewidmet. Hierdurch kam es zu einer Zunahme des Radverkehrs.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dennis Knese |Titel=Zwischenbericht Oeder Weg. Wissenschaftliche Analyse der „fahrradfreundlichen Nebenstraßen“ in Frankfurt am Main |Verlag=[[Frankfurt University of Applied Sciences]], Research Lab for Urban Transport (ReLUT) |Ort=Frankfurt am Main |Datum=2023 |DOI=10.48718/yg3q-pk77 |Online=https://fhffm.bsz-bw.de/frontdoor/index/index/docId/6881 |Abruf=2023-11-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Boris Schlepper |url=https://www.fr.de/frankfurt/autos-umgestaltung-des-oeder-wegs-bringt-mehr-lebensqualitaet-und-weniger-92667464.html |titel=Umgestaltung des Oeder Wegs bringt mehr Lebensqualität und weniger Autos |werk=[[Frankfurter Rundschau]] |datum=2023-11-11 |sprache=de |abruf=2023-11-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den südlichen 240 Metern zwischen dem Eschenheimer Tor und der Jahnstraße/Querstraße ist der Oeder Weg Einbahnstraße stadtauswärts sowie einer entgegengesetzten Fahrradspur. Von Norden kommender Verkehr wird durch die Querstraße zur [[Eschersheimer Landstraße]] geleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Oeder Weg führt die [[Nahverkehr in Frankfurt am Main#Stadtbus|Buslinie]] M36.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung und Bebauung ==&lt;br /&gt;
=== Südlicher Abschnitt ===&lt;br /&gt;
Der südliche Beginn des Oeder Wegs wird vom ehemaligen [[Volksbildungsheim Frankfurt am Main|Volksbildungsheim]] dominiert, in dem sich seit 2000 das [[Multiplex-Kino]] &amp;#039;&amp;#039;Cinestar-Metropolis&amp;#039;&amp;#039; befindet. Im weiteren Verlauf bis in Höhe des [[Adlerflychtplatz]]es ist der Oeder Weg eine bedeutende Geschäftsstraße im Nordend. Einzelhandels- und Fachgeschäfte aller Branchen, Handwerksbetriebe, Dienstleister und Gaststätten bestimmen das Bild der Erdgeschosse der Bauten. Im Oeder Weg&amp;amp;nbsp;37 hat die Turnabteilung von [[Eintracht Frankfurt]] ihren traditionellen Sitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bebauung wechselt in diesem Abschnitt der Straße zwischen Altbauten der [[Gründerzeit]], die den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] überstanden haben, Wohn- und Geschäftsbauten der [[Nachkriegszeit in Deutschland|Nachkriegszeit]] und einigen nach 1980 errichteten modernen Mehrzweckbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nördlicher Abschnitt ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Holzhausentor Oeder Weg.jpg|mini|Holzhausentor]]&lt;br /&gt;
Nördlich des Adlerflychtplatzes ändert sich das Bild des Oeder Wegs: Es finden sich nur noch großbürgerliche Wohnbauten und einige Villen der Gründerzeit, Geschäfte gibt es keine mehr. Am Paul-Hindemith-Platz befindet sich das ehemalige Eingangstor des Holzhausenparks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich der Holzhausenstraße steht auf der Ostseite des Oeder Wegs der auffällige Bau der evangelischen [[Epiphaniaskirche (Frankfurt am Main)|Epiphaniaskirche]]. 1901 aus [[Kalkstein]] im Stil der [[Neugotik]] als &amp;#039;&amp;#039;Immanuelkirche&amp;#039;&amp;#039; errichtet, wurde sie im Zweiten Weltkrieg durch Bomben schwer beschädigt. In die verbliebene Ruine mit dem weitgehend erhaltenen Turm wurde 1956 ein Neubau im Stil der damaligen Zeit gesetzt. Zum 50. Jubiläum des Wiederaufbaus, 2006, wurde die Kirche umfassend renoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Impressionen vom Oeder Weg&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oeder Weg 5.jpg|Blick von der Querstraße zum Eschenheimer Tor&lt;br /&gt;
Oeder Weg Frankfurt 2.jpg|Adlerflychtplatz&lt;br /&gt;
Oeder Weg Frankfurt 3.jpg|Paul-Hindemith-Platz und Holzhausentor&lt;br /&gt;
Oeder Weg Frankfurt 4 Epiphaniaskirche.jpg|Epiphaniaskirche&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches ==&lt;br /&gt;
=== Die Chemische Fabrik Lucius &amp;amp; Saul ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Chemische Werke Lucius und Saul um 1885.jpg|mini|Chemische Werke Lucius &amp;amp; Saul um 1885]]&lt;br /&gt;
Im Oeder Weg&amp;amp;nbsp;9 lag im 19. Jahrhundert eines der ersten Industriegebiete Frankfurts.&amp;lt;ref&amp;gt;Alle Angaben zu diesem Abschnitt aus: Volker Rödel, &amp;#039;&amp;#039;Fabrikarchitektur in Frankfurt am Main 1774–1924&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main 1984, ISBN 3-7973-0435-8.&amp;lt;br /&amp;gt;Siehe auch [http://www.frankfurt-nordend.de/fabrikarchitektur.htm Fabrikarchitektur im Nordend]&amp;lt;/ref&amp;gt; Davon ist allerdings heute keine Spur mehr zu erkennen. Am 23. Juni 1836 nahm hier der Unternehmer Friedrich Wippermann die erste [[Dampfmaschine]] der [[Freie Stadt Frankfurt|Freien Stadt Frankfurt]] für seine seit 1825 dort bestehende Farbmüllerei in Betrieb. Die Dampfmaschine stammte von der Firma S. Dobbs und Franz Nellessen in [[Aachen]]. „Der Kessel hatte zylindrische Form und war aus gewalzten Eisenplatten genietet, seine lichte Weite betrug 2 Fuß, 5 Zoll, 9 Linien, seine Länge in den Seiten 16 Fuß, 3 Linien und im Mittel 16 Fuß, 8 Zoll, 9 Linien und hielt einen Probedruck von 139 8/10 Pfund auf den Quadratzoll aus.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1858 verkaufte er seine &amp;#039;&amp;#039;Pulverisieranstalt F. Wippermann&amp;#039;&amp;#039; an den Chemiker [[Eugen Lucius]] und den Techniker &amp;#039;&amp;#039;Johann Friedrich Saul&amp;#039;&amp;#039;, die das Unternehmen in &amp;#039;&amp;#039;Chemische Fabrik Lucius &amp;amp; Saul&amp;#039;&amp;#039; umfirmierten. Am 13. August 1858 erhielten Lucius und Saul die Erlaubnis, in der Fabrik „die seither schon in derselben gefertigten Fabrikate, sowie überhaupt chemische und technische Produkte und Präparate, Farben, pharmazeutische Hölzer, Salze pp“ herzustellen und zu vertreiben. Lucius gehörte 1863 zu den Mitbegründern der [[Hoechst AG|Farbwerke Meister Lucius und Brüning]] in [[Frankfurt-Höchst|Höchst]], behielt aber weiterhin seine Frankfurter Fabrik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1864 schied Saul aus der gemeinsamen Firma im Oederweg aus, die fortan unter &amp;#039;&amp;#039;Fabrik pharmazeutischer und chemischer Präparate, Fabrik von Cacaomassen und Chocoladen, Dampfmühle und Pulverisier-Anstalt E. Lucius&amp;#039;&amp;#039; firmierte. Neuer Teilhaber wurde 1866 Paul Friedrich Schumacher aus [[Stuttgart]]. 1874 verkaufte Lucius die Fabrik an den Unternehmer &amp;#039;&amp;#039;F.&amp;amp;nbsp;A. Büdingen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemalige Straßenbahn ===&lt;br /&gt;
1891 nahm die [[Frankfurter Trambahn-Gesellschaft]] eine [[Pferdebahn]] im Oeder Weg in Betrieb. Die Linie führte vom [[Frankfurt (Main) Hauptbahnhof|Hauptbahnhof]] zum [[Hauptfriedhof (Frankfurt am Main)|Hauptfriedhof]]. Sie wurde 1899 von der [[Straßenbahn Frankfurt am Main|Städtischen Straßenbahn]] übernommen und 1900 elektrifiziert. 1964 wurde die Strecke mit Beginn des [[U-Bahn Frankfurt|U-Bahn-Baus]] am [[Eschenheimer Tor]] stillgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Von April 1945 bis Juni 1948 bildete die linke Straßenseite zwischen [[Wolfsgangstraße]] und [[Frankfurter Alleenring|Adickesallee]] die Grenze eines Sperrgebiets, das die amerikanische Besatzungsmacht um ihr Hauptquartier im [[I.G.-Farben-Haus]] eingerichtet und mit [[Stacheldraht]] eingezäunt hatte. Alle Bewohner dieses Gebiets hatten ihre Wohnungen mit dem gesamten Inventar sofort verlassen müssen und durften erst nach der Aufhebung des Sperrgebiets zurückkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.frankfurt-nordend.de/fr_oeder_weg02.htm Artikel der Frankfurter Rundschau]&lt;br /&gt;
* [http://www.frankfurt-nordend.de/str/str_oeder_weg.htm Bilder aus dem Oeder Weg]&lt;br /&gt;
* [http://www.oederwegffm.de/ Anbieterportal für Dienstleister und Geschäfte auf dem Oeder Weg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Höhe Adlerflychtplatz lt. Stadtplan --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/7/26/N |EW=8/40/52/E |type=landmark |region=DE-HE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Frankfurt-Nordend]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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